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Ministerpräsident auf Thüringen-Tour macht Halt in Krobitz
30 July 2020

Ministerpräsident auf Thüringen-Tour macht Halt in Krobitz

Bei der Besichtigung der ›Kunstkapelle‹, wie der aus dem 11. Jahrhundert stammenden, romanischem Bau auch bezeichnet wird, zeigte sich der Ministerpräsident tief beeindruckt von der Feuerorgel mit den zweireihig angeordneten Gasflammen.

Im Anschluss an die Besichtigung der Kirche bot sich die Möglichkeit des Austausches zwischen Ministerpräsident und den Projektbeteiligten, darunter Jan David (Freundeskreis Krobitz), Marcus Schmidt (EKM), Vertretern der IBA Thüringen sowie Christoph Backhaus (Pfarrer Kirchengemeinde Weira).

Unter dem Motto ›Land & Leute‹ ging Ministerpräsident Ramelow vom 20. bis zum 30. Juli 2020 auf Reisen quer durch ganz Thüringen, wo er rund 30 Ziele in allen Landkreisen des Freistaats besuchte. „Mit viel Kreativität, Fleiß und Erfolg treiben die Menschen im ländlichen Raum Thüringens ihre Projekte voran und zeigen an vielen Stellen, wie lebenswert das Land auch abseits der städtischen Zentren ist“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow in Hinblick auf das Programm der Thüringen-Tour.

Ministerpräsident auf Thüringen-Tour macht Halt am Bahnhof Rottenbach
29 July 2020

Ministerpräsident auf Thüringen-Tour macht Halt am Bahnhof Rottenbach

Gemeinsam mit Vertretern der IBA Thüringen, des Landratsamtes und der Stadt Königsee wurde Ministerpräsident Ramelow das IBA Projekt und Gemeinschaftsprojekt der BahnHofLaden e.G. und der Stadt Königsee vorgestellt.

Peter Möller, BahnHofLaden e.G, führte den Ministerpräsidenten durch den im letzten Jahr eröffneten BahnHofLaden, der mit seiner Verbindung aus Einkaufsmöglichkeit und Bürgerbüro als multifunktionales Ortszentrum zukünftig zu einer zukunftsorientierten Entwicklung der Region im Schwarzatal beitragen wird.

Unter dem Motto ›Land & Leute‹ ging Ministerpräsident Ramelow vom 20. bis zum 30. Juli 2020 auf Reisen quer durch ganz Thüringen, wo er rund 30 Ziele in allen Landkreisen des Freistaats besuchte. „Mit viel Kreativität, Fleiß und Erfolg treiben die Menschen im ländlichen Raum Thüringens ihre Projekte voran und zeigen an vielen Stellen, wie lebenswert das Land auch abseits der städtischen Zentren ist“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow in Hinblick auf das Programm der Thüringen-Tour.

Ministerpräsident auf Thüringen-Tour macht Halt in Haus Bräutigam
29 July 2020

Ministerpräsident auf Thüringen-Tour macht Halt in Haus Bräutigam

Ministerpräsident Ramelow wurde durch Haus Bräutigam geführt, das seit 2019 behutsam saniert wird.

Unter dem Motto ›Land & Leute‹ ging Ministerpräsident Ramelow vom 20. bis zum 30. Juli 2020 auf Reisen quer durch ganz Thüringen, wo er rund 30 Ziele in allen Landkreisen des Freistaats besuchte. „Mit viel Kreativität, Fleiß und Erfolg treiben die Menschen im ländlichen Raum Thüringens ihre Projekte voran und zeigen an vielen Stellen, wie lebenswert das Land auch abseits der städtischen Zentren ist“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow in Hinblick auf das Programm der Thüringen-Tour.

Projektpartner besichtigen Tank- und Rastanlage bei Baustellenführung
30 June 2020

Projektpartner besichtigen Tank- und Rastanlage bei Baustellenführung

Die äußere Hülle der zukünftigen Rastanlage steht bereits. Auch die Ausschnitte im Beton, die später die Zapfsäulen aufnehmen werden, sind vorhanden.

Ein geschwungener Betonweg wird in Zukunft in seiner Funktion als ›Zeitreiseweg‹ von der Raststätte zum ältesten Bodendenkmal Thüringens führen. Entlang dieses Weges sollen zukünftig Funde aus den Ausgrabungsarbeiten rund um den Leubinger Fürstenhügel präsentiert werden.

He(r)bergskirche erhält Förderung
26 May 2020

He(r)bergskirche erhält Förderung

Fertigstellung: Ausbau IBA Büro im Eiermannbau
11 March 2020

Fertigstellung: Ausbau IBA Büro im Eiermannbau

Das Ausbaukonzept für die mit einem Stützenraster von 5x5 Meter gegliederten und lichtdurchfluteten Räume basiert auf einer einfachen Haus-in-Haus-Lösung, bei welcher die bemerkenswerten Architekturqualitäten und Denkmaleigenschaften erhalten bleiben.

Zuerst nur im Modell, seit Herbst 2018 auch real hat die IBA ihr Büro mit Gewächshäusern im 2. OG bezogen.

Innerhalb von zwei Monaten bauten sechs Werkstudierende der Bauhaus-Universität Weimar die Gewächshäuser.

Auf einem Holzsockel von 3,1 x 2,3 Metern wurde ein handelsübliches Mauergewächshaus von der Palmen GmbH aufgesetzt.

Das IBA Büro nach der Fertigstellung. Die niedrigen Brüstungshöhen von Egon Eiermann wurden bewußt in den Sockelhöhen des Ausbaus aufgenommen, um den Raum weiterhin als Ganzes wirken zu lassen.

Im Unterschied zu den Arbeitsplätzen in transparenten Gewächshäusern ist der Besprechungsraum nach innen orientiert. Drehtüren ermöglichen verschiedene Arten von Konzentration und Rückzug.

  • Links / Downloads
  • Open Source – Do it yourself Kit ›Bürogewächshausbau‹ 
     

 

 

Leitbild für eine neue, klimagerechte Kulturlandschaft Kannawurf
10 March 2020

Leitbild für eine neue, klimagerechte Kulturlandschaft Kannawurf

Pilotprojekt ›Waldfrische‹ 2019
20 January 2020

Pilotprojekt ›Waldfrische‹ 2019

Design-Manual für ›Gesundheitskioske‹ erstellt
10 December 2019

Design-Manual für ›Gesundheitskioske‹ erstellt

Übernachtungssaison 2019
05 December 2019

Übernachtungssaison 2019

Rückblick auf die 3. Saison 2019 in Krobitz
27 November 2019

Rückblick auf die 3. Saison 2019 in Krobitz

Rückblick auf den 29. Evangelischen Kirchbautag 2019
22 September 2019

Rückblick auf den 29. Evangelischen Kirchbautag 2019

In der Lutherkirche in Erfurt wurden zum Auftakt des 29. Kirchbautags verschiedene Projekte zum Thema "Kirche als öffentlicher Raum in bewegten Zeiten" vorgestellt.

Anders als in den letzten Jahren wurde der diesjährigen Tagung ein deutlich verstärkter internationaler Aspekt verliehen. So wurden unter anderem die verschiedenen Projekte der EKM-Gemeinden jeweils mit einem internationalen Beispiel gespiegelt, vorgestellt und anschließend diskutiert. Mit dem Abschlussgottesdienst am Sonntag in der Augustinerkirche ging eine erfolgreiche Tagung zu Ende, bei der neue Impulse für den Umgang mit Kirchen gegeben wurden, die für die kommenden Jahre richtungsweisend sein können.

St. Severi in Blankenhain erhält IBA Projektstatus
06 September 2019

St. Severi in Blankenhain erhält IBA Projektstatus

Rückblick auf den Tag der Sommerfrische 2019
25 August 2019

Rückblick auf den Tag der Sommerfrische 2019

Architekturpreis für das Sommerfrische Haus Döschnitz
06 June 2019

Architekturpreis für das Sommerfrische Haus Döschnitz

Ziel des IBA Vorhabens ›Schwarzatal, Sommerfrische‹ ist es, auch angesichts des demographischen Wandels in der Region neue Zielgruppen für einen Besuch und längeren Aufenthalt im Schwarzatal zu gewinnen.

IBA Magazine
24 May 2019

IBA Magazine

Arrival StadtLand Kongress
13 May 2019

Arrival StadtLand Kongress

Arrival StadtLand Kongress
13 May 2019

Arrival StadtLand Kongress

Her(r)bergskirche neues IBA Projekt
24 March 2019

Her(r)bergskirche neues IBA Projekt

Urlaubswerft und Langhaus sind IBA Kandidaten
22 March 2019

Urlaubswerft und Langhaus sind IBA Kandidaten

Mut zur Stadt
25 February 2019

Mut zur Stadt

EU Förderung für den Acker der Zukunft
01 January 2019

EU Förderung für den Acker der Zukunft

Hörkreis in der St. Johanniskirche Ellrich
28 December 2018

Hörkreis in der St. Johanniskirche Ellrich

Rückblick auf die 2. Saison 2018 in Krobitz
28 December 2018

Musikalische Intervention in Krobitz

Sie reagierte mit Quarz-Glas-Schalen und der Dresdner Künstler Jan Heinke mit einem Stahlcello, Oberton-Gesang und verschiedenen Blashörnern auf die 12-minütige Komposition von Carsten Nicolai, die auf der gasbetriebenen Orgel mit 25 Glaspfeifen zu hören ist. Es entwickelte sich eine faszinierende Klang – und Raumkomposition in der alten romanischen Kapelle. Foto: Henry Sowinski

Insgesamt besuchten 2018 700 Gäste die St. Annen-Kapelle in Krobitz. Viele kamen aus den umliegenden Dörfern sowie aus den angrenzenden Städten wie Saalfeld und Jena. Aber auch aus Leipzig und Berlin und sogar aus Norwegen und Mexiko kamen Interessierte. Die Tore der St. Annen-Kapelle geöffnet, die gasbetriebene Orgel gewartet und über das IBA Projekt informiert haben die Mitglieder des Freundeskreises der kleinen Kirche, der sich 2017 gebildet hat. Foto: Henry Sowinski

Wettbewerb in Nordhausen entschieden
11 December 2018

Wettbewerb in Nordhausen entschieden

LeerGut-Agenten
10 December 2018

LEERGUT-AGENTEN
Thüringer Netzwerk zur Belebung von Leerstand

2. Netzwerktreffen der LeerGut-Agenten
24. Januar 2019 von 15 bis 19 Uhr
Anmeldung: kontakt@leergut-agenten.de
 
Die LeerGut-Agenten, das Thüringer Netzwerk zur Belebung von Leerstand, trifft sich diesmal in Cobstädt (zwischen Erfurt und Gotha). Nach einer Führung durch das Lebensgut besprechen wir die Erweiterung und Finanzierung des Netzwerks sowie die Aktivitäten 2019.
 
Mehr Informationen:
IBA Konferenz und Ausstellung LeerGut 2016

Wer möchte LeerGut-AgentIn sein?
Kontakt:
Dr. Bertram Schiffers
03644 518 32 14
kontakt@leergut-agenten.de

Übernachtungssaison 2018
30 November 2018

Übernachtungssaison 2018

Pavillon für Bienen- und Gartenkirche Roldisleben
23 October 2018

Pavillon für Bienen- und Gartenkirche Roldisleben

Im Juli 2018 würdigte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft das innovative und integrierte Konzept des IBA Kandidaten, das von zahlreichen Bürgern mitgetragen wird, mit 20.000 Euro.

Die erste Ausstellung wird im April 2019 von Künstlerin Jeanette Zippel präsentiert - 'Kunst mit und über Bienen'. 2019 wird außerdem ein Sinnesgarten mit biblischen Kräutern im Kirchgarten angelegt.

Fertigstellung: Ausbau IBA Büro im Eiermannbau
23 October 2018

Fertigstellung: Ausbau IBA Büro im Eiermannbau

Das Ausbaukonzept für die mit einem Stützenraster von 5x5 Meter gegliederten und lichtdurchfluteten Räume basiert auf einer einfachen Haus-in-Haus-Lösung, bei welcher die bemerkenswerten Architekturqualitäten und Denkmaleigenschaften erhalten bleiben.

Zuerst nur im Modell, seit Herbst 2018 auch real hat die IBA ihr Büro mit Gewächshäusern im 2. OG bezogen.

Innerhalb von zwei Monaten bauten sechs Werkstudierende der Bauhaus-Universität Weimar die Gewächshäuser.

Auf einem Holzsockel von 3,1 x 2,3 Metern wurde ein handelsübliches Mauergewächshaus von der Palmen GmbH aufgesetzt.

Das IBA Büro nach der Fertigstellung. Die niedrigen Brüstungshöhen von Egon Eiermann wurden bewußt in den Sockelhöhen des Ausbaus aufgenommen, um den Raum weiterhin als Ganzes wirken zu lassen.

Im Unterschied zu den Arbeitsplätzen in transparenten Gewächshäusern ist der Besprechungsraum nach innen orientiert. Drehtüren ermöglichen verschiedene Arten von Konzentration und Rückzug.

Baubeginn für Autobahnraststätte
01 October 2018

Baubeginn für Autobahnraststätte

Landengel e.V. wird IBA Kandidat
30 September 2018

Landengel e.V. wird IBA Kandidat

Auftakt der Planung des Neubaus der Staatlichen Gemeinschaftsschule 'Am Hartwege'
29 August 2018

Auftakt der Planung des Neubaus der Staatlichen Gemeinschaftsschule 'Am Hartwege'

v.l. Ilka Drewke, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Am Hartwege, Dr. Olaf Köster-Ehling, Vorstand der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar und Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen

Mehr zum Planungsbaukasten 'Schulbau Open Source'

Schulbau ist aktuell eine der großen Herausforderungen für Kommunen in Deutschland. Neue pädagogische und organisatorische Anforderungen verlangen andere bauliche Lösungen als in der Vergangenheit. Gleichzeitig sind gute Bildung und eine entsprechende Bildungsinfrastruktur Schlüsselfaktoren erfolgreicher Städte und Regionen.

