2020

  • 2020 Januar
    • Rückfragenkolloquium zum Wettbewerb Gera, Freiraum Mitte

      Einst für damals 135.000 Einwohner angelegt, sind auf der 2,5 Hektar großen Fläche für dem KuK in Gera ein zeitgenössischer Maßstab und ein neues Nutzungsprofil für heute 95.000 Einwohner gefragt. Kernelemente des geplanten Quartiers sind ein Grünzug und die Plätze vor dem KuK und dem Stadtmuseum. Der offene Wettbewerb richtet sich an Landschaftsarchitekten sowie Stadtplaner in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten. Die Arbeiten sind bis zum 17. März 2020 einzureichen.

      Zum Wettbewerbsaufruf 

      Kultur- und Kongresszentrum Gera
      Schlosstraße 1
      07545 Gera
      Deutschland
      DE
  • 2020 Februar
    • Rückblick
      12. Februar 2020 - 10:00

      Tagung Klima - Gestaltungsplan Nordhausen

      Am 12. Februar 2020 veranstaltet die Hochschule Nordhausen im Rahmen des Forschungsprojekts ›Klima-Gestaltungsplan für die Stadt und den Landkreis Nordhausen‹ eine Fachtagung. Es geht um die Entwicklung eines raumgestalterischen Leitbilds zur Anpassung an den Klimawandel. Die Ergebnisse des Tagungsprogramms mit Vorträgen und Fachgruppen werden in das Forschungsprojekt einfließen.

      Alle Fachplaner, die Klimaschutz und Stadtplanung zusammen denken, sind herzlich eingeladen, an der kostenlosen Tagung teilzunehmen.

      Die Erarbeitung eines Klima- und Gestaltungsplans gehört zu einem von vier IBA Vorhaben in Nordhausen. 

      Die Stadt Nordhausen und die Hochschule Nordhausen stellen sich den Herausforderungen der Umsetzung der Energiewende und der klimagerechten Stadtentwicklung auch oder gerade in Anbetracht der aktuellen demografischen und finanziellen Rahmenbedingungen. Ein möglichst geringer Rohstoff- und Energieverbrauch auf erneuerbaren Grundlagen steht deshalb im Zentrum des gemeinsamen Handelns.

      Ratsaal der Stadtbibliothek "Rudolf Hagelstange"
      Nikolaiplatz 1
      99734 Nordhausen
      Deutschland
      DE
  • 2020 Juni
    • Rückblick
      02. Juni 2020 bis 30. Juni 2020

      Geras Neue Mitte schafft neuen Freiraum

      Zum dritten Mal werden im Foyer des Kultur- und Kongresszentrums Gera aktuelle Planungen und Ideen für die weitere Entwicklung der Geraer Innenstadt präsentiert. Zu sehen sind die Wettbewerbsergebnisse für den ›Freiraum Mitte‹, das aktuelle städtebauliche Modell für Geras Neue Mitte, der Rahmenplan und Bebauungsentwürfe, Pläne für den Campus Rutheneum, Ideen für den Zschochern von internationalen Studierenden sowie Bilder und Berichte von der Freiraumaktion ›Geranien‹ 2019 .Unter Beachtung der geltenden Hygienemaßnahmen können Sie die Ausstellung im genannten Zeitraum dienstags bis freitags von 14 – 18 Uhr sowie samstags von 10 – 16 Uhr besuchen. Auf entsprechende Maßnahmen und Hygieneregeln wird während der Ausstellung hingewiesen. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung sowie Abstand von 1,5 m sind Pflicht.

      Kultur- und Kongresszentrum Gera
      Schloßstraße 1
      07545 Gera
      Deutschland
      DE
    • Treffen der IBA Kandidaten und Projekte

      Aus gegebenem Anlass haben wir uns entschlossen, das für den 11. Juni 2020 geplante Treffen der IBA Kandidaten und Projekte im Eiermannbau Apolda abzusagen. Das war keine leichte Entscheidung, aber ein Treffen im digitalen Raum ersetzt den persönlichen Austausch und das wahre Leben nicht.

      Unsere Absage des IBA Kandidaten- und Projekttreffens heißt nicht, dass wir uns nicht begegnen und austauschen. Die Arbeit in den einzelnen IBA Prozessen läuft intensiv und mit viel Engagement von Ihrer Seite - trotz der oft einschränkenden Bedingungen. Dafür ein großer Dank von mir und dem IBA Team. Corona eröffnet uns allen auch eine neue Perspektive auf StadtLand, auf Zugang zu intakten Landschaftsräumen und auf die Potentiale einer flächendeckenden Digitalisierung. Lassen Sie uns die Erfahrungen dieser Krise nutzen und in unserer Arbeit an einem fortschrittlichen wie resilienten StadtLand Thüringen fortsetzen.

      Und noch ein Hinweis: Wir planen derzeit für das Jahr 2020 Online-Veranstaltungen, über die wir Sie frühzeitig informieren werden. Insbesondere verfolgen wir das Thema HolzBaukultur, eine neue Initiative in der vielfältigen IBA Projektlandschaft. Sie liegt uns, dem Thüringer Ministerpräsidenten, zahlreichen Aktivisten in Thüringen, darunter dem Landesbeirat Wald und Holz, und auch unserem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Minister Dr. Benjamin-Immanuel Hoff am Herzen. Aber auch andere programmatische Schwerpunkte wollen wir öffentlich diskutieren und weiterentwickeln. Es wird also auch im IBA Jahr 2020 viele Kontaktmöglichkeiten geben online und hoffentlich bald wieder verstärkt offline.

      Bleiben Sie bis dahin gesund und optimistisch!
      Wir freuen uns auf ein gemeinsames Wiedersehen.

      Ihre Marta Doehler-Behzadi und das IBA Team 

      Egon-Eiermann-Bau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Sitzung des IBA Aufsichtsrats

      Der Aufsichtsrat berät und überwacht die Geschäftsführung der IBA Thüringen GmbH und gibt die Richtlinien für ihre Tätigkeit vor.Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Chef der Staatskanzlei und Leiter des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft.

      Open Factory Eiermannbau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      27. Juni 2020 bis 28. Juni 2020

      Tag der Architektur

      Unter dem Motto 'Ressource Architektur' ist unser IBA Projekt BahnHofladen Rottenbach zum Tag der Architektur vertreten.
      In diesem Jahr beteiligen sich 49 Objekte aus 23 Thüringer Städten und Gemeinden an diesem Ereignis.

      Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen rund um die Corona-COVID 19-Pandemie findet der Tag der Architektur in diesem Jahr digital statt.

      Digitaler Beitrag BahnHofladen Rottenbach

      Bahnhof Rottenbach
      Am Bahnhof
      07422 Königsee Königsee
      Deutschland
      DE
    • Interne Fachtour Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel

      Im zweiten Halbjahr 2020 ist die Fertigstellung des IBA Projekts Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel geplant. Vorab finden interne Fachtouren für die Presse, Fachwelt und Projektbeteiligte über die Baustelle samt ihren Außenanlagen und dem Fürstenhügel statt.

      Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund des Coronoavirus SARS-COV-2 die Teilnehmerzahl grundsätzlich beschränkt werden muss.

  • 2020 Juli
    • Rückblick
      01. Juli 2020 bis 31. Oktober 2020

      ›Eintritt frei! Deine Saison im Eiermannbau‹

      Open Factory Seite #eintrittfrei

      Die IBA Thüringen entwickelt den viele Jahre leer stehenden Eiermannbau in Apolda zu einer Open Factory - einem kreativen und produktiven Ort für viele und vieles. Eine ganzjährige Nutzung des Gebäudes ist derzeit noch nicht möglich, aktuell laufen die Planungen für den technischen Ausbau der Industriehallen. Uns ist es mit Blick auf die aktuellen Einschränkungen und Auswirkungen auf Kulturschaffende durch das Coronavirus ein Anliegen, diese Zwischenphase sinnvoll zu nutzen und vergeben deshalb die großzügigen Räume kostenfrei an gute Mitnutzer*innen und ihre Ideen. Die Open Factory hat also für die Saison 2020 ›freien Eintritt‹!

      Initiativen und Startups, Handwerker*innen und Kreative, Veranstalter*innen und Kulturschaffende wurden herzlich eingeladen, von Juli bis Oktober 2020 nach Apolda zu kommen und Pioniernutzer*innen dieses außergewöhnlichen Orts zu werden. Der Aufruf wird auch von öffentlichen Momenten geprägt sein, wir halten Sie auf dem Laufenden.

      Die Entscheidung über die Pioniernutzer*innen trafen Ende Juni 2020 Projektpartner*innen der Open Factory. Seit Juli arbeiten die ersten Probenutzer*innen im Eiermannbau.

      Aktuelle Ausstellungen in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

      Born to be Bauhaus - Ausstellung 
      7. September bis 17. Oktober

      ›Born to be Bauhaus 2020 – Shiny Glamour Fancy (s)Hit‹Finissage am 17. Oktober 2020
      15 Uhr: Offene Diskussion »Polarisation in der Kunst«, Veranstaltungssaal des Eiermannbaus
      19 Uhr: Reden zum Abschluss der Ausstellung, Veranstaltungssaal des Eiermannbaus

      Am Samstag, den 17. Oktober findet die feierliche Finissage der Ausstellung statt. Neben Führungen durch die Ausstellung erwarten Sie verschiedene Positionen zeitgenössischer Kunstproduktion, interessante Redner und eine offene Diskussionsrunde, präsentiert in der einzigartigen Atmosphäre der Architekturikone. Die Ausstellung öffnet ab 12 Uhr.

      Born to be Bauhaus ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Archiv der Moderne der Bauhaus-Universität Weimar und dem KulturTragWerk e.V. zum 100-jährigen Jubiläum der Bauhaus-Ausstellung 1923. Im Rahmen dessen werden von 2017 bis 2021 jährlich bis zu fünf Künstler*innen der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar gekürt. Die jeweiligen Kunstwerke werden vom Archiv der Moderne in die Kustodie der Bauhaus-Universität Weimar aufgenommen, was sie zu unveräußerlichem öffentlichen Kunstgut macht. Die Künstlerin Samira Engel und der Künstler Jakob Wirth zeigen ihre Kunstwerke in der diesjährigen BTBB-Ausstellung in der Open Factory. 

      Frauenchor VocaLisa - Konzert 
      Im Oktober

      Der Frauenchor VocaLisa aus Weimar mit der Chorleiterin Claudia Zohm proben im Oktober in der Open Factory und laden am Sonntag, den 18. Oktober um 15 Uhr zum Konzert in den Eiermannbau ein, mit dem sie wortwörtlich auf den Herbst einstimmen werden. 

