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Übernachtungssaison 2019
05. Dezember 2019

Übernachtungssaison 2019

Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft übergibt der Stadt Weimar Entwurf für Schule der Zukunft
02. Dezember 2019

Staatliche Gemeinschaftsschule erhält Status eines IBA Projekts

Innenraumvisualisierung aus der Entwurfsplanung für die StadtLandSchule Weimar. ©Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, PONNIE Images

Außenraumvisualisierung aus der Entwurfsplanung für die StadtLandSchule Weimar. ©Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, PONNIE Images

Entwurfsbeschreibung

Herzstück des neuen Schul-Campus bilden die sogenannten Lernlofts. Das sind ca. 400m² große Geschossebenen, die als ein großzügiger Raum konzipiert sind. Durch ein vielschichtiges Flächenangebot und flexible Möblierung wird eine Bildungslandschaft geschaffen, die unterschiedliche Orte für individuelles Lernen oder in unterschiedlichen Gruppengrößen bietet. Das Ganze wirkt eher wie eine Werkstatt, also ein Ort, in dem aktiv Lernerfahrungen gesammelt werden und nicht nur passiv Wissen konsumiert wird. Je 75 Schülerinnen und Schüler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule teilen sich eine Etage und können diese individuell nach ihren pädagogischen Bedürfnissen anpassen. Die Fläche wird ergänzt um einen Funktionskern, der die Sanitäranlagen und Nebenräume beinhaltet.

Je drei dieser ›Lernlofts‹ bilden ein Gebäude. Daraus entsteht ein Gemeinschaftshaus, das auch Quartiersfunktionen übernehmen kann sowie zwei Lernhäuser. Diese drei Gebäudevolumen positionieren sich frei auf dem Grundstück, so dass das großzügige, ca. 20.000m² umfassende Grundstück seinen parkartigen Charakter beibehält. Die vorhandene Sporthalle fügt sich in das Ensemble ein und wird modernisiert. 

380 Schülerinnen und Schüler können hier zum IBA Präsentationsjahr 2023 ihren neuen Schul-Campus in Besitz nehmen.

Nicht nur das Gebäude selbst steckt voller innovativer Ideen, sondern auch der Prozess. So sollen die Planungsergebnisse als Open-Source-Lizenz ähnlich wie z.B. das Betriebssystem Linux frei zugänglich gemacht werden. So können andere Kommunen, Planerinnen und Planer direkt auf dem erreichten Wissensstand aufbauen.

Aussagen zentraler Akteure

Dr. Karl-Heinz Imhäuser, Carl Richard Montag Förderstiftung 
»Für die Montag Stiftung ist dieses außergewöhnliche Engagement Neuland, entsprechend hoch ist unsere Erwartung an das fertige Projekt.«

Barbara Pampe, Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft
»Unser jahrelanges Engagement bei der Entwicklung zukunftsfähiger Schulen kann jetzt in einem konkreten Vorhaben sichtbar werden.«

Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen
»Schulen sind eine besonders anspruchsvolle Bauaufgabe und Bildung ist ein Schlüsselthema, auch im StadtLand Thüringen. Kooperatives Arbeiten wurde in diesem Fall zum Prinzip gemacht. Das IBA Projekt StadtLand Schule bietet insbesondere durch seinen Open Source Ansatz eine wertvolle Grundlage für Folgeprojekte im Freistaat.«

Peter Kleine, Oberbürgermeister Stadt Weimar
»Das IBA Modellvorhaben ist für die Stadt Weimar eine große Herausforderung. Dank der Unterstützung durch die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und die IBA Thüringen sind wir gut vorangekommen und freuen uns, die neue Schule jetzt in die Tat umzusetzen.«

Ilka Drewke, Staatliche Gemeinschaftsschule Weimar
»Die Staatliche Gemeinschaftsschule Weimar wartet seit langem geduldig auf Ihr neues Schulgebäude am Hartweg. Wir sind stolz, den Entwicklungsprozess intensiv begleitet zu haben und können die Umsetzung des Projekts kaum erwarten.«

Planungsbeteiligte

  • Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft
  • IBA Thüringen
  • Stadtverwaltung Weimar
  • Schulgemeinschaft der Staatlichen Gemeinschaftsschule Weimar
  • gernot schulz : architektur, Köln
  • Hausmann Architekten, Aachen
  • Walter Heilmann Schulbauberatung, Köln
  • Studio Urbane Landschaften, Hamburg
  • IB Hausladen, München
  • Ingenieurbüro Fruth, Grässner & Partner
  • IBC Ingenieurbau-Consult GmbH
  • Ingenieurbüro Matthias Münz, Weimar
  • Hoock & Partner Sachverständige PartG mbB
  • Eckmann & Rowley, Bonn
Rückblick auf die 3. Saison 2019 in Krobitz
27. November 2019

Rückblick auf die 3. Saison 2019 in Krobitz

Hausmeister (m/w/d) gesucht!
12. November 2019

Hausmeister (m/w/d) gesucht!

9.600 Ausstellungsbesucher zur IBA Zwischenpräsentation ›StadtLand‹ im Eiermannbau Apolda
29. September 2019

9.600 Ausstellungsbesucher zur IBA Zwischenpräsentation ›StadtLand‹ im Eiermannbau Apolda

Die Ausstellung ›StadtLand‹ war eine zentrale Schau des experimentellen IBA Prozesses, der an vielen Standorten in ganz Thüringen stattfindet. Die kuratorische Leitung hatten die IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi und die Architektin und Programmleiterin der IBA Thüringen, Katja Fischer. Das europäische Gestalternetzwerk Constructlab unter der Leitung von Alexander Römer war Partner für die Szenografie.

Die Ausstellung zeigte innovative Ideen, interessante Projektmacher, besondere Orte und eine Baukultur made in Thüringen.

Bei 120 Führungen wurden über 2.600 Besucher durch den Eiermannbau und die Ausstellung geführt; seit Beginn dieses Jahres waren über 10.000 Besucher in der Ikone der Moderne.

Die Zwischenpräsentation war ein wichtiges Aktivierungsmoment für die Entwicklung der Open Factory im Eiermannbau. Auch die Büro-Gewächshäuser der IBA Thüringen und damit ein Modell zur Belebung von LeerGut waren Teil der Ausstellung. Hier kamen die Besucher mit dem IBA Team ins Gespräch. Mittlerweile interessieren sich andere Nutzer für ein Studio, ein Büro-Gewächshaus oder Werkstattflächen in der Open Factory.

Dass der Eiermannbau für eine Fülle an Veranstaltungen geeignet ist, davon zeugte in diesem Ausstellungssommer auch das Kunstprojekt ›Hotel Egon‹. An 40 Tagen haben über 300 Gäste im Denkmal übernachtet. Sie schliefen in ungewöhnlichen Hotelzimmern und –betten und beteiligten sich an intensiven StadtLand-Programmen in Apolda.

Neben den vielen Thüringern besuchten auch internationale Gäste aus Frankreich, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien und Polen den Eiermannbau.

Als Tagungsort nutzten unter anderem das Thüringer Kabinett, der Bund Deutscher Architekten und die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung den Eiermannbau. Und auch Apoldaer Nachbarn wie das Berggymnasium, eurocylinder systems und das Lebenshilfe-Werk durfte die IBA begrüßen. Am 3. Oktober wird die Stadt ihre feierliche Stadtratssitzung im Veranstaltungssaal begehen.

Dr. Marta Doehler-Behzadi, seit 2014 Geschäftsführerin der IBA Thüringen, freut sich über das große Interesse:
»Der Eiermannbau hat sich dank des Erfolgs dieser Ausstellung und der begleitenden Veranstaltungen zu einem wichtigen Standort für die Kreativszene im Weimarer Land entwickelt und sich bundesweit beim Fachpublikum einen Namen gemacht. Das wäre ohne unsere IBA Projektmacher und Partner nicht möglich gewesen! Ich möchte mich für ihr Engagement im StadtLand Thüringen, ihre Teilhabe an der Ausstellung und ihr Vertrauen bedanken. Nun arbeiten wir mit voller Kraft an der Umsetzung der IBA Vorhaben.«

Rückblick auf den 29. Evangelischen Kirchbautag 2019
22. September 2019

Rückblick auf den 29. Evangelischen Kirchbautag 2019

In der Lutherkirche in Erfurt wurden zum Auftakt des 29. Kirchbautags verschiedene Projekte zum Thema "Kirche als öffentlicher Raum in bewegten Zeiten" vorgestellt.

Anders als in den letzten Jahren wurde der diesjährigen Tagung ein deutlich verstärkter internationaler Aspekt verliehen. So wurden unter anderem die verschiedenen Projekte der EKM-Gemeinden jeweils mit einem internationalen Beispiel gespiegelt, vorgestellt und anschließend diskutiert. Mit dem Abschlussgottesdienst am Sonntag in der Augustinerkirche ging eine erfolgreiche Tagung zu Ende, bei der neue Impulse für den Umgang mit Kirchen gegeben wurden, die für die kommenden Jahre richtungsweisend sein können.

St. Severi in Blankenhain erhält IBA Projektstatus
06. September 2019

St. Severi in Blankenhain erhält IBA Projektstatus

Audiowalk ab 13. Juli 2019
05. Juli 2019

Audiowalk ab 13. Juli 2019

Eröffnung des Bahnhofs Rottenbach mit BahnHofladen
05. Juli 2019

Eröffnung des Bahnhofs Rottenbach mit BahnHofladen

Bahnhof Rottenbach gehörte 2014 im Rahmen der Initiative der Zukunftswerkstatt Schwarzatal zu den ersten nominierten IBA Vorhaben. Die Genossenschaft BahnHofladen Rottenbach e.G. gründete sich 2015: »Wir wollten nicht weiter über den Verfall im Zentrum unserer Stadt jammern, sondern mit verlässlichen Partnern die Sanierung des Bahnhofs angehen und einfach selbst machen!«, so der Genossenschafts-Vorsitzende Peter Möller.

Vor zwei Jahren begann die denkmalgerechte Sanierung des Bahnhofsgebäudes unter Leitung des baubüros lehniger aus Gotha. Bereits 2015 setzte sich das Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto aus Berlin mit dem Entwurf ›STADTLAND:INSELN!‹ zur Gestaltung eines Verkehrsverknüpfungspunkts vor dem Bahnhof durch. Im Wintersemester 2016/17 erarbeiteten Studierende der Bauhaus-Universität Weimar und der Hochschule Technik Wissenschaft und Kultur (HTWK) Leipzig Entwürfe für die Gestaltung des BahnHofladens. Daraus ging das Architekturbüro K²L Architekten aus Leipzig hervor, das in Zusammenarbeit mit dem Architektur- und Ingenieurbüro Lindig | Herbst | Lichtenheld aus Rudolstadt aus dem Entwurf Realität machte. Die Besonderheit: Der BahnHofladen wird flexibel zum Verkauf oder als Bürgertreffpunkt genutzt.

Die Qualitätsmaßnahme, unterstützt und begleitet durch die IBA Thüringen, hat sich gelohnt: Der Bahnhof ist ein Schmuckstück, der BahnHofladen modern, der Bahnhofsvorplatz regionaltypisch: Regionale Materialien wie Holz und Schiefer und grüne Inseln mit Staketenzaun umsäumt greifen typische Landschaftsbilder auf.

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft war maßgeblich an der Förderung des IBA Projekts beteiligt. Weitere Unterstützung erfuhr das Vorhaben von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), vom Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR), vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Gera (ALF), von der LEADER-Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt und von Investitionen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Architekturpreis für das Sommerfrische Haus Döschnitz
06. Juni 2019

Architekturpreis für das Sommerfrische Haus Döschnitz

Ziel des IBA Vorhabens 'Schwarzatal, Sommerfrische' ist es, auch angesichts des demografischen Wandels in der Region neue Zielgruppen für einen Besuch und längeren Aufenthalt im Schwarzatal zu gewinnen. Ein bereits umgesetztes Vorhaben ist das IBA Projekt 'Merle in der Sommerfrische' in Döschnitz, wo eine Jenaer Architektin ein Heimatmuseum in ein modernen Apartment verwandelt hat und es betreibt.

IBA Magazin #5
24. Mai 2019

IBA Magazin #5

Arrival StadtLand Kongress
13. Mai 2019

Arrival StadtLand Kongress

Arrival StadtLand Kongress
13. Mai 2019

Arrival StadtLand Kongress

Her(r)bergskirche neues IBA Projekt
24. März 2019

Her(r)bergskirche neues IBA Projekt

Urlaubswerft und Langhaus sind IBA Kandidaten
22. März 2019

Urlaubswerft und Langhaus sind IBA Kandidaten

Mut zur Stadt
25. Februar 2019

Mut zur Stadt

EU Förderung für den Acker der Zukunft
01. Januar 2019

EU Förderung für den Acker der Zukunft

Hörkreis in der St. Johanniskirche Ellrich
28. Dezember 2018

Hörkreis in der St. Johanniskirche Ellrich

Rückblick auf die 2. Saison 2018 in Krobitz
28. Dezember 2018

Musikalische Intervention in Krobitz

Sie reagierte mit Quarz-Glas-Schalen und der Dresdner Künstler Jan Heinke mit einem Stahlcello, Oberton-Gesang und verschiedenen Blashörnern auf die 12-minütige Komposition von Carsten Nicolai, die auf der gasbetriebenen Orgel mit 25 Glaspfeifen zu hören ist. Es entwickelte sich eine faszinierende Klang – und Raumkomposition in der alten romanischen Kapelle. Foto: Henry Sowinski

Insgesamt besuchten 2018 700 Gäste die St. Annen-Kapelle in Krobitz. Viele kamen aus den umliegenden Dörfern sowie aus den angrenzenden Städten wie Saalfeld und Jena. Aber auch aus Leipzig und Berlin und sogar aus Norwegen und Mexiko kamen Interessierte. Die Tore der St. Annen-Kapelle geöffnet, die gasbetriebene Orgel gewartet und über das IBA Projekt informiert haben die Mitglieder des Freundeskreises der kleinen Kirche, der sich 2017 gebildet hat. Foto: Henry Sowinski

Wettbewerb in Nordhausen entschieden
11. Dezember 2018

Wettbewerb in Nordhausen entschieden

LeerGut-Agenten
10. Dezember 2018

LEERGUT-AGENTEN
Thüringer Netzwerk zur Belebung von Leerstand

2. Netzwerktreffen der LeerGut-Agenten
24. Januar 2019 von 15 bis 19 Uhr
Anmeldung: kontakt@leergut-agenten.de
 
Die LeerGut-Agenten, das Thüringer Netzwerk zur Belebung von Leerstand, trifft sich diesmal in Cobstädt (zwischen Erfurt und Gotha). Nach einer Führung durch das Lebensgut besprechen wir die Erweiterung und Finanzierung des Netzwerks sowie die Aktivitäten 2019.
 
Mehr Informationen:
IBA Konferenz und Ausstellung LeerGut 2016

Wer möchte LeerGut-AgentIn sein?
Kontakt:
Dr. Bertram Schiffers
03644 518 32 14
kontakt@leergut-agenten.de

Übernachtungssaison 2018
30. November 2018

Übernachtungssaison 2018

Pavillon für Bienen- und Gartenkirche Roldisleben
23. Oktober 2018

Pavillon für Bienen- und Gartenkirche Roldisleben

Im Juli 2018 würdigte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft das innovative und integrierte Konzept des IBA Kandidaten, das von zahlreichen Bürgern mitgetragen wird, mit 20.000 Euro.

Die erste Ausstellung wird im April 2019 von Künstlerin Jeanette Zippel präsentiert - 'Kunst mit und über Bienen'. 2019 wird außerdem ein Sinnesgarten mit biblischen Kräutern im Kirchgarten angelegt.

Bedheim, Eröffnung Sch(l)afstall
05. Oktober 2018

Bedheim, Eröffnung Sch(l)afstall

Schlossherr Florian Kirfel-Rühle eröffnet feierlich den Sch(l)afstall.

Baubeginn für Autobahnraststätte
01. Oktober 2018

Baubeginn für Autobahnraststätte

Landengel e.V. wird IBA Kandidat
30. September 2018

Landengel e.V. wird IBA Kandidat

Auftakt der Planung des Neubaus der Staatlichen Gemeinschaftsschule 'Am Hartwege'
29. August 2018

Auftakt der Planung des Neubaus der Staatlichen Gemeinschaftsschule 'Am Hartwege'

v.l. Ilka Drewke, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Am Hartwege, Dr. Olaf Köster-Ehling, Vorstand der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar und Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen

Mehr zum Planungsbaukasten 'Schulbau Open Source'

Schulbau ist aktuell eine der großen Herausforderungen für Kommunen in Deutschland. Neue pädagogische und organisatorische Anforderungen verlangen andere bauliche Lösungen als in der Vergangenheit. Gleichzeitig sind gute Bildung und eine entsprechende Bildungsinfrastruktur Schlüsselfaktoren erfolgreicher Städte und Regionen.

Das neu konzipierte Projekt der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft 'Schulbau Open Source' bündelt integriertes Planungs- und Prozesswissen im Schulbau anhand einer Musterplanung eines möglichst idealen Referenzgebäudes und stellt dieses allen Akteurinnen und Akteuren zur Verfügung – mit dem Ziel, den komplexen Planungsanforderungen im Schulbau mit hoher Qualität gerecht zu werden. Das Produkt wird nicht als starre Kopiervorlage verstanden, sondern ist offen und flexibel in seiner Weiterentwicklung. Die anhand der Neubauplanung für die Gemeinschaftsschule entwickelte erste Version des Planungsbaukastens wird in den nächsten Jahren an weiteren Schulumbau- und Neubauprojekten fortgeschrieben.

Jugendherberge 'Hans Breuer' Schwarzburg
26. August 2018

Jugendherberge 'Hans Breuer' Schwarzburg

Tag der Sommerfrische
26. August 2018

Tag der Sommerfrische

Immer beliebter Anlaufpunkt zum Tag der Sommerfrische: Das Hotel zur Linde mit Tanzboden.

Vor den Sommerfrische Häusern trifft man sich zu Kaffee und Kuchen. Der jährliche Tag der Sommerfrische belebt das Schwarzatal ungemein.

Auf der Website tag-der-sommerfrische.de gibt es aktuelle Informationen zu Terminen und Themen.

Schwarzburger Gespräche zum 'Zukunftsfähigen Landschaftsbild Schwarzatal'
24. August 2018

Schwarzburger Gespräche zum 'Zukunftsfähigen Landschaftsbild Schwarzatal'

Die entstandenen Entwürfe wurden am ersten Tag der Schwarzburger Gespräche öffentlich präsentiert. Nach einer folgenden Komitee-Sitzung wurde der Entwurf 'Slow Landscape Schwarzatal - Sommerfrische am Panoramawegnetz' von man made land & fabulism favorisiert und ein erstes Pilotprojekt empfohlen.

In dem Entwurf wird der Panoramaweg als verbindendes Raumelement mit wesentlichen Querverbindungen als Netzwerk im Schwarzatal gestärkt. Die neue Sommerfrische, die sich derzeit vor allem noch auf die Öffnung und Transformation leerstehendender Sommerfrische Häuser konzentriert, wird mit den Themen Dorf- und Wasserfrische, Wiesen- und Waldfrische angereichert. Die Entwicklung einer Food Akademie an der Mankenbachs Mühle in Verbindung mit einer baulichen Intervention an dem Fluss Schwarza soll ein positives und modellhaftes Initial für die Belebung der Gastronomie in der Sommerfrische Landschaft sein. Die Maßnahmen sollen unter aktiver Einbeziehung der Bewohner im Schwarzatal erfolgen.

Das Kooperative Werkstattverfahren 'Zukunftsfähiges Landschaftsbild Schwarzatal' wurde ausgelobt von der Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V.
, Verein zur Förderung einer zukunftsfähigen regionalen Entwicklung, in Kooperation mit der Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen GmbH und
 LEADER-Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt.

Am zweiten Tag der Schwarzburger Gespräche wurde die favorisierte Arbeit einem breiten Publikum vorgestellt und darauf basierend eine Charta für das Schwarzatal diskutiert. Alle vier Arbeiten der Landschaftsarchitektursbüros wurden im Anschluss an die Schwarzburger Gespräche im Kaisersaalgebäude von Schloss Schwarzburg zum Tag der Sommerfrische ausgestellt.

Alle am Kooperativen Werkstattverfahren beteiligten Teams:

Favorisierte Arbeit: man made land – Prof. Anna Lundquist, Lena Flamm & fabulism: Mirko Andolina
A24 Landschaft - Steffan Robel, Lola Meyer, Jan Grimmek, Jürgen Höfler, Olivia Grandi
Station C23 - Prof. Sigrun Langner, Michael Rudolph, Mara Trübenbach, Anna Bauch & herr meier licht: Jürgen Meier
bauchplan ).( - Kay Strasser, Tina Roj, Victoria Wakulicz, Elisabeth Judmair, Julia Ulrich, Wasim Dery, Fernando Nebot Gomez, Arnaud Calatayud, Abdelrahman Gamil, Julia Merkle, Nicolas Posso Vidales, Jonas Hammerer, Polina Palo, Thomas Meyer, Michael Franke, Marie Baldenweck, Eleni Boutsika-Palles, Anna Stauber, Janet Kyas-Reich

Gefördert bzw. betreut wird das Vorhaben im Bundesprogramm 'Modellvorhaben der Raumordnung' (MORO, Projekt Regionale Landschaftsgestaltung) vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Rahmenplan plus beschlossen
24. August 2018

Rahmenplan plus beschlossen

IBA Campus 2018 - 'Hotel Egon'
18. August 2018

Eiermannbau Apolda wurde von jungem IBA Campus-Team in zwei Wochen für zukünftige Besucher und Gäste weitergebaut

Ideenwettbewerb für Ferienhäuser am Thüringer Meer gestartet
12. Juli 2018

Ideenwettbewerb für Ferienhäuser am Thüringer Meer gestartet

Timber Prototype House - Rohbau fertiggestellt
01. Juli 2018

Timber Prototype House - Rohbau fertiggestellt

Das Timber Prototype House im Sommer 2018.