Das neu konzipierte Projekt der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft 'Schulbau Open Source' bündelt integriertes Planungs- und Prozesswissen im Schulbau anhand einer Musterplanung eines möglichst idealen Referenzgebäudes und stellt dieses allen Akteurinnen und Akteuren zur Verfügung – mit dem Ziel, den komplexen Planungsanforderungen im Schulbau mit hoher Qualität gerecht zu werden. Das Produkt wird nicht als starre Kopiervorlage verstanden, sondern ist offen und flexibel in seiner Weiterentwicklung. Die anhand der Neubauplanung für die Gemeinschaftsschule entwickelte erste Version des Planungsbaukastens wird in den nächsten Jahren an weiteren Schulumbau- und Neubauprojekten fortgeschrieben.

Jugendherberge 'Hans Breuer' Schwarzburg
26 August 2018

Jugendherberge 'Hans Breuer' Schwarzburg

Tag der Sommerfrische
26 August 2018

Tag der Sommerfrische

Immer beliebter Anlaufpunkt zum Tag der Sommerfrische: Das Hotel zur Linde mit Tanzboden.

Vor den Sommerfrische Häusern trifft man sich zu Kaffee und Kuchen. Der jährliche Tag der Sommerfrische belebt das Schwarzatal ungemein.

Auf der Website tag-der-sommerfrische.de gibt es aktuelle Informationen zu Terminen und Themen.

Schwarzburger Gespräche zum ›Zukunftsfähigen Landschaftsbild Schwarzatal‹
24 August 2018

Schwarzburger Gespräche zum ›Zukunftsfähigen Landschaftsbild Schwarzatal‹

Die entstandenen Entwürfe wurden am ersten Tag der Schwarzburger Gespräche öffentlich präsentiert. Nach einer folgenden Komitee-Sitzung wurde der Entwurf 'Slow Landscape Schwarzatal - Sommerfrische am Panoramawegnetz' von man made land & fabulism favorisiert und ein erstes Pilotprojekt empfohlen.

In dem Entwurf wird der Panoramaweg als verbindendes Raumelement mit wesentlichen Querverbindungen als Netzwerk im Schwarzatal gestärkt. Die neue Sommerfrische, die sich derzeit vor allem noch auf die Öffnung und Transformation leerstehendender Sommerfrische Häuser konzentriert, wird mit den Themen Dorf- und Wasserfrische, Wiesen- und Waldfrische angereichert. Die Entwicklung einer Food Akademie an der Mankenbachs Mühle in Verbindung mit einer baulichen Intervention an dem Fluss Schwarza soll ein positives und modellhaftes Initial für die Belebung der Gastronomie in der Sommerfrische Landschaft sein. Die Maßnahmen sollen unter aktiver Einbeziehung der Bewohner im Schwarzatal erfolgen.

Das Kooperative Werkstattverfahren 'Zukunftsfähiges Landschaftsbild Schwarzatal' wurde ausgelobt von der Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V.
, Verein zur Förderung einer zukunftsfähigen regionalen Entwicklung, in Kooperation mit der Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen GmbH und
 LEADER-Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt.

Am zweiten Tag der Schwarzburger Gespräche wurde die favorisierte Arbeit einem breiten Publikum vorgestellt und darauf basierend eine Charta für das Schwarzatal diskutiert. Alle vier Arbeiten der Landschaftsarchitektursbüros wurden im Anschluss an die Schwarzburger Gespräche im Kaisersaalgebäude von Schloss Schwarzburg zum Tag der Sommerfrische ausgestellt.

Alle am Kooperativen Werkstattverfahren beteiligten Teams:

Favorisierte Arbeit: man made land – Prof. Anna Lundquist, Lena Flamm & fabulism: Mirko Andolina
A24 Landschaft - Steffan Robel, Lola Meyer, Jan Grimmek, Jürgen Höfler, Olivia Grandi
Station C23 - Prof. Sigrun Langner, Michael Rudolph, Mara Trübenbach, Anna Bauch & herr meier licht: Jürgen Meier
bauchplan ).( - Kay Strasser, Tina Roj, Victoria Wakulicz, Elisabeth Judmair, Julia Ulrich, Wasim Dery, Fernando Nebot Gomez, Arnaud Calatayud, Abdelrahman Gamil, Julia Merkle, Nicolas Posso Vidales, Jonas Hammerer, Polina Palo, Thomas Meyer, Michael Franke, Marie Baldenweck, Eleni Boutsika-Palles, Anna Stauber, Janet Kyas-Reich

Gefördert bzw. betreut wird das Vorhaben im Bundesprogramm 'Modellvorhaben der Raumordnung' (MORO, Projekt Regionale Landschaftsgestaltung) vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Rahmenplan plus beschlossen
24 August 2018

Rahmenplan plus beschlossen

IBA Campus 2018: Ausstattung für Gäste und Besucher
18 August 2018

Eiermannbau Apolda wurde von jungem IBA Campus-Team in zwei Wochen für zukünftige Besucher und Gäste weitergebaut

Ideenwettbewerb für Ferienhäuser am Thüringer Meer gestartet
12 July 2018

Ideenwettbewerb für Ferienhäuser am Thüringer Meer gestartet

Timber Prototype House - Rohbau fertiggestellt
01 July 2018

Timber Prototype House - Rohbau fertiggestellt

Das Timber Prototype House im Sommer 2018.

›Gut erwacht‹ in Dornburg – Universität Jena startet Wettbewerb
27 June 2018

›Gut erwacht‹ in Dornburg – Universität Jena startet Wettbewerb

Kooperatives Werkstattverfahren ›Zukunftsfähiges Landschaftsbild Schwarzatal‹ gestartet
28 May 2018

Kooperatives Werkstattverfahren ›Zukunftsfähiges Landschaftsbild Schwarzatal‹ gestartet

Eingeladen waren vier regional, überregional und international besetzte Landschaftsarchitekturstudios: A24, bauchplan ).(, man made land und Station C23. Die Bearbeitungsteams sind interdisziplinär mit Landschaftsarchitekten, Architekten, Szenografen bzw. Künstlern besetzt. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde die Aufgabenstellung umfassend vorgestellt und diskutiert, das Mittlere Schwarzatal und die Bergbahnregion Schwarzatal bereist und es fand ein reger Austausch mit Projektpartner vor Ort statt.

Bei der Zwischenpräsentation am 18. Juni 2018 stellten die Teams ihre ersten Ideen zur Diskussion vor Ort vor. Im Rahmen der Schwarzburger Gespräche am 24. und 25. August 2018 wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert.

Datenschutzerklärung
24 May 2018

Datenschutzerklärung

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb zum Modellvorhaben in der Tallinner Straße entschieden
08 May 2018

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb zum Modellvorhaben in der Tallinner Straße entschieden

Realisierungswettbewerb Tallinner Straße, 2. Preis, Laubengang
©dma deckertmesterarchitekten, Erfurt; clubL94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln

Anerkennungen erhielten:

Architekt/Stadtplaner
raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH
Frankfurt am Main

Landschaftarchitekt
ST raum a Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

Architekt/Stadtplaner
roedig.schop architekten PartG mbB
Berlin

Landschaftsarchitekt
TDB Landschaftsarchitektur, Berlin

Architekt/Stadtplaner
Naumann Wasserkampf Architekten PartGmbB
Weimar

Landschaftsarchitekt
Station C23 Architekten und Landschaftsarchitekten, Leipzig
 

 

Auftakt LeerGut-Agenten geschafft!
03 May 2018

Auftakt LeerGut-Agenten geschafft!

Probewohnen im ehemaligen Heimatmuseum Döschnitz, Foto: Dörthe Hagenguth

Merle in der Sommerfrische ist fertig
24 April 2018

Merle in der Sommerfrische ist fertig

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract
27 March 2018

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract

Wer wird unsere Agentur für die IBA Zwischenpräsentation 2019?
23 March 2018

Wer wird unsere Agentur für die IBA Zwischenpräsentation 2019?

Blick in eine Halle des Eiermannbaus, Foto: Thomas Müller

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On an Amazing Resonance Space
21 March 2018

On an Amazing Resonance Space
Interview with Carsten Nicolai

But above all an acoustic space?

Churches are acoustically perhaps the most complicated places. They have such a high reverberation, so strong a resonance at certain frequencies that one quickly understands that a church interior is always a huge resonance space. It should be swinging at people, as an amplifier ultimately of the word and the music. People’s religious faith should be strengthened as a whole. The church interior is more than a classical instrument, it is a resonance body.

organ exhibits another classical element of the chapel: the flame, the eternal light.

Flames have their own archaism beyond Christian symbolism. The primordial elements fire, water, air, and earth—basically one has everything there. organ plays on these basic elements. When the flame begins to resonate, then you see the air rise and the flame changes its color: the playing flame becomes blue, the non-playing flame remains yellow. The visitor will connect the fire with the sound; in principle, one has a visualization of the sound; that is the beauty of this synesthetic aspect. The flame is the light source and the fire at the same time. In winter, organ will also heat the church. Moreover, the flames deprive the environment of oxygen, so there is a rudimentary lack of oxygen. But this will not happen at the church in Krobitz, because it is too porous due to its age.

In the best sense, this sounds archaic, timeless, and somehow also meditative.

Yes, it is what one conceptualized the least in the beginning. Actually, it is a return to the original use of such spaces. That is the beauty.

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Geras Neue Mitte nimmt Form an!
21 February 2018

Geras Neue Mitte nimmt Form an!

Geras Oberbürgermeisterin und die Projektpartner am Modell von yellow z. Foto: Thomas Müller

Initiative Bürgerpark von Heinz Klotz. Foto: Thomas Müller

Erinnerungen an die Zitronenpresse vom Kollektiv Raumstation. Foto: Thomas Müller

Geras Neue Mitte ist das größte Stadtentwicklungsprojekt seit der BUGA Gera-Ronneburg 2007, insbesondere wenn man Häselburg, Campus Rutheneum und KuK-Sanierung mit einbezieht. Die Entwicklung wird sich entsprechend der Investitionskraft schrittweise und langfristig vollziehen. Solange möchten viele Bürger nicht mehr warten. Die AG Zwischennutzung des Initiativkreises plant für 2018 erste Pflanzungen und weitere Aktionen zur Aneignung und Belebung von Geras Neuer Mitte, darunter das Aufstellen und Flechten der Gera-Bänke, der Ausbau des Lesegartens und ein Info-Punkt. Auch die Initiative Bürgerpark will sich einbringen.

Mit dem Beschluss des Rahmenplans und den ersten Realisierungsvorhaben kann Geras Neue Mitte vom IBA Kandidat zum IBA Projekt werden. Die Internationale Bauausstellung Thüringen 2023 hat das Motto ‚Stadtland’. Zugleich weltoffen und mit regionalem Bezug sucht sie neue Verbindungen zwischen Ortskern und Landschaft, Architektur und Freiraum. Für Geras Neue Mitte heißt das ein starkes Zentrum in Ostthüringen mit regionaler Wertschöpfung und gestalterische Innovationen bei der Integration von Grün in der Stadt und in Gebäuden.

Weitere Infos über Geras Neue Mitte unter: www.gera.de/gnm und https://www.facebook.com/GerasNeueMitte.

Döschnitz wird IBA Projekt
02 February 2018

Döschnitz wird IBA Projekt

Andersmacher gesucht!
19 January 2018

Andersmacher gesucht!

Wir bieten

  • die Mitwirkung an einem anspruchsvollen Format von Stadt- und Regionalentwicklung sowie Baukultur in Deutschland
  • eine herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe mit großen Gestaltungsspielräumen
  • einen Arbeitsplatz in diesem Denkmal der Architekturmoderne
  • die Zusammenarbeit in einem kollegialen und leistungsorientierten Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien

Nähere Informationen in Form der Kurzfassung des Finanzierungs- und Betreiberkonzepts ‚Open Factory’ finden Sie unter Downloads. Wenn Sie sich von der Aufgabe begeistern lassen und Sie Menschen überzeugen können, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen mit Ihren Gehaltsvorstellungen bis zum 18.02.2018 vorzugsweise per E-Mail an alexander.koehler@iba-thueringen.de

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda
22 December 2017

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda

500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut
13 December 2017

500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut

Die Publikation ‚500 Kirchen, 500 Ideen. Neue Nutzung für sakrale Räume’ zum Projekt. Foto: chezweitz

Modellprojekte
Einige konkrete Vorhaben präsentierte die Erfurter Ausstellung bereits als künftige Modellprojekte, so zum Beispiel das Sozialkaufhaus in der Martinskirche Apolda oder die Her(r)bergskirche in St. Michaelis in Neustadt am Rennsteig. Eine Werkstattwoche mit wenigen baulichen Interventionen – fünf Kirchenbänke wurden abgeschraubt und zwei Schlafebenen, die sich in die gut in den Kirchenraum integrieren, eingebaut – schuf die Voraussetzungen dafür, die Michaeliskirche von August bis Oktober 2017 in einem Probelauf über Airbnb erfolgreich zu vermieten. Ein nächster Schritt ist eine Studie, um die Potenziale dieses Konzeptes und mögliche weitere Standorte aufzuzeigen. Andere Projekte wie u.a. die Gesundheitskirche in der Kirche St. Severi in Blankenhein, die Bienenkirche in St. Peter und Paul in Roldisleben, ein meditativer Spielplatz in der Neuen Donndorfer Kirche oder die Netzwerkkirche in St. Johannis in Ellrich sind noch in der Entwicklung.