      Bald in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

      Lilli Glade, Maria Gottweiss - Ästhetik der Unvollkommenheit
      10. Juli bis 31. Oktober
      Ausstellungszeitraum: 23. bis 31. Oktober

      Seit Juli widmen sich die Designerin Maria Gottweiss und Fotografin Lilli Glade dem Thema ›Ästhetik der Unvollkommenheit‹. Sie bereiten eine Ausstellung mit Fotografien und Schmuckobjekten vor, die im Oktober eröffnen wird. Sie zeigt Frauen und ihre Narben in einem neuen Licht, nicht als Ausdruck vergangener Verletzungen, sondern als Zeichen der Heilung und Stärke.

      Kollektiv PKRK - Tanzprojekt 
      19. Oktober bis 31. Oktober
      Begehrbare Installation TreuhandTechno vom 29. bis 31. Oktober

      Das Künstler*innenkollektiv PKRK lässt in der Open Factory Techno auf die Textil-Geschichte Apoldas treffen. Welche Sounds, welche Taktung und welche Tanzformationen begleiteten die Treuhand-Abwicklungen der 90er Jahre - diesen Fragen geht PKRK in öffentlichen Workshops, Installationen und Tanzperformances nach. ›Treuhandtechno‹ verbindet zwei Welten - Techno und Treuhand - die in den 90ern getrennt schienen, jedoch der gleichen Sehnsucht nach Maschinen, weiten Hallen und Arbeit folgten.

      Ab November in der Open Factory

      jenapuppets - Theaterstück

      Das Puppentheater aus Jena wird im November im Saal des Eiermannbaus proben und das Stück ›Monster im Koffer‹ zeigen, ein clowneskes Stück Theater über die artgerechte Haltung von Monstern, über Bergsteiger in Not und darüber, wie ein gestürzter Felsen die Sicht auf die Welt verändern kann.


      Was bisher geschah:

      Ab Juli in der Open Factory

      Carolin Seiberlich - Was bleibt vom Erbe des Textils?
      1. Juli bis 30. August
      Eine Studierende der Bauhaus-Universität Weimar schrieb in einem Gewächshaus in der IBA Geschäftsstelle ihre Abschlussarbeit zum Erbe des Textils in Apolda.

      Kollektiv Kubik - Institut der Unsichtbarkeit
      24. Juli bis 2. August und 31. August bis 13. September
      Den Akteur*innen des Kollektivs Kubik ging es um spielerisches Lernen und Machen. Sie wollten sich mit der sozialen und räumlichen Umgebung des Eiermannbaus befassen und nutzten Kunst und Gestaltung, um Fragen der Gesellschaft an das Zusammenleben offenzulegen.

      Ab August in der Open Factory

      Carina Heidl - Gerhard und Dieter
      3. August bis 31. Oktober
      Die Künstlerin Carina Heidl aus Weimar schreibt an einer literarischen Arbeit, in der Pop und Politik miteinander verschmelzen. In der Open Factory möchte sie ihre bezugnehmende praktische Abschlussarbeit vorbereiten und vorstellen.

      Ida Huschke - Dokumentation von Apolda und dem Eiermannbau
      3. bis 31. August
      Die Kunststudentin Ida Huschke aus Basel hat Apolda dokumentarisch und experimentell festgehalten.

      Linda Schumann - Kanten Kosten 
      10. August bis 16. August
      Die Künstlerin Linda Schumann aus Weimar ermöglichte in einem gustatorischen Workshop, Materialien geschmacklich wahrzunehmen und so multisensorisch zu erleben.

      Claudia Obendorf - Serpentinentanz
      11. August bis 31. Oktober
      Claudia Obendorf wird bis zum Oktober immer dienstags und mittwochs einen Kurs für Serpentinentanz anbieten. Bei Interesse an einer Teilnahme Anfragen gern direkt per Mail.

      Marcus Grysczok - Stop Motion Academy 
      14. August bis 27. September
      Der Erfurter Filmemacher Marcus Grysczok veranstaltete im August mehrere Stop Motion Workshops in der Open Factory.

      Anna Zeitler, Aurelia Becker, Lea Schweinfurth - Modelabor 
      17. bis 28. August
      Drei Modedesignerinnen brauchten Textilurlaub und richteten dafür in der Open Factory ein Modelabor ein. Sie verbindet die Arbeit mit Altkleidern und die Nachhaltigkeit in der Mode. In der Open Factory traten sie in einen kulturellen, gestalterischen und politischen Dialog und nutzten den Freiraum für einen experimentellen Umgang mit Altkleidern und textilen Abfällen.

      Kollektiv EASA - Apathie
      17. August bis 30. August
      EASA ist das größte Netzwerk Architekturstudierender in Europa und versteht sich als Plattform für grenz- und kulturübergreifenden Austausch. Im August trafen sich die Mitglieder in der Open Factory und näherten sich in Workshops der Thematik Apathie an.

      mahl x zeit - Kochwerkstatt 
      21. August bis 19. September
      Studierende der Bauhaus-Universität Weimar eröffneten eine Kochwerkstatt in der Open Factory. Dabei wollten sie das Bewusstsein für gute und nachhaltige Ernährung schärfen und eine soziale Plattform schaffen, in der das gemeinsame Kochen und Essen zur kollektiven Erfahrung wird.

      Collektiv Collage - Forms of Apolda 
      22. August bis 6. September
      In und um das ehemalige Feuerlöschgerätewerk Apolda erforschten Szenograf*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen von COLLEKTIV COLLAGE die Materie und das Wesen des Ortes und fassten ihn in einem partizipativen Prozess in nachhaltige Formen. In einem öffentlichen Workshop entstand eine Außen-Raum-Skulptur aus Beton und Stampflehm - eine Kleinarchitektur in experimenteller, zirkulärer Hybridbauweise zur spielerischen Aneignung.

      _schau - vor__schau
      6. bis 20. September
      Das Wiener Kollektiv _schau schaffte einen Raum, der Kunst in allen Schattierungen und Formen hervorbringen sollte. vor__schau war das erste Projekt von _schau. Es ist ein Angebot, eine Recherche, ein Prozess, es ist ihre Art, ›Hallo Welt‹ zu sagen. Sie haben die Verbindung zwischen Kollektiven untersucht und langfristige Beziehungen über große Entfernungen aufgebaut.

      Cornelia Brecht - Gewächshausliebe
      31. August bis 30. Oktober
      Die Bauingenieurin Cornelia Brecht aus Weimar bezog ein Gewächshaus und arbeitet an der Konzeption eines Umweltbildungszentrums aus mehreren kleinen Holzbauten.

      Ab September in der Open Factory

      Andreas Aschoff, Fridtjof Florian Dossin - Fabrik.Weiterstricken 
      1. September bis 31. Oktober
      Die in Apolda ansässige Hausgemeinschaft der ehemaligen Strickwarenfabrik August Schröer möchte die Geschichte und Umnutzung des Ortes in einem Arbeitsbericht aufarbeiten und weiterdenken. Dafür sollen Objekte, Erzählungen und Ideen in der Open Factory präsentiert werden.

      THillA - Illustrationsausstellung
      19. September bis 4. Oktober
      Die Thüringer Illustrator*innen präsentierten die Vielfältigkeit ihrer lebendigen Szene zwischen Kunst und Beruf der Öffentlichkeit und stellten in der Open Factory ihre Arbeiten aus. Daneben wurden Schüler*innen-Workshops und Mitmachaktionen angeboten. Trägerverein ist der Lösungslabor e.V.

      Susanne Frenzel - Färbepflanzen 
      28. September bis 11. Oktober
      Die Kunst- und Naturpädagogin Susanne Frenzel führte in Kooperation mit dem Lebenshilfewerk Apolda eine Färbepflanzen-Projektwoche auf dem Freigelände des Eiermannbaus durch. Susanne Frenzel ist Teil des weltweiten Netzwerks sevengardens, das Färbergärten für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nutzt. Der Eiermannbau soll auch zur Vernetzung von sevengardens in Mitteldeutschland dienen.

      Technische Universität Berlin - Offene Stadt Land Universität Apolda 
      18. bis 20. September
      An einem langen Wochenende im September war das Institut für Architektur der TU Berlin in der Open Factory zu Gast. Die Großstädter planen eine wiederkehrende Pop-Up-Dependance im Eiermannbau in Apolda und wollen in Zukunft gemeinsam mit der IBA Thüringen am StadtLand-Thema arbeiten.

      Open Factory Eiermannbau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Interne Fachtour Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel

      Im zweiten Halbjahr 2020 ist die Fertigstellung des IBA Projekts Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel geplant. Vorab finden interne Fachtouren für die Presse, Fachwelt und Projektbeteiligte über die Baustelle samt ihren Außenanlagen und dem Fürstenhügel statt.

      Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund des Coronoavirus SARS-COV-2 die Teilnehmerzahl grundsätzlich beschränkt werden muss.

    • Rückblick
      09. Juli 2020 - 15:00

      6. Netzwerktreffen LeerGut-Agenten

      Die LeerGut-Agenten laden zum 6. Netzwerktreffen auf Burg Tannroda bei Bad Berka ein und freuen sich auf Networking und fachlichen Austausch unter Aktiven und Praktikern. Die Agenten informieren unter anderem über das neue Sondervermögen StadtLand Thüringen bei der Stiftung trias, planen LeerGut-Scheine zur Projektberatung in der Phase 0 und eine Fortbildung für Projekte und Kommunen. Es geht wie immer auch um die Vorstellung von Initiativen zur Aktivierung von Leerstand.

      Die Teilnehmerzahl muss wegen der aktuellen Situation auf 30 Menschen beschränkt werden, daher bitte unbedingt vorab per Mail anmelden: kontakt@leergut-agenten.de.

      Mehr Informationen zu den LeerGut-Agenten unter leergut-agenten.de.

      Stiftung Burg Tannroda
      Lindenberg 9
      99438 Bad Berka
      Deutschland
      DE
    • Interne Fachtour Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel

      Im zweiten Halbjahr 2020 ist die Fertigstellung des IBA Projekts Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel geplant. Vorab finden interne Fachtouren für die Presse, Fachwelt und Projektbeteiligte über die Baustelle samt ihren Außenanlagen und dem Fürstenhügel statt.

      Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund des Coronoavirus SARS-COV-2 die Teilnehmerzahl grundsätzlich beschränkt werden muss.

    • Jurysitzung zum Architekturwettbewerb SEZ Kloster

      Der Landessportbund Thüringen plant für das Seesport- und erlebnispädagogische Zentrum (SEZ Kloster) in Saalfeld-Ebersdorf am Thüringer Meer einen Um- und Neubau. Hierfür wird momentan ein internationaler Architekturwettbewerb durchgeführt, um bei der Umsetzung des Projekts hervorragende architektonische Ideen für die wertvolle pädagogische Arbeit zu erhalten.

