Apolda, Eiermannbau

Apolda, Eiermannbau

Architekturikone wird Open Factory

»Der Eiermannbau als Ikone der Industriekultur wird auf konsequente Weise durch die IBA in eigener Trägerschaft weiterentwickelt. Damit zeigt die IBA Thüringen mit einem eigenen Projekt selbst auf, wie Leerstände einfallsreich, aktivierend und nachhaltig belebt werden können. Neuartig und risikomindernd ist die besondere Vertragsform der Anhandgabe, die zwischen der Eigentümerin LEG Thüringen und der IBA Thüringen als Generalmieterin bis 2023 gewählt wurde. Dies, aber auch der Verbleib der Immobilie in öffentlicher Hand, sind wichtige Voraussetzungen, um Standorte in strukturschwachen Räumen erfolgreich entwickeln zu können.«
Andrea Hofmann, Fachbeirätin IBA Thüringen

Die zwischen Jena und Weimar gelegene Kleinstadt Apolda war über Jahrzehnte ein wichtiger Industriestandort. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts lebte die Bevölkerung von der Textilproduktion, zuerst von Strümpfen, später von Strick- und Wirkwaren. Nur einige der ehemals 6.000 Arbeitsplätze, die es allein in der Textilindustrie gab, sind nach der Wende erhalten geblieben. So stehen heute viele der großflächigen Produktionsorte der Stadt leer – einer davon war der Egon-Eiermannbau-Bau. Das Industriedenkmal entwickelt die IBA Thüringen seit 2018 zur Open Factory.

Der Eiermannbau ist das einzige Gebäude des Architekten Egon Eiermann in Thüringen. Ursprünglich gebaut als Weberei, wurden seit den Dreißigerjahren bis 1994 Feuerlöschgeräte am Standort produziert. Eiermann hat den Industriebau des Apoldaer Architekten Hermann Schneider 1938 bis 1939 erweitert, sensibel und aufmerksam die vorhandene Gebäudestruktur fortgeführt und gleichzeitig die funktionalen und ästhetischen Anforderungen seiner Zeit eingebracht. Egon Eiermann gilt als einer der bedeutendsten deutschen Architekten der Nachkriegsmoderne. Er war auch Möbeldesigner und Hochschullehrer an der Technischen Hochschule Kalrsruhe. Logik, Reinheit und Klarheit lauteten seine architektonischen Maxime.

Aneignung und Entwicklungskonzept Open Factory

Seit 1994 weitestgehend ungenutzt, bietet der Eiermannbau rund 6.000 Quadratmeter Geschossflächen und ein zwei Hektar großes Grundstück. Die IBA Thüringen aktiviert die denkmalgeschützte Immobilie unter dem Leitmotto 'Wie wenig ist genug?' und schließt damit auch an Eiermanns Prinzipien an.

Im Sommer 2016 fanden die ersten öffentlichkeitswirksamen IBA Aktivitäten im Eiermannbau statt. Vom 15. bis 30. Juni 2016 veranstaltete die IBA Thüringen in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung den IBA Campus 2016 - ZukunftsWerkstatt Eiermannbau. Rund 30 Studierende und Absolventen entwickelten dabei das Leitbild Open Factory, das die Grundlage für die weitere Entwicklung des IBA Projekts ist.

Auch im Sommer 2018 lebten, lernten und arbeiteten zwei Wochen lang 50 Kreative beim zweiten IBA Campus im Eiermannbau. Bei dem 14-tägigen Design-build-Workshop schufen sie Möbel und überraschende Übernachtungsmöglichkeiten, die nun als Ausstattung für Besucher und Gäste des Eiermannbaus dienen.

Auf Grundlage des 2016 von der IBA Thüringen erarbeiteten Finanzierungs- und Nutzungskonzepts für die Open Factory erwarb die LEG Thüringen im Dezember 2017 den Eiermannbau. Die beiden Landesgesellschaften IBA Thüringen und LEG Thüringen arbeiten hier mit der Form der Anhandgabe; bis 2023 ist dabei die IBA Thüringen Entwicklerin des Projekts. Diese Form der Zusammenarbeit soll modellhaft für den Umgang mit Leerstand stehen.

Erste Nutzung und Ausbau

Die IBA Thüringen ist Entwickler und Placemaker des Eiermannbaus. Als erste Nutzerin zog sie bereits im Sommer 2017 provisorisch in das Industriedenkmal. Sie will auch andere motivieren, den Ort zu entdecken und hier zu arbeiten. Dazu entwickelte die IBA von Februar bis Oktober 2018 ein prototypisches Ausbau- und Nutzungskonzept für 750 Quadratmeter im Eiermannbau. Im Herbst 2018 war es schließlich soweit, das IBA Team bezog das kostengünstig-funktionale und zugleich gestalterisch-souveräne Büro mit Gewächshäusern im zweiten Obergeschoss. Dank der Haus-in-Haus-Lösung ist es möglich, über das Jahr hinweg zwei Klimabereiche zu nutzen.