IBA Projekt: Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz
In der St. Annen-Kapelle in Krobitz bei Weira entwickelte der international renommierten Künstler Carsten Nicolai das Kunstprojekt ‚organ’. Die Kapelle wurde damit wieder geöffnet und zum ersten fertiggestellten IBA Projekt überhaupt. Etwa 1.500 Gäste besuchten die kleine Kapelle romanischen Ursprungs, die fast 100 Jahre verschlossen war, an den Wochenenden im kurzen Zeitraum von Juni bis September 2017. Ein besonderer Umstand war, dass sich die Vertreter aus dem Ort und der Region rege am Prozess beteiligt haben und Woche für Woche die zahlreichen Besucher empfingen. Im Sommer 2018 geht das Kunstprojekt in seine nächste Saison – vor allem Dank dem Zusammenwirken vom Bürgermeister, von Kirchgemeinde und engagierten Krobitzer Familien. Als Freundeskreis sorgen sie künftig gemeinsam dafür, dass die Kapelle erhalten und genutzt werden kann.

Ausblick
Auch an anderen Orten in Thüringen entstehen weitere Projekte. Welche drei bis fünf Vorhaben bis zum Finaljahr der IBA Thüringen 2023 in Gänze realisiert werden können, soll 2018 feststehen. Diese sollen dann in das gesamte Thüringer Land sowie über dessen Grenzen hinaus und in die Evangelische Kirche Strahlkraft entwickeln. Und sie sollen Mut machen, Veränderungen auch in der eigenen Kirche anzugehen.

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum
07 December 2017

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum

Von links: Rainer Nagel, Prof. Dr. Walter Siebel, Dr. Sonja Beeck, Prof. Dr. Werner Durth, Staatssekretär Gunther Adler und Dr. Reimar Molitor bei der Überreichung des überarbeiteten IBA Memorandums © BMUB/Sascha Hilgers

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Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad
16 November 2017

Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad

Kulturprogramm 2017 gestartet
07 October 2017

Kulturprogramm 2017 gestartet

Sender gesucht!
29 September 2017

Sender gesucht!

Foto: Thomas Müller

Aufgrund eines Studiums mit dem Fokus Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit/Marketing und einer ausgeprägten Affinität zu den Themen Architektur, Baukultur und Transformationsdesign fällt es Ihnen leicht, die komplexen Themenfelder der IBA Thüringen an die vielfältigen Zielgruppen zu vermitteln. Darüber hinaus erwarten wir:

  • Strategische und konzeptionelle Denk- und Arbeitsweise
  • Zielgruppenorientierte, klare schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Teamfähigkeit, ausgeprägtes Engagement und Lösungsorientierung
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sicherer Umgang mit einschlägiger Software & Programmen wie 
MS-Office, Adobe InDesign, Photoshop, Drupal, CMS

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung bis zum 27. Oktober vorzugsweise per Email an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de.

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Schwarzburger Gespräche 2017: Leerstand im ländlichen Raum
21 September 2017

Leerstand im ländlichen Raum – vom Problem zum Möglichkeitsraum für Einheimische und für neue Landbewohner
Schwarzburger Gespräche 2017

Schwarzburger Gespräche am 25./26. August 2017 auf Schloss Schwarzburg. Foto: Dörthe Hagenguth

Der zweite Tag wurde eingeleitet mit einem Grundsatzvortrag von IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Döhler-Behzadi ‚STADTLAND Thüringen – Kulturlandschaft und Umgang mit Leerstand als Themen der IBA Thüringen’. Im Unterschied zu vorangegangenen Bauausstellungen geht es in Thüringen kaum um Neubau, sondern um kreative Umnutzung. Ihr eindringliches Plädoyer: „Leerstand ist wertvoll, Leerstände sind wichtige Ressourcen!“ Das betrifft auch das Schwarzatal, wo sich die IBA neben Schloss Schwarzburg und dem Bahnhofladen Rottenbach für die Erhaltung der zahlreichen Sommerfrische-Bauten engagiert. Wichtig sei es, die Gebäude zu öffnen, um sie im öffentlichen Bewusstsein zu halten und Ideen für neue Nutzungen zu generieren.

In zwei parallelen Arbeitsgruppen wurde anschließend darüber diskutiert, wie wir neue Bewohner für das Schwarzatal interessieren können. Ulla Schauber von der Bauhaus-Universität Weimar moderierte die erste Gruppe zum Thema ‚Wir bieten die Chance für ein Leben auf dem Lande’ – neue Wege zur Nutzung von Leerstand in der Region. Hintergrund waren verschiedene Aktivitäten und Projekte zur Erfassung und besseren Vermarktung von Leerstand, u.a. das MORO-Projekt des Landkreises und ein geplantes LEADER-Projekt. Die Diskussionen verliefen durchaus kontrovers und zeigten, dass ein ursprünglich angedachter ‚Katalog’ nicht zielführend sein kann. Vielmehr muss es angepasste Lösungen für unterschiedliche Interessentengruppen geben, wobei es wichtig ist, dass sich unterschiedliche Aktivitäten in der Region ergänzen und nicht doppeln.

Die zweite Arbeitsgruppe befasste sich mit dem Thema ‚Landschaft als Sommerfrische und Möglichkeitsraum’. Die großartige Landschaft, so die einhellige Meinung, ist das zentrale Merkmal und Pfund des Schwarzatales. Leider gehen traditionelle Landschaftsbilder, Sichtachsen, Wanderwege durch mangelnde Pflege, unsensible Bewirtschaftung und Bebauung permanent verloren, was der Region insgesamt schadet. Problematisch ist es auch, dass die bei Thüringenforst bisher verfügbaren Mittel für Projekte der Landschaftspflege zurückgefahren werden; in diesem Zusammenhang wurde vereinbart, umgehend an Ministerpräsident Ramelow und Kulturminister Hoff heranzutreten, um die Beibehaltung dieser Mittel zu erreichen.

Am Nachmittag folgte eine Exkursion zu Leerstand-Immobilien in Sitzendorf, Unterweißbach, Mellenbach, Lichtenhain/Bergbahn, Oberweißbach und Cursdorf, bei der das Problem, aber auch die Chancen für neue Nutzungen anschaulich sichtbar wurden. Mit einem abendlichen Erzählsalon ‚Sommerfrische Schwarzatal – von den Fürsten zum FDGB-Massenurlaub’ vor dem Kaisersaal ende9ten die Schwarzburger Gespräche, die in bewährter Weise vom Förderverein Schloss Schwarzburg organisatorisch betreut wurden – dafür auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!

Text: Burkhardt Kolbmüller  

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach
16 September 2017

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach

Foto: Lysann Schmidt

Foto: Lysann Schmidt

Stadtland Schule feiert Abschluss der Phase Null
15 September 2017

Stadtland Schule feiert Abschluss der Phase Null

Barbara Pampe, Projektleiterin der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, präsentiert den Abschlussbericht der Phase Null.

Peter Kleine, Bürgermeister der Stadt Weimar.

Über 300 Gäste aus der Schulgemeinschaft, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Bauhaus-Universität, Ortsteilrat Oberweimar, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, IBA Thüringen und Montag Stiftung nehmen an der Feier teil.

Schulleiterin Ilka Drewke freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Phase Null.

Neue IBA Projekte nominiert
04 September 2017

Neue IBA Projekte nominiert

Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz ist im Rahmen der IBA Kandidatur der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland entstanden.

Schloss Schwarzburg soll zu einem Denkort für Demokratie werden. Foto: Thomas Müller

Timber Prototype: Visualisierung des Innenraums. Darstellung: Geronimo Bujny

Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

Timber Prototype
Der Timber Prototype ist ein wandelbares Bauwerk in einer experimentellen, hochdämmenden Holzbauweise mit rund 20 Quadratmetern Grundfläche. Der Bau als Ergebnis eines Forschungsprojektes bietet Lösungsansätze für zwei wesentliche Probleme des Bauens: die Erhöhung des Anteils an nachwachsenden Rohstoffen in modernen Bauweisen und die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Baumaterial.

„Seit einigen Jahren erfährt der Baustoff Holz in Fragen der Nachhaltigkeit und Vorfertigung eine rasante Entwicklung. In Regionen wie Süddeutschland, Vorarlberg oder der Schweiz trägt er zur Wirtschaftskraft und baukulturellen Identität bei. In Thüringen hingegen hat er ein hohes Entwicklungspotential. Durch die Verknüpfung modernster Entwurfs- und Fertigungstechnologien in Kombination mit dem regionalen Baustoff möchte das Projekt sowohl technisch als auch gestalterisch die Spielräume ausloten und neue Entwicklungsperspektiven aufzeigen“, so IBA Fachbeiratsmitglied Barbara Holzer. 

Der Prototyp wird im Herbst 2017 aus robotisch vorgefertigten Holzelementen auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda montiert. Denkbar ist ein anschließender Aufbau auch an anderen Standorten in Thüringen. Unterschiedliche Nutzungen beziehungsweise Möblierungen sind je nach Kontext möglich. Eine denkbare Nutzungsart ist eine minimierte Wohnfunktion in dieser Mikroarchitektur. 

 

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’
In unmittelbarer Nachbarschaft der bedeutenden archäologischen Fundstätte ‚Leubinger Fürstenhügel‘ entsteht an der Bundesautobahn A 71eine Tank- und Rastanlage. Dabei sollen die Ergebnisse eines europaweit ausgelobten interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign – zu einer beispielgebenden Lösung einer Baukultur ‚Made in Thüringen’ umgesetzt werden, die Bezug auf das archäologische Erbe der Region nimmt. Mit der IBA Projektnominierung für die Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel unterstreicht die IBA Thüringen die Bedeutung eines erfolgreichen Verlaufs des Vergabeverfahrens. Gemäß der Empfehlung des Fachbeirats der IBA Thüringen ist dies besonders der Fall, wenn die Umsetzung des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurfs aus dem für die Tank- und Rastanlage durchgeführten Planungswettbewerb erreicht werden kann. Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage für mindestens 30 Jahre und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen.

Resilientes Schwarzatal Teil des Bundesprogramms MORO
01 September 2017

Resilientes Schwarzatal Teil des Bundesprogramms MORO

Übersetzer gesucht!
25 August 2017

Übersetzer gesucht!

Zur Vergleichbarkeit der Angebote bitten wir Sie, den Preis für eine Normzeile mit 55 Zeichen inkl. Leerzeichen anzugeben. Zur qualitativen Einschätzung bitten wir Sie zudem um Übersetzung des beigefügten Probetextes. Die Übersetzung ist Voraussetzung zur Teilnahme am Angebotsvergleich. Die Bewertung wird vergleichend vorgenommen.

Nach Auftragsvergabe werden die zu übersetzenden Texte im Word-Format übermittelt, die Abrechnung erfolgt auf Basis des Originaltextes. Die hierin vorhandene Gesamtanzahl von Zeichen (inkl. Leerzeichen) wird durch 55 geteilt und mit dem Zeilenpreis multipliziert.

Wir bitten um Abgabe Ihres Preisangebotes und des übersetzten Probetextes bis zum 17. September 2017. Wir freuen uns auf Ihr Angebot und stehen gerne für Rückfragen (info@iba-thueringen.de; 03643-90088-0) zur Verfügung.

Es gelten die Allgemeinen Einkaufsbedingungen der IBA Thüringen GmbH (siehe Download).

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Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’
24 August 2017

Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Sommerwerkstatt Zwischenraum zum Ankommen 2017
09 August 2017

Sommerwerkstatt Zwischenraum zum Ankommen 2017

Foto: Bertram Schiffers

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Die Sommerwerkstatt wurde gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung und dem BMELV, 500Landinitiativen. Die Projektpartner Stadt Saalfeld und Bildungszentrum Saalfeld streben an, 2018 eine temporäre Baustruktur für die Aktivitäten der Anwohner zu schaffen, als Zwischenschritt hin zu einer dauerhafte Bebauung.

Weitere Informationen: facebook.de/beulwitzdoit

Presse: 
OTZ: Hämmern am nachhaltigen Neubau
OTZ: Großes Sommerfest in Beulwitz
OTZ: Beulwitz feiert seine Zukunft

Erste Ideenwerkstatt in der Michaeliskirche
06 August 2017

Erste Ideenwerkstatt in der Michaeliskirche

Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie
06 July 2017

Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie
IBA Werkstattgespräch in Apolda

Über 70 Besucher kamen zum IBA Werkstattgespräch in den Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller

Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand begrüßt die Besucher im Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller

Dr. Ingo Zopf, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Foto: Thomas Müller

Thematische Einführung von Dr. Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation und IBA Fachbeiratsmitglied. Foto: Thomas Müller

IBA Werkstattgespräch ›Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie‹.

Claudia Siebeck und...

Dirk Wascher stellen die Ergebnisse des IBA Campus vor. Foto: Thomas Müller

Die Fotografin Frederike Sauerbrey und Roland Lange vom Künstlerhaus Thüringen e.V. präsentieren die Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’. Foto: Thomas Müller

Rundtisch-Gespräch. Foto: Thomas Müller

Dr. Klaus Hollenberg, Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt. Foto: Thomas Müller

Dr. Stefan Blöttner, Thüringer Bauernverband e.V. Foto: Thomas Müller

Dr. Katja Gödeke, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Foto: Thomas Müller

Claudia Siebeck, IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

Heinrich Meusel, Landwirt, HEU-HEINRICH Vertriebs UG & Co. KG. Foto: Thomas Müller

Anschließend stellte der Campusleiter Dirk Wascher und Claudia Siebeck die vier Szenarien des IBA Campus ‚1.500 Hektar Zukunft’ vor. Diese gehen sämtlich auf globale Zusammenhänge ein, sichern aber auch die regionale Identität und gehen von tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft aus. In allen Entwürfen wird das Thüringer Becken mit seinen fruchtbaren Böden und seiner Weite nicht nur erhalten, sondern auch nachhaltig gesichert. Einmal dienen Mono-Waben zur Sicherung der Welternährung, ein andermal werden großmaßstäblich Industriepflanzen angebaut, um den Weltmarkt der biogenen Kunststoffindustrie bedienen zu können. In einem weiteren Szenario wird die Gemeinde Kannawurf zur Region mit Exzellenzprodukten wie z.B. Kaffee. Regionale Selbstversorgung, der Schutz von Flüssen, Wäldern und Wiesen, die Zugänglichkeit von Landschaft spielt in Zwischenräumen und ‚ökosozialen Netzen’ eine große Rolle, ebenso eine finanzielle Unabhängigkeit der Region und gemeinschaftliches Denken und Handeln.