      Mit dem regionalen Baustoff Holz sollen dabei neue Bauformen, Bauweisen und Baustandards in der ausdrucksvollen Landschaft an der Bleilochtalsperre zeigen, was ›Baukultur made in Thüringen‹ ausmacht. In der Jurysitzung werden die eingegangenen Arbeiten diskutiert und bewertet. Am 24.07.2020 soll die Preisverleihung für die besten Einreichungen stattfinden.

      Jurysitzung und Preisverleihung finden im Eiermannbau in Apolda statt.

      Thüringer MeerSportZentrum, Foto: IBA Thüringen, Fotograf: Thomas Müller

      Bootshalle, Foto: IBA Thüringen, Fotograf: Thomas Müller

      Egon-Eiermann-Bau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Germany
      DE
    • Rückblick
      20. Juli 2020 - 09:00 bis 24. Juli 2020 - 15:00

      Ausstellung Wettbewerbsergebnisse SEZ Kloster

      Der Landessportbund Thüringen plant für das Seesport- und Erlebnispädagogische Zentrum (SEZ Kloster) in Saalburg-Ebersdorf am Thüringer Meer einen Um- und Neubau. Hierfür wird ein internationaler Architekturwettbewerb durchgeführt, um bei der Umsetzung des Projekts hervorragende architektonische Ideen für die wertvolle pädagogische Arbeit zu erhalten.

      Mit dem regionalen Baustoff Holz sollen dabei neue Bauformen, Bauweisen und Baustandards in der ausdrucksvollen Landschaft an der Bleilochtalsperre zeigen, was ›Baukultur made in Thüringen‹ ausmacht. In der Jurysitzung werden die eingegangenen Arbeiten diskutiert und bewertet.

      Am 16. Juli fand die Jurysitzung im Eiermannbau in Apolda statt.

      Vom 20. bis 24. Juli werden die Wettbewerbseingänge zwischen 9 und 15 Uhr im Saal des Eiermannbaus präsentiert. Wer die Ausstellung besuchen möchte, muss sich dringend vorab dringend bei der IBA Thüringen anmelden: info@iba-thueringen.de.

      Eiermannbau Apolda
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Preisverleihung Wettbewerb SEZ Kloster

      Der Landessportbund Thüringen plant für das Seesport- und Erlebnispädagogische Zentrum (SEZ Kloster) in Saalburg-Ebersdorf am Thüringer Meer einen Um- und Neubau. Hierfür wird momentan ein internationaler Architekturwettbewerb durchgeführt, um bei der Umsetzung des Projekts hervorragende architektonische Ideen für die wertvolle pädagogische Arbeit zu erhalten.

      Mit dem regionalen Baustoff Holz sollen dabei neue Bauformen, Bauweisen und Baustandards in der ausdrucksvollen Landschaft an der Bleilochtalsperre zeigen, was ›Baukultur made in Thüringen‹ ausmacht. In der Jurysitzung werden die eingegangenen Arbeiten diskutiert und bewertet. Am 16. Juli 2020 tagt die Jury zum Wettbewerb.

      Die interne Preisverleihung findet am 24. Juli im Eiermannbau in Apolda statt. Ministerpräsident Bodo Ramelow wird die Preisträger küren.

      Interessierte Vertreterinnen und Vertrater der Presse müssen sich dringend vorab unter presse@iba-thueringen.de anmelden.

      Eiermannbau Apolda
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
  • 2020 August
    • Rückblick
      01. Juli 2020 bis 31. Oktober 2020

      ›Eintritt frei! Deine Saison im Eiermannbau‹

      Open Factory Seite #eintrittfrei

      Die IBA Thüringen entwickelt den viele Jahre leer stehenden Eiermannbau in Apolda zu einer Open Factory - einem kreativen und produktiven Ort für viele und vieles. Eine ganzjährige Nutzung des Gebäudes ist derzeit noch nicht möglich, aktuell laufen die Planungen für den technischen Ausbau der Industriehallen. Uns ist es mit Blick auf die aktuellen Einschränkungen und Auswirkungen auf Kulturschaffende durch das Coronavirus ein Anliegen, diese Zwischenphase sinnvoll zu nutzen und vergeben deshalb die großzügigen Räume kostenfrei an gute Mitnutzer*innen und ihre Ideen. Die Open Factory hat also für die Saison 2020 ›freien Eintritt‹!

      Initiativen und Startups, Handwerker*innen und Kreative, Veranstalter*innen und Kulturschaffende wurden herzlich eingeladen, von Juli bis Oktober 2020 nach Apolda zu kommen und Pioniernutzer*innen dieses außergewöhnlichen Orts zu werden. Der Aufruf wird auch von öffentlichen Momenten geprägt sein, wir halten Sie auf dem Laufenden.

      Die Entscheidung über die Pioniernutzer*innen trafen Ende Juni 2020 Projektpartner*innen der Open Factory. Seit Juli arbeiten die ersten Probenutzer*innen im Eiermannbau.

      Aktuelle Ausstellungen in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

      Born to be Bauhaus - Ausstellung 
      7. September bis 17. Oktober

      ›Born to be Bauhaus 2020 – Shiny Glamour Fancy (s)Hit‹Finissage am 17. Oktober 2020
      15 Uhr: Offene Diskussion »Polarisation in der Kunst«, Veranstaltungssaal des Eiermannbaus
      19 Uhr: Reden zum Abschluss der Ausstellung, Veranstaltungssaal des Eiermannbaus

      Am Samstag, den 17. Oktober findet die feierliche Finissage der Ausstellung statt. Neben Führungen durch die Ausstellung erwarten Sie verschiedene Positionen zeitgenössischer Kunstproduktion, interessante Redner und eine offene Diskussionsrunde, präsentiert in der einzigartigen Atmosphäre der Architekturikone. Die Ausstellung öffnet ab 12 Uhr.

      Born to be Bauhaus ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Archiv der Moderne der Bauhaus-Universität Weimar und dem KulturTragWerk e.V. zum 100-jährigen Jubiläum der Bauhaus-Ausstellung 1923. Im Rahmen dessen werden von 2017 bis 2021 jährlich bis zu fünf Künstler*innen der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar gekürt. Die jeweiligen Kunstwerke werden vom Archiv der Moderne in die Kustodie der Bauhaus-Universität Weimar aufgenommen, was sie zu unveräußerlichem öffentlichen Kunstgut macht. Die Künstlerin Samira Engel und der Künstler Jakob Wirth zeigen ihre Kunstwerke in der diesjährigen BTBB-Ausstellung in der Open Factory. 

      Frauenchor VocaLisa - Konzert 
      Im Oktober

      Der Frauenchor VocaLisa aus Weimar mit der Chorleiterin Claudia Zohm proben im Oktober in der Open Factory und laden am Sonntag, den 18. Oktober um 15 Uhr zum Konzert in den Eiermannbau ein, mit dem sie wortwörtlich auf den Herbst einstimmen werden. 

      Bald in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

      Lilli Glade, Maria Gottweiss - Ästhetik der Unvollkommenheit
      10. Juli bis 31. Oktober
      Ausstellungszeitraum: 23. bis 31. Oktober

      Seit Juli widmen sich die Designerin Maria Gottweiss und Fotografin Lilli Glade dem Thema ›Ästhetik der Unvollkommenheit‹. Sie bereiten eine Ausstellung mit Fotografien und Schmuckobjekten vor, die im Oktober eröffnen wird. Sie zeigt Frauen und ihre Narben in einem neuen Licht, nicht als Ausdruck vergangener Verletzungen, sondern als Zeichen der Heilung und Stärke.

      Kollektiv PKRK - Tanzprojekt 
      19. Oktober bis 31. Oktober
      Begehrbare Installation TreuhandTechno vom 29. bis 31. Oktober

      Das Künstler*innenkollektiv PKRK lässt in der Open Factory Techno auf die Textil-Geschichte Apoldas treffen. Welche Sounds, welche Taktung und welche Tanzformationen begleiteten die Treuhand-Abwicklungen der 90er Jahre - diesen Fragen geht PKRK in öffentlichen Workshops, Installationen und Tanzperformances nach. ›Treuhandtechno‹ verbindet zwei Welten - Techno und Treuhand - die in den 90ern getrennt schienen, jedoch der gleichen Sehnsucht nach Maschinen, weiten Hallen und Arbeit folgten.

      Ab November in der Open Factory

      jenapuppets - Theaterstück

      Das Puppentheater aus Jena wird im November im Saal des Eiermannbaus proben und das Stück ›Monster im Koffer‹ zeigen, ein clowneskes Stück Theater über die artgerechte Haltung von Monstern, über Bergsteiger in Not und darüber, wie ein gestürzter Felsen die Sicht auf die Welt verändern kann.


      Was bisher geschah:

      Ab Juli in der Open Factory

      Carolin Seiberlich - Was bleibt vom Erbe des Textils?
      1. Juli bis 30. August
      Eine Studierende der Bauhaus-Universität Weimar schrieb in einem Gewächshaus in der IBA Geschäftsstelle ihre Abschlussarbeit zum Erbe des Textils in Apolda.

      Kollektiv Kubik - Institut der Unsichtbarkeit
      24. Juli bis 2. August und 31. August bis 13. September
      Den Akteur*innen des Kollektivs Kubik ging es um spielerisches Lernen und Machen. Sie wollten sich mit der sozialen und räumlichen Umgebung des Eiermannbaus befassen und nutzten Kunst und Gestaltung, um Fragen der Gesellschaft an das Zusammenleben offenzulegen.

      Ab August in der Open Factory

      Carina Heidl - Gerhard und Dieter
      3. August bis 31. Oktober
      Die Künstlerin Carina Heidl aus Weimar schreibt an einer literarischen Arbeit, in der Pop und Politik miteinander verschmelzen. In der Open Factory möchte sie ihre bezugnehmende praktische Abschlussarbeit vorbereiten und vorstellen.

      Ida Huschke - Dokumentation von Apolda und dem Eiermannbau
      3. bis 31. August
      Die Kunststudentin Ida Huschke aus Basel hat Apolda dokumentarisch und experimentell festgehalten.

      Linda Schumann - Kanten Kosten 
      10. August bis 16. August
      Die Künstlerin Linda Schumann aus Weimar ermöglichte in einem gustatorischen Workshop, Materialien geschmacklich wahrzunehmen und so multisensorisch zu erleben.

      Claudia Obendorf - Serpentinentanz
      11. August bis 31. Oktober
      Claudia Obendorf wird bis zum Oktober immer dienstags und mittwochs einen Kurs für Serpentinentanz anbieten. Bei Interesse an einer Teilnahme Anfragen gern direkt per Mail.