'Gut erwacht' in Dornburg – Universität Jena startet Wettbewerb
27. Juni 2018

'Gut erwacht' in Dornburg – Universität Jena startet Wettbewerb

Start Open Factory
31. Mai 2018

Start Open Factory

In den Veranstaltungssaal passen bis zu 300 Gäste. In den Nebenräumen des Saals ist genügend Platz für Veranstaltungsservice.

Wer Interesse hat, Werkstätten, Ateliers oder einen Schreibtisch im Coworking Space im Eiermannbau zu mieten, schreibt eine Mail an open-factory@iba-thueringen. Wir freuen uns auf Sie!

Kooperatives Werkstattverfahren 'Zukunftsfähiges Landschaftsbild Schwarzatal' gestartet
28. Mai 2018

Kooperatives Werkstattverfahren 'Zukunftsfähiges Landschaftsbild Schwarzatal' gestartet

Eingeladen waren vier regional, überregional und international besetzte Landschaftsarchitekturstudios: A24, bauchplan ).(, man made land und Station C23. Die Bearbeitungsteams sind interdisziplinär mit Landschaftsarchitekten, Architekten, Szenografen bzw. Künstlern besetzt. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde die Aufgabenstellung umfassend vorgestellt und diskutiert, das Mittlere Schwarzatal und die Bergbahnregion Schwarzatal bereist und es fand ein reger Austausch mit Projektpartner vor Ort statt.

Bei der Zwischenpräsentation am 18. Juni 2018 stellten die Teams ihre ersten Ideen zur Diskussion vor Ort vor. Im Rahmen der Schwarzburger Gespräche am 24. und 25. August 2018 wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert.

Datenschutzerklärung
24. Mai 2018

Datenschutzerklärung

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb zum Modellvorhaben in der Tallinner Straße entschieden
08. Mai 2018

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb zum Modellvorhaben in der Tallinner Straße entschieden

Realisierungswettbewerb Tallinner Straße, 2. Preis, Laubengang
©dma deckertmesterarchitekten, Erfurt; clubL94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln

Anerkennungen erhielten:

Architekt/Stadtplaner
raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH
Frankfurt am Main

Landschaftarchitekt
ST raum a Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

Architekt/Stadtplaner
roedig.schop architekten PartG mbB
Berlin

Landschaftsarchitekt
TDB Landschaftsarchitektur, Berlin

Architekt/Stadtplaner
Naumann Wasserkampf Architekten PartGmbB
Weimar

Landschaftsarchitekt
Station C23 Architekten und Landschaftsarchitekten, Leipzig
 

 

Auftakt LeerGut-Agenten geschafft!
03. Mai 2018

Auftakt LeerGut-Agenten geschafft!

Probewohnen im ehemaligen Heimatmuseum Döschnitz, Foto: Dörthe Hagenguth

Merle in der Sommerfrische ist fertig
24. April 2018

Merle in der Sommerfrische ist fertig

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract
27. März 2018

Studie Bauen mit Weitblick - Abstract

Wer wird unsere Agentur für die IBA Zwischenpräsentation 2019?
23. März 2018

Wer wird unsere Agentur für die IBA Zwischenpräsentation 2019?

Blick in eine Halle des Eiermannbaus, Foto: Thomas Müller

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Interview mit Carsten Nicolai
21. März 2018

Von einem erstaunlichen Resonanzraum
Interview mit Carsten Nicolai

Kirchen sind akustisch vielleicht die kompliziertesten Orte. Sie haben einen derartig hohen Nachhall, eine so starke Resonanz auf bestimmten Frequenzen, dass man schnell versteht, dass ein Kirchenraum eben immer auch ein riesiger Resonanzraum ist. 

Und was ist dann so neu an einer „Orgel“ in einer Kirche?

Dass die Orgel endlich mal da steht, wo man sie auch sehen kann. Die Orgel der Vergangenheit, diese wahnsinnig prunkvolle Orgel ist so eingebaut worden, dass man sie eigentlich nur beim Herausgehen sieht. Und vor allem ist sie immer mehr zu einem Einrichtungsgegenstand geworden oder vielmehr zu einem Dekorationselement. Bis heute. Der Zuhörer sieht nur noch die Pfeifen, weiß aber gar nicht, wo der Sound herkommt. Hier sitzt die Gemeinde jetzt drum herum, was auch ein bisschen die normale Unterteilung auflöst. Hier findet eine gewisse Demokratisierung statt. Alle treffen sich auf derselben Ebene, in ein- und demselben Raum. Quasi auch ein spätantiker Rückgriff, als man sich beim Bau der ersten Kirchen auf das Vorbild römischer Basiliken bezog, den Versammlungsort schlechthin. Die Kanzel ist zwar noch da, aber wenn man die Mitte mit diesem Instrument besetzt, hat man zugleich einen Zuschauerraum und einen Performanceraum, ein Theater.

Vor allem aber auch einen Akustikraum?

Kirchen sind akustisch vielleicht die kompliziertesten Orte. Sie haben einen derartig hohen Nachhall, eine so starke Resonanz auf bestimmten Frequenzen, dass man schnell versteht, dass ein Kirchenraum eben immer auch ein riesiger Resonanzraum ist. Er sollte ja schwingen bei den Menschen, als ein Verstärker letztendlich des Wortes und der Musik. Der religiöse Glaube der Menschen sollte insgesamt verstärkt werden. Der Kirchenraum ist mehr als ein klassisches Instrument, er ist eben ein Resonanzkörper.

organ weist ein weiteres klassisches Element der Kapelle auf: die Flamme, das ewige Licht.

Flammen haben jenseits der christlichen Symbolik eine ganz eigene Archaik. Die Urelemente Feuer, Wasser, Luft und Erde – im Grunde hat man dort alles vor Ort. organ spielt auf diese Grundelemente an. Wenn die Flamme beginnt zu resonieren, dann sieht man die Luft aufsteigen und die Flamme verändert ihre Farbe. Die spielende Flamme wird blau, die nicht spielende Flamme bleibt gelb. Der Besucher wird das Feuer mit dem Ton verbinden, man hat im Prinzip eine Visualisierung des Sounds, das ist das Schöne an diesem synästhetischen Aspekt. Die Flamme ist Lichtquelle und Feuerquelle zugleich. Im Winter wird organ die Kirche eben auch heizen. Zudem entziehen die Flammen der Umgebung Sauerstoff, es tritt also rudimentärer Sauerstoffmangel ein. Das wird aber bei der Kirche in Krobitz nicht so ganz passieren, weil sie altersbedingt zu porös ist.

Das klingt im besten Sinne archaisch, zeitlos und irgendwie auch meditativ.

Ja, es ist das, was man am Anfang am wenigsten dachte. Eigentlich ist es eine Zurückführung auf die ursprüngliche Nutzung solcher Räume. Das ist das Schöne.

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Geras Neue Mitte nimmt Form an!
21. Februar 2018

Geras Neue Mitte nimmt Form an!

Geras Oberbürgermeisterin und die Projektpartner am Modell von yellow z. Foto: Thomas Müller

Initiative Bürgerpark von Heinz Klotz. Foto: Thomas Müller

Erinnerungen an die Zitronenpresse vom Kollektiv Raumstation. Foto: Thomas Müller

Geras Neue Mitte ist das größte Stadtentwicklungsprojekt seit der BUGA Gera-Ronneburg 2007, insbesondere wenn man Häselburg, Campus Rutheneum und KuK-Sanierung mit einbezieht. Die Entwicklung wird sich entsprechend der Investitionskraft schrittweise und langfristig vollziehen. Solange möchten viele Bürger nicht mehr warten. Die AG Zwischennutzung des Initiativkreises plant für 2018 erste Pflanzungen und weitere Aktionen zur Aneignung und Belebung von Geras Neuer Mitte, darunter das Aufstellen und Flechten der Gera-Bänke, der Ausbau des Lesegartens und ein Info-Punkt. Auch die Initiative Bürgerpark will sich einbringen.

Mit dem Beschluss des Rahmenplans und den ersten Realisierungsvorhaben kann Geras Neue Mitte vom IBA Kandidat zum IBA Projekt werden. Die Internationale Bauausstellung Thüringen 2023 hat das Motto ‚Stadtland’. Zugleich weltoffen und mit regionalem Bezug sucht sie neue Verbindungen zwischen Ortskern und Landschaft, Architektur und Freiraum. Für Geras Neue Mitte heißt das ein starkes Zentrum in Ostthüringen mit regionaler Wertschöpfung und gestalterische Innovationen bei der Integration von Grün in der Stadt und in Gebäuden.

Weitere Infos über Geras Neue Mitte unter: www.gera.de/gnm und https://www.facebook.com/GerasNeueMitte.

Döschnitz wird IBA Projekt
02. Februar 2018

Döschnitz wird IBA Projekt

Andersmacher gesucht!
19. Januar 2018

Andersmacher gesucht!

Wir bieten

  • die Mitwirkung an einem anspruchsvollen Format von Stadt- und Regionalentwicklung sowie Baukultur in Deutschland
  • eine herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe mit großen Gestaltungsspielräumen
  • einen Arbeitsplatz in diesem Denkmal der Architekturmoderne
  • die Zusammenarbeit in einem kollegialen und leistungsorientierten Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien

Nähere Informationen in Form der Kurzfassung des Finanzierungs- und Betreiberkonzepts ‚Open Factory’ finden Sie unter Downloads. Wenn Sie sich von der Aufgabe begeistern lassen und Sie Menschen überzeugen können, senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen mit Ihren Gehaltsvorstellungen bis zum 18.02.2018 vorzugsweise per E-Mail an alexander.koehler@iba-thueringen.de

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda
22. Dezember 2017

LEG Thüringen erwirbt Eiermannbau in Apolda

500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut
13. Dezember 2017

500 Kirchen 500 Ideen. Perspektiven für Kirchen quergedacht und weitergebaut

Die Publikation ‚500 Kirchen, 500 Ideen. Neue Nutzung für sakrale Räume’ zum Projekt. Foto: chezweitz

Modellprojekte
Einige konkrete Vorhaben präsentierte die Erfurter Ausstellung bereits als künftige Modellprojekte, so zum Beispiel das Sozialkaufhaus in der Martinskirche Apolda oder die Her(r)bergskirche in St. Michaelis in Neustadt am Rennsteig. Eine Werkstattwoche mit wenigen baulichen Interventionen – fünf Kirchenbänke wurden abgeschraubt und zwei Schlafebenen, die sich in die gut in den Kirchenraum integrieren, eingebaut – schuf die Voraussetzungen dafür, die Michaeliskirche von August bis Oktober 2017 in einem Probelauf über Airbnb erfolgreich zu vermieten. Ein nächster Schritt ist eine Studie, um die Potenziale dieses Konzeptes und mögliche weitere Standorte aufzuzeigen. Andere Projekte wie u.a. die Gesundheitskirche in der Kirche St. Severi in Blankenhein, die Bienenkirche in St. Peter und Paul in Roldisleben, ein meditativer Spielplatz in der Neuen Donndorfer Kirche oder die Netzwerkkirche in St. Johannis in Ellrich sind noch in der Entwicklung.

IBA Projekt: Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz
In der St. Annen-Kapelle in Krobitz bei Weira entwickelte der international renommierten Künstler Carsten Nicolai das Kunstprojekt ‚organ’. Die Kapelle wurde damit wieder geöffnet und zum ersten fertiggestellten IBA Projekt überhaupt. Etwa 1.500 Gäste besuchten die kleine Kapelle romanischen Ursprungs, die fast 100 Jahre verschlossen war, an den Wochenenden im kurzen Zeitraum von Juni bis September 2017. Ein besonderer Umstand war, dass sich die Vertreter aus dem Ort und der Region rege am Prozess beteiligt haben und Woche für Woche die zahlreichen Besucher empfingen. Im Sommer 2018 geht das Kunstprojekt in seine nächste Saison – vor allem Dank dem Zusammenwirken vom Bürgermeister, von Kirchgemeinde und engagierten Krobitzer Familien. Als Freundeskreis sorgen sie künftig gemeinsam dafür, dass die Kapelle erhalten und genutzt werden kann.

Ausblick
Auch an anderen Orten in Thüringen entstehen weitere Projekte. Welche drei bis fünf Vorhaben bis zum Finaljahr der IBA Thüringen 2023 in Gänze realisiert werden können, soll 2018 feststehen. Diese sollen dann in das gesamte Thüringer Land sowie über dessen Grenzen hinaus und in die Evangelische Kirche Strahlkraft entwickeln. Und sie sollen Mut machen, Veränderungen auch in der eigenen Kirche anzugehen.

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum
07. Dezember 2017

IBA Expertenrat veröffentlicht neues IBA Memorandum

Von links: Rainer Nagel, Prof. Dr. Walter Siebel, Dr. Sonja Beeck, Prof. Dr. Werner Durth, Staatssekretär Gunther Adler und Dr. Reimar Molitor bei der Überreichung des überarbeiteten IBA Memorandums © BMUB/Sascha Hilgers

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Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad
16. November 2017

Workshop zur Umnutzung von Kirchengebäuden bei der IBA Parkstad

Kulturprogramm 2017 gestartet
07. Oktober 2017

Kulturprogramm 2017 gestartet

Sender gesucht!
29. September 2017

Sender gesucht!

Foto: Thomas Müller

Aufgrund eines Studiums mit dem Fokus Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit/Marketing und einer ausgeprägten Affinität zu den Themen Architektur, Baukultur und Transformationsdesign fällt es Ihnen leicht, die komplexen Themenfelder der IBA Thüringen an die vielfältigen Zielgruppen zu vermitteln. Darüber hinaus erwarten wir:

  • Strategische und konzeptionelle Denk- und Arbeitsweise
  • Zielgruppenorientierte, klare schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Teamfähigkeit, ausgeprägtes Engagement und Lösungsorientierung
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sicherer Umgang mit einschlägiger Software & Programmen wie 
MS-Office, Adobe InDesign, Photoshop, Drupal, CMS

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung bis zum 27. Oktober vorzugsweise per Email an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de.

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Schwarzburger Gespräche 2017: Leerstand im ländlichen Raum
21. September 2017

Leerstand im ländlichen Raum – vom Problem zum Möglichkeitsraum für Einheimische und für neue Landbewohner
Schwarzburger Gespräche 2017

Schwarzburger Gespräche am 25./26. August 2017 auf Schloss Schwarzburg. Foto: Dörthe Hagenguth

Der zweite Tag wurde eingeleitet mit einem Grundsatzvortrag von IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Döhler-Behzadi ‚STADTLAND Thüringen – Kulturlandschaft und Umgang mit Leerstand als Themen der IBA Thüringen’. Im Unterschied zu vorangegangenen Bauausstellungen geht es in Thüringen kaum um Neubau, sondern um kreative Umnutzung. Ihr eindringliches Plädoyer: „Leerstand ist wertvoll, Leerstände sind wichtige Ressourcen!“ Das betrifft auch das Schwarzatal, wo sich die IBA neben Schloss Schwarzburg und dem Bahnhofladen Rottenbach für die Erhaltung der zahlreichen Sommerfrische-Bauten engagiert. Wichtig sei es, die Gebäude zu öffnen, um sie im öffentlichen Bewusstsein zu halten und Ideen für neue Nutzungen zu generieren.

In zwei parallelen Arbeitsgruppen wurde anschließend darüber diskutiert, wie wir neue Bewohner für das Schwarzatal interessieren können. Ulla Schauber von der Bauhaus-Universität Weimar moderierte die erste Gruppe zum Thema ‚Wir bieten die Chance für ein Leben auf dem Lande’ – neue Wege zur Nutzung von Leerstand in der Region. Hintergrund waren verschiedene Aktivitäten und Projekte zur Erfassung und besseren Vermarktung von Leerstand, u.a. das MORO-Projekt des Landkreises und ein geplantes LEADER-Projekt. Die Diskussionen verliefen durchaus kontrovers und zeigten, dass ein ursprünglich angedachter ‚Katalog’ nicht zielführend sein kann. Vielmehr muss es angepasste Lösungen für unterschiedliche Interessentengruppen geben, wobei es wichtig ist, dass sich unterschiedliche Aktivitäten in der Region ergänzen und nicht doppeln.

Die zweite Arbeitsgruppe befasste sich mit dem Thema ‚Landschaft als Sommerfrische und Möglichkeitsraum’. Die großartige Landschaft, so die einhellige Meinung, ist das zentrale Merkmal und Pfund des Schwarzatales. Leider gehen traditionelle Landschaftsbilder, Sichtachsen, Wanderwege durch mangelnde Pflege, unsensible Bewirtschaftung und Bebauung permanent verloren, was der Region insgesamt schadet. Problematisch ist es auch, dass die bei Thüringenforst bisher verfügbaren Mittel für Projekte der Landschaftspflege zurückgefahren werden; in diesem Zusammenhang wurde vereinbart, umgehend an Ministerpräsident Ramelow und Kulturminister Hoff heranzutreten, um die Beibehaltung dieser Mittel zu erreichen.

Am Nachmittag folgte eine Exkursion zu Leerstand-Immobilien in Sitzendorf, Unterweißbach, Mellenbach, Lichtenhain/Bergbahn, Oberweißbach und Cursdorf, bei der das Problem, aber auch die Chancen für neue Nutzungen anschaulich sichtbar wurden. Mit einem abendlichen Erzählsalon ‚Sommerfrische Schwarzatal – von den Fürsten zum FDGB-Massenurlaub’ vor dem Kaisersaal ende9ten die Schwarzburger Gespräche, die in bewährter Weise vom Förderverein Schloss Schwarzburg organisatorisch betreut wurden – dafür auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön!

Text: Burkhardt Kolbmüller  

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach
16. September 2017

Kinderfest und Ideenstudie Rohrbach

Foto: Lysann Schmidt

Foto: Lysann Schmidt

Stadtland Schule feiert Abschluss der Phase Null
15. September 2017

Stadtland Schule feiert Abschluss der Phase Null

Barbara Pampe, Projektleiterin der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, präsentiert den Abschlussbericht der Phase Null.

Peter Kleine, Bürgermeister der Stadt Weimar.

Über 300 Gäste aus der Schulgemeinschaft, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, Bauhaus-Universität, Ortsteilrat Oberweimar, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, IBA Thüringen und Montag Stiftung nehmen an der Feier teil.

Schulleiterin Ilka Drewke freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Phase Null.

Neue IBA Projekte nominiert
04. September 2017

Neue IBA Projekte nominiert

Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz ist im Rahmen der IBA Kandidatur der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland entstanden.

Schloss Schwarzburg soll zu einem Denkort für Demokratie werden. Foto: Thomas Müller

Timber Prototype: Visualisierung des Innenraums. Darstellung: Geronimo Bujny

Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

Timber Prototype
Der Timber Prototype ist ein wandelbares Bauwerk in einer experimentellen, hochdämmenden Holzbauweise mit rund 20 Quadratmetern Grundfläche. Der Bau als Ergebnis eines Forschungsprojektes bietet Lösungsansätze für zwei wesentliche Probleme des Bauens: die Erhöhung des Anteils an nachwachsenden Rohstoffen in modernen Bauweisen und die Verbesserung der Wiederverwendbarkeit von Baumaterial.

„Seit einigen Jahren erfährt der Baustoff Holz in Fragen der Nachhaltigkeit und Vorfertigung eine rasante Entwicklung. In Regionen wie Süddeutschland, Vorarlberg oder der Schweiz trägt er zur Wirtschaftskraft und baukulturellen Identität bei. In Thüringen hingegen hat er ein hohes Entwicklungspotential. Durch die Verknüpfung modernster Entwurfs- und Fertigungstechnologien in Kombination mit dem regionalen Baustoff möchte das Projekt sowohl technisch als auch gestalterisch die Spielräume ausloten und neue Entwicklungsperspektiven aufzeigen“, so IBA Fachbeiratsmitglied Barbara Holzer. 

Der Prototyp wird im Herbst 2017 aus robotisch vorgefertigten Holzelementen auf dem Gelände des Eiermannbaus in Apolda montiert. Denkbar ist ein anschließender Aufbau auch an anderen Standorten in Thüringen. Unterschiedliche Nutzungen beziehungsweise Möblierungen sind je nach Kontext möglich. Eine denkbare Nutzungsart ist eine minimierte Wohnfunktion in dieser Mikroarchitektur. 