Daran anschließend präsentierte die Fotografin Frederike Sauerbrey zusammen mit Roland Lange vom Künstlerhaus Thüringen e.V. die Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’.

Am Nachmittag lud das Rundtisch-Gespräch zum gemeinsamen Austausch ein. Auf dem Podium diskutierten Dr. Katja Gödeke (Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft), Dr. Stefan Blöttner (Thüringer Bauernverband e.V.), Heinrich Meusel (Landwirt, HEU-HEINRICH Vertriebs UG & Co. KG), Dr. Klaus Hollenberg (Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt), Claudia Siebeck (IBA Thüringen) und Dirk Wascher (Wageningen University Research) mit dem Publikum über das Verhältnis von Landwirtschaft und Landschaft in Thüringen. Sie behandelten Fragen der nachhaltigen Produktion und Umgang mit Ressourcen, die Langfristigkeit der Produktionsfaktoren, das Verhältnis zwischen Stadt und Land, die Vielfalt des ländlichen Raumes und seine Nutzung, die Möglichkeiten zur (Mit-)Gestaltung und der Kommunikation.

IBA Campus entwickelt vier Szenarien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts
06 July 2017

IBA Campus entwickelt vier Szenarien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts

Das Team des IBA Campus 2017.

Campusleiter Dirk Wascher.

Innenhof von Schloss Kannawurf, dem Austragungsort.

Präsentation der Fotoausstellung ›Ich, in meinem Dorf‹.

Der IBA Campus fand in einer Umgebung statt, in der der kreative, künstlerische Umgang mit der Landschaft auch anderweitig praktiziert wurde: Das Künstlerhaus Thüringen e.V. – der Kooperationspartner des IBA Campus – organisiert hier regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und eröffnete im Juni ein eindrucksvolles, temporäres Feldtheater.

Medienpartner des IBA Campus war die Fachzeitschrift Garten und Landschaft.

Kunstprojekt ‚organ’ zieht rund 200 Besucher in lange verschlossene Kapelle
28 June 2017

Kunstprojekt ‚organ’ zieht rund 200 Besucher in lange verschlossene Kapelle

Rund 200 Besucher kamen zum Eröffnungswochenende der skulpturalen Arbeit ‚organ’ nach Krobitz. Foto: Thomas Müller

Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz ist im Rahmen der IBA Kandidatur der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland entstanden.

Die St.-Anna-Kapelle in Weira stammt aus dem 11. Jahrhundert. Foto: Gernot Lindemann

Lange Jahre war die St.-Anna-Kapelle ungenutzt und für die Öffentlichkeit unzugänglich. Foto: Thomas Müller

IBA Projektleiterin Ulrike Rothe im Gespräch mit dem Künstler Carsten Nicolai.

Das von Carsten Nicolai geschriebene Stück dauert etwa zwölf Minuten. Foto: Thomas Müller

Im Gegensatz zur klassischen (Kirchen-) Orgel erzeugen hier Flammen die Töne, indem sie die Luft in den Glaszylindern zum Schwingen bringen.

Foto: Thomas Müller

Foto: Gernot Lindemann

Elke Bergt von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland dankte am Ende des Gespräches allen, die am Vorhaben mitgewirkt und dieses unterstützt sowie gefördert haben. Dazu zählen der Künstler Carsten Nicolai mit seinem Team von yamaguchi-ufficio d’arte und WERKSTATT 4, die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Weira / Krobitz mit dem amtierenden Superintendent und Pfarrer, die politische Gemeinde Weira, die Kulturstiftung des Bundes, das Regionalmanagment LEADER des Saale-Oral-Kreises mit dem Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung Gera, das Architekturbüro nitschke+kollegen, die Tischlerei Herden und der Stampflehmbauer Hoppert Handwerk & Design sowie der Restorator Olaf Lindner, das Büro für Szenografie chezweitz und das Team der IBA Thüringen sowie der EKM.

Bei frischen Sauerteigbrot und Altenburger Ziegenkäse mit Lauchzwiebeln sowie Roséwein und Apfelsaft aus der Region klang der Sommerabend zum Johannisfest beim Feuer aus. Erfüllt von dem Kunstwerk ‚organ’ und der St.-Anna-Kapelle fuhren die Gäste beeindruckt, angeregt und beflügelt nach Hause, um wieder zu kommen!

OTZ: Feuer, Licht und Klänge in der St.-Annen-Kapelle in Krobitz

Bürgerwerkstatt in Rohrbach
26 June 2017

Bürgerwerkstatt in Rohrbach

Foto: Thomas Müller

Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte
25 June 2017

Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte

Kontroverse Debatte um die Nutzung von Kirchengebäuden
15 June 2017

Kontroverse Debatte um die Nutzung von Kirchengebäuden
1. Querdenker-Salon in Erfurt

Inputvortrag des Journalisten und Architekturkritikers Dr. Dankwart Guratzsch. Foto: Thomas Müller

Rund 50 Interessierte kamen zum ersten Querdenker-Salon in die Erfurter Kaufmannskirche. Foto: Thomas Müller

Konzept ›Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung‹
13 June 2017

Konzept ›Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung‹

 

Ablauf Mehrfachbeauftragung:
11. April 2017 Auftaktveranstaltung
09. Mai 2017 Zwischenpräsentation
13. Juni 2017 Endpräsentation und Jurysitzung
21. Juni 2017 Bürgergespräch

Verfahrensbetreuung:
Vinzenz Dilcher, UmbauStadt GbR (Weimar)
Matthias Seidel, UmbauStadt GbR (Weimar)

Fachjury:
Dr. Marta Doehler-Behzadi, Stadtplanerin, Geschäftsführerin IBA Thüringen
Prof. Dr. Dagmar Everding, Architektin, Professur Dezentrale Strukturen und Systeme, Hochschule Nordhausen
Florian Köhl, Architekt, fatkoehl architekten (Berlin)
Jun.-Prof. Dr. Sigrun Langner, Landschaftsarchitektin, Professur Landschaftsarchitektur und -planung, Bauhaus-Universität Weimar, STATION C23 (Leipzig)
Prof. Ingo Andreas Wolf, Architekt und Stadtplaner, Professur für Städtebau und Entwurf, HTWK Leipzig, pwbaukunst (Leipzig), Mitglied des Fachbeirats der IBA Thüringen

Sachjury:
Sven Dörmann, Vorstand Wohnungswesen der Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz
Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen
Manfred König, Erster ehrenamtlicher Beigeordnete der Stadt Nordhausen
Dr. Horst Petri, Bewohnervertreter

Sachverständige Berater/innen (ohne Stimmrecht):
Petra Diemer, Stadt Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung
Kerstin Faber, Projektleiterin IBA Thüringen
Beate Meißner, Stadt Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung
Burkhard Zschau, Faktor-i³ Energiekonzepte und Beratung, Autor der Energie- und Potenzialanalyse für Nordhausen Nord (Ehrenfriedersdorf/Dresden)

Presseberichte:
NZZ Online: Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung
Thüringer Allgemeine: Weniger Platte, mehr Leben: Nordhausen-Nord wird umgestaltet

Studierende zur Sommerwerkstatt eingeladen
09 June 2017

Studierende zur Sommerwerkstatt eingeladen

Bewerbung

Bitte sende bis zum 22. Juni 2017 eine Vorstellung deiner Person mit einem kurzen Motivationsschreiben auf einer A4-Seite als PDF sowie Deine Kontaktdaten an: hanka.giller@stadt-saalfeld.de

Projektleiter bei der IBA Thüringen ist Dr. Bertram Schiffers, 03643-9008814, bertram.schiffers@iba-thueringen.de

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung
16 May 2017

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung

Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

Mehr Bilder auf querdenker2017.de.

 

Volontär/in gesucht!
08 May 2017

Volontär/in gesucht!

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, die neben Ihrem Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Referenzen auch aussagefähige Arbeitsproben enthält, bis zum 18.06.2017 ausschließlich per Email an alexander.koehler@iba-thueringen.de

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Release ARCH+ Stadtland
03 May 2017

Release ARCH+ Stadtland

ARCH+ features: Kerstin Faber, Peter Haimerl, Marta Doehler-Behzadi, Thomas Kröger © Foto: David von Becker

Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber der ARCH+, das neue Heft vor © Foto: David von Becker

Marta Doehler-Behzadi führt in das Stadtland-Konzept der IBA Thüringen ein © Foto: David von Becker

Schlussdiskussion mit Kerstin Faber, Peter Haimerl, Thomas Kröger und Anh-Linh Ngo © Foto: David von Becker

ARCH+ 228: Stadtland – Der neue Rurbanismus
13 April 2017

ARCH+ 228: Stadtland – Der neue Rurbanismus

Das ›Schwarzburg-Projekt‹ – Demokratie selber machen!
12 April 2017

Das ›Schwarzburg-Projekt‹ – Demokratie selber machen!

Andreas Feddersen und Eva Göbel, Projektleiter des Schwarzburg-Projektes. Foto: Helena Reingen

Das Projekt ist ergebnisoffen angelegt. Alle Interessierten sind eingeladen, eigene Ideen zur Ausgestaltung des Schwarzburg-Projektes beizutragen. Gemeinsam können neue Formen der Beteiligung ausprobiert und neue Wege des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschritten werden. Demokratie heißt dabei, nicht auf das Handeln oder gar die Zuarbeit anderer zu warten, sondern die Dinge selbstbewusst in die Hand zu nehmen: Gestaltungswille statt Leistungsanspruch.

Das Projekt wird gemeinsam vom Förderverein ›Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie‹, dem Bildungszentrum Saalfeld, den Partnerschaften für Demokratie in Rudolstadt, der Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V., der LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der IBA Thüringen getragen. Die Projektleiter Andreas Feddersen und Eva Göbel von der Weimarer Agentur Musealis arbeiten im Auftrag der IBA Thüringen.

Stadtland-Entwicklungsverein Zeulenroda-Triebes e.V. gegründet
12 April 2017

Stadtland-Entwicklungsverein Zeulenroda-Triebes e.V. gegründet

Gründungsversammlung im Ratssaal Zeulenroda. Foto: Thomas Müller

Bürgermeister Weinlich erläutert das IBA Projekt. Foto: Thomas Müller

Die Gründungsmitglieder des Stadtland-Entwicklungsvereins. Foto: Thomas Müller

Der Vereinsvorstand (v.l.n.r.): Manuela Müller, Bernd Damme, Dieter Weinlich, Sven Weber. Foto: Thomas Müller

Drittes IBA Kandidatentreffen
12 April 2017

Drittes IBA Kandidatentreffen

Ministerin Birgit Keller begrüßt die Teilnehmer des IBA Kandidatentreffens und ermuntert zu einer experimentellen Arbeitsweise. Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?
07 April 2017

Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?

Rund 100 Gäste nahmen an der Diskussionsveranstaltung ‚Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?’ in Erfurt teil. Foto: Thomas Müller

Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, eröffnet die Veranstaltung. Foto: Thomas Müller

Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber der Architekturzeitschrift ARCH+, führt in das Stadtland-Thema der Ausgabe 228 ein. Foto: Thomas Müller

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei. Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Dr. Kenneth Anders, Kulturwissenschaftler und Soziologe, Fachbeiratsmitglied der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

Dr. Burkhardt Kolbmüller, Kulturwissenschaftler, Heimatbund Thüringen e.V. Foto: Thomas Müller

Moderiert wird die Diskussion von der Journalistin und Autorin Liane von Billerbeck. Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

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Querdenker entwickeln Ideen für Thüringer Kirchen
06 April 2017

Querdenker entwickeln Ideen für Thüringer Kirchen
Elke Bergt über das Projekt Querdenker 2017

Neben der Ausstellung wird es in diesem Jahr auch noch viele andere Aktivitäten geben, die die Ideen für Thüringer Kirchen bekannt machen wollen. Zum Beispiel sind sogenannte Entdeckertouren geplant?
Es ist uns wichtig, Interessierten auch die Orte zeigen, um die es uns geht, und zwar in einer großen Breite. Die fünf Entdeckertouren führen insgesamt in zehn Kirchen. Dort treffen wir Ideengeber und Gemeinden, die etwas bewegen wollen. Es werden jeweils kleinere Interventionen zu sehen oder zu erleben sein, die die Idee verdeutlichen. Im Übrigen ist das auch eine gute Möglichkeit für Kirchengemeinden, sich Anregungen für eigene Projektideen zu holen. Warum also nicht einmal ein Gemeindeausflug als Entdecker?

Zum ‚Querdenker’-­Projekt gehört auch die künstlerische Gestaltung einer bislang wenig beachteten Kirche. Die Wahl ist auf die Kirche in Krobitz (Kirchenkreis Schleiz) gefallen. Der Berliner Künstler Carsten Nicolai wird sie bis Mai 2017 gestalten. Was erhoffen Sie sich von diesem Kunstprojekt?
Carsten Nicolai ist ein international bekannter Künstler, der weltweit arbeitet. Wenn eine solche Prominenz in einem kleinen Ort wie Krobitz – der Ort besteht aus wenigen Gehöften – ein Kunstwerk schafft, was macht das mit dem Ort und den Menschen dort? Ist es möglich, eine kleine ungenutzte Kapelle damit wieder zum Leben zu erwecken? Wie bringt man den (zugegebenermaßen etwas angestaubten) Charme mit moderner Kunst zusammen, ohne den Charakter des Raumes zu zerstören? Das sind die Fragen, die wir uns bei diesem Projekt stellen.