      Marcus Grysczok - Stop Motion Academy 
      14. August bis 27. September
      Der Erfurter Filmemacher Marcus Grysczok veranstaltete im August mehrere Stop Motion Workshops in der Open Factory.

      Anna Zeitler, Aurelia Becker, Lea Schweinfurth - Modelabor 
      17. bis 28. August
      Drei Modedesignerinnen brauchten Textilurlaub und richteten dafür in der Open Factory ein Modelabor ein. Sie verbindet die Arbeit mit Altkleidern und die Nachhaltigkeit in der Mode. In der Open Factory traten sie in einen kulturellen, gestalterischen und politischen Dialog und nutzten den Freiraum für einen experimentellen Umgang mit Altkleidern und textilen Abfällen.

      Kollektiv EASA - Apathie
      17. August bis 30. August
      EASA ist das größte Netzwerk Architekturstudierender in Europa und versteht sich als Plattform für grenz- und kulturübergreifenden Austausch. Im August trafen sich die Mitglieder in der Open Factory und näherten sich in Workshops der Thematik Apathie an.

      mahl x zeit - Kochwerkstatt 
      21. August bis 19. September
      Studierende der Bauhaus-Universität Weimar eröffneten eine Kochwerkstatt in der Open Factory. Dabei wollten sie das Bewusstsein für gute und nachhaltige Ernährung schärfen und eine soziale Plattform schaffen, in der das gemeinsame Kochen und Essen zur kollektiven Erfahrung wird.

      Collektiv Collage - Forms of Apolda 
      22. August bis 6. September
      In und um das ehemalige Feuerlöschgerätewerk Apolda erforschten Szenograf*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen von COLLEKTIV COLLAGE die Materie und das Wesen des Ortes und fassten ihn in einem partizipativen Prozess in nachhaltige Formen. In einem öffentlichen Workshop entstand eine Außen-Raum-Skulptur aus Beton und Stampflehm - eine Kleinarchitektur in experimenteller, zirkulärer Hybridbauweise zur spielerischen Aneignung.

      _schau - vor__schau
      6. bis 20. September
      Das Wiener Kollektiv _schau schaffte einen Raum, der Kunst in allen Schattierungen und Formen hervorbringen sollte. vor__schau war das erste Projekt von _schau. Es ist ein Angebot, eine Recherche, ein Prozess, es ist ihre Art, ›Hallo Welt‹ zu sagen. Sie haben die Verbindung zwischen Kollektiven untersucht und langfristige Beziehungen über große Entfernungen aufgebaut.

      Cornelia Brecht - Gewächshausliebe
      31. August bis 30. Oktober
      Die Bauingenieurin Cornelia Brecht aus Weimar bezog ein Gewächshaus und arbeitet an der Konzeption eines Umweltbildungszentrums aus mehreren kleinen Holzbauten.

      Ab September in der Open Factory

      Andreas Aschoff, Fridtjof Florian Dossin - Fabrik.Weiterstricken 
      1. September bis 31. Oktober
      Die in Apolda ansässige Hausgemeinschaft der ehemaligen Strickwarenfabrik August Schröer möchte die Geschichte und Umnutzung des Ortes in einem Arbeitsbericht aufarbeiten und weiterdenken. Dafür sollen Objekte, Erzählungen und Ideen in der Open Factory präsentiert werden.

      THillA - Illustrationsausstellung
      19. September bis 4. Oktober
      Die Thüringer Illustrator*innen präsentierten die Vielfältigkeit ihrer lebendigen Szene zwischen Kunst und Beruf der Öffentlichkeit und stellten in der Open Factory ihre Arbeiten aus. Daneben wurden Schüler*innen-Workshops und Mitmachaktionen angeboten. Trägerverein ist der Lösungslabor e.V.

      Susanne Frenzel - Färbepflanzen 
      28. September bis 11. Oktober
      Die Kunst- und Naturpädagogin Susanne Frenzel führte in Kooperation mit dem Lebenshilfewerk Apolda eine Färbepflanzen-Projektwoche auf dem Freigelände des Eiermannbaus durch. Susanne Frenzel ist Teil des weltweiten Netzwerks sevengardens, das Färbergärten für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nutzt. Der Eiermannbau soll auch zur Vernetzung von sevengardens in Mitteldeutschland dienen.

      Technische Universität Berlin - Offene Stadt Land Universität Apolda 
      18. bis 20. September
      An einem langen Wochenende im September war das Institut für Architektur der TU Berlin in der Open Factory zu Gast. Die Großstädter planen eine wiederkehrende Pop-Up-Dependance im Eiermannbau in Apolda und wollen in Zukunft gemeinsam mit der IBA Thüringen am StadtLand-Thema arbeiten.

      Open Factory Eiermannbau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      02. August 2020 - 14:00 bis 18:00

      Kunstkapelle geöffnet

      Die St. Annen-Kapelle in Krobitz ist das erste fertiggestellte IBA Projekt und gehört zu den Querdenker-Kirchen 2017. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation kann die Kirche nicht wie gewohnt öffnen, doch an einem Tag wird sie aufgrund der hohen Nachfrage für Interessierte zugänglich sein. Bitte nehmen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz mit und haben Sie Geduld, sollten Sie aufgrund der Abstandsregeln nur nach und nach in die kleine Kunstkapelle reinkommen können.

      Die St. Annen-Kapelle in Krobitz auf weitem Feld. Foto: Thomas Müller

      Krobitz bei Weira 07806
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      13. August 2020 - 14:00 bis 16:00

      Sozialer Zusammenhalt in ländlichen Regionen

      Die aktuelle Corona-Krise zeigt deutlich, wie verletzlich unsere modernen Infrastrukturen und sozio-kulturellen Systeme sind. Doch auch ohne derartig drastische Ereignisse ist klar: Zivilgesellschaftliche Strukturen und bürgerschaftliches Engagement sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Das gilt auch und gerade für ländliche Räume, die unter Einwohnerschwund, Überalterung und Verlust von Infrastrukturen leiden.

      Wo Markt und Staat sich zurückziehen, ist die Aktivität der  Bürgerinnen und Bürger gefragt. Diese entfaltet sich jedoch nicht ganz von allein, sondern braucht Rahmenbedingungen und professionelle Unterstützung. Das gilt auch für das Schwarzatal, das zu den Regionen mit den schlechtesten Demographie-Prognosen in Thüringen gehört. Zugleich gibt es hier jedoch traditionell viele aktive Vereine, und Initiativen wie die Zukunftswerkstatt und verschiedene IBA-Projekte haben in jüngster Zeit neue Netzwerke geknüpft und neue Leute für das Tal interessiert.

      Über die Probleme, vor allem aber über innovative Ansätze und Alternativen wollen wir in den Schwarzburger Gesprächen 2020 informieren und diskutieren.

      Aufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung in diesem Jahr online durchgeführt. Anmeldungen sind bis zum 12. August 2020 bei der Zukunftswerkstatt Schwarzatal möglich.

    • Rückblick
      21. August 2020 bis 23. August 2020

      Führungen durch Schaubaustelle gehen in 2. Runde

      Auch in diesem Jahr wird der Audiowalk durch die Schaubaustelle im Schloss Schwarzburg angeboten. Der durch die Nationalsozialisten zerstörte Bau soll im Rahmen der Nationalen Projekte des Städtebaus zu einem Denkort der Demokratie werden. 

      An drei Wochenenden können sich in diesem Sommer Gruppen immer am Wochenende mittels eines etwa eineinhalbstündigen Audiowalks ein Bild dieses denkwürdigen Ortes machen. Szenische Sprach-Klang-Erzählungen nehmen die Besucher auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit des Schlosses mit. Der Audiowalk führt zunächst über einen Teil der Schlossanlage bis zum Hauptgebäude. Im Inneren des stark zerstörten Baus werden der ehemalige Ahnensaal und der noch in Entstehung befindliche Emporensaal begehbar sein.

      Führungszeiträume 2020:
      21. - 23. August 2020
      4. - 6. September 2020
      18. - 20. September 2020 

      Beginn der Führungen:
      Freitag

      15.30 Uhr
      Samstag und Sonntag
      10.30 Uhr, 12.30 Uhr, 14.30 Uhr sowie 16.30 Uhr  

      Die Teilnahme am Audiowalk inlusive der Besichtigung der Schaubaustelle ist nur eingeschränkt möglich. Interessierte müssen mindestens 12 Jahre alt sein. Festes Schuhwerk wird empfohlen, zudem muss aus Sicherheitsgründen im Schloss-Hauptgebäude ein Bauhelm getragen werden.

      Die gültigen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen sind bei der besichtigung der baustelle einzuhalten. Dazu gehört auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

      Die Teilnehmerzahl pro Führung ist auf 8 Personen begrenzt. Voranmeldungen zu Führungen sind unbedingt notwendig. Buchungen sind telefonisch möglich unter 036730 399630. 

      Weitere Informationen zu Führungen entnehmen Sie bitte der Website der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

    • Rückblick
      23. August 2020

      Tag der Sommerfrische

      Erzählcafés, Führungen, kleine Ausstellungen sowie Musik in der Natur, bei hausgemachten Kuchen, Kaffee und kalten Getränken die Geschichte der Sommerfrische erleben:
      Das erwartet Sie am ›Tag der Sommerfrische‹ in der einzigartigen Landschaft des Schwarzatals am Rande des Thüringer Walds.

      Ein Highlight wird dieses Jahr wieder der ›Lange Tisch der regionalen Produkte‹ sein, der erstmalig am Bahnhof Rottenbach stattfindet sowie das Erählcafé am Vorabend auf der Terrasse von Schloss Schwarzburg.

      Wir freuen uns auf Sie! Und denken Sie bitte an einen gesunden Abstand und nehmen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit.

      Updates gibt's hier: tag-der-sommerfrische.de

      Zukunftswerkstatt Schwarzatal
      LEADER Aktionsgruppe Rudolstadt-Saalfeld
      Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen

      Schwarzatal 07427 Schwarzburg
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      29. August 2020 - 20:00

      Schwimmen nach ... (Thüringen)

      ›Schwimmen nach … (Thüringen)‹ – eine theatralische Erkundung von und Reflexion über Thüringen, hundert Jahre nach seiner Gründung. Der Abend im Eiermannbau ist eine improvisierte Annäherung eines ganz und gar unvorbelasteten Luxemburgers an Thüringen, genauso wie eine Selbstbetrachtung aus der Mitte des Landes heraus. Thema ist weniger die Thüringer Kulturhistorie, sondern der unerwartete, subjektive Blick auf Geschichten von Ur-Thüringer*innen und solchen, die zugezogen sind. Was prägt Thüringen in den Augen von Fremden, in den Augen von Neu-Thüringer*innen und in den Augen der Menschen, die hier geboren, aufgewachsen und sozialisiert worden sind? Was macht Thüringen zur Heimat?