 

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’
In unmittelbarer Nachbarschaft der bedeutenden archäologischen Fundstätte ‚Leubinger Fürstenhügel‘ entsteht an der Bundesautobahn A 71eine Tank- und Rastanlage. Dabei sollen die Ergebnisse eines europaweit ausgelobten interdisziplinären Planungswettbewerbs – Hochbauarchitektur, Landschaftsarchitektur, Kommunikationsdesign – zu einer beispielgebenden Lösung einer Baukultur ‚Made in Thüringen’ umgesetzt werden, die Bezug auf das archäologische Erbe der Region nimmt. Mit der IBA Projektnominierung für die Tank- und Rastanlage Leubinger Fürstenhügel unterstreicht die IBA Thüringen die Bedeutung eines erfolgreichen Verlaufs des Vergabeverfahrens. Gemäß der Empfehlung des Fachbeirats der IBA Thüringen ist dies besonders der Fall, wenn die Umsetzung des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsentwurfs aus dem für die Tank- und Rastanlage durchgeführten Planungswettbewerb erreicht werden kann. Am 1. September 2017 erhielt Shell Deutschland Oil GmbH den Zuschlag als Konzessionsnehmer der Tank- und Rastanlage für mindestens 30 Jahre und wird den Siegerentwurf des interdisziplinären Planungswettbewerbs und die Empfehlungen der IBA Thüringen umsetzen.

Resilientes Schwarzatal Teil des Bundesprogramms MORO
01. September 2017

Resilientes Schwarzatal Teil des Bundesprogramms MORO

Übersetzer gesucht!
25. August 2017

Übersetzer gesucht!

Zur Vergleichbarkeit der Angebote bitten wir Sie, den Preis für eine Normzeile mit 55 Zeichen inkl. Leerzeichen anzugeben. Zur qualitativen Einschätzung bitten wir Sie zudem um Übersetzung des beigefügten Probetextes. Die Übersetzung ist Voraussetzung zur Teilnahme am Angebotsvergleich. Die Bewertung wird vergleichend vorgenommen.

Nach Auftragsvergabe werden die zu übersetzenden Texte im Word-Format übermittelt, die Abrechnung erfolgt auf Basis des Originaltextes. Die hierin vorhandene Gesamtanzahl von Zeichen (inkl. Leerzeichen) wird durch 55 geteilt und mit dem Zeilenpreis multipliziert.

Wir bitten um Abgabe Ihres Preisangebotes und des übersetzten Probetextes bis zum 17. September 2017. Wir freuen uns auf Ihr Angebot und stehen gerne für Rückfragen (info@iba-thueringen.de; 03643-90088-0) zur Verfügung.

Es gelten die Allgemeinen Einkaufsbedingungen der IBA Thüringen GmbH (siehe Download).

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Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’
24. August 2017

Improvisationskonzert mit Matthias von Hintzenstern zur Kunstinstallation ‚organ’

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Foto: Gernot Lindemann

Sommerwerkstatt Zwischenraum zum Ankommen 2017
09. August 2017

Sommerwerkstatt Zwischenraum zum Ankommen 2017

Foto: Bertram Schiffers

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Die Sommerwerkstatt wurde gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung und dem BMELV, 500Landinitiativen. Die Projektpartner Stadt Saalfeld und Bildungszentrum Saalfeld streben an, 2018 eine temporäre Baustruktur für die Aktivitäten der Anwohner zu schaffen, als Zwischenschritt hin zu einer dauerhafte Bebauung.

Weitere Informationen: facebook.de/beulwitzdoit

Presse: 
OTZ: Hämmern am nachhaltigen Neubau
OTZ: Großes Sommerfest in Beulwitz
OTZ: Beulwitz feiert seine Zukunft

Erste Ideenwerkstatt in der Michaeliskirche
06. August 2017

Erste Ideenwerkstatt in der Michaeliskirche

Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie
06. Juli 2017

Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie
IBA Werkstattgespräch in Apolda

Über 70 Besucher kamen zum IBA Werkstattgespräch in den Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller

Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand begrüßt die Besucher im Eiermannbau Apolda. Foto: Thomas Müller

Dr. Ingo Zopf, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Foto: Thomas Müller

Thematische Einführung von Dr. Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation und IBA Fachbeiratsmitglied. Foto: Thomas Müller

IBA Werkstattgespräch ‚Landwirtschaft in Thüringen: Innovation statt Nostalgie’.

Claudia Siebeck und...

Dirk Wascher stellen die Ergebnisse des IBA Campus vor. Foto: Thomas Müller

Die Fotografin Frederike Sauerbrey und Roland Lange vom Künstlerhaus Thüringen e.V. präsentieren die Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’. Foto: Thomas Müller

Rundtisch-Gespräch. Foto: Thomas Müller

Dr. Klaus Hollenberg, Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt. Foto: Thomas Müller

Dr. Stefan Blöttner, Thüringer Bauernverband e.V. Foto: Thomas Müller

Dr. Katja Gödeke, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Foto: Thomas Müller

Claudia Siebeck, IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

Heinrich Meusel, Landwirt, HEU-HEINRICH Vertriebs UG & Co. KG. Foto: Thomas Müller

Anschließend stellte der Campusleiter Dirk Wascher und Claudia Siebeck die vier Szenarien des IBA Campus ‚1.500 Hektar Zukunft’ vor. Diese gehen sämtlich auf globale Zusammenhänge ein, sichern aber auch die regionale Identität und gehen von tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft aus. In allen Entwürfen wird das Thüringer Becken mit seinen fruchtbaren Böden und seiner Weite nicht nur erhalten, sondern auch nachhaltig gesichert. Einmal dienen Mono-Waben zur Sicherung der Welternährung, ein andermal werden großmaßstäblich Industriepflanzen angebaut, um den Weltmarkt der biogenen Kunststoffindustrie bedienen zu können. In einem weiteren Szenario wird die Gemeinde Kannawurf zur Region mit Exzellenzprodukten wie z.B. Kaffee. Regionale Selbstversorgung, der Schutz von Flüssen, Wäldern und Wiesen, die Zugänglichkeit von Landschaft spielt in Zwischenräumen und ‚ökosozialen Netzen’ eine große Rolle, ebenso eine finanzielle Unabhängigkeit der Region und gemeinschaftliches Denken und Handeln.

Daran anschließend präsentierte die Fotografin Frederike Sauerbrey zusammen mit Roland Lange vom Künstlerhaus Thüringen e.V. die Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’.

Am Nachmittag lud das Rundtisch-Gespräch zum gemeinsamen Austausch ein. Auf dem Podium diskutierten Dr. Katja Gödeke (Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft), Dr. Stefan Blöttner (Thüringer Bauernverband e.V.), Heinrich Meusel (Landwirt, HEU-HEINRICH Vertriebs UG & Co. KG), Dr. Klaus Hollenberg (Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt), Claudia Siebeck (IBA Thüringen) und Dirk Wascher (Wageningen University Research) mit dem Publikum über das Verhältnis von Landwirtschaft und Landschaft in Thüringen. Sie behandelten Fragen der nachhaltigen Produktion und Umgang mit Ressourcen, die Langfristigkeit der Produktionsfaktoren, das Verhältnis zwischen Stadt und Land, die Vielfalt des ländlichen Raumes und seine Nutzung, die Möglichkeiten zur (Mit-)Gestaltung und der Kommunikation.

IBA Campus entwickelt vier Szenarien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts
06. Juli 2017

IBA Campus entwickelt vier Szenarien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts

Das IBA Campus-Team 2017.

Campusleiter Dirk Wascher.

Innenhof von Schloss Kannawurf, dem Austragungsort.

Präsentation der Fotoausstellung ‚Ich, in meinem Dorf’.

Der IBA Campus fand in einer Umgebung statt, in der der kreative, künstlerische Umgang mit der Landschaft auch anderweitig praktiziert wurde: Das Künstlerhaus Thüringen e.V. – der Kooperationspartner des IBA Campus – organisiert hier regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und eröffnete im Juni ein eindrucksvolles, temporäres Feldtheater.

Medienpartner des IBA Campus war die Fachzeitschrift Garten und Landschaft.

Kunstprojekt ‚organ’ zieht rund 200 Besucher in lange verschlossene Kapelle
28. Juni 2017

Kunstprojekt ‚organ’ zieht rund 200 Besucher in lange verschlossene Kapelle

Rund 200 Besucher kamen zum Eröffnungswochenende der skulpturalen Arbeit ‚organ’ nach Krobitz. Foto: Thomas Müller

Die Kunstkapelle St. Anna in Krobitz ist im Rahmen der IBA Kandidatur der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland entstanden.

Die St.-Anna-Kapelle in Weira stammt aus dem 11. Jahrhundert. Foto: Gernot Lindemann

Lange Jahre war die St.-Anna-Kapelle ungenutzt und für die Öffentlichkeit unzugänglich. Foto: Thomas Müller

IBA Projektleiterin Ulrike Rothe im Gespräch mit dem Künstler Carsten Nicolai.

Das von Carsten Nicolai geschriebene Stück dauert etwa zwölf Minuten. Foto: Thomas Müller

Im Gegensatz zur klassischen (Kirchen-) Orgel erzeugen hier Flammen die Töne, indem sie die Luft in den Glaszylindern zum Schwingen bringen.

Foto: Thomas Müller

Foto: Gernot Lindemann

Elke Bergt von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland dankte am Ende des Gespräches allen, die am Vorhaben mitgewirkt und dieses unterstützt sowie gefördert haben. Dazu zählen der Künstler Carsten Nicolai mit seinem Team von yamaguchi-ufficio d’arte und WERKSTATT 4, die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Weira / Krobitz mit dem amtierenden Superintendent und Pfarrer, die politische Gemeinde Weira, die Kulturstiftung des Bundes, das Regionalmanagment LEADER des Saale-Oral-Kreises mit dem Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung Gera, das Architekturbüro nitschke+kollegen, die Tischlerei Herden und der Stampflehmbauer Hoppert Handwerk & Design sowie der Restorator Olaf Lindner, das Büro für Szenografie chezweitz und das Team der IBA Thüringen sowie der EKM.

Bei frischen Sauerteigbrot und Altenburger Ziegenkäse mit Lauchzwiebeln sowie Roséwein und Apfelsaft aus der Region klang der Sommerabend zum Johannisfest beim Feuer aus. Erfüllt von dem Kunstwerk ‚organ’ und der St.-Anna-Kapelle fuhren die Gäste beeindruckt, angeregt und beflügelt nach Hause, um wieder zu kommen!

OTZ: Feuer, Licht und Klänge in der St.-Annen-Kapelle in Krobitz

Bürgerwerkstatt in Rohrbach
26. Juni 2017

Bürgerwerkstatt in Rohrbach

Foto: Thomas Müller

Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte
25. Juni 2017

Erste Aktionswoche in Geras Neuer Mitte

Kontroverse Debatte um die Nutzung von Kirchengebäuden
15. Juni 2017

Kontroverse Debatte um die Nutzung von Kirchengebäuden
1. Querdenker-Salon in Erfurt

Inputvortrag des Journalisten und Architekturkritikers Dr. Dankwart Guratzsch. Foto: Thomas Müller

Rund 50 Interessierte kamen zum ersten Querdenker-Salon in die Erfurter Kaufmannskirche. Foto: Thomas Müller

Konzept 'Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung'
13. Juni 2017

Konzept 'Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung'

 

Ablauf Mehrfachbeauftragung:
11. April 2017 Auftaktveranstaltung
09. Mai 2017 Zwischenpräsentation
13. Juni 2017 Endpräsentation und Jurysitzung
21. Juni 2017 Bürgergespräch

Verfahrensbetreuung:
Vinzenz Dilcher, UmbauStadt GbR (Weimar)
Matthias Seidel, UmbauStadt GbR (Weimar)

Fachjury:
Dr. Marta Doehler-Behzadi, Stadtplanerin, Geschäftsführerin IBA Thüringen
Prof. Dr. Dagmar Everding, Architektin, Professur Dezentrale Strukturen und Systeme, Hochschule Nordhausen
Florian Köhl, Architekt, fatkoehl architekten (Berlin)
Jun.-Prof. Dr. Sigrun Langner, Landschaftsarchitektin, Professur Landschaftsarchitektur und -planung, Bauhaus-Universität Weimar, STATION C23 (Leipzig)
Prof. Ingo Andreas Wolf, Architekt und Stadtplaner, Professur für Städtebau und Entwurf, HTWK Leipzig, pwbaukunst (Leipzig), Mitglied des Fachbeirats der IBA Thüringen

Sachjury:
Sven Dörmann, Vorstand Wohnungswesen der Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz
Inge Klaan, Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen
Manfred König, Erster ehrenamtlicher Beigeordnete der Stadt Nordhausen
Dr. Horst Petri, Bewohnervertreter

Sachverständige Berater/innen (ohne Stimmrecht):
Petra Diemer, Stadt Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung
Kerstin Faber, Projektleiterin IBA Thüringen
Beate Meißner, Stadt Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung
Burkhard Zschau, Faktor-i³ Energiekonzepte und Beratung, Autor der Energie- und Potenzialanalyse für Nordhausen Nord (Ehrenfriedersdorf/Dresden)

Presseberichte:
NZZ Online: Mehr Stadt. Mehr Land. Mehr Siedlung
Thüringer Allgemeine: Weniger Platte, mehr Leben: Nordhausen-Nord wird umgestaltet

Studierende zur Sommerwerkstatt eingeladen
09. Juni 2017

Studierende zur Sommerwerkstatt eingeladen

Bewerbung

Bitte sende bis zum 22. Juni 2017 eine Vorstellung deiner Person mit einem kurzen Motivationsschreiben auf einer A4-Seite als PDF sowie Deine Kontaktdaten an: hanka.giller@stadt-saalfeld.de

Projektleiter bei der IBA Thüringen ist Dr. Bertram Schiffers, 03643-9008814, bertram.schiffers@iba-thueringen.de

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung
16. Mai 2017

Gelungene Eröffnung der Querdenker-Ausstellung

Hunderte Ideen wurden 2016 zum Ideenaufruf eingereicht, viele davon als Video. Foto: Thomas Müller

Vor der Kirche steht ein gelbes Haus, an dem die Besucher kreativ werden und neue Nutzungsvorschläge für Kirchengebäude entwickeln können: Der Ideengenerator. Foto: Thomas Müller

Mehr Bilder auf querdenker2017.de.

 

Volontär/in gesucht!
08. Mai 2017

Volontär/in gesucht!

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, die neben Ihrem Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Referenzen auch aussagefähige Arbeitsproben enthält, bis zum 18.06.2017 ausschließlich per Email an alexander.koehler@iba-thueringen.de

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Release ARCH+ Stadtland
03. Mai 2017

Release ARCH+ Stadtland

ARCH+ features: Kerstin Faber, Peter Haimerl, Marta Doehler-Behzadi, Thomas Kröger © Foto: David von Becker

Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber der ARCH+, das neue Heft vor © Foto: David von Becker

Marta Doehler-Behzadi führt in das Stadtland-Konzept der IBA Thüringen ein © Foto: David von Becker

Schlussdiskussion mit Kerstin Faber, Peter Haimerl, Thomas Kröger und Anh-Linh Ngo © Foto: David von Becker

ARCH+ 228: Stadtland – Der neue Rurbanismus
13. April 2017

ARCH+ 228: Stadtland – Der neue Rurbanismus

Das 'Schwarzburg-Projekt' – Demokratie selber machen!
12. April 2017

Das 'Schwarzburg-Projekt' – Demokratie selber machen!

Andreas Feddersen und Eva Göbel, Projektleiter des Schwarzburg-Projektes. Foto: Helena Reingen

Das Projekt ist ergebnisoffen angelegt. Alle Interessierten sind eingeladen, eigene Ideen zur Ausgestaltung des Schwarzburg-Projektes beizutragen. Gemeinsam können neue Formen der Beteiligung ausprobiert und neue Wege des gesellschaftlichen Zusammenlebens beschritten werden. Demokratie heißt dabei, nicht auf das Handeln oder gar die Zuarbeit anderer zu warten, sondern die Dinge selbstbewusst in die Hand zu nehmen: Gestaltungswille statt Leistungsanspruch.

Das Projekt wird gemeinsam vom Förderverein 'Schloss Schwarzburg – Denkort der Demokratie', dem Bildungszentrum Saalfeld, den Partnerschaften für Demokratie in Rudolstadt, der Zukunftswerkstatt Schwarzatal e.V., der LEADER Aktionsgruppe Saalfeld-Rudolstadt, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der IBA Thüringen getragen. Die Projektleiter Andreas Feddersen und Eva Göbel von der Weimarer Agentur Musealis arbeiten im Auftrag der IBA Thüringen.

Stadtland-Entwicklungsverein Zeulenroda-Triebes e.V. gegründet
12. April 2017

Stadtland-Entwicklungsverein Zeulenroda-Triebes e.V. gegründet

Gründungsversammlung im Ratssaal Zeulenroda. Foto: Thomas Müller

Bürgermeister Weinlich erläutert das IBA Projekt. Foto: Thomas Müller

Die Gründungsmitglieder des Stadtland-Entwicklungsvereins. Foto: Thomas Müller

Der Vereinsvorstand (v.l.n.r.): Manuela Müller, Bernd Damme, Dieter Weinlich, Sven Weber. Foto: Thomas Müller

Drittes IBA Kandidatentreffen
12. April 2017

Drittes IBA Kandidatentreffen

Ministerin Birgit Keller begrüßt die Teilnehmer des IBA Kandidatentreffens und ermuntert zu einer experimentellen Arbeitsweise. Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?
07. April 2017

Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?

Rund 100 Gäste nahmen an der Diskussionsveranstaltung ‚Rechte Räume oder Demokratie auf dem Land?’ in Erfurt teil. Foto: Thomas Müller

Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, eröffnet die Veranstaltung. Foto: Thomas Müller

Anh-Linh Ngo, Mitherausgeber der Architekturzeitschrift ARCH+, führt in das Stadtland-Thema der Ausgabe 228 ein. Foto: Thomas Müller

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei. Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Dr. Kenneth Anders, Kulturwissenschaftler und Soziologe, Fachbeiratsmitglied der IBA Thüringen. Foto: Thomas Müller

Dr. Burkhardt Kolbmüller, Kulturwissenschaftler, Heimatbund Thüringen e.V. Foto: Thomas Müller

Moderiert wird die Diskussion von der Journalistin und Autorin Liane von Billerbeck. Foto: Thomas Müller

Foto: Thomas Müller

Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

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Querdenker entwickeln Ideen für Thüringer Kirchen
06. April 2017

Querdenker entwickeln Ideen für Thüringer Kirchen
Elke Bergt über das Projekt Querdenker 2017

Neben der Ausstellung wird es in diesem Jahr auch noch viele andere Aktivitäten geben, die die Ideen für Thüringer Kirchen bekannt machen wollen. Zum Beispiel sind sogenannte Entdeckertouren geplant?
Es ist uns wichtig, Interessierten auch die Orte zeigen, um die es uns geht, und zwar in einer großen Breite. Die fünf Entdeckertouren führen insgesamt in zehn Kirchen. Dort treffen wir Ideengeber und Gemeinden, die etwas bewegen wollen. Es werden jeweils kleinere Interventionen zu sehen oder zu erleben sein, die die Idee verdeutlichen. Im Übrigen ist das auch eine gute Möglichkeit für Kirchengemeinden, sich Anregungen für eigene Projektideen zu holen. Warum also nicht einmal ein Gemeindeausflug als Entdecker?

Zum ‚Querdenker’-­Projekt gehört auch die künstlerische Gestaltung einer bislang wenig beachteten Kirche. Die Wahl ist auf die Kirche in Krobitz (Kirchenkreis Schleiz) gefallen. Der Berliner Künstler Carsten Nicolai wird sie bis Mai 2017 gestalten. Was erhoffen Sie sich von diesem Kunstprojekt?
Carsten Nicolai ist ein international bekannter Künstler, der weltweit arbeitet. Wenn eine solche Prominenz in einem kleinen Ort wie Krobitz – der Ort besteht aus wenigen Gehöften – ein Kunstwerk schafft, was macht das mit dem Ort und den Menschen dort? Ist es möglich, eine kleine ungenutzte Kapelle damit wieder zum Leben zu erwecken? Wie bringt man den (zugegebenermaßen etwas angestaubten) Charme mit moderner Kunst zusammen, ohne den Charakter des Raumes zu zerstören? Das sind die Fragen, die wir uns bei diesem Projekt stellen.

Wie ist Ihre Prognose? Wird das ‚Querdenker’­Projekt wirklich zu einem Umdenken führen, was die Nutzung der Thüringer Kirchen angeht?
Ich denke, dass wir mit diesem Projekt viele Gemeinden dazu angeregt haben, sich auf den Weg zu machen. Natürlich geht es nicht nur um die Gebäude, sondern  immer auch um das Leben darin. Andere Initiativen der EKM sehe ich in ganz engem Zusammenhang: Offene Kirchen, Erprobungsräume, Gebäudekonzeptionen – das zeigt an, dass wir auf dem Weg sind, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Veränderung kann aber nur gelingen, wenn die Menschen, die es betrifft, das auch wollen. Uns sehe ich als Anreger und Unterstützer. Aufgrund der positiven Erfahrungen innerhalb des Projekts bin ich frohen Mutes, dass das gelingt.