Wie ist Ihre Prognose? Wird das ‚Querdenker’­Projekt wirklich zu einem Umdenken führen, was die Nutzung der Thüringer Kirchen angeht?
Ich denke, dass wir mit diesem Projekt viele Gemeinden dazu angeregt haben, sich auf den Weg zu machen. Natürlich geht es nicht nur um die Gebäude, sondern  immer auch um das Leben darin. Andere Initiativen der EKM sehe ich in ganz engem Zusammenhang: Offene Kirchen, Erprobungsräume, Gebäudekonzeptionen – das zeigt an, dass wir auf dem Weg sind, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Veränderung kann aber nur gelingen, wenn die Menschen, die es betrifft, das auch wollen. Uns sehe ich als Anreger und Unterstützer. Aufgrund der positiven Erfahrungen innerhalb des Projekts bin ich frohen Mutes, dass das gelingt.

1. Sommerakademie in der Häselburg
05 April 2017

1. Sommerakademie in der Häselburg

Vorbereitungstreffen am 21. Juni 2017. Foto: Thomas Müller

Vorbereitungstreffen am 21. Juni 2017. Foto: Thomas Müller

Abschlussveranstaltung der Sommerakademie am 7. Juli 2017. Foto: Henry Sowinski

Abschlussveranstaltung der Sommerakademie am 7. Juli 2017. Foto: Henry Sowinski

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte
22 March 2017

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte

Das Team für den Rahmenplan von Geras Neuer Mitte.

1. Ideenwerkstatt für den Zwischenraum zum Ankommen
22 March 2017

1. Ideenwerkstatt für den Zwischenraum zum Ankommen

1. Ideenwerkstatt zur Alten Kaserne in Saalfeld. Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen
10 March 2017

Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen

Übergabe der Urkunde als Nationales Projekt des Städtebaus durch Ministerin Barbara Hendricks am 28. Juni 2017 in Berlin. Von links: Ministerin Barbara Hendricks, Josefine van den Oever (IBA Thüringen), Silvia Wagner (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten), Heike Printz (Bürgermeisterin Schwarzburg), Michael Baum (Förderverein Schloss Schwarzburg), Florian Pronold (Parlamentarischer Staatssekretär des BMUB). Foto: Sascha Hilgers © BMUB.

Projektenwickler mit landschaftsplanerischem Hintergrund gesucht!
08 March 2017

Projektenwickler mit landschaftsplanerischem Hintergrund gesucht!

Teilnehmeraufruf IBA Campus 2017
01 March 2017

(Er)Findung einer neuen Landschaftstypologie des 21. Jahrhunderts

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Entwurf der HTWK Leipzig für BahnHofladen Rottenbach
14 February 2017

Entwurf der HTWK Leipzig für BahnHofladen Rottenbach

Er verdichtet das Warenangebot auf variable Regale an der Längsseite des Raumes.

L-förmige Spangen, die sich über den Raum spannen, nehmen Vorhänge auf, mit denen sich der Raum unterteilen und abtrennen lässt.

25 Studierende reichten ihre Arbeiten ein, von denen sechs für die erste Präsentation am 14. Februar 2017 im Rathaus Königsee-Rottenbach ausgewählt wurden. Davon gelangten zwei in die engere Auswahl. Foto: Clemens Weise

Der BahnHofladen ist Teil des Bahnhofs Rottenbach. Dieser soll als ‚Ein Tor ins Schwarzatal’ zu einem Ort des Willkommens und einem neuen Knotenpunkt werden.

Meilensteine für Campus Zeulenroda-Triebes
31 January 2017

Meilensteine für Campus Zeulenroda-Triebes

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IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München
25 January 2017

IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München

Bundesbauministerin Barbara Hendricks informiert sich am Stand des BSSR zum IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick’. Foto: Christian Schlag, BBSR

Veranstaltungsmanager/in gesucht!
18 January 2017

Veranstaltungsmanager/in gesucht!

Wir bieten:

  • ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien
  • ein persönliches und inspirierendes Arbeitsumfeld sowie ein partnerschaftliches Arbeitsverständnis
  • die Möglichkeit zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit (im Rahmen der 
betrieblichen Erfordernisse)
  • voraussichtlich ab Mai 2017 einen Arbeitsplatz in Apolda
  • eine Vergütung in Anlehnung an den TV-L

Für weitere Informationen steht Frau Josefine van den Oever (03643 90088-11) zur Verfügung. Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 19.02.2017 als E-Mail an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de 

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Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2017!
22 December 2016

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2017!

Neue Ideen: Marta Doehler-Behzadi über die Verweltlichung der Kirche
05 December 2016

Neue Ideen: Marta Doehler-Behzadi über die Verweltlichung der Kirche

In einem eingereichten Film wurden statt der Wetterfahne auf der Kirche wechselweise ein Supermarktzeichen, ein Tankstellenlogo, die Wimpelkette eines Kindergartens und ein Halbmond gezeigt. So etwas wird Fragen aufwerfen.
Was halten Sie von solchen Ideen?

Wir müssen nicht um jeden Preis provozieren, andererseits verändert sich unsere Welt nun mal und einen Zuzug gibt es auch. Nehmen Sie die Hagia Sophia in Istanbul. Auch das war einmal eine christliche Kirche, die heute eine Moschee ist. Vielleicht sollten wir also etwas entspannter mit diesem Thema umgehen, das derzeit sehr unentspannt diskutiert wird.

Wie wird die IBA mit solchen Diskussionen umgehen?
Wir werden während der Ausstellungszeit übers Land fahren und sie führen. (Anm. d. Red.: Von Mai bis November 2017 werden alle eingereichten Vorschläge in einer Ausstellung in der Kaufmannskirche Erfurt gezeigt.) Der Querdenker-Wettbewerb heißt schließlich auch so, weil wir uns gestatten wollen, erst einmal quer zu denken und andere Gedanken überhaupt zuzulassen. Da wir die Kirchen nicht abreißen möchten, haben wir viel Platz für Experimente. Und auch wenn einige Ideen vielleicht nicht umgesetzt werden können, setzen sie womöglich etwas in Gang.

Apropos in Gang setzen: Die IBA möchte die fünf besten Ideen baulich umsetzen. Haben sie bereits Favoriten?
Die gibt es noch nicht. Selbst wenn, dürfte ich nichts verraten. Nur so viel: Fünf Projekte sind das, was wir bis 2023 leisten möchten. Das ist aber nur eine ungefähre Zahl. Wenn ein weiterer Vorschlag wirklich gut ist, könnten es auch sechs werden.

Nach welchen Kriterien werden die Projekte ausgewählt?
Die eingereichten Ideen sollten wirklich innovativ und in ihrer Gestaltung exzellent sein. Darüber hinaus sollten sie etwas Neues schaffen und den Anspruch der Nachhaltigkeit erfüllen. Wir streben Projekte an, die Bestand haben und weltoffen sind, die man aber gut mit Thüringen verheiraten kann.

Das Gespräch führte Peter Cott. Der Artikel wurde uns freundlicherweise von der OTZ zur Verfügung gestellt, wo er zuerst am 14.11.2016 erschien.

IBA Thüringen sucht Leitagentur für visuelle Kommunikation
01 December 2016

IBA Thüringen sucht Leitagentur für visuelle Kommunikation

Vertragsdauer:
Die Leistungen sollen zeitnah in einem Rahmenvertrag über 24 Monate vergeben werden.

Bitte senden Sie Ihr Angebot einschließlich Portfolio und Grobkonzept einer ‚Vor-Ort-Markierung’ bis zum 31.01.2017 (Abgabefrist verlängert) an Josefine.van.den.Oever@iba-thueringen.de

Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden Leistungsbeschreibung.

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Finanzierungs- und Betreiberkonzept Eiermannbau
25 November 2016

Finanzierungs- und Betreiberkonzept Eiermannbau
‚Open Factory‘

Einblicke in die Studie 'Open Factory' - Eiermannbau Apolda. Foto: IBA Thüringen

Die Geschichte des Eiermannbaus Apolda. Foto: IBA Thüringen

Entwicklungsszenarien zum Eiermannbau. Foto: IBA Thüringen

Entwicklungsszenarien zum Eiermannbau. Foto: IBA Thüringen

Web-Entwickler gesucht!
17 November 2016

Web-Entwickler gesucht!

Bitte senden Sie Ihr Angebot bis zum 09.12.2016 per Email an josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de. Eine postalische Einsendung der Unterlagen ist nicht notwendig. Sofern notwendig, werden im Dezember 2016 (voraussichtlich 50. KW) Auswahlgespräche stattfinden.

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Büroassistenz gesucht!
10 November 2016

Büroassistenz gesucht!

Wir bieten:

  • ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien
  • anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem kleinen Unternehmen - mit entsprechender Verantwortung und Gestaltungsspielraum
  • ein persönliches und inspirierendes Arbeitsumfeld sowie ein partnerschaftliches Arbeitsverständnis
  • ab Mai 2017 einen Arbeitsplatz in Apolda
  • eine Vergütung in Anlehnung an den TV-L

Für weitere Informationen steht die Verwaltungsleiterin der IBA Thüringen GmbH, Frau Josefine van den Oever (03643 90088-11), zur Verfügung. Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 11.12.2016 als E-Mail an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de 

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2. Bedheimer Kamingespräch
21 October 2016

Selbstbau zwischen Baumarktcharme und architektonischem Meisterwerk

Anika Gründer begrüßt als Gastgeberin zum zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

Der holländische Architekt Erik van der Werf resümierte, dass Selbstbau von Nicht-Architekten leider keine innovative oder zukunftsweisende Bauten entstehen ließe. Eigenkreativität und Selbstdenken hätten wir verlernt. Foto: StudioGründerKirfel

Van Bo Le Mentzel, Erfinder der Hartz 4 Möbel, deren Bauanleitung auf der ganzen Welt kostenlos heruntergeladen werden können, plädierte gerade deswegen für eine selbstbauende Gesellschaft. Denn der Selbstbau führe zur Auseinandersetzung mit der Frage, wie man tatsächlich wohnen und leben wolle und was man dazu brauche. Foto: StudioGründerKirfel

Wolfgang Zeh, Architekt und Selbstbauer auf einer 35 qm großen Baulücke in Köln, fasste Selbstbau folgenderweise zusammen: „Selbstbau braucht Zeit, Spaß am Bauen, Wille zum Lernen und richtiges Werkzeug“. Foto: StudioGründerKirfel

Olga Hungar von raumlabor Berlin stellte den Selbstbau als Instrument der Kommunikation, Integration und zur Belebung von öffentlichen Plätzen vor. Foto: StudioGründerKirfel

Nach einem Landspaziergang fand wie beim 1. Bedheimer Kamingespräch ein ausgedehntes Abendessen an einer langen Tafel im Kaminzimmer mit engagiert vorgetragenen Tischreden statt. „Schon mein Vater erkannte die Wichtigkeit der Verbindung von Hand und Hirn“, so Florian Kirfel-Rühle, Schlossbesitzer und Architekt. Auch die eigene Profession wurde kritisch hinterfragt – schließlich hätten die meisten Architekten vergessen, wie man baut. Wären die Handwerker nicht die viel besseren Berater von Selbstbauherren? „Nein“, meinte Herr Thomae, Zimmermannsmeister aus der Region, „die besten Berater wären ein Team aus Architekt und Handwerker“. Eine fingierte Presseerklärung von Judith Resch, Schreinermeisterin und Architektin aus Bayern, die die Abschaffung von Styrodyr ankündigt, fand abschließend großen Beifall.

Der Freude am Selbstbau und dem zweiten Bedheimer Kamingespräch widmet sich auch die Ausgabe #474 der BaunetzWoche. Das Magazin kann man hier als PDF herunterladen.

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte
21 October 2016

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte

IBA Kandidat ›Das 100‹ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen
20 October 2016

IBA Kandidat ›Das 100‹ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!
13 October 2016

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!

Im Anschluss lädt die IBA Thüringen etwa drei Bieter zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein (voraussichtlich am 15.11.2016, ggfs. früher). Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Auftrag erteilt.

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Neue IBA Kandidaten nominiert
06 October 2016

Neue IBA Kandidaten nominiert

Die neuen Kandidaten werden als Projektfamilie in einen rund sechsmonatigen Qualifizierungsprozess eingebunden. Dank der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung ist es möglich, gemeinnützige Projekte mit sogenannten Leergutscheinen (Coachingmitteln) zu fördern. Zusätzlich wird die Projektfamilie als Pilotprojekt in ein dreijähriges Förderprogramm der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) eingebunden. Durch die NSP-Förderung sollen Methoden und Instrumente zum Themenfeld ‚Integration und Stadtentwicklung’ entwickelt und für die kommunale Praxis zur Verfügung gestellt werden.

Die IBA Kandidaten sind Teil der IBA Baustelle ‚LeerGut‘, in der die IBA Thüringen den Umgang mit Leerstand und dessen Aktivierung als zentrales Thema fokussiert.

Des Weiteren hat der Fachbeirat nach einer Projektvorstellung vor Ort empfohlen, folgende Bewerbung als IBA Kandidat zu nominieren:

‚Neue Landschaftstypologien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts‘ in Kannawurf
Träger: Künstlerhaus Thüringen e.V
In einem kooperativen Prozess mit Landwirten, Gemeinde, Bürgern und Experten soll auf der Fläche der Gemarkung Kannawurf für die kommenden Jahrzehnte modellhaft eine neue Landschaftstypologie entwickelt werden.