Das IBA Büro ist ein experimentelles Pilotprojekt für das einfache Bauen. Wichtigstes Ziel des IBA Ausbaus war es, dabei beispielhaft für weitere Nutzer zu sein. Durch Selbstbau, neue Standards in Nutzungsart und -intensität sowie einem konsequenten Haustechnikkonzept ist es für das IBA Team und seine Besucher schnell zu einem inspirierenden Arbeits- und Veranstaltungsort geworden.

Projektprozess 
Eiermannbauentwicklung wird gefördert durch Bundesprogramm ›Nationale Projekte des Städtebaus‹
15. Oktober 2019

Eiermannbauentwicklung wird gefördert durch Bundesprogramm ›Nationale Projekte des Städtebaus‹

Im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wurde am 15. Oktober 2019 die Förderurkunde entgegengenommen. Fotograf: Pixel & Dot Photograph

Probenutzung 2019: ›Hotel Egon‹ im Eiermannbau
05. Juli 2019

Probenutzung 2019: ›Hotel Egon‹ im Eiermannbau

Die Hotellobby im Erdgeschoss des Eiermannbaus war ein beliebter Aufenthaltsort im Sommer 2019. Nicht nur die Hotelgäste, auch Besucher der Ausstellung ›StadtLand‹ schauten im Empfangsbereich, der Lounge und zeitweisen Küche vorbei.

›Hotel Egon‹ heißt ungewöhnliches Übernachten im Eiermannbau. Die Zimmerauswahl reichte dabei vom Zelten auf dem Freigelände und über das Bett in der Ausstellung bis hin zum CoSleeping in den ehemaligen Umkleiden.

Die Egon-Bar ganz oben auf der großartigen Dachterrasse lud täglich ab 17 Uhr neben den Hotelgästen und -beteiligten auch Besucher aus Apolda und Umgebung zum gemeinsamen Tagesausklang ein.

Fertigstellung: Ausbau IBA Büro im Eiermannbau
23. Oktober 2018

Fertigstellung: Ausbau IBA Büro im Eiermannbau

Das Ausbaukonzept für die mit einem Stützenraster von 5x5 Meter gegliederten und lichtdurchfluteten Räume basiert auf einer einfachen Haus-in-Haus-Lösung, bei welcher die bemerkenswerten Architekturqualitäten und Denkmaleigenschaften erhalten bleiben.

Die Ausbaupläne wurden zunächst in ein maßstabsgetreues Modell übertragen. Im Herbst 2018 konnte die IBA schließlich das fertiggestellte Büro mit Gewächshäusern im 2. OG beziehen.

Das von den Architekten des IBA Teams selbst geplante Ausbaukonzept für das IBA Büro wurde von sechs Werkstudierenden der Bauhaus-Universität Weimar ausgeführt.

Innerhalb von nur zwei Monaten konnten die Gewächshäuser errichtet werden. Auf Holzsockeln von 3,1 x 2,3 Meter wurden hierfür handelsübliche Mauergewächshauer von der Palmen GmbH aufgesetzt.

Das IBA Büro nach der Fertigstellung. Die niedrigen Brüstungshöhen von Egon Eiermann wurden bewußt in den Sockelhöhen des Ausbaus aufgenommen, um den Raum weiterhin als Ganzes wirken zu lassen.

Im Unterschied zu den Arbeitsplätzen in transparenten Gewächshäusern ist der Besprechungsraum nach innen orientiert. Drehtüren ermöglichen verschiedene Arten von Konzentration und Rückzug.

IBA Campus 2018: Ausstattung für Gäste und Besucher
18. August 2018

Eiermannbau Apolda wurde von jungem IBA Campus-Team in zwei Wochen für zukünftige Besucher und Gäste weitergebaut

Öffentlicher Start der Entwicklung als Open Factory
31. Mai 2018

Öffentlicher Start der Entwicklung als Open Factory

Auf Grundlage des 2016 von der IBA Thüringen erarbeiteten Finanzierungs- und Nutzungskonzepts für die Open Factory erwarb die LEG Thüringen im Dezember 2017 den Eiermannbau. Die beiden Landesgesellschaften IBA Thüringen und LEG Thüringen arbeiten hier mit der Form der Anhandgabe; bis 2023 ist dabei die IBA Thüringen Entwicklerin des Projekts. Diese Form der Zusammenarbeit soll modellhaft für den Umgang mit Leerstand stehen.