1. Sommerakademie in der Häselburg
05. April 2017

1. Sommerakademie in der Häselburg

Vorbereitungstreffen am 21. Juni 2017. Foto: Thomas Müller

Vorbereitungstreffen am 21. Juni 2017. Foto: Thomas Müller

Abschlussveranstaltung der Sommerakademie am 7. Juli 2017. Foto: Henry Sowinski

Abschlussveranstaltung der Sommerakademie am 7. Juli 2017. Foto: Henry Sowinski

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte
22. März 2017

Rahmenplan plus für Geras Neue Mitte

Das Team für den Rahmenplan von Geras Neuer Mitte.

1. Ideenwerkstatt für den Zwischenraum zum Ankommen
22. März 2017

1. Ideenwerkstatt für den Zwischenraum zum Ankommen

1. Ideenwerkstatt zur Alten Kaserne in Saalfeld. Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Foto: Josefine Stisser / IBA Thüringen

Architekturwettbewerb zu ‚Das 100’ - Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden
16. März 2017

Architekturwettbewerb zu ‚Das 100’ - Modellhaus für Studierende in Weimar entschieden

1. Preis Architektur Büro Thomas Wasserkampf, Aachen / Max Wasserkampf, Weimar: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

1. Preis Architektur Büro Thomas Wasserkampf, Aachen / Max Wasserkampf, Weimar.

1. Preis Almannai Fischer, München: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

1. Preis Almannai Fischer, München.

2. Preis Wiencke Architekten, Dresden: Perspektive Carl-Alexander-Platz.

2. Preis Wiencke Architekten, Dresden.

Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen
10. März 2017

Schloss Schwarzburg für Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus empfohlen

Übergabe der Urkunde als Nationales Projekt des Städtebaus durch Ministerin Barbara Hendricks am 28. Juni 2017 in Berlin. Von links: Ministerin Barbara Hendricks, Josefine van den Oever (IBA Thüringen), Silvia Wagner (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten), Heike Printz (Bürgermeisterin Schwarzburg), Michael Baum (Förderverein Schloss Schwarzburg), Florian Pronold (Parlamentarischer Staatssekretär des BMUB). Foto: Sascha Hilgers © BMUB.

Projektenwickler mit landschaftsplanerischem Hintergrund gesucht!
08. März 2017

Projektenwickler mit landschaftsplanerischem Hintergrund gesucht!

Kooperatives Werkstattverfahren zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda
01. März 2017

Kooperatives Werkstattverfahren zur Gebietskulisse Bahnhof Apolda
Vier Zukünfte für Apolda

Akteure:

Das Werkstattverfahren wurde von dem Büro Schulten Stadt- und Raumentwicklung aus Dortmund koordiniert und moderiert. Zusätzlich zu den vier Planungsbüros waren externe Berater aus verschiedenen Disziplinen an der Qualifizierung der Entwürfe beteiligt.

Planungsbüros:

BeL – Sozietät für Architektur, Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Michel Kleinbrahm
EnergieWerkStadt, Ingo Quaas, Andreas Reich, Dr. Kersten Roselt
Modulorbeat, Jan Kampshoff, Marc Günnewig
Studio Vulkan, Robin Winogrond, Lukas Schweingruber

Berater:

Uli Hellweg, Vorsitzender des Fachbeirats der IBA Thüringen, Hellweg Urban Concept
Andrea Hofmann, Fachbeirat der IBA Thüringen, raumlaborberlin
Andreas Krüger, Belius GmbH
Andreas Foidl, Belius GmbH
Tabea Michaelis, denkstatt sàrl
Prof. Dr. Jörg Londong, Bauhaus-Universität Weimar
Sonja Sauer, INAWA GbR
Henrik Schultz, Stein+Schultz, Stadt-, Regional- und Freiraumplaner
Jörg Casper, Kommunalentwicklung Mitteldeutschland

Teilnehmeraufruf IBA Campus 2017
01. März 2017

(Er)Findung einer neuen Landschaftstypologie des 21. Jahrhunderts

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Entwurf der HTWK Leipzig für BahnHofladen Rottenbach
14. Februar 2017

Entwurf der HTWK Leipzig für BahnHofladen Rottenbach

Er verdichtet das Warenangebot auf variable Regale an der Längsseite des Raumes.

L-förmige Spangen, die sich über den Raum spannen, nehmen Vorhänge auf, mit denen sich der Raum unterteilen und abtrennen lässt.

25 Studierende reichten ihre Arbeiten ein, von denen sechs für die erste Präsentation am 14. Februar 2017 im Rathaus Königsee-Rottenbach ausgewählt wurden. Davon gelangten zwei in die engere Auswahl. Foto: Clemens Weise

Der BahnHofladen ist Teil des Bahnhofs Rottenbach. Dieser soll als ‚Ein Tor ins Schwarzatal’ zu einem Ort des Willkommens und einem neuen Knotenpunkt werden.

Meilensteine für Campus Zeulenroda-Triebes
31. Januar 2017

Meilensteine für Campus Zeulenroda-Triebes

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IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München
25. Januar 2017

IBA Kandidat ‚Bauen mit Weitblick’ auf der Messe BAU 2017 in München

Bundesbauministerin Barbara Hendricks informiert sich am Stand des BSSR zum IBA Kandidaten ‚Bauen mit Weitblick’. Foto: Christian Schlag, BBSR

Veranstaltungsmanager/in gesucht!
18. Januar 2017

Veranstaltungsmanager/in gesucht!

Wir bieten:

  • ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien
  • ein persönliches und inspirierendes Arbeitsumfeld sowie ein partnerschaftliches Arbeitsverständnis
  • die Möglichkeit zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit (im Rahmen der 
betrieblichen Erfordernisse)
  • voraussichtlich ab Mai 2017 einen Arbeitsplatz in Apolda
  • eine Vergütung in Anlehnung an den TV-L

Für weitere Informationen steht Frau Josefine van den Oever (03643 90088-11) zur Verfügung. Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 19.02.2017 als E-Mail an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de 

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Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2017!
22. Dezember 2016

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2017!

Neue Ideen: Marta Doehler-Behzadi über die Verweltlichung der Kirche
05. Dezember 2016

Neue Ideen: Marta Doehler-Behzadi über die Verweltlichung der Kirche

In einem eingereichten Film wurden statt der Wetterfahne auf der Kirche wechselweise ein Supermarktzeichen, ein Tankstellenlogo, die Wimpelkette eines Kindergartens und ein Halbmond gezeigt. So etwas wird Fragen aufwerfen.
Was halten Sie von solchen Ideen?

Wir müssen nicht um jeden Preis provozieren, andererseits verändert sich unsere Welt nun mal und einen Zuzug gibt es auch. Nehmen Sie die Hagia Sophia in Istanbul. Auch das war einmal eine christliche Kirche, die heute eine Moschee ist. Vielleicht sollten wir also etwas entspannter mit diesem Thema umgehen, das derzeit sehr unentspannt diskutiert wird.

Wie wird die IBA mit solchen Diskussionen umgehen?
Wir werden während der Ausstellungszeit übers Land fahren und sie führen. (Anm. d. Red.: Von Mai bis November 2017 werden alle eingereichten Vorschläge in einer Ausstellung in der Kaufmannskirche Erfurt gezeigt.) Der Querdenker-Wettbewerb heißt schließlich auch so, weil wir uns gestatten wollen, erst einmal quer zu denken und andere Gedanken überhaupt zuzulassen. Da wir die Kirchen nicht abreißen möchten, haben wir viel Platz für Experimente. Und auch wenn einige Ideen vielleicht nicht umgesetzt werden können, setzen sie womöglich etwas in Gang.

Apropos in Gang setzen: Die IBA möchte die fünf besten Ideen baulich umsetzen. Haben sie bereits Favoriten?
Die gibt es noch nicht. Selbst wenn, dürfte ich nichts verraten. Nur so viel: Fünf Projekte sind das, was wir bis 2023 leisten möchten. Das ist aber nur eine ungefähre Zahl. Wenn ein weiterer Vorschlag wirklich gut ist, könnten es auch sechs werden.

Nach welchen Kriterien werden die Projekte ausgewählt?
Die eingereichten Ideen sollten wirklich innovativ und in ihrer Gestaltung exzellent sein. Darüber hinaus sollten sie etwas Neues schaffen und den Anspruch der Nachhaltigkeit erfüllen. Wir streben Projekte an, die Bestand haben und weltoffen sind, die man aber gut mit Thüringen verheiraten kann.

Das Gespräch führte Peter Cott. Der Artikel wurde uns freundlicherweise von der OTZ zur Verfügung gestellt, wo er zuerst am 14.11.2016 erschien.

IBA Thüringen sucht Leitagentur für visuelle Kommunikation
01. Dezember 2016

IBA Thüringen sucht Leitagentur für visuelle Kommunikation

Vertragsdauer:
Die Leistungen sollen zeitnah in einem Rahmenvertrag über 24 Monate vergeben werden.

Bitte senden Sie Ihr Angebot einschließlich Portfolio und Grobkonzept einer ‚Vor-Ort-Markierung’ bis zum 31.01.2017 (Abgabefrist verlängert) an Josefine.van.den.Oever@iba-thueringen.de

Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden Leistungsbeschreibung.

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Finanzierungs- und Betreiberkonzept Eiermannbau
25. November 2016

Finanzierungs- und Betreiberkonzept Eiermannbau
‚Open Factory‘

Einblicke in die Studie 'Open Factory' - Eiermannbau Apolda. Foto: IBA Thüringen

Die Geschichte des Eiermannbaus Apolda. Foto: IBA Thüringen

Entwicklungsszenarien zum Eiermannbau. Foto: IBA Thüringen

Entwicklungsszenarien zum Eiermannbau. Foto: IBA Thüringen

Web-Entwickler gesucht!
17. November 2016

Web-Entwickler gesucht!

Bitte senden Sie Ihr Angebot bis zum 09.12.2016 per Email an josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de. Eine postalische Einsendung der Unterlagen ist nicht notwendig. Sofern notwendig, werden im Dezember 2016 (voraussichtlich 50. KW) Auswahlgespräche stattfinden.

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Büroassistenz gesucht!
10. November 2016

Büroassistenz gesucht!

Wir bieten:

  • ein offenes und kreatives Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien
  • anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem kleinen Unternehmen - mit entsprechender Verantwortung und Gestaltungsspielraum
  • ein persönliches und inspirierendes Arbeitsumfeld sowie ein partnerschaftliches Arbeitsverständnis
  • ab Mai 2017 einen Arbeitsplatz in Apolda
  • eine Vergütung in Anlehnung an den TV-L

Für weitere Informationen steht die Verwaltungsleiterin der IBA Thüringen GmbH, Frau Josefine van den Oever (03643 90088-11), zur Verfügung. Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inklusive Ihrer Gehaltsvorstellungen bis zum 11.12.2016 als E-Mail an: josefine.van.den.oever@iba-thueringen.de 

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2. Bedheimer Kamingespräch
21. Oktober 2016

Selbstbau zwischen Baumarktcharme und architektonischem Meisterwerk

Anika Gründer begrüßt als Gastgeberin zum zweiten Bedheimer Kamingespräch. Foto: StudioGründerKirfel

Der holländische Architekt Erik van der Werf resümierte, dass Selbstbau von Nicht-Architekten leider keine innovative oder zukunftsweisende Bauten entstehen ließe. Eigenkreativität und Selbstdenken hätten wir verlernt. Foto: StudioGründerKirfel

Van Bo Le Mentzel, Erfinder der Hartz 4 Möbel, deren Bauanleitung auf der ganzen Welt kostenlos heruntergeladen werden können, plädierte gerade deswegen für eine selbstbauende Gesellschaft. Denn der Selbstbau führe zur Auseinandersetzung mit der Frage, wie man tatsächlich wohnen und leben wolle und was man dazu brauche. Foto: StudioGründerKirfel

Wolfgang Zeh, Architekt und Selbstbauer auf einer 35 qm großen Baulücke in Köln, fasste Selbstbau folgenderweise zusammen: „Selbstbau braucht Zeit, Spaß am Bauen, Wille zum Lernen und richtiges Werkzeug“. Foto: StudioGründerKirfel

Olga Hungar von raumlabor Berlin stellte den Selbstbau als Instrument der Kommunikation, Integration und zur Belebung von öffentlichen Plätzen vor. Foto: StudioGründerKirfel

Nach einem Landspaziergang fand wie beim 1. Bedheimer Kamingespräch ein ausgedehntes Abendessen an einer langen Tafel im Kaminzimmer mit engagiert vorgetragenen Tischreden statt. „Schon mein Vater erkannte die Wichtigkeit der Verbindung von Hand und Hirn“, so Florian Kirfel-Rühle, Schlossbesitzer und Architekt. Auch die eigene Profession wurde kritisch hinterfragt – schließlich hätten die meisten Architekten vergessen, wie man baut. Wären die Handwerker nicht die viel besseren Berater von Selbstbauherren? „Nein“, meinte Herr Thomae, Zimmermannsmeister aus der Region, „die besten Berater wären ein Team aus Architekt und Handwerker“. Eine fingierte Presseerklärung von Judith Resch, Schreinermeisterin und Architektin aus Bayern, die die Abschaffung von Styrodyr ankündigt, fand abschließend großen Beifall.

Der Freude am Selbstbau und dem zweiten Bedheimer Kamingespräch widmet sich auch die Ausgabe #474 der BaunetzWoche. Das Magazin kann man hier als PDF herunterladen.

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte
21. Oktober 2016

Entwicklungsrahmen für Geras Neue Mitte

IBA Kandidat ‚Das 100’ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen
20. Oktober 2016

IBA Kandidat ‚Das 100’ stellt Antrag bei Bundesprogramm VarioWohnen

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!
13. Oktober 2016

Entwickler/in für Drehbuch ‚Schloss Schwarzburg - Denkort der Demokratie’ gesucht!

Im Anschluss lädt die IBA Thüringen etwa drei Bieter zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein (voraussichtlich am 15.11.2016, ggfs. früher). Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Auftrag erteilt.

Ausschreibungsunterlagen zum Download:

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Neue IBA Kandidaten nominiert
06. Oktober 2016

Neue IBA Kandidaten nominiert

Die neuen Kandidaten werden als Projektfamilie in einen rund sechsmonatigen Qualifizierungsprozess eingebunden. Dank der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung ist es möglich, gemeinnützige Projekte mit sogenannten Leergutscheinen (Coachingmitteln) zu fördern. Zusätzlich wird die Projektfamilie als Pilotprojekt in ein dreijähriges Förderprogramm der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) eingebunden. Durch die NSP-Förderung sollen Methoden und Instrumente zum Themenfeld ‚Integration und Stadtentwicklung’ entwickelt und für die kommunale Praxis zur Verfügung gestellt werden.

Die IBA Kandidaten sind Teil der IBA Baustelle ‚LeerGut‘, in der die IBA Thüringen den Umgang mit Leerstand und dessen Aktivierung als zentrales Thema fokussiert.

Des Weiteren hat der Fachbeirat nach einer Projektvorstellung vor Ort empfohlen, folgende Bewerbung als IBA Kandidat zu nominieren:

‚Neue Landschaftstypologien für die Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts‘ in Kannawurf
Träger: Künstlerhaus Thüringen e.V
In einem kooperativen Prozess mit Landwirten, Gemeinde, Bürgern und Experten soll auf der Fläche der Gemarkung Kannawurf für die kommenden Jahrzehnte modellhaft eine neue Landschaftstypologie entwickelt werden.

Dieser Kandidat wird in der IBA Baustelle ‚Land in Sicht‘ geführt, die neue Prototypen und überzeugende Modellfälle zeitgenössischer Thüringer Kulturlandschaften entwickelt. Als nächster Schritt steht in der Projektqualifizierung ein landschaftsarchitektonisch-agrarwirtschaftlicher Ideenwettbewerb an. Die IBA Thüringen macht Landschaft zu ihrem Jahresthema 2017

Warum Thüringen Einwanderung braucht
22. September 2016

Warum Thüringen Einwanderung braucht

Wer solche demografischen Rahmenbedingungen hat wie Thüringen, sollte, ja muss sich aktiv um Einwanderung und um ausbalancierte Verhältnisse zwischen Stadt und Land bemühen. Wenn der Freistaat nicht einfach nur in den Pensionsmodus wechseln und sich zur Ruhe setzen will, dann muss Thüringen von der Mitte von Deutschland ins Zentrum des Geschehens rücken. Wenn demografische Entleerung unsere zivilen und demokratischen Grundlagen des Zusammenlebens bedrohen, müssen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft reagieren. Was braucht es dazu? Es braucht zunächst einmal sicht- und hörbare Signale aus Thüringen und selbstverständlich braucht es praktisches Handeln, das den Worten folgt. Dazu gehört auch ein guter Ruf, den es zu verteidigen gilt, damit Thüringen nicht zu Dunkeldeutschland gezählt und gemieden wird. Und es braucht praktische Angebote, dass Einwanderer in Thüringen willkommen sind. Denn hier kann man hervorragend wohnen, sogar Eigentum bilden und Wurzeln schlagen. Hier öffnet der Arbeitsmarkt Perspektiven für diejenigen, die sich aus- und weiterbilden wollen. Niemand verspricht, dass dies eine einfach Aufgabe wäre. Im Gegenteil: sie ist für alle Beteiligten neu, schwierig und wahrscheinlich äußerst langwierig. Aber es ist ebenso unabwendbar, diese Aufgabe mit einer pragmatischen und praktischen Haltung in Angriff zu nehmen, gerade auch in den kleinstädtischen und ländlich geprägten Räumen.

Die IBA Thüringen hat einen Projektaufruf Arrival STADTLAND (Ankunft STADTLAND) gestartet, mit dem sie in ganz Thüringen nach geeigneten Orten des Ankommens und Bleibens für eine neue Generation von Einwohnern sucht. Sie hat dabei ausdrücklich nicht nur die großen Städte angesprochen. Dem zentralisierenden Trend hinein in die urbanen Zentren hat sie bewusst eine Alternative entgegengesetzt: das Stadtland Thüringen als leistungsfähiges Netzwerk kleinerer und größerer Siedlungen, in dem das Potenzial der Vielfalt, nämlich von städtischen wie auch ländlichen Qualitäten zum Tragen kommt. Die Gegenargumente freilich sind stark und werden oft genug angesprochen: Gerade Geflüchtete ziehen bevorzugt in die größeren Städte oder gleich in die alten Bundesländer, dorthin, wo sie Anknüpfungspunkte für ihre Lebensgestaltung sehen. In dieser Hinsicht verhalten sich Flüchtlinge nicht anders als die jungen, umworbenen, qualifizierten Arbeitskräfte. Aber gerade in dieser vielfältigen Siedlungsstruktur eröffnet sich ein spezielles Thüringer Potenzial für gelingende Integration – durch leerstehende Gebäude und preiswerten Wohnraum, aber auch durch persönliche Kontakte und stabile Nachbarschaften. Ein aktives Gemeinwesen, starke Akteure, zivilgesellschaftliches Engagement und Offenherzigkeit bilden die Grundlage für Integration; ihre konkreten Projekte können gelingen, wenn wir sie ohne Angst und mit ein bisschen Neugier in Angriff nehmen.

Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen
Der Artikel erschien am 22. September 2016 in der Ostthüringer Zeitung

[1] Thüringer Landesamt für Statistik
[2] Medieninformation 2/2016 http://www.thueringen.de/th1/tsk/aktuell/mi/88603/ am 14.09.2023
[3] http://web.gdw.de/uploads/WZT_2015/Impulsreferat/Schwarmstaedte_GdW_2015...
[4] Amadeu Antonio Stiftung: Völkische Siedler/innen im ländlichen Raum, 2016 

Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert IBA Projektfamilie
15. September 2016

Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert IBA Projektfamilie

Startschuss für Konzessionsausschreibung Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’
02. September 2016

Startschuss für Konzessionsausschreibung
Autobahnraststätte A 71 ‚Leubinger Fürstenhügel’

Siegerentwurf zur Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ von MONO Architekten, Berlin

Der Bau der Tank- und Rastanlage wird nach erfolgreichem Abschluss des Vergabeverfahrens voraussichtlich 2018 beginnen. Die Inbetriebnahme der Tank- und Rastanlage soll spätestens im IBA-Projektschaujahr 2019 erfolgen.

Interessierte Unternehmen können sich über die Vergabebekanntmachung der Dienstleistungskonzession auf der Internetseite der DEGES, die das Ausschreibungsverfahren im Auftrag des Bundes und des Freistaates Thüringen betreut, informieren: www.deges.de, und auf der Internetseite: https://vergabe.deges.de alle für eine Bewerbung um die Konzession benötigten Unterlagen erhalten.

Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der DEGES ist der 1.11.2016, 15.00 Uhr.

Schwarzburger Gespräche zu Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital
31. August 2016

Schwarzburger Gespräche zu Kulturgut, Lebensraum und Zukunftskapital

Projektentwickler gesucht!
17. August 2016

Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in
für den IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’ gesucht

Ehemaliges Sommerfrische-Hotel Chrysopras in Bad Blankenburg. Foto: Kai-Uwe Schulte Bunert

Anhand des Exposés und den Eignungs- und Qualitätskriterien in den Bieterunterlagen lädt die IBA Thüringen etwa drei Projektentwickler/innen und Projektsteuerer/innen zu Kurzpräsentationen und einem persönlichen Gespräch ein. Auf der Basis des Bietergespräches werden dann verbindliche Angebote abgefordert und schließlich ein Projektentwickler/in und Projektsteuerer/in beauftragt.