Dieser Kandidat wird in der IBA Baustelle ‚Land in Sicht‘ geführt, die neue Prototypen und überzeugende Modellfälle zeitgenössischer Thüringer Kulturlandschaften entwickelt. Als nächster Schritt steht in der Projektqualifizierung ein landschaftsarchitektonisch-agrarwirtschaftlicher Ideenwettbewerb an. Die IBA Thüringen macht Landschaft zu ihrem Jahresthema 2017

Warum Thüringen Einwanderung braucht
22 September 2016

Warum Thüringen Einwanderung braucht

Wer solche demografischen Rahmenbedingungen hat wie Thüringen, sollte, ja muss sich aktiv um Einwanderung und um ausbalancierte Verhältnisse zwischen Stadt und Land bemühen. Wenn der Freistaat nicht einfach nur in den Pensionsmodus wechseln und sich zur Ruhe setzen will, dann muss Thüringen von der Mitte von Deutschland ins Zentrum des Geschehens rücken. Wenn demografische Entleerung unsere zivilen und demokratischen Grundlagen des Zusammenlebens bedrohen, müssen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft reagieren. Was braucht es dazu? Es braucht zunächst einmal sicht- und hörbare Signale aus Thüringen und selbstverständlich braucht es praktisches Handeln, das den Worten folgt. Dazu gehört auch ein guter Ruf, den es zu verteidigen gilt, damit Thüringen nicht zu Dunkeldeutschland gezählt und gemieden wird. Und es braucht praktische Angebote, dass Einwanderer in Thüringen willkommen sind. Denn hier kann man hervorragend wohnen, sogar Eigentum bilden und Wurzeln schlagen. Hier öffnet der Arbeitsmarkt Perspektiven für diejenigen, die sich aus- und weiterbilden wollen. Niemand verspricht, dass dies eine einfach Aufgabe wäre. Im Gegenteil: sie ist für alle Beteiligten neu, schwierig und wahrscheinlich äußerst langwierig. Aber es ist ebenso unabwendbar, diese Aufgabe mit einer pragmatischen und praktischen Haltung in Angriff zu nehmen, gerade auch in den kleinstädtischen und ländlich geprägten Räumen.

Die IBA Thüringen hat einen Projektaufruf Arrival STADTLAND (Ankunft STADTLAND) gestartet, mit dem sie in ganz Thüringen nach geeigneten Orten des Ankommens und Bleibens für eine neue Generation von Einwohnern sucht. Sie hat dabei ausdrücklich nicht nur die großen Städte angesprochen. Dem zentralisierenden Trend hinein in die urbanen Zentren hat sie bewusst eine Alternative entgegengesetzt: das Stadtland Thüringen als leistungsfähiges Netzwerk kleinerer und größerer Siedlungen, in dem das Potenzial der Vielfalt, nämlich von städtischen wie auch ländlichen Qualitäten zum Tragen kommt. Die Gegenargumente freilich sind stark und werden oft genug angesprochen: Gerade Geflüchtete ziehen bevorzugt in die größeren Städte oder gleich in die alten Bundesländer, dorthin, wo sie Anknüpfungspunkte für ihre Lebensgestaltung sehen. In dieser Hinsicht verhalten sich Flüchtlinge nicht anders als die jungen, umworbenen, qualifizierten Arbeitskräfte. Aber gerade in dieser vielfältigen Siedlungsstruktur eröffnet sich ein spezielles Thüringer Potenzial für gelingende Integration – durch leerstehende Gebäude und preiswerten Wohnraum, aber auch durch persönliche Kontakte und stabile Nachbarschaften. Ein aktives Gemeinwesen, starke Akteure, zivilgesellschaftliches Engagement und Offenherzigkeit bilden die Grundlage für Integration; ihre konkreten Projekte können gelingen, wenn wir sie ohne Angst und mit ein bisschen Neugier in Angriff nehmen.

Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen
Der Artikel erschien am 22. September 2016 in der Ostthüringer Zeitung

[1] Thüringer Landesamt für Statistik
[2] Medieninformation 2/2016 http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/mi/88603/ am 14.09.2023
[3] http://web.gdw.de/uploads/WZT_2015/Impulsreferat/Schwarmstaedte_GdW_2015...
[4] Amadeu Antonio Stiftung: Völkische Siedler/innen im ländlichen Raum, 2016 

Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert IBA Projektfamilie
15 September 2016

Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert IBA Projektfamilie

Startschuss für Konzessionsausschreibung Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’
02 September 2016

Startschuss für Konzessionsausschreibung
Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’

Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

Der Bau der Tank- und Rastanlage wird nach erfolgreichem Abschluss des Vergabeverfahrens voraussichtlich 2018 beginnen. Die Inbetriebnahme der Tank- und Rastanlage soll spätestens im IBA-Projektschaujahr 2019 erfolgen.

Interessierte Unternehmen können sich über die Vergabebekanntmachung der Dienstleistungskonzession auf der Internetseite der DEGES, die das Ausschreibungsverfahren im Auftrag des Bundes und des Freistaates Thüringen betreut, informieren: www.deges.de, und auf der Internetseite: https://vergabe.deges.de alle für eine Bewerbung um die Konzession benötigten Unterlagen erhalten.

Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der DEGES ist der 1.11.2016, 15.00 Uhr.

Schwarzburger Gespräche zu Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
31 August 2016

Schwarzburger Gespräche zu Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital

Projektentwickler gesucht!
17 August 2016

Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in
für den IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’ gesucht

Ehemaliges Sommerfrische-Hotel Chrysopras in Bad Blankenburg. Foto: Kai-Uwe Schulte Bunert

Anhand des Exposés und den Eignungs- und Qualitätskriterien in den Bieterunterlagen lädt die IBA Thüringen etwa drei Projektentwickler/innen und Projektsteuerer/innen zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein. Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in beauftragt.

Alle Ausschreibungsunterlagen zum Download:

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Umbaustelle Bahnhof Rottenbach
18 July 2016

Umbaustelle Bahnhof Rottenbach

Am 18. Juli 2016 wurde der Umbau des Verkehrsverknüpfungspunkts Bahnhof Rottenbach unter Beileigung des Bürgermeisters der Gemeinde Königsee-Rottenbach, Volker Stein, Herrn Staatssekretär Dr. Klaus Sühl vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Frau Diana Saager, Leiterin der Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, und Véronique Faucheur sowie Marc Pouzol vom Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto gestartet.

Etwa 150 Gäste waren mit von der Partie und verfolgten die gemeinsame Pflanzung des Apfelbaums der Sorte 'Ruhm aus Thüringen'. Der Apfelbaum steht symbolisch für die STADTLAND:Inseln, die auf dem Verkehrsverknüpfungspunkt und Vorplatz Bahnhof Rottenbach noch entstehen sollten.

Anschließend konnten bei einem ersten bunten Markttreiben kulinarische Spezialitäten aus der Region präsentiert und verköstigt werden.

Dies war eine gelungene Einstimmung auf den genossenschaftlichen Regionalladen, der 2019 eröffnen soll.

Das IBA Projekt ist eine Gemeinschaftsleistung der Stadt Königsee-Rottenbach, der LEADER-Aktionsgruppe Saalefeld-Rudolstadt, der Genossenschaft BahnHofladen Rottenbach e.G., der Initiative 'Zukunftswerkstatt Schwarztal', der Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn, der IBA Thüringen und vieler engagierter Bürger und Bürgerinnen im Schwarzatal. Das Vorhaben wird durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unter anderem mit Mitteln des ÖPNV gefördert.

Nachruf Prof. Manfred Hegger
14 July 2016

Nachruf Prof. Manfred Hegger

IBA Campus 2016 - 'Zukunftswerkstatt Eiermannbau'
30 June 2016

IBA Campus 2016
Zukunftswerkstatt Eiermannbau

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’
20 June 2016

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’

Übergabe der Urkunde von Barbara Pampe an Bürgermeister Peter Kleine.

Die schuleigene Elephant Band sorgt für den musikalischen Rahmen.

Mitmach-Konzert vor dem Pavillon auf dem Schulhof, einem von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar mit Schülern der Jenaplanschule gemeinsam geplanten Bau, in dem der weitere Schulumbauprozess diskutiert und geplant wird.

Rundgang der Planungsgruppe über das Schulgelände.

Planungsgruppe in einem Klassenzimmer.

Das Umbauvorhaben ist seit 2014 als StadtLandSchule Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen. Die Förderung durch die Montag Stiftung trägt dazu bei, das Vorhaben zur Projektreife zu führen und bis 2019 auch baulich in die Wege zu leiten. 

Bericht über die Feier von Radio Lotte Weimar

Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’
15 June 2016

Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft
14 June 2016

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft

Die Moderation wurde von Frau Dr. Darla Nickel und Frau Dr. Stephanie Bock vom Deutschen Institut für Urbanistik übernommen.

Brainstorming in alter IBA Geschäftsstelle

Nach einer ersten großen Brainstorming-Runde wurden die diskutierten Themen und Handlungsansätze am Nachmittag in drei Arbeitsgruppen vertieft. Nach einer Stunde intensiver Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse vorgestellt. Die IBA Thüringen und der IBA Kandidat nutzten die Gelegenheit, um erste Überlegungen zu aus eigener Sicht verfolgens- und besonders bemerkenswerten Ideen aus dem Brainstorming zu äußern und den Mehrwert für die weitere Programm- und Projektarbeit herauszustellen.Als Ergebnis des Brainstormings wird eine Dokumentation erarbeitet, die Grundlage für die weitere Projektqualifizierung sein wird. Das Büro 'dreigegeneinen GbR' aus Berlin wird die Ergebnisse in einem Bild grafisch aufbereiten.

Mehr als eine Gebietsreform – ein persönlicher Kommentar
09 June 2016

Mehr als eine Gebietsreform – ein persönlicher Kommentar

Neue Governance durch radikale Subsidiarität aufbauen!

In den Verwaltungsstrukturen werden finanzielle Mittel, Knowhow und Personal konzentriert und die bislang verteilten schwachen Kräfte gebündelt. Sie geben vieles ‚nach unten’ ab. Zwischen den Maschen des Landstadt-Netzwerkes stelle ich mir ein Selbstveranwortungsland vor. Ich denke an ein kommunitaristisches System, das den sozialen Gemeinschaften der Orte und Vororte, der Stadtteile und Nachbarschaften viel zutraut und überlässt. Dort, wo nach den Prinzipien der Subsidiarität Aufgaben abgegeben werden, müssen sich die Regeln des Handelns erleichtern. Selbsthilfe und Bürokratie vertragen sich nicht gut. Der lebenspraktische Alltag schreibt hier die Tagesordnung und ein Globalbudget oder Bürgerhaushalt wird in die Hände der Verantwortlichen gelegt. Aus diesem kann man zahlen, ohne nach Programmen zu schielen und Förderquoten zu berücksichtigen. Die übergeordneten Verwaltungsebenen halten Spezialwissen für die komplizierten Verwaltungsabläufe bereit, sie verstehen sich als Helfer und Ermöglicher, wenn nicht gar als Dienstleister.

 

Ein Versuch in Sachen Demokratie wagen!

Der sattsam bekannten Erschöpfung von Engagierten und Ehrenamtlichen wird entgegengewirkt, denn in meiner Phantasie gibt es nicht nur ein Recht auf Mitwirkung auf der lokalen Ebene, sondern auch eine Bürgerpflicht mitzuentscheiden. Die heute oft sehr anstrengenden Bürgerbeteiligungsprozesse haben geregelte Abläufe. Entscheidungsprozesse laufen digital ab, nahezu nebenbei beim Geldabheben oder Wochenendeinkauf. Per Los werden berufene Bürger in die lokalen Parlamente hinzugezogen; in den Behörden gibt es gut ausgebildete Verantwortliche für Beteiligungsprozesse – sie sind sozusagen Übersetzer von unscharf artikulierten Wünschen oder Protesten der Bürgerinnen und Bürger in die Sprache von Politik und Verwaltung, der Finanzen und Gesetze. Und umgekehrt vermitteln sie politische Entscheidungen verständlich in die Öffentlichkeit. Das ist nichts, das man so nebenbei und nach der Arbeit erledigen könnte. Das setzt ‚die Politik’ nicht außer Kraft, denn viele Fragen übersteigen den lokalen Horizont und das eigene, abgesteckte Interesse. Vor allem unpopuläre Entscheidungen und konkurrierende Vorhaben brauchen Verständigung, Vermittlung und Verhandlung. Deswegen werden große regionale Dialoge angestiftet – hier werden die regionalen Benchmarks öffentlich ausgehandelt und verbindlich beschlossen. Die Politik bleibt in der Verantwortung.

 

Anstrengung lohnt sich!

Das klingt nach Wettbewerb zwischen den Regionen? Fürwahr. Die Entwicklung verläuft ungleicher, aber nicht ungerecht. Das klingt nach Anstrengung? Genau. Die Landstädte müssen sich anstrengen, um ein Knoten im Netz zu werden oder zu bleiben. Nur aus ihrer historischen Bedeutung erhalten sie diesen Rang nicht und sie behalten ihn nicht auf Ewigkeit. Vielmehr werden Erreichbarkeiten, Mobilität, Verkehrsverbindungen und eine geteilte Identität zu zentralen Standortfaktoren. Das Städtenetzwerk ist dynamisch, die Entwicklungen verlaufen vielfältig und manchmal überraschend. „Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine“, beschreibt Bert Brecht das große Gleichnis der Vergänglichkeit. Kreativität, Nachhaltigkeit und Solidarität werden belohnt. Der Erfolg stärkt das Wir-Gefühl. Ein gutes Lebensgefühl.

 

Ein Nachsatz:
Spinnen kann jeder, wen interessiert schon das Jahr 2050, wenn es um 2019 geht! Und Politik ist die Kunst des Möglichen, das sagte schon Otto von Bismarck. Zwischen Vision und Machbarkeit liegt das Experiment. Die IBA Thüringen bietet diese Gelegenheit. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Neue zu erfinden und zu erproben. In diesem Fall könnte es ein Demokratieprojekt in Eigenverantwortung sein. Allein die vergrößerten Gebietskulissen lösen keine Probleme, vielmehr müssen sie als Handlungsrahmen ausgefüllt werden; das Selbstverantwortungsland braucht Innovationen und Regeln; die Akteure brauchen die Gelegenheit für den Probelauf und das Nachbessern gewonnener Erkenntnisse. Das ist die Arbeitsweise der IBA. Vielleicht helfen einige der dargestellten Ideen und das IBA Experiment, der aktuellen Kraftanstrengung Gebietsreform etwas abzugewinnen, das einen Mehrwert verspricht. Keine Verwaltungseffizienzoptimierungsmaschine, besser Gebietsreform plus x! 