250 Gäste kamen 2018 zum IBA Salon ›Es geht auch anders!‹, der den Einzug der IBA Thüringen in den Eiermannbau umrahmte.

Zu den Vortragenden des Salons zählte unter anderem Marius Rommel, Nachhaltigkeitsökonom am ZOE-Institut für zukunftsfähige Ökonomien, der in seinem Impulsvortrag über die Kraft lokalen Wirtschaftens sprach.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion sprachen (v.l.) Andreas Foidl, Senior-Partner der belius GmbH, Sabine Wosche, Geschäftsführerin der LEG Thüringen und Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen über die nachhaltige Entwicklung des IBA Projekts Eiermannbau zur Open Factory.

Zwischennutzungen im Eiermannbau 2017
30. November 2017

Zwischennutzungen im Eiermannbau 2017

Fünf Monate lang arbeitete das Team der IBA Thüringen in ihrer temporär eingerichteten Geschäftsstelle im Saal des Eiermannbaus.

Zur ersten ›Eiermann und Freunde‹ Veranstaltung im Juli 2017 öffnete das IBA Team den Eiermannbau für Interessierte und Neugierige.

Vom 7. bis 27. September 2017 machte die Wanderausstellung ›Baukultur gewinnt!‹ Station im Eiermannbau Apolda. Umrahmt wurde die Ausstellung in Kooperation mit der Stiftung Baukultur von drei Baukultursalons.

IBA Campus 2016: Leitbildentwicklung Open Factory
15. Juni 2016

IBA Campus 2016: Leitbildentwicklung Open Factory

©IBA Thüringen/Wüstenrot Stiftung, Illustration: Suzanne Labourie

26 Teilnehmer aus acht Ländern kamen vom 15. bis 30. Juni 2016 nach Apolda und lebten und arbeiteten beim ›IBA Campus 2016 - Zukunftswerkstatt Eiermannbau‹ in der noch leeren Architekturikone.

Den Eiermannbau mit Leben zu füllen bedeutete auch, ihn vorübergehend mit allen notwendigen Versorgungsfunktionen auszustatten.

Gemeinsam entwickelt das Campus Team mit jungen Architekten, Künstlern, Designern, Stadtplanern, Soziologen und Ökonomen Nutzungsstrategien für das Gebäude.

Vorprojektphase: Gebietskulisse Bahnhof Apolda
17. Oktober 2014

Vorprojektphase: Gebietskulisse Bahnhof Apolda

Die von der Stadt Apolda eingereichte Projektidee ›APOLDA. APOLDA. Nächster Halt Zukunft!‹ wurde am 30. September 2014 zum IBA Kandidaten nominiert. Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand und Stefan Städtler, Fachbereichsleiter für Stadtplanung und Bauwesen Apolda, nahmen die Nominierungsurkunde von IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi entgegen.

In einem Semesterprojekt beschäftigten sich Studierende der Bauhaus Universität Weimar ein halbes Jahr intensiv mit dem Bahnhof Apolda. Im Sommer 2014 fand durch die Ausstellung ›Ausgeliehen‹ eine erste Aktivierung des Bahnhofsgebäudes statt.

Für die Ausstellung inszenierten die Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar die Schalterhalle und luden Interessierte zum gemeinsamen Austausch in den Bahnhof Apolda ein.

Im Mittelpunkt des IBA Salons ›Bleibt alles anders. Positionen über den Leerstand‹ am 16. Oktober 2014 im Bahnhof Apolda stand die Frage nach dem Umgang, der zeitweilige Nutzung und ‚Inkulturnahme’ lehrstehender Gebäude.

Parallel zum Salon wurden in der Ausstellung ›open: station‹ im Bahnhofsgebäude 300 Minuten lang die Ergebnisse und Zukunftsstrategien für das Bahnhofsgebäude aus den Semesterprojekten der Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar präsentiert.

2017 wurden im Vorfeld der Landesgartenschau in Apolda neben ersten Sanierungsarbeiten am Bahnhofsgebäude auch die Umgestaltung der Freiflächen rund um den Bahnhof durchgeführt.