Alle Ausschreibungsunterlagen zum Download:

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Umbaustelle Bahnhof Rottenbach
18. Juli 2016

Umbaustelle Bahnhof Rottenbach

Am 18. Juli 2016 wurde der Umbau des Verkehrsverknüpfungspunkts Bahnhof Rottenbach unter Beileigung des Bürgermeisters der Gemeinde Königsee-Rottenbach, Volker Stein, Herrn Staatssekretär Dr. Klaus Sühl vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Frau Diana Saager, Leiterin der Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn, Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, und Véronique Faucheur sowie Marc Pouzol vom Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto gestartet.

Etwa 150 Gäste waren mit von der Partie und verfolgten die gemeinsame Pflanzung des Apfelbaums der Sorte 'Ruhm aus Thüringen'. Der Apfelbaum steht symbolisch für die STADTLAND:Inseln, die auf dem Verkehrsverknüpfungspunkt und Vorplatz Bahnhof Rottenbach noch entstehen sollten.

Anschließend konnten bei einem ersten bunten Markttreiben kulinarische Spezialitäten aus der Region präsentiert und verköstigt werden.

Dies war eine gelungene Einstimmung auf den genossenschaftlichen Regionalladen, der 2019 eröffnen soll.

Das IBA Projekt ist eine Gemeinschaftsleistung der Stadt Königsee-Rottenbach, der LEADER-Aktionsgruppe Saalefeld-Rudolstadt, der Genossenschaft BahnHofladen Rottenbach e.G., der Initiative 'Zukunftswerkstatt Schwarztal', der Oberweißbacher Berg- und Schwarztalbahn, der IBA Thüringen und vieler engagierter Bürger und Bürgerinnen im Schwarzatal. Das Vorhaben wird durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft unter anderem mit Mitteln des ÖPNV gefördert.

Nachruf Prof. Manfred Hegger
14. Juli 2016

Nachruf Prof. Manfred Hegger

LeerGut Konferenz und IBA Campus 2016
01. Juli 2016

LeerGut Konferenz und IBA Campus 2016


Vor der Konferenz fand der IBA Campus 'Zukunftswerkstatt Eiermannbau' statt. Mit ihm sollte der Eiermannbau nach 20 Jahren Leerstand wieder experimentell belebt und als Arbeitsstandort erprobt werden. Gesucht wurden erste Nutzungsideen, Betreiberkonzepte, Finanzierungsvorschläge und Aktivierungsansätze.

IBA Campus 2016 - 'Zukunftswerkstatt Eiermannbau'
30. Juni 2016

IBA Campus 2016
Zukunftswerkstatt Eiermannbau

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’
20. Juni 2016

Startschuss für Pilotprojekt ‚Inklusive Schulen planen und bauen’

Übergabe der Urkunde von Barbara Pampe an Bürgermeister Peter Kleine.

Die schuleigene Elephant Band sorgt für den musikalischen Rahmen.

Mitmach-Konzert vor dem Pavillon auf dem Schulhof, einem von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar mit Schülern der Jenaplanschule gemeinsam geplanten Bau, in dem der weitere Schulumbauprozess diskutiert und geplant wird.

Rundgang der Planungsgruppe über das Schulgelände.

Planungsgruppe in einem Klassenzimmer.

Das Umbauvorhaben ist seit 2014 als StadtLandSchule Kandidat der Internationalen Bauausstellung Thüringen. Die Förderung durch die Montag Stiftung trägt dazu bei, das Vorhaben zur Projektreife zu führen und bis 2019 auch baulich in die Wege zu leiten. 

Bericht über die Feier von Radio Lotte Weimar

Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’
15. Juni 2016

Zukunftswerkstatt tagt zu Fragen von Trägerstrukturen im Rahmen des IBA Kandidaten ‚Resilientes Schwarzatal’

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft
14. Juni 2016

Brainstorming Ressourcenlandschaft der Zukunft

Die Moderation wurde von Frau Dr. Darla Nickel und Frau Dr. Stephanie Bock vom Deutschen Institut für Urbanistik übernommen.

Brainstorming in alter IBA Geschäftsstelle

Nach einer ersten großen Brainstorming-Runde wurden die diskutierten Themen und Handlungsansätze am Nachmittag in drei Arbeitsgruppen vertieft. Nach einer Stunde intensiver Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse vorgestellt. Die IBA Thüringen und der IBA Kandidat nutzten die Gelegenheit, um erste Überlegungen zu aus eigener Sicht verfolgens- und besonders bemerkenswerten Ideen aus dem Brainstorming zu äußern und den Mehrwert für die weitere Programm- und Projektarbeit herauszustellen.Als Ergebnis des Brainstormings wird eine Dokumentation erarbeitet, die Grundlage für die weitere Projektqualifizierung sein wird. Das Büro 'dreigegeneinen GbR' aus Berlin wird die Ergebnisse in einem Bild grafisch aufbereiten.

Mehr als eine Gebietsreform – ein persönlicher Kommentar
09. Juni 2016

Mehr als eine Gebietsreform – ein persönlicher Kommentar

Neue Governance durch radikale Subsidiarität aufbauen!

In den Verwaltungsstrukturen werden finanzielle Mittel, Knowhow und Personal konzentriert und die bislang verteilten schwachen Kräfte gebündelt. Sie geben vieles ‚nach unten’ ab. Zwischen den Maschen des Landstadt-Netzwerkes stelle ich mir ein Selbstveranwortungsland vor. Ich denke an ein kommunitaristisches System, das den sozialen Gemeinschaften der Orte und Vororte, der Stadtteile und Nachbarschaften viel zutraut und überlässt. Dort, wo nach den Prinzipien der Subsidiarität Aufgaben abgegeben werden, müssen sich die Regeln des Handelns erleichtern. Selbsthilfe und Bürokratie vertragen sich nicht gut. Der lebenspraktische Alltag schreibt hier die Tagesordnung und ein Globalbudget oder Bürgerhaushalt wird in die Hände der Verantwortlichen gelegt. Aus diesem kann man zahlen, ohne nach Programmen zu schielen und Förderquoten zu berücksichtigen. Die übergeordneten Verwaltungsebenen halten Spezialwissen für die komplizierten Verwaltungsabläufe bereit, sie verstehen sich als Helfer und Ermöglicher, wenn nicht gar als Dienstleister.

 

Ein Versuch in Sachen Demokratie wagen!

Der sattsam bekannten Erschöpfung von Engagierten und Ehrenamtlichen wird entgegengewirkt, denn in meiner Phantasie gibt es nicht nur ein Recht auf Mitwirkung auf der lokalen Ebene, sondern auch eine Bürgerpflicht mitzuentscheiden. Die heute oft sehr anstrengenden Bürgerbeteiligungsprozesse haben geregelte Abläufe. Entscheidungsprozesse laufen digital ab, nahezu nebenbei beim Geldabheben oder Wochenendeinkauf. Per Los werden berufene Bürger in die lokalen Parlamente hinzugezogen; in den Behörden gibt es gut ausgebildete Verantwortliche für Beteiligungsprozesse – sie sind sozusagen Übersetzer von unscharf artikulierten Wünschen oder Protesten der Bürgerinnen und Bürger in die Sprache von Politik und Verwaltung, der Finanzen und Gesetze. Und umgekehrt vermitteln sie politische Entscheidungen verständlich in die Öffentlichkeit. Das ist nichts, das man so nebenbei und nach der Arbeit erledigen könnte. Das setzt ‚die Politik’ nicht außer Kraft, denn viele Fragen übersteigen den lokalen Horizont und das eigene, abgesteckte Interesse. Vor allem unpopuläre Entscheidungen und konkurrierende Vorhaben brauchen Verständigung, Vermittlung und Verhandlung. Deswegen werden große regionale Dialoge angestiftet – hier werden die regionalen Benchmarks öffentlich ausgehandelt und verbindlich beschlossen. Die Politik bleibt in der Verantwortung.

 

Anstrengung lohnt sich!

Das klingt nach Wettbewerb zwischen den Regionen? Fürwahr. Die Entwicklung verläuft ungleicher, aber nicht ungerecht. Das klingt nach Anstrengung? Genau. Die Landstädte müssen sich anstrengen, um ein Knoten im Netz zu werden oder zu bleiben. Nur aus ihrer historischen Bedeutung erhalten sie diesen Rang nicht und sie behalten ihn nicht auf Ewigkeit. Vielmehr werden Erreichbarkeiten, Mobilität, Verkehrsverbindungen und eine geteilte Identität zu zentralen Standortfaktoren. Das Städtenetzwerk ist dynamisch, die Entwicklungen verlaufen vielfältig und manchmal überraschend. „Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine“, beschreibt Bert Brecht das große Gleichnis der Vergänglichkeit. Kreativität, Nachhaltigkeit und Solidarität werden belohnt. Der Erfolg stärkt das Wir-Gefühl. Ein gutes Lebensgefühl.

 

Ein Nachsatz:
Spinnen kann jeder, wen interessiert schon das Jahr 2050, wenn es um 2019 geht! Und Politik ist die Kunst des Möglichen, das sagte schon Otto von Bismarck. Zwischen Vision und Machbarkeit liegt das Experiment. Die IBA Thüringen bietet diese Gelegenheit. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Neue zu erfinden und zu erproben. In diesem Fall könnte es ein Demokratieprojekt in Eigenverantwortung sein. Allein die vergrößerten Gebietskulissen lösen keine Probleme, vielmehr müssen sie als Handlungsrahmen ausgefüllt werden; das Selbstverantwortungsland braucht Innovationen und Regeln; die Akteure brauchen die Gelegenheit für den Probelauf und das Nachbessern gewonnener Erkenntnisse. Das ist die Arbeitsweise der IBA. Vielleicht helfen einige der dargestellten Ideen und das IBA Experiment, der aktuellen Kraftanstrengung Gebietsreform etwas abzugewinnen, das einen Mehrwert verspricht. Keine Verwaltungseffizienzoptimierungsmaschine, besser Gebietsreform plus x! 

 

Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen

Internationaler und interdisziplinärer: Erneuerter IBA Fachbeirat nimmt seine Arbeit auf
08. Juni 2016

Internationaler und interdisziplinärer:
Erneuerter IBA Fachbeirat nimmt seine Arbeit auf

Lamia Messari-Becker, geboren 1973 und aufgewachsen in Marokko. Bis 2001 Studium des Bauingenieurwesens an der TU Darmstadt, 2006 Dissertation an der TU Darmstadt. 2001 bis 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Darmstadt. 2009 bis 2014 Aufbau und Leitung der Bereiche Nachhaltigkeit und Bauphysik bei einem internationalen tätigen Ingenieurbüro. 2009 bis 2014 Lehraufträge für Tragwerkslehre (TU Darmstadt), Bauphysik (FH Darmstadt) sowie Nachhaltigkeit (THM Gießen). Seit 2014 Leitung des Lehrstuhls Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen. Projekte, Forschung und Publikationen rund um Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Hoch- und Städtebau. Mitglied internationaler Gremien und Jurys, u.a. 2015 Gutachterin im Programm Reallabor Stadt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 2016 Jury-Vorsitzende Europäischer Balthasar-Neumann Preis und 2016 Jury-Mitglied beim International Highrise Award. Lamia Messari-Becker wurde im April 2016 von der Bundesregierung in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen und vertritt dort die Bereiche Bauingenieurwesen und nachhaltige Stadtentwicklung.

Stephan Petermann. Bis 2005 Studium der Architektur an der Technischen Universität Eindhoven sowie bis 2007 der Architekturgeschichte und Theorie des Denkmalpflege an der Universität Utrecht. Zunächst Assistent bei Rem Koolhaas im Office of Metropolitan Architecture (OMA), bevor er Associate im Think Tank AMO des Büros OMA wurde. Er unterstützte Rem Koolhaas in der EU-Beratungsgruppe ‚wise man council’ zur Zukunft der Europäischen Union. Für Rem Koolhaas koordinierte er auf der Architekturbiennale 2014 ‚Fundamentals' u.a. die Beiträge der 65 nationalen Pavillons. Aktuell arbeitet Stephan Petermann an zwei Forschungsprojekten, zum Metabolismus von Arbeitsbereichen und zur Erforschung der Zukunft des ländlichen Raumes. Stephan Petermann hat derzeit eine VELUX-Gastprofessur an der Arkitektskolen in Aarhus inne.
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Julian Petrin, geboren 1968 bei Düsseldorf. Studium Städtebau und Stadtplanung an der TU Hamburg-Harburg. Gründer des partizipativen Think Tanks Nexthamburg und des Stadtentwicklungsbüros urbanista. Beratung von Kommunen und Akteuren bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien und bei der Durchführung von partizipativen Prozessen. Seit 2011 Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, 2012 Berufung in den Konvent der Bundesstiftung Baukultur. 2013 bis 2015 Gastprofessur für Stadtmanagement an der Universität Kassel. Seit 2013 Mitglied im Expertenrat der Nationalen Plattform Zukunftsstadt. 2016 Dissertation an der HafenCity Universität Hamburg.
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Bernd Rudolf (beratendes Mitglied), geboren 1956 in Dessau. Studium der Architektur an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar und des Design an der Burg Giebichenstein in Halle, Stipendiat des IFG Ulm. Seit 1993 Professor für Bauformenlehre an der Bauhaus-Universität Weimar, 1997 Gastprofessur am Mount-Ida College Boston. Seit 2005 Dekan der Fakultät Architektur und Urbanistik in Weimar. Langjähriges Fakultätsratsmitglied sowie Mitglied des Akademischen Senats der Universität. 2011 Sprecher der IBA Impulsgruppe und des IBA Werkstattrates der Bauhaus-Universität Weimar. Neben seinen Forschungs- und Lehrtätigkeiten arbeitet er an nationalen und internationalen Projekten, wie zahlreiche Museumsgestaltungen, u. a. Goethe-Nationalmuseum, Stadtmuseum Weimar, Grassi Museum Leipzig. Bernd Rudolf ist bereits seit 2013 beratendes Mitglied im IBA Fachbeirat.
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Antje Stokman, geboren 1973 in Nordhorn/Niedersachsen. Studium der Landschaftsarchitektur an der Universität Hannover und dem Edinburgh College of Art. Von 2000 bis 2005 Projektleiterin im Büro Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten in München und Lehraufträge an Hochschulen in Hannover, Berlin, Hamburg, Peking und Shanghai. Von 2005 bis 2010 Juniorprofessorin an der Leibniz Universität Hannover. Seit 2010 Leiterin des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie an der Universität Stuttgart. Auszeichnung mit dem Wissenschaftspreis des Landes Niedersachsen 2009 sowie dem Topos Landscape Award 2011. Seit 2005 Mitglied im Studio Urbane Landschaften, von 2010 -2014 Mitglied im Beirat für Raumentwicklung des Bundesministeriums für Verkehr Bau- und Stadtentwicklung und seit 2012 Mitglied im Beirat für Nachhaltige Entwicklung des Landes Baden-Württemberg.
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Andreas Wolf, geboren 1956 in Bensberg/Nordrhein-Westfalen. Studium der Stadt- und Regionalplanung in Köln und Aachen sowie Architektur an der UdK Berlin. Loeb-Fellow in Advanced Environmental Studies der Harvard Graduate School of Design und Gastdozent an der Rhode Island School of Design. Mitarbeit in der Internationalen Bauausstellung IBA Berlin. Akademischer Rat an der TU München am Lehrstuhl für Städtebau. Seit 1992 Professor für Städtebau und Entwerfen an der HTWK-Leipzig. Gastprofessuren am Polytechnikum Mailand und an der Universität Genua. Andreas Wolf ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau, der Sächsischen Akademie der Künste und im Deutschen Werkbund Sachsen. Andreas Wolf ist bereits seit 2013 Mitglied im IBA Fachbeirat.
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Zukunftskapital Sommerfrische
01. Juni 2016

Zukunftskapital Sommerfrische

Robert Bosch Stiftung besucht IBA Projektfamilie 'Resilientes Schwarzatal'
01. Juni 2016

Förderverein Schloss Schwarzburg e.V. in zweiter Bewerbungsrunde mit Projekteinreichung 'Denkort der Demokratie – Schloss Schwarzburg' im Programm 'Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort'.

IBA Kandidat 'StadtLandSchule' ausgezeichnet
19. Mai 2016

IBA Kandidat 'StadtLandSchule' ausgezeichnet

Umdenken, Umbauen, Weiterbauen! Drei Thesen zum Wohnraum in Thüringen
17. Mai 2016

Umdenken, Umbauen, Weiterbauen!
Drei Thesen zum Wohnraum in Thüringen

3. Loslegen - nicht nur in den Zentren!
Wenn wir im STADTLAND Thüringen mit vielen kleineren Gemeinden und größeren Städten gescheit sind, versuchen wir das nicht nur in Erfurt, wo sich die KOWO bereits an diese Aufgabe herangewagt hat, sondern auch in Gera, Nordhausen und Bedheim, wo sich drei weitere IBA Kandidaten mit unterschiedlichen Vorzeichen an städtebauliche und Wohninnovationen wagen. Weiter gedacht: Wenn die Geras, Nordhausens und Bedheims von Thüringen gescheit sind, beginnen sie den neuen experimentellen, in seinen Quantitäten genau dosierten Wohnungs-Um-und-Neu-Bau jetzt. Es könnte sich lohnen, die anstrengenden Demografie- und Schrumpfungsdebatten, in denen die Wohnungsleerstände immer wieder nachgezählt und staatliche Unterstützung für ihre Beseitigung eingefordert werden, einfach mal umzukehren.

Call for Projects
28. April 2016

Call for Projects
Reuse

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Ideenaufruf ‚Querdenker 2017’ gestartet
23. März 2016

Ideenaufruf ‚Querdenker 2017’ gestartet

Erste IBA Projekte nominiert
21. März 2016

Erste IBA Projekte nominiert

Im Jahr 2016 wird das Baufeld I ‚Verkehrsverknüpfungspunkt‘ realisiert. Ab 2017 wird das Bahnhofsgebäude mit seinem direkten Umfeld umgestaltet, um den Betrieb als BahnHofladen aufzunehmen. Prof. Dr. Rolf Kuhn, Mitglied des IBA Fachbeirats: „Der BahnHofladen und der Verkehrsverknüpfungspunkt Bahnhof Rottenbach sind logistisch, inhaltlich und baukulturell für die Gesamtmaßnahme ‚Resilientes Schwarzatal‘ von zentraler Bedeutung. Sie sind als Ausgangspunkt der Schwarzatalbahn ein Tor in die Tourismusregion Schwarzatal mit dem international bedeutenden Demokratie-Ort Schwarzburg.“

Abschlussforum zur 'Zukunftsstadt Nordhausen'
14. März 2016

Abschlussforum zur 'Zukunftsstadt Nordhausen'

Die an diesem Abend gebildete Redaktionsgruppe aus Bürgern und Verwaltung kümmerte sich um die Gestaltung der Zukunftszeitung für Nordhausen und um die Formulierung des Abschlussberichts (siehe Links/Material).

Die an diesem Abend gebildete Redaktionsgruppe aus Bürgern und Verwaltung wird sich nun um die Gestaltung einer Zukunftszeitung und um die Formulierung des Abschlussberichts kümmern. Beide Teile bilden zusammen mit dem ‚Zukunftsbild-Nordhausen’ den Wettbewerbsbeitrag, den Nordhausen beim Bundesministerium für Bildung und Forschung im Sommer einreichen wird. Die Jury des Ministeriums wird anschließend die 20 vielversprechendsten Beiträge aus den 51 Teilnehmerstädten auswählen, welche dann die Förderung für die zweite Phase des Wettbewerbs erhalten.

Leerstand richtig aufbereiten
09. März 2016

Leerstand richtig aufbereiten:
Expertenworkshop zum IBA Kandidaten ‚Revolvierender Siedlungsfonds’ in Arnstadt

An Hand einer fiktiven Region wurden in Kleingruppen mithilfe von Moderatoren und vorbereiteten Fragestellungen konkrete Ergebnisse für das zukünftige Instrument diskutiert und erarbeitet, z.B. zu den Fragen: „Wer oder was finanziert den Fonds zu welchen Anteilen und Konditionen?“, „Wo stecken Einnahmequellen?“ Oder auch: „Wie kann man Rendite durch Idealismus und Gemeinwohl ersetzen?“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Uwe Ferber von PROJEKTGRUPPE STADT + ENTWICKLUNG, FERBER, GRAUMANN UND PARTNER aus Leipzig.

Die Ergebnisse werden in einer Dokumentation festgehalten, die die Basis für eine Machbarkeitsstudie bilden soll. Parallel wird es erste Gespräche mit Regionen geben, in denen der Fonds exemplarisch ausprobiert werden soll, erste Interessenten haben sich bereits gemeldet.

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an
29. Februar 2016

Ausstellung der Europan Entwürfe für Gera zieht 3.500 Besucher an

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro
24. Februar 2016

IBA Kandidat KoWo Erfurt erhält Fördermittel von über 400.000 Euro

Bürgerwerkstätten für Zukunftsstadt
22. Februar 2016

Bürgerwerkstätten für Zukunftsstadt

Anwesend waren interessierte Bürger, Schüler und Studenten, Bürgermeister aus den Gemeinden der Region Nordhausen, die Stadtwerke, Wohnungsgesellschaft und –genossenschaft, Vereine, Energiegenossenschaften.