 

Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen

Internationaler und interdisziplinärer: Erneuerter IBA Fachbeirat nimmt seine Arbeit auf
08 June 2016

Internationaler und interdisziplinärer:
Erneuerter IBA Fachbeirat nimmt seine Arbeit auf

Lamia Messari-Becker, geboren 1973 und aufgewachsen in Marokko. Bis 2001 Studium des Bauingenieurwesens an der TU Darmstadt, 2006 Dissertation an der TU Darmstadt. 2001 bis 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Darmstadt. 2009 bis 2014 Aufbau und Leitung der Bereiche Nachhaltigkeit und Bauphysik bei einem internationalen tätigen Ingenieurbüro. 2009 bis 2014 Lehraufträge für Tragwerkslehre (TU Darmstadt), Bauphysik (FH Darmstadt) sowie Nachhaltigkeit (THM Gießen). Seit 2014 Leitung des Lehrstuhls Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen. Projekte, Forschung und Publikationen rund um Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Hoch- und Städtebau. Mitglied internationaler Gremien und Jurys, u.a. 2015 Gutachterin im Programm Reallabor Stadt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 2016 Jury-Vorsitzende Europäischer Balthasar-Neumann Preis und 2016 Jury-Mitglied beim International Highrise Award. Lamia Messari-Becker wurde im April 2016 von der Bundesregierung in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen und vertritt dort die Bereiche Bauingenieurwesen und nachhaltige Stadtentwicklung.

Stephan Petermann. Bis 2005 Studium der Architektur an der Technischen Universität Eindhoven sowie bis 2007 der Architekturgeschichte und Theorie des Denkmalpflege an der Universität Utrecht. Zunächst Assistent bei Rem Koolhaas im Office of Metropolitan Architecture (OMA), bevor er Associate im Think Tank AMO des Büros OMA wurde. Er unterstützte Rem Koolhaas in der EU-Beratungsgruppe ‚wise man council’ zur Zukunft der Europäischen Union. Für Rem Koolhaas koordinierte er auf der Architekturbiennale 2014 ‚Fundamentals' u.a. die Beiträge der 65 nationalen Pavillons. Aktuell arbeitet Stephan Petermann an zwei Forschungsprojekten, zum Metabolismus von Arbeitsbereichen und zur Erforschung der Zukunft des ländlichen Raumes. Stephan Petermann hat derzeit eine VELUX-Gastprofessur an der Arkitektskolen in Aarhus inne.
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Julian Petrin, geboren 1968 bei Düsseldorf. Studium Städtebau und Stadtplanung an der TU Hamburg-Harburg. Gründer des partizipativen Think Tanks Nexthamburg und des Stadtentwicklungsbüros urbanista. Beratung von Kommunen und Akteuren bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien und bei der Durchführung von partizipativen Prozessen. Seit 2011 Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, 2012 Berufung in den Konvent der Bundesstiftung Baukultur. 2013 bis 2015 Gastprofessur für Stadtmanagement an der Universität Kassel. Seit 2013 Mitglied im Expertenrat der Nationalen Plattform Zukunftsstadt. 2016 Dissertation an der HafenCity Universität Hamburg.
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Bernd Rudolf (beratendes Mitglied), geboren 1956 in Dessau. Studium der Architektur an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar und des Design an der Burg Giebichenstein in Halle, Stipendiat des IFG Ulm. Seit 1993 Professor für Bauformenlehre an der Bauhaus-Universität Weimar, 1997 Gastprofessur am Mount-Ida College Boston. Seit 2005 Dekan der Fakultät Architektur und Urbanistik in Weimar. Langjähriges Fakultätsratsmitglied sowie Mitglied des Akademischen Senats der Universität. 2011 Sprecher der IBA Impulsgruppe und des IBA Werkstattrates der Bauhaus-Universität Weimar. Neben seinen Forschungs- und Lehrtätigkeiten arbeitet er an nationalen und internationalen Projekten, wie zahlreiche Museumsgestaltungen, u. a. Goethe-Nationalmuseum, Stadtmuseum Weimar, Grassi Museum Leipzig. Bernd Rudolf ist bereits seit 2013 beratendes Mitglied im IBA Fachbeirat.
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Antje Stokman, geboren 1973 in Nordhorn/Niedersachsen. Studium der Landschaftsarchitektur an der Universität Hannover und dem Edinburgh College of Art. Von 2000 bis 2005 Projektleiterin im Büro Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten in München und Lehraufträge an Hochschulen in Hannover, Berlin, Hamburg, Peking und Shanghai. Von 2005 bis 2010 Juniorprofessorin an der Leibniz Universität Hannover. Seit 2010 Leiterin des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie an der Universität Stuttgart. Auszeichnung mit dem Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen 2009 sowie dem Topos Landscape Award 2011. Seit 2005 Mitglied im Studio Urbane Landschaften, von 2010 -2014 Mitglied im Beirat für Raumentwicklung des Bundesministeriums für Verkehr Bau- und Stadtentwicklung und seit 2012 Mitglied im Beirat für Nachhaltige Entwicklung des Landes Baden-Württemberg.
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Andreas Wolf, geboren 1956 in Bensberg/Nordrhein-Westfalen. Studium der Stadt- und Regionalplanung in Köln und Aachen sowie Architektur an der UdK Berlin. Loeb-Fellow in Advanced Environmental Studies der Harvard Graduate School of Design und Gastdozent an der Rhode Island School of Design. Mitarbeit in der Internationalen Bauausstellung IBA Berlin. Akademischer Rat an der TU München am Lehrstuhl für Städtebau. Seit 1992 Professor für Städtebau und Entwerfen an der HTWK-Leipzig. Gastprofessuren am Polytechnikum Mailand und an der Universität Genua. Andreas Wolf ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau, der Sächsischen Akademie der Künste und im Deutschen Werkbund Sachsen. Andreas Wolf ist bereits seit 2013 Mitglied im IBA Fachbeirat.
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Zukunftskapital Sommerfrische
01 June 2016

Zukunftskapital Sommerfrische

Robert Bosch Stiftung besucht IBA Projektfamilie ›Resilientes Schwarzatal‹
01 June 2016

Förderverein Schloss Schwarzburg e.V. in zweiter Bewerbungsrunde mit Projekteinreichung ›Denkort der Demokratie – Schloss Schwarzburg‹ im Programm ›Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort‹.

IBA Kandidat 'StadtLandSchule' ausgezeichnet
19 May 2016

IBA Kandidat 'StadtLandSchule' ausgezeichnet

Umdenken, Umbauen, Weiterbauen! Drei Thesen zum Wohnraum in Thüringen
17 May 2016

Umdenken, Umbauen, Weiterbauen!
Drei Thesen zum Wohnraum in Thüringen

3. Loslegen - nicht nur in den Zentren!
Wenn wir im STADTLAND Thüringen mit vielen kleineren Gemeinden und größeren Städten gescheit sind, versuchen wir das nicht nur in Erfurt, wo sich die KOWO bereits an diese Aufgabe herangewagt hat, sondern auch in Gera, Nordhausen und Bedheim, wo sich drei weitere IBA Kandidaten mit unterschiedlichen Vorzeichen an städtebauliche und Wohninnovationen wagen. Weiter gedacht: Wenn die Geras, Nordhausens und Bedheims von Thüringen gescheit sind, beginnen sie den neuen experimentellen, in seinen Quantitäten genau dosierten Wohnungs-Um-und-Neu-Bau jetzt. Es könnte sich lohnen, die anstrengenden Demografie- und Schrumpfungsdebatten, in denen die Wohnungsleerstände immer wieder nachgezählt und staatliche Unterstützung für ihre Beseitigung eingefordert werden, einfach mal umzukehren.

Call for Projects
28 April 2016

Call for Projects
Reuse

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Ideenaufruf ›Querdenker 2017‹ gestartet
23 March 2016

Ideenaufruf ›Querdenker 2017‹ gestartet

Erste IBA Projekte nominiert
21 March 2016

Erste IBA Projekte nominiert

Im Jahr 2016 wird das Baufeld I ‚Verkehrsverknüpfungspunkt‘ realisiert. Ab 2017 wird das Bahnhofsgebäude mit seinem direkten Umfeld umgestaltet, um den Betrieb als BahnHofladen aufzunehmen. Prof. Dr. Rolf Kuhn, Mitglied des IBA Fachbeirats: „Der BahnHofladen und der Verkehrsverknüpfungspunkt Bahnhof Rottenbach sind logistisch, inhaltlich und baukulturell für die Gesamtmaßnahme ‚Resilientes Schwarzatal‘ von zentraler Bedeutung. Sie sind als Ausgangspunkt der Schwarzatalbahn ein Tor in die Tourismusregion Schwarzatal mit dem international bedeutenden Demokratie-Ort Schwarzburg.“

Abschlussforum zur ›Zukunftsstadt Nordhausen‹
14 March 2016

Abschlussforum zur ›Zukunftsstadt Nordhausen‹

Die an diesem Abend gebildete Redaktionsgruppe aus Bürgern und Verwaltung kümmerte sich um die Gestaltung der Zukunftszeitung für Nordhausen und um die Formulierung des Abschlussberichts (siehe Links/Material).

Die an diesem Abend gebildete Redaktionsgruppe aus Bürgern und Verwaltung wird sich nun um die Gestaltung einer Zukunftszeitung und um die Formulierung des Abschlussberichts kümmern. Beide Teile bilden zusammen mit dem ‚Zukunftsbild-Nordhausen’ den Wettbewerbsbeitrag, den Nordhausen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung im Sommer einreichen wird. Die Jury des Ministeriums wird anschließend die 20 vielversprechendsten Beiträge aus den 51 Teilnehmerstädten auswählen, welche dann die Förderung für die zweite Phase des Wettbewerbs erhalten.

Leerstand richtig aufbereiten
09 March 2016

Leerstand richtig aufbereiten:
Expertenworkshop zum IBA Kandidaten ‚Revolvierender Siedlungsfonds’ in Arnstadt

An Hand einer fiktiven Region wurden in Kleingruppen mithilfe von Moderatoren und vorbereiteten Fragestellungen konkrete Ergebnisse für das zukünftige Instrument diskutiert und erarbeitet, z.B. zu den Fragen: „Wer oder was finanziert den Fonds zu welchen Anteilen und Konditionen?“, „Wo stecken Einnahmequellen?“ Oder auch: „Wie kann man Rendite durch Idealismus und Gemeinwohl ersetzen?“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Uwe Ferber von PROJEKTGRUPPE STADT + ENTWICKLUNG, FERBER, GRAUMANN UND PARTNER aus Leipzig.

Die Ergebnisse werden in einer Dokumentation festgehalten, die die Basis für eine Machbarkeitsstudie bilden soll. Parallel wird es erste Gespräche mit Regionen geben, in denen der Fonds exemplarisch ausprobiert werden soll, erste Interessenten haben sich bereits gemeldet.

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an
29 February 2016

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro
24 February 2016

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro

Bürgerwerkstätten für Zukunftsstadt
22 February 2016

Bürgerwerkstätten für Zukunftsstadt

Anwesend waren interessierte Bürger, Schüler und Studenten, Bürgermeister aus den Gemeinden der Region Nordhausen, die Stadtwerke, Wohnungsgesellschaft und –genossenschaft, Vereine, Energiegenossenschaften.

Ergebnis des ersten Tages: Viele Projekte für eine Zukunftsstadt sind in Nordhausen und im Landkreis bereits Realität. So gibt es beispielsweise Bürger, die ihr Auto der Gemeinschaft zur Verfügung stellen, indem sie es stunden- oder tageweise vermietet. Andere Initiativen, wie beispielsweise die Bürgerstiftung Park Hohenrode engagieren sich schon seit Jahren für die Grundflächenentwicklung in der Region. Unternehmen wie die städtische Wohnungsgesellschaft investieren bereits in Projekte zur Gestaltung des energetischen Wandels.

Einen kurzen Input zu den Themen der drei Arbeitsgruppen 'Gemeinsam investieren', 'Gemeinsam Verhalten ändern' und 'Gemeinsam motivieren' gaben der Kommunikationsdesigner Prof. Steffen Schuhmann von der Kunsthochschule Berlin Weissensee, die Projektleiterin Kerstin Faber von der IBA Thüringen, der Vorsitzende des Vereins Bürgerenergie Thüringen Matthias Golle sowie Prof. Dagmar Everding vom Lehrstuhl Ökologischer Stadtumbau der Hochschule Nordhausen.

Mobil in die Zukunft

Im Januar 2016 trotzten wieder rund 70 Teilnehmer dem Wintereinbruch und kamen zur zweiten Bürgerwerkstatt, um eine Stadt-Land-Mobilität für das Jahr 2030 zu entwerfen. Den fachlichen Einstieg der Veranstaltung lieferten die beiden Referenten und Experten für Mobilität Prof. Dr. Gather von der FH Erfurt und Dr. Wilde von der Goethe-Universität Frankfurt. So stellte sich unter anderem heraus, dass im Durchschnitt ein Fahrzeug zu 95% ungenutzt bleibt, ein öffentlicher Parkplatz uns alle statistisch aber 10.000 Euro pro Jahr dafür kostet. Ein CarSharing Auto ersetzt wiederum bis zu acht Privat-Pkws – und würde uns damit um 80.000 Euro pro Jahr erleichtern. Neben diesen Informationen wurden zahlreiche praktische Beispiele zu innovativen und bewegenden Initiativen und Projekten vorgestellt. In drei Arbeitsgruppen wurde anschließend weitergearbeitet.

In der ersten Arbeitsgruppe unter dem Titel ,Nordhausens Nahverkehr gesichert in die Zukunft’ kamen die Möglichkeiten und Wege zur Sprache, den Nahverkehr in Stadt und Landkreis dauerhaft zu sichern. So wurde über einen ticketlosen ÖPNV im gesamten Landkreis und die Möglichkeiten eines Bürgerbusvereins für Nordhausen diskutiert.

Die zweite Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema ,Teilen statt besitzen’, eine Überzeugung mit Nachholbedarf in Sachen Anhängerschaft. Die Wege zu einem sicheren und lebenswerten Straßenraum wurden in der dritten Arbeitsgruppe besprochen. Initiativen wie autofreie Tage, Rad- und Fußverkehrs-Apps mit Belohnungssytem und Lastenraddienstleistungen wurden vorgeschlagen.