Städtebaulicher Szenarioprozess Gebietskulisse Bahnhof Apolda 2016/17

Zwischen November 2016 und März 2017 führten die Stadt Apolda, LEG Thüringen und IBA Thüringen ein öffentliches, kooperatives Werkstattverfahren zur Zukunft der Gebietskulisse um den Bahnhof Apolda mit vier renommierten Planungsbüros durch. Auch das Bahnhofsumfeld war IBA Kandidat, bevor sich der IBA Prozess ab 2017 auf die Entwicklung des Eiermannbaus konzentrierte. Ziel des in Fachkreisen als Phase Null bezeichneten Verfahrens war es, über ein kooperatives Arbeitsformat ein gemeinsames Entwicklungsleitbild für die Gebietskulisse um den Bahnhof Apolda zu entwickeln und eine Verständigung zwischen allen Beteiligten über die Herausforderungen, Entwicklungsbedingungen und Nutzungsperspektiven der Kulisse herzustellen. Drei Areale im Umfeld des Bahnhofs wurden dabei im Zusammenhang bearbeitet: das ehemalige Gelände der Firma Rotationssymmetrische Teile (RST), der ehemalige Standort der Apollowerke, später Nori-Möbel-Werke, und das Bahnhofsumfeld selbst mit dem verbliebenen Wasserturm als Teil des Denkmalensembles. Auch eine erweiterte Betrachtung mit den umliegenden Kleingartenanlagen bis zum Eiermannbau fand dabei statt.

Nach einer Auftaktwerkstatt und einer Zwischenpräsentation fand im März 2017 die öffentliche Abschlusswerkstatt statt, bei welcher die vier beteiligten Planungsbüros ihre Zukunftsentwürfe der Öffentlichkeit vorstellten.

Eingeladen waren mit Modulorbeat aus Münster, der Sozietät für Architektur BeL aus Köln, Studio Vulkan aus Zürich und der EnergieWerkStadt aus Weimar vier interdisziplinär arbeitende Büros mit breiter Erfahrung. Das Werkstattverfahren wurde von dem Büro Schulten Stadt- und Raumentwicklungaus Dortmund koordiniert und moderiert. Zusätzlich zu den vier Planungsbüros waren externe Berater aus verschiedenen Disziplinen an der Qualifizierung der Entwürfe beteiligt. Vier Monate beschäftigten sie sich mit den Standorten rund um den Bahnhof. Alle vier gingen von einer künftigen Mischnutzung der Gebiete aus. Sie empfahlen eine schrittweise Entwicklung, räumten dem Bestand Vorrang vor Abriss und Neubau ein, widmeten sich Fragen der ressourcenschonenden Energieversorgung sowie den Ressourcenkreisläufen und der Stadt als landwirtschaftlicher Produktionsfläche. Die Frage nach einer neuen, postindustriellen Produktion wurde weitestgehend mit kreativen und grünen Nutzungen auf den Standorten beantwortet. Ergebnis des Verfahrens ist ein Entwicklungsleitbild sowie sieben Empfehlungen zur Entwicklung der städtebaulichen Gebietskulisse, die auch unmittelbare Anknüpfungspunkte für eine Planung und Durchführung beinhalten.

Akteure:
Das Werkstattverfahren wurde von dem Büro Schulten Stadt- und Raumentwicklung aus Dortmund koordiniert und moderiert. Zusätzlich zu den vier Planungsbüros waren externe Berater aus verschiedenen Disziplinen an der Qualifizierung der Entwürfe beteiligt.

Planungsbüros:
BeL – Sozietät für Architektur, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Michel Kleinbrahm
EnergieWerkStadt, Ingo Quaas, Andreas Reich, Dr. Kersten Roselt
Modulorbeat, Jan Kampshoff, Marc Günnewig
Studio Vulkan, Robin Winogrond, Lukas Schweingruber

Berater:
Uli Hellweg, Vorsitzender des Fachbeirats der IBA Thüringen, Hellweg Urban Concept
Andrea Hofmann, Fachbeirat der IBA Thüringen, raumlaborberlin
Andreas Krüger, Belius GmbH
Andreas Foidl, Belius GmbH
Tabea Michaelis, denkstatt sàrl
Prof. Dr. Jörg Londong, Bauhaus-Universität Weimar
Sonja Sauer, INAWA GbR
Henrik Schultz, Stein+Schultz, Stadt-, Regional- und Freiraumplaner
Jörg Casper, Kommunalentwicklung Mitteldeutschland
 

Links / Downloads
Dokumentation Werkstattverfahren Gebietskulisse 2016/17
IBA Film ›Abschluss Werkstattverfahren Apolda‹

Kalender 
28. Juni 2020
13. September 2020 - 11:00 bis 17:00
Ort 
Auenstraße 11
99510 Apolda
Deutschland
Träger
Kooperationspartner
Ansprechpartner

Katja Fischer
Projektleiterin
Telefon +49 3644 51832-11
katja.fischer@iba-thueringen.de

Christoph Grube
Projektmitarbeiter Open Factory
Telefon +49 3644 51832-04
christoph.grube@iba-thueringen.de

Alexander Stief
Projektmitarbeiter Open Factory
Telefon +49 3644 518 32-03
alexander.stief@iba-thueringen.de 

Dorothee Schmidt 
Vermietung und Vermarktung 
Telefon +49 3644 518 32-06‬‬
dorothee.schmidt@iba-thueringen.de 

Links / weiterführende Infos zum Prozess