Ergebnis des ersten Tages: Viele Projekte für eine Zukunftsstadt sind in Nordhausen und im Landkreis bereits Realität. So gibt es beispielsweise Bürger, die ihr Auto der Gemeinschaft zur Verfügung stellen, indem sie es stunden- oder tageweise vermietet. Andere Initiativen, wie beispielsweise die Bürgerstiftung Park Hohenrode engagieren sich schon seit Jahren für die Grundflächenentwicklung in der Region. Unternehmen wie die städtische Wohnungsgesellschaft investieren bereits in Projekte zur Gestaltung des energetischen Wandels.

Einen kurzen Input zu den Themen der drei Arbeitsgruppen 'Gemeinsam investieren', 'Gemeinsam Verhalten ändern' und 'Gemeinsam motivieren' gaben der Kommunikationsdesigner Prof. Steffen Schuhmann von der Kunsthochschule Berlin Weissensee, die Projektleiterin Kerstin Faber von der IBA Thüringen, der Vorsitzende des Vereins Bürgerenergie Thüringen Matthias Golle sowie Prof. Dagmar Everding vom Lehrstuhl Ökologischer Stadtumbau der Hochschule Nordhausen.

Mobil in die Zukunft

Im Januar 2016 trotzten wieder rund 70 Teilnehmer dem Wintereinbruch und kamen zur zweiten Bürgerwerkstatt, um eine Stadt-Land-Mobilität für das Jahr 2030 zu entwerfen. Den fachlichen Einstieg der Veranstaltung lieferten die beiden Referenten und Experten für Mobilität Prof. Dr. Gather von der FH Erfurt und Dr. Wilde von der Goethe-Universität Frankfurt. So stellte sich unter anderem heraus, dass im Durchschnitt ein Fahrzeug zu 95% ungenutzt bleibt, ein öffentlicher Parkplatz uns alle statistisch aber 10.000 Euro pro Jahr dafür kostet. Ein CarSharing Auto ersetzt wiederum bis zu acht Privat-Pkws – und würde uns damit um 80.000 Euro pro Jahr erleichtern. Neben diesen Informationen wurden zahlreiche praktische Beispiele zu innovativen und bewegenden Initiativen und Projekten vorgestellt. In drei Arbeitsgruppen wurde anschließend weitergearbeitet.

In der ersten Arbeitsgruppe unter dem Titel ,Nordhausens Nahverkehr gesichert in die Zukunft’ kamen die Möglichkeiten und Wege zur Sprache, den Nahverkehr in Stadt und Landkreis dauerhaft zu sichern. So wurde über einen ticketlosen ÖPNV im gesamten Landkreis und die Möglichkeiten eines Bürgerbusvereins für Nordhausen diskutiert.

Die zweite Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema ,Teilen statt besitzen’, eine Überzeugung mit Nachholbedarf in Sachen Anhängerschaft. Die Wege zu einem sicheren und lebenswerten Straßenraum wurden in der dritten Arbeitsgruppe besprochen. Initiativen wie autofreie Tage, Rad- und Fußverkehrs-Apps mit Belohnungssytem und Lastenraddienstleistungen wurden vorgeschlagen.

Innovativ denken, realistisch handeln

Im Februar 2016 fand die 3. Bürgerwerkstatt, wieder mit rund 70 Teilnehmer, statt. Diesmal zum anspruchsvollen Thema energetischer Stadtumbau.

Die Hochschule Nordhausen ist als Forschungs- und Bildungseinrichtung eine Quelle für Fachwissen. Prof. Dr. Dagmar Everding und Prof. Dr. Rainer Große stellten am Beginn der Veranstaltungen die aktuellen Forschungsschwerpunkte der Hochschule vor. In den Arbeitsgruppen berichteten Studierende von Semesterprojekten, in denen sie konkrete Vorschläge für den energetischen Stadtumbau in Nordhausen erarbeiteten. Christina Sager-Klaus vom Fraunhofer Institut für Bauphysik in Kassel betonte in ihrem Einstiegsvortrag die Notwendigkeit, Projekte zu initiieren, die sich langfristig eigenwirtschaftlich entwickeln können. Der Stadtumbau muss vor allem aus dem Bestand gedacht werden.

Innovativ denken und realistisch handeln war dann auch das Ergebnis der ersten Arbeitsgruppe 'Energetischer Umbau von Stadtquartieren'. Die technischen Mittel zur Erzeugung Erneuerbarer Energien (EE) stehen bereits zur Verfügung. Vorhandene Infrastrukturen müssen auf die Nutzung von EE geprüft und umgestellt werden. Energetischer Stadtumbau bedeutet aber auch, kurze Wege zu ermöglichen. Die Einsparung von CO2 steht an erster Stelle, ebenso die soziale Verträglichkeit. Energetischer Stadtumbau muss daher immer mit einer sozial-räumlichen Qualifizierung zusammengedacht werden und darf nicht nur vor dem Hintergrund der energetischen Optimierung erfolgen.

Den Einstieg und die fachliche Begleitung der zweiten Arbeitsgruppe zum Thema 'Energielandschaft StadtLand gestalten' gab Prof. Dr. Doris Gstach, die die Professur Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung an der FH Erfurt inne hat. Der Wandel im System der Energieerzeugung und Ressourcennutzung hat immer Auswirkungen auf die Landschaft gehabt. Zeugnisse historischer Produktionslandschaften werden heute größtenteils akzeptiert, sogar als natürlich ästhetisch empfunden. Dies muss auch für die aktuelle Energiewende gelten. Dabei müssen Freizeitlandschaft, Naturschutz und produktive Landschaft – ob landwirtschaftlich oder energetisch – viel stärker als eine Einheit zusammen gedacht werden. Es wurde anschließend diskutiert, wie ein Handbuch für Best Practice-Beispiele für die Region entstehen kann.

Die dritte Arbeitsgruppe ,Vom Altbau zum energetischen Traumhaus’ beriet der Architekt Steffen Langner von ADOBE Architekten aus Erfurt. Ergebnis: Es müssen immer Individuallösungen gefunden werden, die eine nachhaltige soziale, ökonomische und ökologische Entwicklung ermöglichen. Eine Blaupause gibt es nicht. Darüber hinaus wurden konkrete Maßnahmen - wie beispielweise das Nutzen regionaler Ressourcen als nachhaltige Baustoffe für den Wohnungsbau und der Verzicht auf Verbundstoffe – diskutiert.

IBA Programmatik
18. Februar 2016

IBA Programmatik

Die IBA Thüringen macht STADTLAND zu ihrem Thema. Sie konzentriert sich auf fünf IBA Baustellen, wo Umdenken und Umbauen, Kooperationen und eine Kultur des guten Planens und Bauens in Stadt und Land im Mittelpunkt stehen. Die Baustellen sind Teil des neuen Programmpapiers, das Ziel, Gegenstand und Handlungsfelder der IBA Thüringen darstellt. Auf dieser Grundlage wird die IBA Thüringen initiativ und sucht in den nächsten Wochen und Monaten nach guten Ideen, geeigneten Standorten und engagierten Partnern für die dargestellten Arbeitsrichtungen.

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Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach
15. Februar 2016

Bürgerinformationsveranstaltung Rohrbach

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern
12. Februar 2016

Internationaler Workshop mit Europan-Preisträgern:
Entwürfe für Geras Neue Mitte

IBA Kandidaten tauschen sich über Projektarbeit aus
12. Februar 2016

IBA Kandidaten tauschen sich über Projektarbeit aus

Die Energiewende kaufen
21. Januar 2016

Die Energiewende kaufen

Der ‚Thüringer Landstrom’ ist seit 2014 Kandidat der IBA Thüringen. Ziel ist ein Stromprodukt, das zu 100% aus Thüringer erneuerbaren Energiequellen stammt, mit bürgerschaftlicher Beteiligung erzeugt wird und ökonomisch tragfähig ist. Der Regionalstrom ist ein erster Schritt zur Energiewende aus Bürgerhand. Gleichzeitig verfolgt der Dachverband ‚BürgerEnergie Thüringen e.V.’ aber auch weitere Themen wie Effizienz, Einsparung, Wärme und Mobilität. Für ihr Engagement erhielten der Verein und seine Mitglieder bereits mehrere Auszeichnungen: Die Genossenschaft ‚Energie in Bürgerhand Weimar’ erhielt im Dezember 2015 den Umweltpreis der Stadt Weimar, die Gemeinden Weimar und Rittersdorf wurden auf Grund der genossenschaftlichen Vorzeigeprojekte als Energie-Kommunen ausgezeichnet und die Deutsche Kreditbank Berlin kürte im November 2015 den Vorstand der ‚BürgerEnergie Thüringen Sachsen eG’, Matthias Golle, zum ‚Heimlichen Helden’.

Weitere Informationen:

  1. Thüringer Landstrom
  2. Energie-Kommune Rittersdorf
Forschungsprojekt 'Baukultur konkret'
16. Januar 2016

Forschungsprojekt 'Baukultur konkret'

Expertenrunde bei der öffentlichen Werkstatt des Forschungsprojektes 'Baukultur konkret' im Tapetenwerk Leipzig. Foto: Anna Eckenweber (Büro für urbane Projekte)

Bedheimer Erklärung
16. Dezember 2015

Bedheimer Erklärung

UNIVERSITÄTEN, UNTERRICHTET NICHT NUR URBANISMUS SONDERN AUCH RURALISMUS!
Wissen und Können über das Bauen auf dem Land sind weitgehend verlorengegangen. Heute wird das Bewusstsein von landschaftlichem Kontext, regionalen Fähigkeiten und Materialien dringend wieder gebraucht.

JOURNALISTEN, BERICHTET ÜBER QUALITÄTVOLLE ARCHITEKTUR!
Gute Gestaltung braucht öffentliche Vermittlung, Fürsprecher und Botschafter – gerade außerhalb der Städte. Außerdem hält sie interessante Geschichten bereit. Architekten, publiziert eure Werke und Gedanken nicht nur in Fachmagazinen!

LAND UND GEMEINDEN, FÖRDERT GUTES BAUEN AUF DEM LAND! JEDES DORF BRAUCHT EIN VORREITERPROJEKT!
Die Gestaltung von Siedlungen und Landschaft kann nicht dem Selbstlauf oder technischen Parametern überlassen bleiben. Keine Aufgabe ist zu klein für eine gute Gestaltung. Vergebt die Aufträge für Neubau und Sanierung an die besten Gestalter. Tretet in den Wettbewerb um die besten Gestaltungen.

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Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe
04. Dezember 2015

Neue Ideen für die Freifläche in Gera: Europan Wettbewerb prämiert vier Entwürfe

Ein Preis mit 12.000 Euro ging an Marc Torras Montfort und Annelie Seemann (Berlin) für ihren Entwurf einer 'Kolonisierung der Stadtmitte'. Die Preisträger schlagen ein städtebauliches Gerüst aus öffentlichen Plätzen, Wegen sowie Parzellen unterschiedlicher Nutzung vor. Drei gezielt platzierte dauerhafte Gebäude spannen den Raum für temporäre Nutzungen, aber auch eine künftige bauliche Verdichtung auf. Dabei gehen die Verfasser differenziert auf den Maßstab der Stadt und die Beteiligungspotenziale der Bürgerschaft ein.

Ankauf (6.000 Euro): Connected_Urbis, Gautier Duthoit (Gresswiller, Frankreich): Der Entwurf sieht eine dichte urbane Baustruktur vor, die räumlich gut auf die heterogene Umgebung reagiert. Der partizipative Entwicklungsprozess findet sowohl online als auch in einem sogenannten Viertelhaus statt. Vorschläge für temporäre Nutzungen und Gestaltungen enthält dieses Konzept nicht.

Anerkennungen: Eine Goldene Mitte für Gera, Franziska Schieferdecker, Friedemann Rentsch, Wolfgang Hilgers, Filip Staszkiewicz (Dresden). Das Areal erhält auf pragmatische Weise durch Zwischennutzungen eine stadt­räumliche Fassung. Hierzu schlagen die Verfasser konkrete Beteiligungsstrukturen vor. Die langfristigen Bebauungsoptionen sind nur vage formuliert.

Anerkennung: Das ist Gera, Timothy Vanagt (Antwerpen, Belgien). Mit einem großen öffentlichen Freiraum, gerahmt von einem multifunktionalen Arkaden-Bauwerk, liefert die Arbeit ein starkes Bild für Geras neue Mitte. Die Umsetzung dieses konzeptionellen Ansatzes bleibt hingegen offen.

Ausführliche Präsentation der Entwürfe auf europan.de

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer
27. November 2015

Internationaler Workshop: Innerstädtische Brachfläche sucht neue Nutzer

Thorsten Mehnert aus Leipzig, Unternehmensberater und engagierter Bürger, erklärte ganz konkret, wie Bürger und Stadtverwaltung in Leipzig auf Augenhöhe zusammengearbeitet haben, um die große Brache des Güterbahnhofes Leipzig-Plagwitz nachzunutzen. Er erläuterte die Organisation und den Betrieb dieser Koproduktion.

Am Samstag morgen diskutierten die Teilnehmer in drei Gruppen mit den Referenten des Vortages intensiv über Zwischennutzungen, Städtebau und Arbeitsstrukturen. Im Ergebnis zeichneten sich ein Drehbuch, Aufgaben und Aktionen zur Entwicklung der Brache an der Breitscheidstraße ab. Viele Teilnehmer sagten spontan ihre Mitarbeit für die weiteren Schritte zu.

Veranstalter waren die IBA Thüringen, Ja - für Gera e.V. und die Stadt Gera. Die Moderation übernahm die Bürogemeinschaft Stadtstrategen aus Weimar. Die Räume stellten die Sparkasse Gera-Greiz und die Stadt Gera zur Verfügung. 

Willy-Brandt-School of Public Policy meets IBA Thüringen
23. November 2015

Willy-Brandt-School of Public Policy meets IBA Thüringen

IBA Forum STADTLAND
12. November 2015

IBA Forum STADTLAND

Die Vorträge des IBA Forums STADTLAND haben wir auf Video dokumentiert. Alternativ zur unten aufgeführten Übersicht können Sie auch über eine Youtube-Playlist auf die Beiträge zugreifen.

Dr. Kenneth Anders
Die Stadt ist kein Innen, das Land ist kein Außen. Über landschaftliche Perspektiven und ihre Folgen.
Video ansehen

Theo Deutinger
Land der Athleten.
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Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth
Der Körper im Dorf, das halbe Leben woanders. Verortung und Entortung in der digitalen Kultur.
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Dr. Stefan Carsten
Zukunftsfähiges Handeln in STADTLAND. 
Video ansehen

Thomas Gröbly
Neustart Schweiz - für mehr Lebensqualität bei weniger Ressourcenverbrauch. 
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Valentin Thurn
Taste of Heimat - regional essen. 
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Prof. Julian Petrin
Stadt. Land. Selber machen. 
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Prof. Dr. Harald Welzer
Transformationsdesigner. 
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Dr. Marta Doehler-Behzadi 
Lessons learned: STADTLAND Thüringen.
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Kooperationsvereinbarung zwischen IBA Thüringen und Thüringer Partnerregion Picardie
06. November 2015

Kooperationsvereinbarung zwischen IBA Thüringen und Thüringer Partnerregion Picardie

Eckdaten der beiden Regionen:

Freistaat Thüringen: 
16.200 km2 Fläche
2,16 Mio. Einwohner
134 Einwohner / km2 
Erfurt: 206.000 Einwohner

Provinz Picardie:
19.400 km2 Fläche
1,91 Mio. Einwohner
98,7 Einwohner / km2 
Amiens: 133.000 Einwohner

Wo stehen wir, wo wollen wir hin?
04. November 2015

Wo stehen wir, wo wollen wir hin?

Im Gespräch v.l.n.r.: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Dr. Rainer Emenlauer (ProStadt), Antje Zimmer (Stadt Dornburg-Camburg), Bürgermeisterin Dorothea Storch (Stadt Dornburg-Camburg).

Startschuss für die 'Zukunftsstadt'
27. Oktober 2015

Startschuss für die 'Zukunftsstadt'

1. Bedheimer Kamingespräch
24. Oktober 2015

1. Bedheimer Kamingespräch

Das erste Bedheimer Kamingespräch im Josephsaal von Schloss Bedheim.

Landspaziergang vom Schloss in die Umgebung.

Arbeitsessen mit thematischen Tischreden.

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Bundeskulturstiftung fördert künstlerisches Projekt ‚STADTLAND:Kirche’
23. Oktober 2015

Bundeskulturstiftung fördert künstlerisches Projekt ‚STADTLAND:Kirche’

Sommerfrische Feeling in Schwarzburg
03. Oktober 2015

Sommerfrische Feeling in Schwarzburg

Geführter Ortsrundgang durch Schwarzburg mit der Gruppe Gnadenlos Schick auf den Spuren der Sommerfrische-Architektur. Foto: Anna Eckenweber

Der Aktionstag war Bestandteil des ExWoSt-Forschungsvorhabens ‚Baukultur konkret’ im Auftrag des BBSR und des BMUB. Die Bundesstiftung Baukultur begleitete das Vorhaben.

Das war der IBA STADTLAND Sommer
02. Oktober 2015

Das war der IBA STADTLAND Sommer

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Bahnhofsdinner Apolda
24. September 2015

Bahnhofsdinner in Apolda

"Wir wollen die Landschaft interessanter machen!" - Interview mit Knut Wold
23. September 2015

"Wir wollen die Landschaft interessanter machen!" -
Interview mit Knut Wold

Wann ist ein Projekt für Sie nachhaltig und erfolgreich?

In Norwegen ist der Tourismus nach der Ölproduktion und der Lachszucht die wichtigste Einnahmequelle. Mit dem niedrigen Ölpreis steigt sogar seine Bedeutung. Daher sind für den Erfolg einer Route die Anzahl der Besucher und deren Verweildauer wichtige Aspekte. Aus politischer Sicht ist der Tourismus auch der Ausgangspunkt für die Landschaftsrouten. Aber natürlich müssen die Architektur und Landschaftsarchitektur auch auf ein Niveau kommen, dass die internationalen Zeitschriften darüber berichten. Denn auch die Resonanz in den Medien ist ein Zeichen, dass unsere Projekte gelungen sind. Und vor allem, dass die Menschen zufrieden sind mit ihnen und unseren Eingriffen.

Vielen Dank für das Gespräch!

STADTLAND Gespräch in Weimar
21. September 2015

STADTLAND Gespräch in Weimar

Ein öffentliches Forum und breitenwirksame Beratung dazu wäre eine Möglichkeit, um Mut und Willen für mehr regionale Kooperationen zu unterstützen; die Projektentwicklung mit Modellcharakter ebenso. Neue Standardlösungen müssen gefunden werden; dazu gehört auch die Gestaltung. Förderprogramme auf Landesebene für die dezentrale Energiewende können kleine Projekte unterstützen, denn jeder Produzent zählt. Dazu hat die Landesregierung das 1000-Dächer-Programm erneut aufgelegt. Neue Entwicklungen von alternativen Mobilitätskonzepten oder auch die Nutzung von Abwärme gilt es weiter voranzubringen, denn die Energiewende ist vor allem auch eine Wärmewende. Die Teilhabe und Mitgestaltung daran befördern darüber hinaus ein Selbstverständnis im Verhalten und damit den Klimaschutz. 

  1. Teilnehmer des Gesprächs werden:
  2. Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz
  3. Stefan G. Reindl, Sprecher des Vorstands Thüringer Energie AG, Erfurt
  4. Rolf Hagelstange, Geschäftsführer Stadtwerke Meiningen GmbH, Meiningen
  5. Matthias Golle, Vorstand BürgerEnergie Thüringen Sachsen eG, Weimar (IBA Kandidat)
  6. Torsten Schwarz, Vorstand Bürgerwerke eG, Heidelberg
  7. Robert Spanheimer, Vorstand Regionalstrom Franken eG, Nürnberg

Das IBA STADTLAND Gespräch in Weimar wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

IBA Werkstattgespräch ‚Erlebbare Landschaften’
14. September 2015

IBA Werkstattgespräch ‚Erlebbare Landschaften’

STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes
14. September 2015

STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes

Gemeinschaftliche, sozio-kulturelle Projekte bedürfen kreativer Ideen und zivilgesellschaftlich Aktiver. Diese können über Ideenwettbewerbe oder kostenfreie Raumnutzungen unterstützt werden. Die Frage des Bleibens stellt sich nicht erst seit der Flüchtlingskrise. Letztlich geht es darum, attraktiv für viele zu werden. Neben einer qualitativ hochwertigen Projektentwicklung ist eine weitreichende, auch ungewöhnliche Öffentlichkeitsarbeit notwendig, um als kleine Stadt ‚lauter’ zu werden. Mehr Mut und Selbstbewußtsein sind gefragt.

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2.  
  3. Dieter Weinlich, Bürgermeister Zeulenroda-Triebes
  4. Burkhardt Giermann, Mitgründer Initiative ‚Zeulenroda-Triebes für Alle. Die bunte Stadt mit Herz’, Zeulenroda-Triebes
  5. Julia Albani, Kuratorin, Kommunikationsagentur Bureau N, Berlin/Lissabon
  6. Guido Meincke, Vorstand Machbarschaft Borsig11 e.V., Dortmund
  7. Prof. Steffen Schuhmann, Kommunikationsdesigner, anschlaege.de, Berlin 

Das IBA STADTLAND Gespräch in Zeulenroda-Triebes wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

StadtLand Gespräch Dornburg
12. September 2015

StadtLand Gespräch Dornburg

Die Mobile Architektur zum Stadtland Gespräch in Dornburg.