      Der luxemburgische Performer Steve Karier ›schwimmt‹ jeweils dorthin, wo die Aufführung gerade gastiert: Also ›Schwimmen nach Apolda‹, um nur einen Punkt der 17-tägigen Tour durch Thüringen mit seinen Städten und Dörfern zu benennen: 17 Aufführungen an 17 Orten in 17 Tagen – und jeden Abend anders. Mit ein wenig Glück können Sie Zeug*in der Erzählung Ihrer eigenen Geschichte auf der Bühne werden!

      TICKETS bei kunstfest-weimar.de.

      Eiermannbau Apolda
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
  • 2020 September
    • Rückblick
      01. Juli 2020 bis 31. Oktober 2020

      ›Eintritt frei! Deine Saison im Eiermannbau‹

      Open Factory Seite #eintrittfrei

      Die IBA Thüringen entwickelt den viele Jahre leer stehenden Eiermannbau in Apolda zu einer Open Factory - einem kreativen und produktiven Ort für viele und vieles. Eine ganzjährige Nutzung des Gebäudes ist derzeit noch nicht möglich, aktuell laufen die Planungen für den technischen Ausbau der Industriehallen. Uns ist es mit Blick auf die aktuellen Einschränkungen und Auswirkungen auf Kulturschaffende durch das Coronavirus ein Anliegen, diese Zwischenphase sinnvoll zu nutzen und vergeben deshalb die großzügigen Räume kostenfrei an gute Mitnutzer*innen und ihre Ideen. Die Open Factory hat also für die Saison 2020 ›freien Eintritt‹!

      Initiativen und Startups, Handwerker*innen und Kreative, Veranstalter*innen und Kulturschaffende wurden herzlich eingeladen, von Juli bis Oktober 2020 nach Apolda zu kommen und Pioniernutzer*innen dieses außergewöhnlichen Orts zu werden. Der Aufruf wird auch von öffentlichen Momenten geprägt sein, wir halten Sie auf dem Laufenden.

      Die Entscheidung über die Pioniernutzer*innen trafen Ende Juni 2020 Projektpartner*innen der Open Factory. Seit Juli arbeiten die ersten Probenutzer*innen im Eiermannbau.

      Aktuelle Ausstellungen in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

      Born to be Bauhaus - Ausstellung 
      7. September bis 17. Oktober

      ›Born to be Bauhaus 2020 – Shiny Glamour Fancy (s)Hit‹Finissage am 17. Oktober 2020
      15 Uhr: Offene Diskussion »Polarisation in der Kunst«, Veranstaltungssaal des Eiermannbaus
      19 Uhr: Reden zum Abschluss der Ausstellung, Veranstaltungssaal des Eiermannbaus

      Am Samstag, den 17. Oktober findet die feierliche Finissage der Ausstellung statt. Neben Führungen durch die Ausstellung erwarten Sie verschiedene Positionen zeitgenössischer Kunstproduktion, interessante Redner und eine offene Diskussionsrunde, präsentiert in der einzigartigen Atmosphäre der Architekturikone. Die Ausstellung öffnet ab 12 Uhr.

      Born to be Bauhaus ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Archiv der Moderne der Bauhaus-Universität Weimar und dem KulturTragWerk e.V. zum 100-jährigen Jubiläum der Bauhaus-Ausstellung 1923. Im Rahmen dessen werden von 2017 bis 2021 jährlich bis zu fünf Künstler*innen der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar gekürt. Die jeweiligen Kunstwerke werden vom Archiv der Moderne in die Kustodie der Bauhaus-Universität Weimar aufgenommen, was sie zu unveräußerlichem öffentlichen Kunstgut macht. Die Künstlerin Samira Engel und der Künstler Jakob Wirth zeigen ihre Kunstwerke in der diesjährigen BTBB-Ausstellung in der Open Factory. 

      Frauenchor VocaLisa - Konzert 
      Im Oktober

      Der Frauenchor VocaLisa aus Weimar mit der Chorleiterin Claudia Zohm proben im Oktober in der Open Factory und laden am Sonntag, den 18. Oktober um 15 Uhr zum Konzert in den Eiermannbau ein, mit dem sie wortwörtlich auf den Herbst einstimmen werden. 

      Bald in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

      Lilli Glade, Maria Gottweiss - Ästhetik der Unvollkommenheit
      10. Juli bis 31. Oktober
      Ausstellungszeitraum: 23. bis 31. Oktober

      Seit Juli widmen sich die Designerin Maria Gottweiss und Fotografin Lilli Glade dem Thema ›Ästhetik der Unvollkommenheit‹. Sie bereiten eine Ausstellung mit Fotografien und Schmuckobjekten vor, die im Oktober eröffnen wird. Sie zeigt Frauen und ihre Narben in einem neuen Licht, nicht als Ausdruck vergangener Verletzungen, sondern als Zeichen der Heilung und Stärke.

      Kollektiv PKRK - Tanzprojekt 
      19. Oktober bis 31. Oktober
      Begehrbare Installation TreuhandTechno vom 29. bis 31. Oktober

      Das Künstler*innenkollektiv PKRK lässt in der Open Factory Techno auf die Textil-Geschichte Apoldas treffen. Welche Sounds, welche Taktung und welche Tanzformationen begleiteten die Treuhand-Abwicklungen der 90er Jahre - diesen Fragen geht PKRK in öffentlichen Workshops, Installationen und Tanzperformances nach. ›Treuhandtechno‹ verbindet zwei Welten - Techno und Treuhand - die in den 90ern getrennt schienen, jedoch der gleichen Sehnsucht nach Maschinen, weiten Hallen und Arbeit folgten.

      Ab November in der Open Factory

      jenapuppets - Theaterstück

      Das Puppentheater aus Jena wird im November im Saal des Eiermannbaus proben und das Stück ›Monster im Koffer‹ zeigen, ein clowneskes Stück Theater über die artgerechte Haltung von Monstern, über Bergsteiger in Not und darüber, wie ein gestürzter Felsen die Sicht auf die Welt verändern kann.


      Was bisher geschah:

      Ab Juli in der Open Factory

      Carolin Seiberlich - Was bleibt vom Erbe des Textils?
      1. Juli bis 30. August
      Eine Studierende der Bauhaus-Universität Weimar schrieb in einem Gewächshaus in der IBA Geschäftsstelle ihre Abschlussarbeit zum Erbe des Textils in Apolda.

      Kollektiv Kubik - Institut der Unsichtbarkeit
      24. Juli bis 2. August und 31. August bis 13. September
      Den Akteur*innen des Kollektivs Kubik ging es um spielerisches Lernen und Machen. Sie wollten sich mit der sozialen und räumlichen Umgebung des Eiermannbaus befassen und nutzten Kunst und Gestaltung, um Fragen der Gesellschaft an das Zusammenleben offenzulegen.

      Ab August in der Open Factory

      Carina Heidl - Gerhard und Dieter
      3. August bis 31. Oktober
      Die Künstlerin Carina Heidl aus Weimar schreibt an einer literarischen Arbeit, in der Pop und Politik miteinander verschmelzen. In der Open Factory möchte sie ihre bezugnehmende praktische Abschlussarbeit vorbereiten und vorstellen.

      Ida Huschke - Dokumentation von Apolda und dem Eiermannbau
      3. bis 31. August
      Die Kunststudentin Ida Huschke aus Basel hat Apolda dokumentarisch und experimentell festgehalten.

      Linda Schumann - Kanten Kosten 
      10. August bis 16. August
      Die Künstlerin Linda Schumann aus Weimar ermöglichte in einem gustatorischen Workshop, Materialien geschmacklich wahrzunehmen und so multisensorisch zu erleben.

      Claudia Obendorf - Serpentinentanz
      11. August bis 31. Oktober
      Claudia Obendorf wird bis zum Oktober immer dienstags und mittwochs einen Kurs für Serpentinentanz anbieten. Bei Interesse an einer Teilnahme Anfragen gern direkt per Mail.

      Marcus Grysczok - Stop Motion Academy 
      14. August bis 27. September
      Der Erfurter Filmemacher Marcus Grysczok veranstaltete im August mehrere Stop Motion Workshops in der Open Factory.

      Anna Zeitler, Aurelia Becker, Lea Schweinfurth - Modelabor 
      17. bis 28. August
      Drei Modedesignerinnen brauchten Textilurlaub und richteten dafür in der Open Factory ein Modelabor ein. Sie verbindet die Arbeit mit Altkleidern und die Nachhaltigkeit in der Mode. In der Open Factory traten sie in einen kulturellen, gestalterischen und politischen Dialog und nutzten den Freiraum für einen experimentellen Umgang mit Altkleidern und textilen Abfällen.

      Kollektiv EASA - Apathie
      17. August bis 30. August
      EASA ist das größte Netzwerk Architekturstudierender in Europa und versteht sich als Plattform für grenz- und kulturübergreifenden Austausch. Im August trafen sich die Mitglieder in der Open Factory und näherten sich in Workshops der Thematik Apathie an.

      mahl x zeit - Kochwerkstatt 
      21. August bis 19. September
      Studierende der Bauhaus-Universität Weimar eröffneten eine Kochwerkstatt in der Open Factory. Dabei wollten sie das Bewusstsein für gute und nachhaltige Ernährung schärfen und eine soziale Plattform schaffen, in der das gemeinsame Kochen und Essen zur kollektiven Erfahrung wird.

      Collektiv Collage - Forms of Apolda 
      22. August bis 6. September
      In und um das ehemalige Feuerlöschgerätewerk Apolda erforschten Szenograf*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen von COLLEKTIV COLLAGE die Materie und das Wesen des Ortes und fassten ihn in einem partizipativen Prozess in nachhaltige Formen. In einem öffentlichen Workshop entstand eine Außen-Raum-Skulptur aus Beton und Stampflehm - eine Kleinarchitektur in experimenteller, zirkulärer Hybridbauweise zur spielerischen Aneignung.

      _schau - vor__schau
      6. bis 20. September
      Das Wiener Kollektiv _schau schaffte einen Raum, der Kunst in allen Schattierungen und Formen hervorbringen sollte. vor__schau war das erste Projekt von _schau. Es ist ein Angebot, eine Recherche, ein Prozess, es ist ihre Art, ›Hallo Welt‹ zu sagen. Sie haben die Verbindung zwischen Kollektiven untersucht und langfristige Beziehungen über große Entfernungen aufgebaut.

      Cornelia Brecht - Gewächshausliebe
      31. August bis 30. Oktober
      Die Bauingenieurin Cornelia Brecht aus Weimar bezog ein Gewächshaus und arbeitet an der Konzeption eines Umweltbildungszentrums aus mehreren kleinen Holzbauten.