Innovativ denken, realistisch handeln

Im Februar 2016 fand die 3. Bürgerwerkstatt, wieder mit rund 70 Teilnehmer, statt. Diesmal zum anspruchsvollen Thema energetischer Stadtumbau.

Die Hochschule Nordhausen ist als Forschungs- und Bildungseinrichtung eine Quelle für Fachwissen. Prof. Dr. Dagmar Everding und Prof. Dr. Rainer Große stellten am Beginn der Veranstaltungen die aktuellen Forschungsschwerpunkte der Hochschule vor. In den Arbeitsgruppen berichteten Studierende von Semesterprojekten, in denen sie konkrete Vorschläge für den energetischen Stadtumbau in Nordhausen erarbeiteten. Christina Sager-Klaus vom Fraunhofer Institut für Bauphysik in Kassel betonte in ihrem Einstiegsvortrag die Notwendigkeit, Projekte zu initiieren, die sich langfristig eigenwirtschaftlich entwickeln können. Der Stadtumbau muss vor allem aus dem Bestand gedacht werden.

Innovativ denken und realistisch handeln war dann auch das Ergebnis der ersten Arbeitsgruppe 'Energetischer Umbau von Stadtquartieren'. Die technischen Mittel zur Erzeugung Erneuerbarer Energien (EE) stehen bereits zur Verfügung. Vorhandene Infrastrukturen müssen auf die Nutzung von EE geprüft und umgestellt werden. Energetischer Stadtumbau bedeutet aber auch, kurze Wege zu ermöglichen. Die Einsparung von CO2 steht an erster Stelle, ebenso die soziale Verträglichkeit. Energetischer Stadtumbau muss daher immer mit einer sozial-räumlichen Qualifizierung zusammengedacht werden und darf nicht nur vor dem Hintergrund der energetischen Optimierung erfolgen.

Den Einstieg und die fachliche Begleitung der zweiten Arbeitsgruppe zum Thema 'Energielandschaft StadtLand gestalten' gab Prof. Dr. Doris Gstach, die die Professur Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung an der FH Erfurt inne hat. Der Wandel im System der Energieerzeugung und Ressourcennutzung hat immer Auswirkungen auf die Landschaft gehabt. Zeugnisse historischer Produktionslandschaften werden heute größtenteils akzeptiert, sogar als natürlich ästhetisch empfunden. Dies muss auch für die aktuelle Energiewende gelten. Dabei müssen Freizeitlandschaft, Naturschutz und produktive Landschaft – ob landwirtschaftlich oder energetisch – viel stärker als eine Einheit zusammen gedacht werden. Es wurde anschließend diskutiert, wie ein Handbuch für Best Practice-Beispiele für die Region entstehen kann.

Die dritte Arbeitsgruppe ,Vom Altbau zum energetischen Traumhaus’ beriet der Architekt Steffen Langner von ADOBE Architekten aus Erfurt. Ergebnis: Es müssen immer Individuallösungen gefunden werden, die eine nachhaltige soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung ermöglichen. Eine Blaupause gibt es nicht. Darüber hinaus wurden konkrete Maßnahmen - wie beispielweise das Nutzen regionaler Ressourcen als nachhaltige Baustoffe für den Wohnungsbau und der Verzicht auf Verbundstoffe – diskutiert.

IBA Programmatik
18 February 2016

IBA Programmatik

Die IBA Thüringen macht STADTLAND zu ihrem Thema. Sie konzentriert sich auf fünf IBA Baustellen, wo Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen. Die Baustellen sind Teil des neuen Programmpapiers, das Ziel, Gegenstand und Handlungsfelder der IBA Thüringen darstellt. Auf dieser Grundlage wird die IBA Thüringen initiativ und sucht in den nächsten Wochen und Monaten nach guten Ideen, geeigneten Standorten und engagierten Partnern für die dargestellten Arbeitsrichtungen.

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Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach
15 February 2016

Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern
12 February 2016

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern:
Entwürfe für Geras Neue Mitte

IBA Kandidaten tauschen sich über Projektarbeit aus
12 February 2016

IBA Kandidaten tauschen sich über Projektarbeit aus

Die Energiewende kaufen
21 January 2016

Die Energiewende kaufen

Der ‚Thüringer Landstrom’ ist seit 2014 Kandidat der IBA Thüringen. Ziel ist ein Stromprodukt, das zu 100% aus Thüringer erneuerbaren Energiequellen stammt, mit bürgerschaftlicher Beteiligung erzeugt wird und ökonomisch tragfähig ist. Der Regionalstrom ist ein erster Schritt zur Energiewende aus Bürgerhand. Gleichzeitig verfolgt der Dachverband ‚BürgerEnergie Thüringen e.V.’ aber auch weitere Themen wie Effizienz, Einsparung, Wärme und Mobilität. Für ihr Engagement erhielten der Verein und seine Mitglieder bereits mehrere Auszeichnungen: Die Genossenschaft ‚Energie in Bürgerhand Weimar’ erhielt im Dezember 2015 den Umweltpreis der Stadt Weimar, die Gemeinden Weimar und Rittersdorf wurden auf Grund der genossenschaftlichen Vorzeigeprojekte als Energie-Kommunen ausgezeichnet und die Deutsche Kreditbank Berlin kürte im November 2015 den Vorstand der ‚BürgerEnergie Thüringen Sachsen eG’, Matthias Golle, zum ‚Heimlichen Helden’.

Weitere Informationen:

  1. Thüringer Landstrom
  2. Energie-Kommune Rittersdorf
Forschungsprojekt 'Baukultur konkret'
16 January 2016

Forschungsprojekt 'Baukultur konkret'

Expertenrunde bei der öffentlichen Werkstatt des Forschungsprojektes 'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig. Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

Bedheimer Erklärung
16 December 2015

Bedheimer Erklärung

UNIVERSITÄTEN, UNTERRICHTET NICHT NUR URBANISMUS SONDERN AUCH RURALISMUS!
Wissen und Können über das Bauen auf dem Land sind weitgehend verlorengegangen. Heute wird das Bewusstsein von landschaftlichem Kontext, regionalen Fähigkeiten und Materialien dringend wieder gebraucht.

JOURNALISTEN, BERICHTET ÜBER QUALITÄTVOLLE ARCHITEKTUR!
Gute Gestaltung braucht öffentliche Vermittlung, Fürsprecher und Botschafter – gerade außerhalb der Städte. Außerdem hält sie interessante Geschichten bereit. Architekten, publiziert eure Werke und Gedanken nicht nur in Fachmagazinen!

LAND UND GEMEINDEN, FÖRDERT GUTES BAUEN AUF DEM LAND! JEDES DORF BRAUCHT EIN VORREITERPROJEKT!
Die Gestaltung von Siedlungen und Landschaft kann nicht dem Selbstlauf oder technischen Parametern überlassen bleiben. Keine Aufgabe ist zu klein für eine gute Gestaltung. Vergebt die Aufträge für Neubau und Sanierung an die besten Gestalter. Tretet in den Wettbewerb um die besten Gestaltungen.

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Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe
04 December 2015

Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe

Ein Preis mit 12.000 Euro ging an Marc Torras Montfort und Annelie Seemann (Berlin) für ihren Entwurf einer 'Kolonisierung der Stadtmitte'. Die Preisträger schlagen ein städtebauliches Gerüst aus öffentlichen Plätzen, Wegen sowie Parzellen unterschiedlicher Nutzung vor. Drei gezielt platzierte dauerhafte Gebäude spannen den Raum für temporäre Nutzungen, aber auch eine künftige bauliche Verdichtung auf. Dabei gehen die Verfasser differenziert auf den Maßstab der Stadt und die Beteiligungspotenziale der Bürgerschaft ein.

Ankauf (6.000 Euro): Connected_Urbis, Gautier Duthoit (Gresswiller, Frankreich): Der Entwurf sieht eine dichte urbane Baustruktur vor, die räumlich gut auf die heterogene Umgebung reagiert. Der partizipative Entwicklungsprozess findet sowohl online als auch in einem sogenannten Viertelhaus statt. Vorschläge für temporäre Nutzungen und Gestaltungen enthält dieses Konzept nicht.

Anerkennungen: Eine Goldene Mitte für Gera, Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz (Dresden). Das Areal erhält auf pragmatische Weise durch Zwischennutzungen eine stadt­räumliche Fassung. Hierzu schlagen die Verfasser konkrete Beteiligungsstrukturen vor. Die langfristigen Bebauungsoptionen sind nur vage formuliert.

Anerkennung: Das ist Gera, Timothy Vanagt (Antwerpen, Belgien). Mit einem großen öffentlichen Freiraum, gerahmt von einem multifunktionalen Arkaden-Bauwerk, liefert die Arbeit ein starkes Bild für Geras neue Mitte. Die Umsetzung dieses konzeptionellen Ansatzes bleibt hingegen offen.

Ausführliche Präsentation der Entwürfe auf europan.de

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer
27 November 2015

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer

Thorsten Mehnert aus Leipzig, Unternehmensberater und engagierter Bürger, erklärte ganz konkret, wie Bürger und Stadtverwaltung in Leipzig auf Augenhöhe zusammengearbeitet haben, um die große Brache des Güterbahnhofes Leipzig-Plagwitz nachzunutzen. Er erläuterte die Organisation und den Betrieb dieser Koproduktion.

Am Samstag morgen diskutierten die Teilnehmer in drei Gruppen mit den Referenten des Vortages intensiv über Zwischennutzungen, Städtebau und Arbeitsstrukturen. Im Ergebnis zeichneten sich ein Drehbuch, Aufgaben und Aktionen zur Entwicklung der Brache an der Breitscheidstraße ab. Viele Teilnehmer sagten spontan ihre Mitarbeit für die weiteren Schritte zu.

Veranstalter waren die IBA Thüringen, Ja - für Gera e.V. und die Stadt Gera. Die Moderation übernahm die Bürogemeinschaft Stadtstrategen aus Weimar. Die Räume stellten die Sparkasse Gera-Greiz und die Stadt Gera zur Verfügung. 

Willy-Brandt-School of Public Policy meets IBA Thüringen
23 November 2015

Willy-Brandt-School of Public Policy meets IBA Thüringen

IBA Forum STADTLAND
12 November 2015

IBA Forum STADTLAND

Die Vorträge des IBA Forums STADTLAND haben wir auf Video dokumentiert. Alternativ zur unten aufgeführten Übersicht können Sie auch über eine Youtube-Playlist auf die Beiträge zugreifen.

Dr. Kenneth Anders
Die Stadt ist kein Innen, das Land ist kein Außen. Über landschaftliche Perspektiven und ihre Folgen.
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Theo Deutinger
Land der Athleten.
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Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth
Der Körper im Dorf, das halbe Leben woanders. Verortung und Entortung in der digitalen Kultur.
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Dr. Stefan Carsten
Zukunftsfähiges Handeln in STADTLAND. 
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Thomas Gröbly
Neustart Schweiz - für mehr Lebensqualität bei weniger Ressourcenverbrauch. 
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Valentin Thurn
Taste of Heimat - regional essen. 
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Prof. Julian Petrin
Stadt. Land. Selber machen. 
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Prof. Dr. Harald Welzer
Transformationsdesigner. 
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Dr. Marta Doehler-Behzadi 
Lessons learned: STADTLAND Thüringen.
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Kooperationsvereinbarung zwischen IBA Thüringen und Thüringer Partnerregion Picardie
06 November 2015

Kooperationsvereinbarung zwischen IBA Thüringen und Thüringer Partnerregion Picardie

Eckdaten der beiden Regionen:

Freistaat Thüringen: 
16.200 km2 Fläche
2,16 Mio. Einwohner
134 Einwohner / km2 
Erfurt: 206.000 Einwohner

Provinz Picardie:
19.400 km2 Fläche
1,91 Mio. Einwohner
98,7 Einwohner / km2 
Amiens: 133.000 Einwohner

Wo stehen wir, wo wollen wir hin?
04 November 2015

Wo stehen wir, wo wollen wir hin?

Im Gespräch v.l.n.r.: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Dr. Rainer Emenlauer (ProStadt), Antje Zimmer (Stadt Dornburg-Camburg), Bürgermeisterin Dorothea Storch (Stadt Dornburg-Camburg).

STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes
14 September 2015

STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes

Gemeinschaftliche, sozio-kulturelle Projekte bedürfen kreativer Ideen und zivilgesellschaftlich Aktiver. Diese können über Ideenwettbewerbe oder kostenfreie Raumnutzungen unterstützt werden. Die Frage des Bleibens stellt sich nicht erst seit der Flüchtlingskrise. Letztlich geht es darum, attraktiv für viele zu werden. Neben einer qualitativ hochwertigen Projektentwicklung ist eine weitreichende, auch ungewöhnliche Öffentlichkeitsarbeit notwendig, um als kleine Stadt ‚lauter’ zu werden. Mehr Mut und Selbstbewußtsein sind gefragt.

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
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  3. Dieter Weinlich, Bürgermeister Zeulenroda-Triebes
  4. Burkhardt Giermann, Mitgründer Initiative ‚Zeulenroda-Triebes für Alle. Die bunte Stadt mit Herz’, Zeulenroda-Triebes
  5. Julia Albani, Kuratorin, Kommunikationsagentur Bureau N, Berlin/Lissabon
  6. Guido Meincke, Vorstand Machbarschaft Borsig11 e.V., Dortmund
  7. Prof. Steffen Schuhmann, Kommunikationsdesigner, anschlaege.de, Berlin 

Das IBA STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Interdisciplinary Planning Competition for Filling Station and Restaurant 'Leubinger Fürstenhügel'
10 November 2014

Interdisciplinary Planning Competition for Filling Station and Restaurant 'Leubinger Fürstenhügel'

  1. Further information:
  2. DEGES website
  3. Call for proposals