Blick aufs Land mit dem Periskop der mobilen StadtLand-Architektur.

Podium des Gesprächs: Frank Baumgarten, Vorstand Stiftung Landleben; Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführender Vorstand Region Köln/Bonn; Dorothea Storch, Bürgermeisterin Dornburg-Camburg; Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident Friedrich-Schiller-Universität Jena; Clemens Böhmer, Architekt und Vorstand ‚Ein Dorf wird Wirt’ Dorfsaal Altenau eG; Kerstin Faber, Projektleiterin IBA Thüringen; Dr. Marta Doheler-Behzadi, Geschäftsführerin IBA Thüringen.

  1. Parallel zum IBA StadtLand Gespräch wurden die Studentenarbeiten 'Schöner Wohnen bei Dornröschen' der Bauhaus-Universität Weimar, Professur Entwerfen und Wohnungsbau, als Ausstellung öffentlich präsentiert.

Das IBA StadtLand Gespräch in Dornburg wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

StadtLand Gespräch in Bechstedt
02. September 2015

StadtLand Gespräch in Bechstedt

Das StadtLand Gespräch fand auf dem KulturNaturHof Bechstedt statt.

Teilnehmer des Gesprächs waren IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi, Dr. Burkhardt Kolbmüller vom KulturNaturHof Bechstedt, Dr. Alexander Bittner von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Architekt Florian Aicher, Kulturwissenschaftler und Regionalentwickler Lars Fischer und IBA Projektleiterin Kerstin Faber.

Neue Formen der Kommunikation zwischen allen Beteiligten sind notwendig, um Kulturlandschaften nachhaltig zu entwickeln. Sie müssen Geltung erlangen und brauchen Zeit, um zu wirken.

Impulssetzungen können motivierend wirken. Ein neuer transdisziplinärer Diskurs über den Zugriff auf Fläche und ihre Ressourcen zwischen Stadt und Land könnte erprobt werden.

Der Zugriff auf landwirtschaftliche Fläche kann durch Vergabeverfahren von Gemeinden und Institutionen nachhaltiger gesteuert werden. Ein 'back to the roots' wird es nicht geben, jedoch müssen die Produktionsweisen und das Konsumverhalten öffentlich und kritisch hinterfragt werden. Es fehlt eine Lobby der Dörfer und eine Kultur der Ideen; dies müsste befördert werden. Ein Erfahrungsaustausch von Erfolgen zwischen Stadt und Land ist notwendig, nicht zuletzt auch, um Zusammenhänge und gegebenenfalls neue Verbindungen zu identifizieren. Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk

Das IBA StadtLand Gespräch in Bechstedt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

StadtLand Gespräch in Bedheim
28. August 2015

StadtLand Gespräch in Bedheim

StadtLand Gespräch im Café von Schloss Bedheim. Von links: Dr. Marta Doehler-Behzadi, Thomas Penndorf, Florian Kirfel, Ulla Schauber, Günther Köhler, Kerstin Faber.

IBA Architektur vor Schloss Bedheim.

Teilnehmer des IBA StadtLand Gesprächs auf Schloss Bedheim in der mobilen Architektur, die von internationalen Studierenden während der IBA Summer School entwickelt wurde.

Sanierungsarbeiten auf Schloss Bedheim.

Illustration des Gesprächs von Rosa Linke und Stefan Kowalczyk

Man zieht nicht zur Arbeit aufs Land, sondern bringt sie mit. Dies bedeutet auch einen sozio-kulturellen und ökonomischen Mehrwert. Initiativen können individuell gebrauchen: mehr politische Wertschätzung, praxisbezogene Beratungsangebote, Aufklärung der Gemeinden und Banken, Bürokratieabbau/Förderangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Bürgschaften. Gemeinden und Institutionen wie die Kirche können Brückenbauer sein – mental und faktisch beispielsweise durch Verpachtung von Land an Initiativen. Fehlende Infrastrukturen werden durch Zugezogene oft neu aufgebaut. Hochwertige Baukultur kann anziehend wirken. Trotz höherer Selbstverantwortung wird die Bindung an die Stadt kulturell und ökonomisch gebraucht. Mehr noch als Mobilität ist ein schnelles Internet Voraussetzung dafür. Leben auf dem Land bedeutet ein Leben im Stadtland.

  1. Teilnehmer des Gesprächs waren:
  2. Günther Köhler, Bürgermeister Stadt Römhild
  3. Florian Kirfel-Rühle, Architekt, Studio Gründer Kirfel, Schloss Bedheim (mittlerweile IBA Projekt)
  4. Thomas Penndorf, Gartenbauer und Imker, Lebensgut Cobstädt e.V., Cobstädt
  5. Ulla Schauber, Raum- und Umweltplanerin, Wohnstrategen e.V., Weimar

Das IBA STADTLAND Gespräch in Bedheim wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Raum für Ideen: Studenten bauen Begegnungsorte für den IBA STADTLAND Sommer
20. August 2015

Raum für Ideen: Studenten bauen Begegnungsorte für den IBA STADTLAND Sommer

Die Architekturen können Sie als wiederkehrende Begegnungsorte bei allen Veranstaltungen des IBA STADTLAND Sommers erleben. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Die IBA Summer School fand in Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar statt und bildete den Auftakt des IBA STADTLAND Sommers. Sie wurde gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

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Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet
19. August 2015

Qualifizierungsvereinbarung für IBA Kandidaten ‚Vernetzte Stadt - Starke Mitte’ unterzeichnet

Der IBA STADTLAND Sommer im Überblick
02. August 2015

Der IBA STADTLAND Sommer im Überblick

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Ministerpräsident Bodo Ramelow bestärkt die Arbeit der IBA Thüringen
24. Juli 2015

Ministerpräsident Bodo Ramelow bestärkt die Arbeit der IBA Thüringen

Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal
23. Juli 2015

Sommerfrische-Architektur im Schwarzatal

Eine IBA ist radikal, sonst ist sie keine IBA
22. Juli 2015

Eine IBA ist radikal, sonst ist sie keine IBA

Das von Ihnen angedeutete Spannungsfeld zwischen Programm, Projekt und Prozess erlebe ich als Auftrag, die IBAs zwischen Lebenswirklichkeit und internationaler Strahlkraft zu positionieren. Ich erlebe aber auch gerade, dass sich die IBA Programmatik nicht automatisch aus der Summe der noch so gründlich ausgewählten IBA Kandidaten ergibt. Internationale Relevanz und Strahlkraft gewinnt eine IBA aber vor allem dann, wenn sie ihre eigenen Botschaften formuliert und diese mit starken Orten, Räumen und Objekten verbindet. Die IBA Programmatik zu bestimmen und sie als ein leicht zu fassendes IBA Narrativ zu inszenieren, bleibt eine kuratorische Leistung. Der wahrlich nicht kleine Rest ist Management und Moderation.

Internationalität ist als ein weiteres Wesensmerkmal jeder IBA ins Stammbuch geschrieben. Was macht die IBA Thüringen international? Wie verstehen Sie den Anspruch an Internationalität?

Internationalität ist zentrales Prinzip der IBAs. Die IBA Thüringen ist bislang noch wenig international aufgestellt. Ich persönlich war in den letzten Monaten vor allem damit beschäftigt, in Thüringen anzukommen. Aber wir ringen seit den Anfängen der IBA Idee um das schon oben erwähnte Verhältnis zwischen regionaler/lokaler Verankerung sowie Verantwortung und internationaler Strahlkraft. Das ‚I’ der IBA steht für uns als Synonym für Notwendigkeit, Aktualität und Relevanz dessen was wir tun sowie für Qualität, ja Exzellenz. Es wird ein Kriterium sein, an dem wir unseren Erfolg messen werden. Daraus folgert, dass wir Internationalität in unserer Arbeit einen viel größeren Stellenwert einräumen werden. Da gibt es vielfache Anknüpfungspunkte, zum Beispiel Partnerregionen und Partnerstädte, das weltweite Netzwerk der Goethe-Institute, die Universitäten und Hochschulen des Landes. Im Übrigens sind die IBAs mit Basel und der IBA Parkstad in den Niederlanden selbst inzwischen ein internationales Format..

Frau Dr. Doehler-Behzadi, wir danken Ihnen für das interessante Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Schlüsselübergabe für das StadtLandSchullabor auf dem Campus der Jenaplanschule
09. Juli 2015

Schlüsselübergabe für das StadtLandSchullabor auf dem Campus der Jenaplanschule

Projektbeteiligte nach der Schlüsselübergabe des StadtLandSchullabors. Foto: Michael Romstöck

Foto: Michael Romstöck

Foto: Michael Romstöck

Die StadtLandSchule ist auch Thema im Journal der Bauhaus-Universität Weimar (S. 80 bis 83): Zum Bauhaus.Journal 

Chronik einer Ausstellung, die nicht stattgefunden haben wird
02. Juli 2015

Chronik einer Ausstellung, die nicht stattgefunden haben wird

Was bedeutet es, wenn die Scheune zur Kulturoase wird, die Stadt zum Produzenten von Lebensmitteln, wenn Megabytes die PS ersetzen oder ein Dorf zum Technologieführer wird? Was ist in Zeiten der Urbanisierung von Lebensstilen und der Globalisierung von Produktion eigentlich noch Stadt und was ist Land? Und was bedeutet es für die Zukunft, wenn die Menschen weniger werden und das Feld mehr wert ist als das Haus? Die Planergemeinschaft Raumlabor aus Berlin hatte für die IBA Thüringen eine Inszenierung entworfen, die genau auf Architektur und Atmosphäre der Viehauktionshalle zugeschnitten war. Eine Ausstellungsarchitektur aus Gewächshäusern hätte eine Landschaft im Haus gebildet. Und die Viehauktionshalle als ländlicher Bau in der Stadt hätte zur großen Metapher für dieses Thema werden können. Mit ihrer eigenen, vielfältigen und gebrochenen Geschichte hätte sie die Transzendenz zwischen Stadt und Land auf ideale Weise zum Ausdruck gebracht.

Für die Viehauktionshalle kamen diese Ideen zu spät. Umso dringlicher stellen sich heute Fragen nach der Rettung der denkmalgeschützten und sanierungsbedürftigen Hetzerhallen und einem würdigen Gedenkort, der nicht in Erinnerung erstarrt. Die historischen Spuren und baukulturellen Traditionen könnten zeitgenössisch fortgeschrieben werden, Kultur und Kommerz, Gebäude und Freiraum eine neuartige Symbiose eingehen. Nach dem Brand der Viehauktionshalle hatten die IBA Thüringen und Raumlabor kurzfristig ein temporäres Ausstellungssystem aus Baugerüsten vorgeschlagen, um die bereits entwickelten Inhalte doch noch zeigen und einen Treffpunkt für öffentliche Diskussionen anbieten zu können. Eine Ausnahmegenehmigung vom geltenden Bebauungsplan konnte die Stadt Weimar auf die Schnelle nicht in Aussicht stellen. Am Ende des Sommers wird also keine Ausstellung stattgefunden haben, dort wo einmal die Viehauktionshalle stand. Nach ihrem tragischen Verlust ist es aber dringend geboten, sich mit der Geschichte des Geländes auseinanderzusetzen und vor allem: mit seiner Perspektive.


Die Diskussionen in der Stadt gehen weiter, so am 29.07.2015 bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Deutschen Nationaltheater. Stadt und Konsumgenossenschaft gehen aufeinander zu, der Freistaat Thüringen stellt Unterstützung für die Gestaltung des Gedenkortes in Aussicht. Das sind Schritte in die richtige Richtung, die für die IBA Thüringen freilich zu spät kommen. Die Ausstellung wurde Anfang Juni abgesagt. Die IBA Thüringen geht mit ihrem ersten STADTLAND Sommer auf Reisen. 

Ideenstudie: STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach
30. Juni 2015

Ideenstudie: STADTLAND! INSELN für den Bahnhof Rottenbach

Der Bahnhofsvorplatz Rottenbach wurde nach Entwürfen des atelier le balto realisiert.

Am 1. Juni 2015 lud die Stadt Königsee-Rottenbach fünf renommierte regionale, nationale und internationale Büros ein, Rottenbach und das Schwarzatal kennenzulernen. Der BahnHofladen gehörte damals noch zum IBA Kandidat 'Resilientes Schwarzatal', das im September 2014 zum IBA Kandidaten nominiert wurde. In der Qualifizierungsphase ging es darum, exemplarische und exzellente Lösungen zu finden, die dem Anspruch einer Internationalen Bauausstellung gerecht werden. Diese müssen nicht immer teurer als der Mindeststandard sein. Manchmal ist es die pfiffige Idee, die das Besondere schafft und gleichzeitig  den Aufwand optimiert. Zu den Kriterien der Bewertung der Ideenstudie zählten deshalb auch die Kosten.

Peter Möller, Geschäftsführer der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn, verwies auf den günstigen Umstand, dass mit der BahnHofladen Genossenschaft im Gegensatz zu ähnlichen Projekten die Nutzung des Bahnhofs geklärt ist. Die Gestaltung des Gesamtensembles soll nicht zuletzt die Bedeutung des Rottenbacher Bahnhofs als Tor zum Schwarzatal zum Ausdruck bringen.

An der Ideenstudie betieligten sich neben atelier le balto:

freiraumpioniere, Weimar
HEINISCH Landschaftsarchitekten, Gotha
evergreen landschaftsarchitektur, Dresden
r + p Landschaft s Architektur, Dresden

 

Baubeginn des StadtLandSchullabors
25. Juni 2015

Studierende der Bauhaus-Universität realisieren Pavillon auf dem Campus der Jenaplanschule

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung
15. Juni 2015

Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’: Ausstellungseröffnung und Preisverleihung

Im Rahmen des Festaktes wurde zugleich die aus dem Wettbewerb hervorgegangene Ausstellung in der Landesvertretung des Freistaats Thüringen beim Bund eröffnet.

Im Anschluss an die Preisverleihung geht die Wanderausstellung mit den Beiträgen aller Wettbewerbsteilnehmer auf Tournee: Bis zum 2. Juli 2015 ist sie im 1. Obergeschoss der Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, in Berlin zu sehen. Danach geht es weiter zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Bonn sowie nach Sömmerda, Erfurt und Weimar. Ein genauer Plan wird noch bekannt gegeben.

Programm der Eröffnung

Projektleitung: Britta Sauter (DEGES), Ulrike Rothe (IBA Thüringen)

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden
06. Mai 2015

Wettbewerb um Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ entschieden

Preisgerichter, Sachverständige und Vorprüfung
Fachpreisrichter
Prof. Undine Giseke, Landschaftsarchitektin/Berlin
Andrea Gebhard, Landschaftsarchitektin/München
Amandus Sattler, Architekt/München
Prof. Ulf Hestermann, Architekt/Erfurt
Tom Unverzagt, Kommunikationsdesigner/Leipzig

Sachpreisrichter
Jürgen Abs, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/Bonn
Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen/Weimar
Ralf Hauboldt, Bürgermeister Stadt Sömmerda
Lutz Irmer, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft/Erfurt

Stellvertretende Fachpreisrichter
Katy Müller, Kommunikationsdesignerin/Leipzig
Michael Rommel, Architekt/Erfurt
Wolfram Stock, Landschaftsarchitekt/Jena

Stellvertretende Sachpreisrichter
Bernhard Heitele, IBA Thüringen/Weimar
NN, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur/Bonn
Otto Rosenstiehl, Stadt Sömmerda
Bernd Rothe, DEGES/Berlin

Sachverständige
Uwe Kettnaker, Thüringer Lnadesverwaltungsamt, Obere Naturschutzbehörde/Weimar
Dr. Mario Küßner, Thüringer Landesamt für denkmalpflege und Archäologie/Weimar

Vorprüfung
PAD .Baum .Freytag .Leesch Architekten & Stadtplaner BDA
unter Mitwirkung von
PSL Landschaftsarchitekten .Ziegenrücker .Kerl

'Vernetzte Stadt – Starke Mitte' begrüßte Europan-Architekten in Gera
30. April 2015

'Vernetzte Stadt – Starke Mitte' begrüßte Europan-Architekten in Gera

Viehauktionshalle
23. April 2015

Viehauktionshalle

Die IBA Thüringen ist bereit, sich bei der Gestaltung des Gesamtareals aktiv einzubringen. Wir wollen dazu beitragen, Nutzungs- und Gestaltungsoptionen für das Areal zu entwickeln. 
Unsere Ausstellung STADTLAND, die unmittelbar auf die Viehauktionshalle zugeschnitten war, wird auf deren Verlust reagieren. Wir sind dabei, sie neu zu konzeptionieren. Die Ausstellungseröffnung am 28. Mai haben wir abgesagt, unsere Ausstellung STADTLAND selbst nicht. Das Ensemble der Viehauktionshalle behalten wir dabei im Blick.“

Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen

Das erste IBA Magazin ist da!
20. März 2015

Das erste IBA Magazin ist da!

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Gera ist Standort beim internationalen Ideenwettbewerb Europan 13
02. März 2015

Gera ist Standort beim internationalen Ideenwettbewerb Europan 13

Interdisziplinärer Planungswettbewerb für Tank- und Rastanlage 'Leubinger Fürstenhügel'
10. November 2014

Interdisziplinärer Planungswettbewerb für Tank- und Rastanlage 'Leubinger Fürstenhügel'

Erste Schwarzburger Gespräche mit Beteiligung der IBA
25. Oktober 2014

Erste Schwarzburger Gespräche mit Beteiligung der IBA

Räume auf – Licht an: ‚Open station’ im Bahnhof Apolda
16. Oktober 2014

Räume auf – Licht an: ‚Open station’ im Bahnhof Apolda

Vierter IBA Salon im Bahnhof Apolda
16. Oktober 2014

Vierter IBA Salon im Bahnhof Apolda

Von 'Apolda, Apolda.' bis zum 'Wallgucker für Erfurt': Erste IBA Kandidaten in Jena nominiert
01. Oktober 2014

Von 'Apolda, Apolda.' bis zum 'Wallgucker für Erfurt': Erste IBA Kandidaten in Jena nominiert

Drei Projekträume vorgestellt

Zudem hat die IBA Thüringen drei 'Erwartungsräume' definiert: die 'Region Mittleres Thüringen', in dem sich vielfältige Projektideen versammeln – von Fragen der Gesundheit wie im Fall der Waldklinik Eisenberg bis zu Tourismusentwicklungen entlang von Saale und Ilm, den 'Kooperationsraum Stadt', in dem die IBA auf das Netzwerk PRINZIBA für Interkommunale Zusammenarbeit zugehen wird, sowie den 'Gestaltungsraum Erlebbare Landschaft'. In diesen Bereichen begegnen sich vielfältige Projektideen, die noch weiterer Präzisierung bedürfen. „Es sind Themenfelder und Projekträume, wo wir uns bewegen und noch weitere Arbeit investieren werden“, formulierte die IBA Geschäftsführerin.
Marta Doehler-Behzadi gab abschließend einen Ausblick auf den weiteren Arbeitsprozess, der vor dem IBA Team und den Kandidaten liegt: „Nun geht es für die 16 Kandidaten und drei Erwartungs-räume in eine gemeinsame Qualifizierungsphase. Ich freue mich sehr auf diesen Dialog.“

Auf einem Rundgang durch die Ausstellung hatten die zahlreichen Besucher im Anschluss an dieses Forum II Gelegenheit, einen Überblick über die Ideenfülle im Land zu erhalten. Zu sehen waren sämtliche Plakate – auch diejenigen Ideen, die nicht den Titel 'IBA Kandidat' erhielten.

Zum Video zur Nominierung der IBA Kandidaten
Zur Entscheidung 16+3

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16 + 3: Entscheidung für IBA Kandidaten
30. September 2014

16 + 3: Entscheidung für IBA Kandidaten

Der Natur auf der Spur: IBA bereist den Landkreis Nordhausen
23. September 2014

Der Natur auf der Spur: IBA bereist den Landkreis Nordhausen

Weiter ging es in die Nordhäuser Bäckerstraße. Nach den Plänen der Stadt wird sich das historische Quartier zu einem klimaneutralen Viertel mit einer angepassten Infrastruktur für alle Generationen wandeln. Investiert wird derzeit kaum in das Areal mit seinen denkmalgeschützten Kelleranlagen. Die Stadt möchte gemeinsam mit ihrem Projektpartner Fachhochschule Nordhausen hier neue Modelle des Zusammenlebens erproben und Strategien für die Energiewende etablieren, etwa durch den Ausbau des Nahwärmenetzes oder e-Carsharing. Nicht zuletzt durch altersgerechte Angebote in der Infrastruktur soll rund um die Bäckerstraße ein lebenswertes und nachhaltiges Altstadtquartier entstehen, das den demografischen Wandel berücksichtigt. Im gesamten Prozess wird eine aktive Bürgerbeteiligung angestrebt.