      Ab September in der Open Factory

      Andreas Aschoff, Fridtjof Florian Dossin - Fabrik.Weiterstricken 
      1. September bis 31. Oktober
      Die in Apolda ansässige Hausgemeinschaft der ehemaligen Strickwarenfabrik August Schröer möchte die Geschichte und Umnutzung des Ortes in einem Arbeitsbericht aufarbeiten und weiterdenken. Dafür sollen Objekte, Erzählungen und Ideen in der Open Factory präsentiert werden.

      THillA - Illustrationsausstellung
      19. September bis 4. Oktober
      Die Thüringer Illustrator*innen präsentierten die Vielfältigkeit ihrer lebendigen Szene zwischen Kunst und Beruf der Öffentlichkeit und stellten in der Open Factory ihre Arbeiten aus. Daneben wurden Schüler*innen-Workshops und Mitmachaktionen angeboten. Trägerverein ist der Lösungslabor e.V.

      Susanne Frenzel - Färbepflanzen 
      28. September bis 11. Oktober
      Die Kunst- und Naturpädagogin Susanne Frenzel führte in Kooperation mit dem Lebenshilfewerk Apolda eine Färbepflanzen-Projektwoche auf dem Freigelände des Eiermannbaus durch. Susanne Frenzel ist Teil des weltweiten Netzwerks sevengardens, das Färbergärten für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nutzt. Der Eiermannbau soll auch zur Vernetzung von sevengardens in Mitteldeutschland dienen.

      Technische Universität Berlin - Offene Stadt Land Universität Apolda 
      18. bis 20. September
      An einem langen Wochenende im September war das Institut für Architektur der TU Berlin in der Open Factory zu Gast. Die Großstädter planen eine wiederkehrende Pop-Up-Dependance im Eiermannbau in Apolda und wollen in Zukunft gemeinsam mit der IBA Thüringen am StadtLand-Thema arbeiten.

      Open Factory Eiermannbau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      03. September 2020 bis 04. September 2020

      Sitzung des IBA Fachbeirats

      Der Fachbeirat berät und unterstützt die IBA Thüringen bei ihrer inhaltlichen Arbeit. Er bindet die nationale und internationale Expertise in die Gesellschaft ein. Er wirkt bei der Programmentwicklung mit und trägt dazu bei, Projekte vorzuschlagen, zu evaluieren und zu qualifizieren.Vorsitzender des Fachbeirats ist Michael von der Mühlen, Staatssekretär a.D. im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

      Open Factory Eiermannbau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      04. September 2020 bis 06. September 2020

      Führungen durch Schaubaustelle gehen in 2. Runde

      Auch in diesem Jahr wird der Audiowalk durch die Schaubaustelle im Schloss Schwarzburg angeboten. Der durch die Nationalsozialisten zerstörte Bau soll im Rahmen der Nationalen Projekte des Städtebaus zu einem Denkort der Demokratie werden. 

      An drei Wochenenden können sich in diesem Sommer Gruppen immer am Wochenende mittels eines etwa eineinhalbstündigen Audiowalks ein Bild dieses denkwürdigen Ortes machen. Szenische Sprach-Klang-Erzählungen nehmen die Besucher auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit des Schlosses mit. Der Audiowalk führt zunächst über einen Teil der Schlossanlage bis zum Hauptgebäude. Im Inneren des stark zerstörten Baus werden der ehemalige Ahnensaal und der noch in Entstehung befindliche Emporensaal begehbar sein.

      Führungszeiträume 2020:
      21. - 23. August 2020
      4. - 6. September 2020
      18. - 20. September 2020 

      Beginn der Führungen:
      Freitag

      15.30 Uhr
      Samstag und Sonntag
      10.30 Uhr, 12.30 Uhr, 14.30 Uhr sowie 16.30 Uhr  

      Die Teilnahme am Audiowalk inlusive der Besichtigung der Schaubaustelle ist nur eingeschränkt möglich. Interessierte müssen mindestens 12 Jahre alt sein. Festes Schuhwerk wird empfohlen, zudem muss aus Sicherheitsgründen im Schloss-Hauptgebäude ein Bauhelm getragen werden.

      Die gültigen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen sind bei der besichtigung der baustelle einzuhalten. Dazu gehört auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

      Die Teilnehmerzahl pro Führung ist auf 8 Personen begrenzt. Voranmeldungen zu Führungen sind unbedingt notwendig. Buchungen sind telefonisch möglich unter 036730 399630. 

      Weitere Informationen unter entnehmen Sie bitte der Website der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

    • Rückblick
      07. September 2020 bis 11. September 2020

      Ideenwerkstatt in Tambach-Dietharz

      Im Rahmen einer mehrtägigen Veranstaltungsreihe werden gemeinsam mit örtlichen Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern neue Nutzungsideen für die Lutherkirche entwickelt und getestet.

      Im August 2017 wurde die Vision der Her(r)bergskirchen Thüringer Wald – angestoßen vom Querdenker Aufruf der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und IBA Thüringen in der Michaeliskirche in Neustadt am Rennsteig konkret erlebbar gemacht.

      Neben dem Pilotprojekt in Neustadt am Rennsteig, welches im Frühjahr 2019 als offizielles IBA Projekt der IBA Thüringen ernannt wurde, befinden sich gegenwärtig weitere Standorte in der Planung und Entwicklung zu einer sogenannten Her(r)bergskirche im Thüringer Wald. Hierzu zählen die Standorte Gehlberg, Reinhardsbrunn/Friedrichroda, Steinheid, Spechtsbrunn und Tambach-Dietharz.

      An diesen Standorten befindet man sich gerade mit den Kirchengemeinden und politischen Gemeinden in der Ausarbeitung ortsspezifischer Quernutzungsansätze und ihrer konkreten Umsetzungsschritte. Ziel ist die Etablierung von fünf Her(r)bergskirchen entlang des Höhenwanderwegs Rennsteig bis zum Jahr 2023.

      Lutherkirche und Stadtzentrum 99897 Tambach-Dietharz
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      13. September 2020 - 10:00 bis 18:00

      Tag der offenen Tür im Eiermannbau

      Am 13. September wird die Open Factory Eiermannbau in Apolda für interessierte Besucher geöffnet sein. Es wird ein vielfältiges Programm angeboten: Neben Führungen durch die Architekturikone werden Mieter*innen und Probenutzer*innen der Saison #eintrittfrei Ausstellungen und Perfomances zeigen. Das detaillierte Programm wächst stündlich! Bleiben Sie auch auf dem neuen Instagram-Kanal openfactory.eiermannbau auf dem laufenden.

      Wir bieten zu verschiedenen Zeiten Führungen durch den Eiermannbau an:

      10 - 11.30 Uhr
      14 - 15.30 Uhr
      16.30 - 18 Uhr

      In der Holzbox des IBA Büros werden ganztägig studentische Arbeiten der TU Braunschweig, Bauhaus-Universität Weimar und Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Zukunft des Eiermannbaus gezeigt. Außerdem wird der Projektprozess in Partnerschaft von Stadt Apolda, LEG Thüringen und IBA Thüringen im Rahmen der Nationalen Projekte des Städtebaus vorgestellt.

      Über den gesamten Tag laufen in einem temporären Vorhangkino im zweiten Stock des Eiermannbaus alle Bewerbungsvideos von dem Aufruf #eintrittfrei.

      Zum Tag der offenen Tür präsentieren sich folgende Probenutzer*innen der Open Factory Eiermannbau:

      10 bis 18 Uhr
      mahlxzeit - Kochwerkstatt auf der Freifläche
      Für das leibliche Wohl sorgen zum Tag der offenen Tür die Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar mit ihrer Kochwerkstatt mahlxzeit.

      10 bis 18 Uhr
      COLL COLL - Forms of Apolda
      Szenograf*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen schufen auf der Freifläche der Open Factory Eiermannbau eine Außenraum-Skulptur aus Beton und Stampflehm. Die Skulptur lädt zum Sitzen und Entspannen ein.

      10 bis 18 Uhr
      Kollektiv Kubik - Institut für Unsichtbarkeit (IFU)
      Das Kollektiv zeigt die ersten Zwischenergebnisse ihrer performativen Arbeit zum Thema ›Was ist unsichtbar und du wünschst, die Menschen könnten es sehen?‹ mit Blick auf Apolda in Form von Audioaufnahmen, Fotografien und Kostümen.

      10 bis 18 Uhr
      ThiLLA - Thüringer Illustrationsausstellung
      Thüringer Illustrator*innen stellen sich und ihre Arbeit in ihrer ersten großen Werkschau vor.

      10 bis 18 Uhr
      Lilli Glade und Maria Gottweiss - Ästhetik der Unvollkommenheit
      Lilli Glade und Maria Gottweiss öffnen ihr Studio in der Open Factory und gewähren erste Einblicke in ihre baldige Ausstellung ›Ästhetik der Unvollkommenheit‹.

      10 bis 18 Uhr
      Fabrik.Weiterstricken - Dokumentation einer Umnutzung
      Fabrik.Weiterstricken eröffnen zum Tag der offenen Tür ihre Ausstellung ›Dokumentation einer Umnutzung‹ über ihre Arbeit in und die Geschichte der ehemaligen Strickwarenfabrik August Schroer in Apolda.

      12 bis 12.20 Uhr; 13.30 bis 13.50 Uhr
      Kollektiv PKRK - Treuhandtechno, Station 1 Apolda
      Das Berliner Künstlerkollektiv aus Theater, Theorie und Tanz präsentiert zum Tag der offenen Tür zwei Tanzperfomances aus ihrem Projekt ›Treuhandtechno‹ im Veranstaltungssaal des Eiermannbaus.

      12.30 bis 13.15 Uhr; 16 bis 16.45 Uhr
      LIONLION - Musik auf dem Gelände
      Die Nürnberger Musiker von LIONLION spielen zum Tag der offenen Tür Indierock aus ihrer ›Rise and Fall‹ Tour 2019.

      15.30 bis 16 Uhr
      VocaLisa - Sealed with a kiss, Frauenchor mit Herz
      Der von Claudia Zohm geleitete Frauenchor VocaLisa gibt zum Tag der offenen Tür ein kleines Chorkonzert im Veranstaltungssaal des Eiermannbaus.

      Zum Tag der offenen Tür präsentieren sich folgende Mieter*innen der Open Factory Eiermannbau:

      10 bis 18 Uhr
      Svenja Rosenbaum - Studio
      Kunstlehramtstudentin Svenja Rosenbaum, seit Januar Mieterin der Open Factory, zeigt ihr Atelier im dritten Stock des Eiermannbaus.

      11 bis 18 Uhr
      Bildhauerkunst Thüringen - Galerie
      Seit dem 13. Juni zeigt die Ausstellung Bildhauerkunst Thüringen in der Open Factory Eiermannbau Werke verschiedener etablierter Künstler*innen Thüringens. Die Galerie ist immer samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

      Open Factory Eiermannbau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      18. September 2020 bis 20. September 2020

      Führungen durch Schaubaustelle gehen in 2. Runde

      Auch in diesem Jahr wird der Audiowalk durch die Schaubaustelle im Schloss Schwarzburg angeboten. Der durch die Nationalsozialisten zerstörte Bau soll im Rahmen der Nationalen Projekte des Städtebaus zu einem Denkort der Demokratie werden. 

      An drei Wochenenden können sich in diesem Sommer Gruppen immer am Wochenende mittels eines etwa eineinhalbstündigen Audiowalks ein Bild dieses denkwürdigen Ortes machen. Szenische Sprach-Klang-Erzählungen nehmen die Besucher auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit des Schlosses mit. Der Audiowalk führt zunächst über einen Teil der Schlossanlage bis zum Hauptgebäude. Im Inneren des stark zerstörten Baus werden der ehemalige Ahnensaal und der noch in Entstehung befindliche Emporensaal begehbar sein.

      Führungszeiträume 2020:
      21. - 23. August 2020
      4. - 6. September 2020
      18. - 20. September 2020 

      Beginn der Führungen:
      Freitag
      15.30 Uhr
      Samstag und Sonntag
      10.30 Uhr, 12.30 Uhr, 14.30 Uhr sowie 16.30 Uhr  

      Die Teilnahme am Audiowalk inlusive der Besichtigung der Schaubaustelle ist nur eingeschränkt möglich. Interessierte müssen mindestens 12 Jahre alt sein. Festes Schuhwerk wird empfohlen, zudem muss aus Sicherheitsgründen im Schloss-Hauptgebäude ein Bauhelm getragen werden.

      Die gültigen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen sind bei der besichtigung der baustelle einzuhalten. Dazu gehört auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

      Die Teilnehmerzahl pro Führung ist auf 8 Personen begrenzt. Voranmeldungen zu Führungen sind unbedingt notwendig. Buchungen sind telefonisch möglich unter 036730 399630. 

      Weitere Informationen zu Führungen entnehmen Sie bitte der Website der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

  • 2020 Oktober
    • Rückblick
      01. Juli 2020 bis 31. Oktober 2020

      ›Eintritt frei! Deine Saison im Eiermannbau‹

      Open Factory Seite #eintrittfrei

      Die IBA Thüringen entwickelt den viele Jahre leer stehenden Eiermannbau in Apolda zu einer Open Factory - einem kreativen und produktiven Ort für viele und vieles. Eine ganzjährige Nutzung des Gebäudes ist derzeit noch nicht möglich, aktuell laufen die Planungen für den technischen Ausbau der Industriehallen. Uns ist es mit Blick auf die aktuellen Einschränkungen und Auswirkungen auf Kulturschaffende durch das Coronavirus ein Anliegen, diese Zwischenphase sinnvoll zu nutzen und vergeben deshalb die großzügigen Räume kostenfrei an gute Mitnutzer*innen und ihre Ideen. Die Open Factory hat also für die Saison 2020 ›freien Eintritt‹!

      Initiativen und Startups, Handwerker*innen und Kreative, Veranstalter*innen und Kulturschaffende wurden herzlich eingeladen, von Juli bis Oktober 2020 nach Apolda zu kommen und Pioniernutzer*innen dieses außergewöhnlichen Orts zu werden. Der Aufruf wird auch von öffentlichen Momenten geprägt sein, wir halten Sie auf dem Laufenden.

      Die Entscheidung über die Pioniernutzer*innen trafen Ende Juni 2020 Projektpartner*innen der Open Factory. Seit Juli arbeiten die ersten Probenutzer*innen im Eiermannbau.

      Aktuelle Ausstellungen in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

      Born to be Bauhaus - Ausstellung 
      7. September bis 17. Oktober

      ›Born to be Bauhaus 2020 – Shiny Glamour Fancy (s)Hit‹Finissage am 17. Oktober 2020
      15 Uhr: Offene Diskussion »Polarisation in der Kunst«, Veranstaltungssaal des Eiermannbaus
      19 Uhr: Reden zum Abschluss der Ausstellung, Veranstaltungssaal des Eiermannbaus

      Am Samstag, den 17. Oktober findet die feierliche Finissage der Ausstellung statt. Neben Führungen durch die Ausstellung erwarten Sie verschiedene Positionen zeitgenössischer Kunstproduktion, interessante Redner und eine offene Diskussionsrunde, präsentiert in der einzigartigen Atmosphäre der Architekturikone. Die Ausstellung öffnet ab 12 Uhr.

      Born to be Bauhaus ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Archiv der Moderne der Bauhaus-Universität Weimar und dem KulturTragWerk e.V. zum 100-jährigen Jubiläum der Bauhaus-Ausstellung 1923. Im Rahmen dessen werden von 2017 bis 2021 jährlich bis zu fünf Künstler*innen der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar gekürt. Die jeweiligen Kunstwerke werden vom Archiv der Moderne in die Kustodie der Bauhaus-Universität Weimar aufgenommen, was sie zu unveräußerlichem öffentlichen Kunstgut macht. Die Künstlerin Samira Engel und der Künstler Jakob Wirth zeigen ihre Kunstwerke in der diesjährigen BTBB-Ausstellung in der Open Factory. 

      Frauenchor VocaLisa - Konzert 
      Im Oktober

      Der Frauenchor VocaLisa aus Weimar mit der Chorleiterin Claudia Zohm proben im Oktober in der Open Factory und laden am Sonntag, den 18. Oktober um 15 Uhr zum Konzert in den Eiermannbau ein, mit dem sie wortwörtlich auf den Herbst einstimmen werden. 

      Bald in der Open Factory im Rahmen von #eintrittfrei:

      Lilli Glade, Maria Gottweiss - Ästhetik der Unvollkommenheit
      10. Juli bis 31. Oktober
      Ausstellungszeitraum: 23. bis 31. Oktober

      Seit Juli widmen sich die Designerin Maria Gottweiss und Fotografin Lilli Glade dem Thema ›Ästhetik der Unvollkommenheit‹. Sie bereiten eine Ausstellung mit Fotografien und Schmuckobjekten vor, die im Oktober eröffnen wird. Sie zeigt Frauen und ihre Narben in einem neuen Licht, nicht als Ausdruck vergangener Verletzungen, sondern als Zeichen der Heilung und Stärke.

      Kollektiv PKRK - Tanzprojekt 
      19. Oktober bis 31. Oktober
      Begehrbare Installation TreuhandTechno vom 29. bis 31. Oktober

      Das Künstler*innenkollektiv PKRK lässt in der Open Factory Techno auf die Textil-Geschichte Apoldas treffen. Welche Sounds, welche Taktung und welche Tanzformationen begleiteten die Treuhand-Abwicklungen der 90er Jahre - diesen Fragen geht PKRK in öffentlichen Workshops, Installationen und Tanzperformances nach. ›Treuhandtechno‹ verbindet zwei Welten - Techno und Treuhand - die in den 90ern getrennt schienen, jedoch der gleichen Sehnsucht nach Maschinen, weiten Hallen und Arbeit folgten.

      Ab November in der Open Factory

      jenapuppets - Theaterstück

      Das Puppentheater aus Jena wird im November im Saal des Eiermannbaus proben und das Stück ›Monster im Koffer‹ zeigen, ein clowneskes Stück Theater über die artgerechte Haltung von Monstern, über Bergsteiger in Not und darüber, wie ein gestürzter Felsen die Sicht auf die Welt verändern kann.


      Was bisher geschah:

      Ab Juli in der Open Factory

      Carolin Seiberlich - Was bleibt vom Erbe des Textils?
      1. Juli bis 30. August
      Eine Studierende der Bauhaus-Universität Weimar schrieb in einem Gewächshaus in der IBA Geschäftsstelle ihre Abschlussarbeit zum Erbe des Textils in Apolda.

      Kollektiv Kubik - Institut der Unsichtbarkeit
      24. Juli bis 2. August und 31. August bis 13. September
      Den Akteur*innen des Kollektivs Kubik ging es um spielerisches Lernen und Machen. Sie wollten sich mit der sozialen und räumlichen Umgebung des Eiermannbaus befassen und nutzten Kunst und Gestaltung, um Fragen der Gesellschaft an das Zusammenleben offenzulegen.

      Ab August in der Open Factory

      Carina Heidl - Gerhard und Dieter
      3. August bis 31. Oktober
      Die Künstlerin Carina Heidl aus Weimar schreibt an einer literarischen Arbeit, in der Pop und Politik miteinander verschmelzen. In der Open Factory möchte sie ihre bezugnehmende praktische Abschlussarbeit vorbereiten und vorstellen.

      Ida Huschke - Dokumentation von Apolda und dem Eiermannbau
      3. bis 31. August
      Die Kunststudentin Ida Huschke aus Basel hat Apolda dokumentarisch und experimentell festgehalten.

      Linda Schumann - Kanten Kosten 
      10. August bis 16. August
      Die Künstlerin Linda Schumann aus Weimar ermöglichte in einem gustatorischen Workshop, Materialien geschmacklich wahrzunehmen und so multisensorisch zu erleben.

      Claudia Obendorf - Serpentinentanz
      11. August bis 31. Oktober
      Claudia Obendorf wird bis zum Oktober immer dienstags und mittwochs einen Kurs für Serpentinentanz anbieten. Bei Interesse an einer Teilnahme Anfragen gern direkt per Mail.

      Marcus Grysczok - Stop Motion Academy 
      14. August bis 27. September
      Der Erfurter Filmemacher Marcus Grysczok veranstaltete im August mehrere Stop Motion Workshops in der Open Factory.

      Anna Zeitler, Aurelia Becker, Lea Schweinfurth - Modelabor 
      17. bis 28. August
      Drei Modedesignerinnen brauchten Textilurlaub und richteten dafür in der Open Factory ein Modelabor ein. Sie verbindet die Arbeit mit Altkleidern und die Nachhaltigkeit in der Mode. In der Open Factory traten sie in einen kulturellen, gestalterischen und politischen Dialog und nutzten den Freiraum für einen experimentellen Umgang mit Altkleidern und textilen Abfällen.