Im Bürgerhaus von Nordhausen folgten zwei weitere Präsentationen: zum einen stellte die Fachhochschule Nordhausen ein Vorhaben zum Thema energetisch-ökologischer Stadtumbau vor, zum anderen ging es um die Gestaltung und Nutzung ‚erlebbarer Landschaften’.
Zunächst sprachen Prof. Dr. Dagmar Everding und Ariane Ruff, beide von der FH Nordhausen, über ihre Projektidee ‚Pfade in der Energie-Kultur-Landschaft/Offenes Stadtumbau-Labor an der Fachhochschule Nordhausen’. In Nordhausen ist bereits eine Vielzahl von Projekten des energetischen-ökologischen Stadtumbaus realisiert. Durch ein offenes Messlabor an der Fachhochschule mit laufendem Monitoring und kontinuierlicher Bürgerbeteiligung will man den Stadtumbau entlang von Pfaden in der Energie-Kultur-Landschaft Nordhausens weiter erforschen. Impulse erhoffen sich die Wissenschaftlerinnen durch Vorhaben wie den Umbau des Quartiers Nordhausen-Ost.

‚Nordhäuser Se(h)en Potential’ beschäftigt sich mit dem Areal von Kiesseen am Rand der Kreisstadt. Bislang wurden die unweit von Südharz, Kyffhäuser und Hainleite gelegenen Seen von Tauchern, Bade- und Freizeitgästen wild genutzt. In der Region läuft der Bergbaubetrieb weiter, was Konflikte mit sich bringt. Um diese zu lösen, will man eine neue Prozesskultur mit vielen Akteuren etablieren. Der innovative Einsatz von regenerativer Energie macht das Projekt zu einem nachhaltigen Vorhaben. Nach dem Wunsch der Initiatoren – dem privaten Investor Axel Heck von der Seelano GmbH, der Stadtverwaltung Nordhausen sowie der FH Nordhausen – sollen die Seen regionale wie überregionale Bedeutung erlangen.

Mit einer Podiumsdiskussion, an der sich auch Staatssekretärin Inge Klaan beteiligte, endete diese IBA on tour durch den Landkreis Nordhausen. Weitere Impulse kamen von Gisela Hartmann, der Vorstandsvorsitzenden des Fördervereins Park Hohenrode. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Erwartungen an die IBA Thüringen sowie neue Ansätze und Impulse, die sich für den Landkreis in Zukunft ergeben könnten.

Es ging auch um Projektideen, die zum 1. IBA Projektaufruf eingereicht worden waren. „Zu lernen, wer hinter den Projekten steckt, ist noch einmal interessanter als das bloße Papier der Projekteinreichung zu lesen“, sagte IBA Geschäftsführerin Marta Doehler-Behzadi mit Blick auf die breite lokale Beteiligung.

Überwältigende Beteiligung im 1. IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’
16. Juli 2014

Überwältigende Beteiligung im 1. IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand!’

Partner-Netzwerk der IBA Thüringen startet mit erstem Netzwerk-Frühstück
09. Juli 2014

Partner-Netzwerk der IBA Thüringen startet mit erstem Netzwerk-Frühstück

Kuratorium diskutiert IBA Zukunftsstrategien
07. Juli 2014

Kuratorium diskutiert IBA Zukunftsstrategien

IBA Besuch im Wartburgkreis widmet sich Stadtentwicklung
23. Juni 2014

IBA Besuch im Wartburgkreis widmet sich Stadtentwicklung

Um Ruhla künftig als attraktives Reiseziel zu etablieren, sind mehrere Maßnahmen geplant.
Eine Initiative, um den Fremdenverkehr anzukurbeln und die Stadt zum Anziehungspunkt für Besucher zu machen, sind die ‚Lux Festspiele’. Ihr Name geht auf Friedrich Lux, einen aus Ruhla stammenden Opernkomponisten der Romantik, zurück. Wie die Initiatoren erläuterten, können sich Ruhla und die Region von einer Industrielandschaft zu einem Festspielort entwickeln. Getragen von einem Verein fanden die Festspiele in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Diese sollen fortan kontinuierlich professionalisiert und auf Schlossanlagen und weitere Orte in der Region ausgedehnt werden. Kultur und Musik könnten so das Image von Ruhla künftig positiv prägen.

In der Kreisstadt Bad Salzungen präsentierte der Planer Dr. Burlein das Projekt ‚Gartenstadt Allendorf’. Nach dem Rückbau der Plattenbauten soll auf diesem Areal, unter Einbeziehung der bestehenden Infrastruktur, ein vielfältiges Quartier mit hohen Freiraumqualitäten entstehen. Vorgesehen sind unterschiedliche Wohn- und Gebäudetypologien in Plusenergiebauweise.

Unter dem Motto ‚Wohnen. Leben. Zukunft – Labor3’ sind in Bad Salzungen noch zwei weitere Modellquartiere geplant. Zum einen das Identitätsquartier ‚Stadtkern’, in dem man zur Sicherung des ortstypischen Charakters den Leerstand aktiv managen möchte; zum anderen das Mobilitätsquartier ‚Bahnhofsareal’, wo im Rahmen der Umgestaltung die Verbindung zur Stadt und den Kuranlagen optimiert werden soll.

Mit einer Gesprächsrunde im historischen Gradierwerk von Bad Salzungen fand diese IBA on tour ihren Abschluss.  Kritisch diskutiert wurden etwa die bestehenden Standards im Bauwesen. Knut Rommel vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Meiningen formulierte: „Es sollte mehr um Prozesse und Verfahren gehen, beispielsweise um die Frage, inwiefern Eigenleistung als Eigenanteil im Rahmen von Förderprogrammen eingebracht werden kann.“ Und Dr. Uwe Wilke vom Büro Erfurt und Partner GmbH ergänzte: „Standards zu hinterfragen ist wichtig. In der Architektenkammer haben wir gesagt, dass wir neue Ideen und neue Standards für Thüringen benötigen.“

Standardisierte Verfahren und Abläufe kritisch auf den Prüfstand zu stellen, ist ein Thema, das auch die IBA Thüringen umtreibt und dem sie sich in den kommenden Jahren widmen wird. Abschließend brachte der Landrat Reinhard Krebs seine Erwartungen an die IBA Thüringen auf den Punkt: Das allerwichtigste ist, dass die IBA Anstöße für neue Ideen gibt.“

Ein Landkreis macht Schule: Auf Tour um den Kyffhäuser
17. Juni 2014

Ein Landkreis macht Schule: Auf Tour um den Kyffhäuser

In der Cruciskirche in Sondershausen, der abschließenden Station dieser IBA on tour, stand mit dem Kyffhäuserdenkmal ein zentrales Wahrzeichen des Landkreises auf dem Programm: Das Denkmal wurde in den letzten Jahren aufwändig saniert, doch trotz der Bekanntheit fehlt bislang ein schlüssiges Konzept für die museale Vermittlung der komplexen Geschichte des Ortes. Zusammen mit dem Studiengang MediaArchitecture an der Bauhaus-Universität Weimar entstanden erste Ansätze, um den Kyffhäuser mit Hilfe neuster Medien zu einem zukunftsfähigen Ort des Erfahrens und Lernens zu gestalten.

Die sanierte Cruciskirche selbst und ihre Revitalisierung waren ebenfalls Thema der Tour. Bereits 2001 wurde eine Initiative gestartet, um die baufällige Kirche wieder in das städtische Leben zu integrieren. Bei der Realisierung des ‚Bürgerzentrums Cruciskirche’ haben die Vereinsmitglieder erhebliche Eigenleistungen als anrechenbaren Eigenanteil in den Förderprogrammen erbracht. Kurz vor Abschluss des Umbaus zeigen sich positive Effekte für das Wohngebiet am Wippertor und die angrenzende Altstadt.

Die zentralen Fragen des Tages wurden abschließend auf einer Podiumsdiskussion in der Cruciskirche diskutiert. Dr. Marta Doehler-Behzadi zeigte sich im Hinblick auf den demografischen Wandel beeindruckt von der Offenheit und Ehrlichkeit beim Austausch mit den örtlichen Akteuren im Kyffhäuserkreis. Und Landrätin Antje Hochwind zog trotz der noch zu bewältigenden Herausforderungen eine optimistische Zwischenbilanz: „Wir haben hier im Landkreis viel Zeit gebraucht, um den demografischen Wandel wahrzunehmen. Ich habe den Eindruck, dass er mittlerweile tatsächlich die Menschen erreicht hat.“
Im diesem Zusammenhang verwies die IBA Geschäftsführerin auf das künftige Gesicht der städtischen Quartiere: „Ich glaube schon, dass sich die IBA in Thüringen überwiegend im Bestand abspielt – aber nicht nur, da sich Städte trotz Bevölkerungsrückgang auch erneuern müssen.“

Zwischen Vergangenheit und Zukunft durch den Landkreis Sömmerda
12. Juni 2014

Zwischen Vergangenheit und Zukunft durch den Landkreis Sömmerda

Das Team reiste anschließend direkt weiter in die ‚Steinzeit’ – über die sich Besucher künftig im Bilzingslebener Steinzeitgarten informieren können. „Wenn Bilzingsleben eine archäologische Fundstätte von Weltrang ist, sollte auch deren Vermittlung und Architektur diesem Anspruch entsprechen“, formulierte Dr. Doehler-Behzadi ihre Erwartungen an den Ort.

Bei Grabungen wurden hier Reste von Siedlungen von ca. 300.000 v.Chr. entdeckt. Die große Herausforderung besteht darin, den Fundort und dessen Geschichte touristisch, architektonisch und pädagogisch seiner archäologischen Bedeutung entsprechend darzustellen. Inwiefern dieser Anspruch sich bereits konzeptionell widerspiegelt, darüber informierten Herr Brühl vom Landratsamt Sömmerda sowie Prof. Dr. Harald Kunze.

Den Schlusspunkt dieser IBA on tour setzte das Projekt ‚Kulturforum Bilzingsleben’. Im Kern ging es um die Herausforderungen des Transformationsprozesses und neue Strategien für die Nutzung von etwa 2.300 Kirchenbauten in Thüringen, für die das Kulturforum ein Beispiel werden möchte. Die anwesenden Vertreter der Evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland (EKM) und der Kommune erläuterten, welche Problematik aber auch Chance im Weiter-, Neu- und Umnutzen dieser Sakralbauten in Zeiten des demografischen Wandels liegt.

Am Abend schloss sich eine Diskussionsrunde mit kommunalen Vertretern und rund 50 Besuchern in Sömmerda an. Landrat Harald Hennig betonte abschließend: „Gute Ideen und Projekte dürfen an Gemeinde- oder Landkreisgrenzen nicht halt machen.“

Ein Einschätzung, die die IBA Thüringen voll und ganz teilt.

Schönheit im Wandel: IBA besucht Saale-Holzland-Kreis
03. Juni 2014

Schönheit im Wandel: IBA besucht Saale-Holzland-Kreis

Den Schlusspunkt der IBA on tour setzte eine Podiumsdiskussion im Kaisersaal des Eisenberger Schlosses.

Landrat Andreas Heller zeigte sich trotz zahlreicher Herausforderungen zufrieden mit dem bisher Erreichten. „Wir haben vielfältige Projekte vorzuweisen, und wir haben unter anderem über die Regionale Aktionsgruppe, die Bioenergieregion schon viel in Angriff genommen und erreicht. Jetzt interessiert uns: Wo stehen wir mit unseren Ideen im Thüringer und deutschlandweiten Vergleich? Sind unsere Ideen umsetzbar? Welche Perspektive haben wir?“ Die Geschäftsführerin der IBA Thüringen, Frau Dr. Marta Doehler-Behzadi, formulierte abschließend ihre Wünsche an die IBA: „Ich würde mir wünschen, dass durch die IBA in erster Linie die Thüringer selbst eine große Aufmerksamkeit für ihr Land entwickeln“.

Der Besuch im Saale-Holzland-Kreis Landkreis hat gezeigt, dass die Akteure vor Ort die Erfahrungen und Impulse der IBA nutzen und in einen fruchtbaren Dialog treten möchte.

IBA Thüringen beim 8. Mitteldeutschen Architektentag zum Thema ‚Architektur konkret: Herausforderung Zukunft’
23. Mai 2014

IBA Thüringen beim 8. Mitteldeutschen Architektentag zum Thema ‚Architektur konkret: Herausforderung Zukunft’

IBA on tour erkundet das Altenburger Land
20. Mai 2014

IBA on tour erkundet das Altenburger Land

Die IBA Thüringen interessierte sich auf ihrer Tour auch für Konzepte, die den Landkreis erlebbarer machen, wie etwa der Viaduktradweg Altenburger Land. Das vom Viaduktradweg e.V. getragenene und in Zusammenarbeit mit Deutscher Bahn und NABU Deutschland geplante Projekt soll dazu dienen, die 16 km lange Strecke mit ihren 100jährigen Brückenbauwerken zum „Erlebnisband“ umzugestalten. Entlang des Viadukts können Radwanderer Natur und Kultur zugleich erkunden, so der Projektansatz.

Auch die Kreisstadt Altenburg steht vor großen Herausforderungen. Das zeigte der Rundgang mit der Leiterin des Referates Stadtplanung Uta Wolf. Sie wies auf innerstädtische Brachen und den prekären Leerstand von historischen und stadtbildprägenden Gebäuden hin. Beim Besuch im Lindenau-Museum Altenburg wurden die Sanierung und Erweiterung des Museums unter besonderer Berücksichtigung energetischer Lösungen diskutiert.

Ihren Schlusspunkt fand diese IBA on tour mit einer von Blanka Weber moderierten Podiumsdiskussion im Landschaftssaal des Landratsamts. Matthias Izerott vom Genossenschaftsverband e.V. stellte in einem Vortrag Möglichkeiten des Genossenschaftswesens bei der Lösung regionaler Probleme vor. "Die besichtigten Projekte sind hervorragende Beispiele dafür, wie Verantwortung an Bürger und Initiativen abgegeben wird und so sowohl ein neues Gemeinschaftsgefühl erzeugt als auch die Lebensqualität vor Ort erhöht werden kann“, fasste Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi die Eindrücke zusammen.

Beitrag auf tv.altenburg  (Teil 1)
Beitrag auf tv.altenburg  (Teil 2)

Ideenvielfalt bei IBA on tour im Saale-Orla-Kreis
07. Mai 2014

Ideenvielfalt bei IBA on tour im Saale-Orla-Kreis

„Ich möchte allen Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern Mut machen, sich in den IBA Prozess einzubringen, und einen Beitrag zur Zukunftswerkstatt Thüringen zu machen“, so die IBA Geschäftsführerin zum Abschluss der Veranstaltung.

Mit einer Fläche von insgesamt 1.148 km² ist der Saale-Orla-Kreis der drittgrößte Flächenlandkreis Thüringens. Bad Lobenstein, Pößneck, Schleiz und Neustadt-Triptis sind vier Zentren des ländlich geprägten Raums. Eine Besonderheit stellen der Naturpark Schiefergebirge und die Saalekaskaden dar. 

Lust auf Zukunft! und Qualität statt Masse: Erster IBA Projektaufruf
06. Mai 2014

Lust auf Zukunft! und Qualität statt Masse: Erster IBA Projektaufruf

Die Impulsbeiträge der Best-Pratice-Beispiele wurden auch im zweiten Teil der Veranstaltung, der sich dem Thema ‚Landschaften‘ widmete, durch Debatten begleitet.

Im Veranstaltungsblock stellte z.B. Christian Hiss die Regionalwert AG Freiburg vor. Auf der Grundstruktur der Aktiengesellschaft wird ein Netzwerk von regionalen Bio-Unternehmen finanziert und aufgebaut – ein Netzwerk, das die regionale Wirtschaft nachhaltig stärkt. Landschafts- und Baukulturprojekte standen im Mittelpunkt von Prof. Dr. Sören Schöbel-Rutschmanns Vortrag. Anhand von Beispielen der Windenergie, Photovoltaik und Wasserkraft verdeutlichte er, wie die erneuerbaren Energien die Chance eröffnen, Landschaft und Infrastruktur wieder als gesellschaftliche Aufgabe von Baukultur zu entwickeln. Über ‚Architektur mit Aussicht‘ sprach Hubertus Adam vom Schweizerischen Architekturmuseum Basel. Der Kunst- und Architekturhistoriker zeigte zahlreiche Praxisbeispiele architektonischer Interventionen in verschiedenen Landschaftsräumen und verdeutlichte ihre touristische Bedeutung.  Schließlich kam Klaus Wichert vom Regionalpark Portal Weilbacher Kiesgrube zu Wort, der den Ansatz des ‚Regionalpark RheinMain‘ ausführte, einen regionalen Erholungs- und Erlebnisraum in der dicht besiedelten Landschaft der RheinMain Region zu bieten.

Die vorgestellten Vorhaben könnten als Vorreiter fungieren und machten die IBA auch in Thüringen greifbarer. Landesbauminister Christian Carius sprach von einer neuen Phase für die IBA Thüringen: „Ich glaube, dass wir heute mit dem ersten IBA Aufruf eine neue Phase eingeleitet haben. Nun wird die tatsächliche IBA Story geschrieben. Die Landesregierung steht hinter dieser IBA, hinter den einzelnen Projekten“, so Carius.

IBA Geschäftsführerin Doehler-Behzadi bot allen Teilnehmern im Projektverfahren den Dialog und die Beratung durch die IBA GmbH an. Sie freue sich auf ihre neue Rolle: Die IBA bedeute Arbeit, aber auch viel Spaß – zehn Jahre Zukunftslabor  liegen vor Thüringen und den Thüringern.

Video zum 1. IBA Projektaufruf

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IBA Kompass erschienen
06. Mai 2014

IBA Kompass erschienen

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Dr. Marta Doehler-Behzadi leitet ab 1. Mai 2014 die Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH
14. April 2014

Dr. Marta Doehler-Behzadi leitet ab 1. Mai 2014 die Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH

IBA Fachbeirat gibt Empfehlung für IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand’
28. März 2014

IBA Fachbeirat gibt Empfehlung für IBA Projektaufruf ‚Zukunft StadtLand’

Engagierte Akteure bei IBA on tour im Ilm-Kreis
25. März 2014

Engagierte Akteure bei IBA on tour im Ilm-Kreis

Konzepte zu Energie, Wohnen und Mobilität im Landkreis Gotha
20. März 2014

Konzepte zu Energie, Wohnen und Mobilität im Landkreis Gotha

Weitere Stationen auf der Tour waren die Stadt Waltershausen und die Gemeinde Günthersleben-Wechmar. Beide Orte beschäftigen sich in verschiedenen Ansätzen mit Wohnkonzepten und Stadterneuerung im historischen Kontext. Während in Waltershausen im Projekt ‚Wohnen am Klaustor’ erste Ideen für zeitgemäßes Wohnen im Rahmen eines Architekturwettbewerbes gesucht wurden, sind in der Domäne Wechmar die Ergebnisse von Umbau und Modernisierung eines historischen Denkmals zu einem Wohngebäude bereits zu sehen. Im Kurort Friedrichroda begegnete der IBA-Delegation erneut die Thüringerwaldbahn, für die hier ein multimodaler Verkehrsknoten entwickelt werden soll.

Die Herausforderungen für eine post-fossile Mobilität stellte auch Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup  bei der abschließenden öffentlichen Veranstaltung heraus: „Öffentlicher Nahverkehr, Elektromobilität, Car-Sharing und Radfahren werden die künftige Mobilitätskultur prägen. Für Thüringen mit seiner polyzentrischen Siedlungsstruktur und seiner geringen Dichte stellt dies eine besonders große Herausforderung dar.“

IBA Werkstattgespräche
05. März 2014

IBA Werkstattgespräche

Baukultur machen!
26. Februar 2014

Baukultur machen!

Frau Dr. Doehler-Behzadi bekräftigte: „Zu wirklicher Baukultur gehören immer alle. Die zivilgesellschaftliche Komponente ist ganz entscheidend“.

Einig sind sich die Podiumsteilnehmer, dass auf dem Weg zum Baukulturland Thüringen neue Verfahrenswege erforderlich sind, und dass die IBA Thüringen als Laboratorium der Baukultur hier als Motor fungieren kann.

„Ich erwarte von der regional breit aufgestellten IBA Thüringen, dass sie eine IBA der Baukultur ist. Sie muss die richtigen Aufgaben erfassen und zum Trendsetter dieser Entwicklungen werden. Es muss ihr gelingen, mit den Beteiligten ein Milieu im Land herzustellen, das fruchtbar ist und etwas hervorbringt“, fasst Dr. Marta Doehler-Behzadi ihre Erwartungen an die IBA Thüringen zusammen. „Ich wünsche mir, dass man im IBA Präsentationsjahr vom Baukulturland Thüringen spricht und dass man es auch sehen kann. Ich verstehe die IBA als Katalysator, mit der Aufgabe, Baukultur exemplarisch umzusetzen“, so Marta Doehler-Behzadi weiter. Insbesondere im Bereich der Energiewende sehe sie Bedarf, da Baukultur dort noch nicht annähernd erfunden sei.  

Muck Petzet hingegen erwartet von der IBA Thüringen angemessene Lösungen. „Ich wünsche mir, dass die IBA Qualitäten herausholt, dass sie zeigt, wie sich diese Qualitäten weiterentwickeln können. Die Schönheiten des Alltags in versteckten Bereichen offenzulegen, halte ich für fundamental.“

„Bei der Diskussion über die Thüringer Ressourcen wird deutlich, dass Landschaften und Städte intelligent weiter genutzt werden können. Die IBA Thüringen kann dabei als Motor von Baukultur in Thüringen wirken. Das Thema Baukultur wird die IBA als Bindegewebe über die nächsten zehn Jahre begleiten“, zieht IBA Geschäftsführer Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup Bilanz des IBA Salons.

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