      Kollektiv EASA - Apathie
      17. August bis 30. August
      EASA ist das größte Netzwerk Architekturstudierender in Europa und versteht sich als Plattform für grenz- und kulturübergreifenden Austausch. Im August trafen sich die Mitglieder in der Open Factory und näherten sich in Workshops der Thematik Apathie an.

      mahl x zeit - Kochwerkstatt 
      21. August bis 19. September
      Studierende der Bauhaus-Universität Weimar eröffneten eine Kochwerkstatt in der Open Factory. Dabei wollten sie das Bewusstsein für gute und nachhaltige Ernährung schärfen und eine soziale Plattform schaffen, in der das gemeinsame Kochen und Essen zur kollektiven Erfahrung wird.

      Collektiv Collage - Forms of Apolda 
      22. August bis 6. September
      In und um das ehemalige Feuerlöschgerätewerk Apolda erforschten Szenograf*innen, Architekt*innen, Stadtplaner*innen und Künstler*innen von COLLEKTIV COLLAGE die Materie und das Wesen des Ortes und fassten ihn in einem partizipativen Prozess in nachhaltige Formen. In einem öffentlichen Workshop entstand eine Außen-Raum-Skulptur aus Beton und Stampflehm - eine Kleinarchitektur in experimenteller, zirkulärer Hybridbauweise zur spielerischen Aneignung.

      _schau - vor__schau
      6. bis 20. September
      Das Wiener Kollektiv _schau schaffte einen Raum, der Kunst in allen Schattierungen und Formen hervorbringen sollte. vor__schau war das erste Projekt von _schau. Es ist ein Angebot, eine Recherche, ein Prozess, es ist ihre Art, ›Hallo Welt‹ zu sagen. Sie haben die Verbindung zwischen Kollektiven untersucht und langfristige Beziehungen über große Entfernungen aufgebaut.

      Cornelia Brecht - Gewächshausliebe
      31. August bis 30. Oktober
      Die Bauingenieurin Cornelia Brecht aus Weimar bezog ein Gewächshaus und arbeitet an der Konzeption eines Umweltbildungszentrums aus mehreren kleinen Holzbauten.

      Ab September in der Open Factory

      Andreas Aschoff, Fridtjof Florian Dossin - Fabrik.Weiterstricken 
      1. September bis 31. Oktober
      Die in Apolda ansässige Hausgemeinschaft der ehemaligen Strickwarenfabrik August Schröer möchte die Geschichte und Umnutzung des Ortes in einem Arbeitsbericht aufarbeiten und weiterdenken. Dafür sollen Objekte, Erzählungen und Ideen in der Open Factory präsentiert werden.

      THillA - Illustrationsausstellung
      19. September bis 4. Oktober
      Die Thüringer Illustrator*innen präsentierten die Vielfältigkeit ihrer lebendigen Szene zwischen Kunst und Beruf der Öffentlichkeit und stellten in der Open Factory ihre Arbeiten aus. Daneben wurden Schüler*innen-Workshops und Mitmachaktionen angeboten. Trägerverein ist der Lösungslabor e.V.

      Susanne Frenzel - Färbepflanzen 
      28. September bis 11. Oktober
      Die Kunst- und Naturpädagogin Susanne Frenzel führte in Kooperation mit dem Lebenshilfewerk Apolda eine Färbepflanzen-Projektwoche auf dem Freigelände des Eiermannbaus durch. Susanne Frenzel ist Teil des weltweiten Netzwerks sevengardens, das Färbergärten für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) nutzt. Der Eiermannbau soll auch zur Vernetzung von sevengardens in Mitteldeutschland dienen.

      Technische Universität Berlin - Offene Stadt Land Universität Apolda 
      18. bis 20. September
      An einem langen Wochenende im September war das Institut für Architektur der TU Berlin in der Open Factory zu Gast. Die Großstädter planen eine wiederkehrende Pop-Up-Dependance im Eiermannbau in Apolda und wollen in Zukunft gemeinsam mit der IBA Thüringen am StadtLand-Thema arbeiten.

      Open Factory Eiermannbau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
      Deutschland
      DE
    • Rückblick
      01. Oktober 2020 - 10:00 bis 14:00

      Werkstattgespräch ›Zukunft Landwirtschaft‹

      In einer Kooperation mit der Landwirtschaft Kannawurf Betriebsgesellschaft mbH, der agrar-GmbH Oldisleben und der IBA Thüringen GmbH mit dem Künstlerhaus Thüringen e.V. wurde eine Machbarkeitsstudie zur nachhaltigen Entwicklung von bewirtschafteten Agrarflächen beispielhaft auf der Gemarkung Kannawurf im Landkreis Sömmerda erstellt. Im Ergebnis ist das ganzheitliche Leitbild ›Klimalandschaftstypologien mit überbetrieblichem Fruchtfolgenmanagement‹ entstanden.

      Im Rahmen der Leitbildentwicklung wurden innerhalb der Gemarkung Kannawurf drei Klimalandschaftstypologien - Hang, Kuppe, Aue - aufgrund lokal-klimatischer Effekte identifiziert. In diesen sollen jeweils konkrete Maßnahmen zur Minimierung der Erosion (Wind- und Wassererosion), von Hitzeinseln und Oberflächentemperaturen und gleichzeitig Anpassungsstrategien an den Klimawandel umgesetzt werden. Dazu gehören ein speziell für den Standort definierter Anbau von Mischkulturen, Untersaaten und Fruchtfolgen sowie die Umsetzung der Nachhaltigkeitstechnik ›Keyline Design‹.

      Die wirtschaftliche Basis der neuen Klimalandschaftstypologien bildet der Aufbau eines überbetrieblichen Fruchtfolgenmanagements als Zusammenschluss zwischen Agrarunternehmen sowie Verarbeitern. Dazu wird der Fruchtwechsel nicht nur betriebsintern sondern überbetrieblich regional ausgerichtet, um auch bei kleineren Schlägen und der Erhöhung der Feldfruchtsortenanzahl größere Abnahmemengen gewährleisten zu können. Dies erzeugt sowohl bei den Landwirten (weniger Risiko) wie auch bei den Abnehmern (mehr Sicherheit bei größeren Mengen) Stabilität. Verarbeitung und Lagerkapazitäten sowie spezialisierte Maschinen (z.B. Miete) können geteilt werden, um Kosten zu minimieren. 

      Das Neue an dieser Kooperation ist, dass es nicht nur um die allgemeine Erhöhung der Wertschöpfung geht, sondern um die ökologische und gleichzeitig ökonomische Stabilisierung einer klimagerechten Land(wirt)schaftsregion. Die Landschaft gibt die Regeln vor, nicht der Bedarf. Vorrangig soll damit auch eine regionale Wertschöpfungskette aufgebaut werden, die wieder neue Bezüge zwischen Stadt, Land und Landschaft sowie zwischen Produzent*innen und Konsument*innen generiert.

      Bei dem IBA Werkstattgespräch am 1. Oktober werden das neue Leitbild ›Klimalandschaftstypologien mit überbetrieblichem Fruchtfolgenmanagement‹ präsentiert und Beiträge zu Strategien des Ressourcenschutzes und regionaler Kooperationen in Thüringen zur Diskussion gestellt. Welche Perspektiven haben die Konzepte und Strategien? Welche Chancen bieten sie? Woran müssen wir gemeinsam weiter denken und arbeiten? Wie können wir weitere Partner finden? Welche Erfahrungen gibt es aus ähnlichen Projektvorhaben? Und was können wir lernen?

      Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt, weswegen wir Sie bitten, sich bis zum 28. September kostenlos unter veranstaltung@iba-thueringen.de anzumelden.

      Diskutieren Sie mit uns, wir freuen uns auf Sie!


      10 Uhr 
      Come together

      10.10 Uhr 
      Begrüßung 
      Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin IBA Thüringen, Apolda 
      Dr. Ingo Zopf, Abteilungsleiter Landwirtschaft und Ländlicher Raum im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Erfurt 

      10.25 Uhr 
      1.500 Hektar Zukunft Kannawurf 
      Fragen an die Land(wirt)schaft 

      Roland Lange, Vorsitzender des Künstlerhaus Thüringen e.V. und IBA Kandidat, Kannawurf 
      Kerstin Faber, Projektleiterin IBA Thüringen, Apolda

      Projektpräsentationen inkl. Rückfragen:

      10.45 Uhr 
      Neue Klimakulturlandschaft 
      Klimalandschaftstypologien mit überbetrieblichem Fruchtfolgenmanagement 

      Bernhard König, Landschaftsarchitekt und Geschäftsführer der Green4Cities GmbH, Wien

      11.15 Uhr 
      Keyline Design 
      Möglichkeiten und hydrologische Wirkung der Nachhaltigkeitstechnik 

      Philipp Gerhardt, Forstwirt und Geschäftsführer Baumfeldwirtschaft, Brück 
      Dr. Mohamad Reza Salehi Sadaghiani, Bauingenieur und Projektleiter Tractebel Hydroprojekt GmbH, Weimar

      11.45 Uhr 
      Regionalbündnis Thüringen 
      Neues Netzwerk zwischen Erzeugern und Verarbeitern 

      Dr. Frank Augsten, Abteilungsleiter Landwirtschaftliche Erzeugung, Gartenbau und Bildung im Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR), Jena 

      12.15 Uhr 
      Gemeinsames Mittagessen

      13.00 Uhr 
      Moderiertes Werkstattgespräch 
      - Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin IBA Thüringen, Apolda 
      - Katrin Hucke, Rechtsanwältin und Hauptgeschäftsführerin Thüringer Bauernverband e. V., Erfurt 
      - Dr. Frank Augsten, Abteilungsleiter Landwirtschaftliche Erzeugung, Gartenbau und Bildung im TLLLR, Jena 
      - Bert Kämmerer, Vorsitzender Kreisbauernverband Erfurt/Sömmerda und Geschäftsführer der Geratal Agrar GmbH & Co. KG, Andisleben 
      - René Kolbe, Leiter Pahren Agrar Kooperation, Pahren 

      Gegen 14.00 Uhr 
      Ausklang

      Moderation: 
      Daniel Dabbelt, Journalist, top agrar

      Die Machbarkeitsstudie wird gefördert im Rahmen der Zusammenarbeit in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (LFE) durch Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete (ELER) und den Freistaat Thüringen, 2019-2020

      ©Green4Cities

      Open Factory Eiermannbau
      Auenstraße 11
      99510 Apolda
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    • Rückblick
      01. Oktober 2020 - 15:00 bis 18:00

      Saalfeld präsentiert: Do it!

      Im Rahmen der interkulturellen Woche präsentiert sich der Stadtteil Beulwitzer Straße Saalfeld am 1. Oktober interessierten Gästen. Es gibt Informationen zur Quartiersentwicklung und den Bauvorhaben, die Modenschau ›Beulwitz designt‹ findet statt und die Veranstalter laden ein zu Austausch, Kulinarik und kreativem Beisammensein.

      Parkplatz Prinz-Louis-Ferdinand-Straße 07318 Saalfeld
      Deutschland
      DE