STADTLAND Sommer

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Rückblick
01. Oktober 2015 bis 02. Oktober 2015

IBA Forum STADTLAND

Das internationale Forum STADTLAND bildet den Abschluss des STADTLAND Sommers der IBA Thüringen. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen gesellschaftliche Transformationsprozesse, denen eine neue Lesart von STADTLAND zugrunde gelegt wird. Welche Perspektiven eröffnet ein vernetztes, voneinander abhängiges wie aufeinander bezogenes Verständnis von Stadt und Dorf, Siedlung und Landschaft? Wie verhält sich eine neue, gleichberechtigte Stadt-Land-Beziehung im Kontext einer neuen Ressourcenverantwortung und knapper öffentlicher Kassen? Wie organisiert sich gesellschaftliches Zusammenleben in Zeiten des demografischen Wandels und der Energiewende zwischen Stadt und Land? Wer macht und verantwortet zukünftig die Entwicklung in Stadt und Land? Kann STADTLAND als Modell für gesellschaftlichen Fortschritt dienen?

Anhand von Studien und Praxisprojekten sollen im IBA Forum dazu aktuelle Positionen dargestellt und diskutiert werden. In vier Abschnitten – Perspektiven, Phänomene, Methoden und Macher – werden Vertreter aus Forschung, Verwaltung und Praxis aus dem In- und Ausland die Herausforderungen und Potentiale eines räumlichen, wie gesellschaftlichen Stadt-Land-Zusammenhangs benennen und diskutieren.

Im Rahmen des IBA Forums wird eine Pop-Up-Ausstellung mit Berichten und Ergebnissen des STADTLAND Sommers zu sehen sein. Die Teilnehmer der Konferenz können sich dort auch über die Themen und Projektprozesse der IBA Thüringen informieren und mit den IBA Machern ins Gespräch kommen.

  1. Konferenzteilnehmer:
  2. Dr. Kenneth Anders, Kulturwissenschaftler, Soziologe und Philosoph, Büro für Landschaftskommunikation, Bad Freienwalde
  3. Dr. Stefan Carsten, Zukunftsforscher und Stadtgeograf, raumtaktik, Berlin
  4. Theo Deutinger, Architekt und Designer, TD, Flachau/Amsterdam
  5. Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth, Medienwissenschaftler, Cologne Game Lab der TH Köln
  6. Thomas Gröbly, Ethiker, Vorstand Neustart Schweiz, Zürich
  7. Prof. Julian Petrin, Stadtplaner, urbanista, Hamburg
  8. Valentin Thurn, Filmemacher, Initiator und Vorstand Taste of Heimat e.V., Köln
  9. Prof. Dr. Harald Welzer, Soziologe, FUTURZWEI Stiftung Zukunftsfähigkeit, Potsdam

Moderation und Kommentar:
Christian Holl, freier Architekturkritiker und Publizist, frei04 publizistik, Stuttgart

Pop-up Ausstellung
01.10.15 ab 18.00 Uhr (Vernissage), 02.10.15 bis 18.00 Uhr (Finissage)

Konferenz
02.10.15 von 09.30 bis 17.00 Uhr 

Programm
Das vollständige Programm des IBA Forums STADTLAND können Sie hier herunter laden.

Anreise und Unterkunft
Sollten Sie von außerhalb anreisen, haben Sie die Möglichkeit, durch das Kooperationsangebot der Thüringer Tourismus GmbH, der weimar GmbH und der Deutschen Bahn zum Preis von 99,- Euro (2. Klasse, Hin- und Rückfahrt) bzw. 159,- Euro (1. Klasse, Hin- und Rückfahrt) zu reisen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung zur Veranstaltung. 
Falls Sie eine Unterbringung in Weimar benötigen, können Sie sich gern an die Tourist-Information der Stadt Weimar wenden (03643 - 745 0). 

Das IBA Forum STADTLAND ist eine Veranstaltung im Rahmen des Netzwerks ’IBA meets IBA’ und wird unterstützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

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Bibliotheksinnenhof und Audimax der Bauhaus-Universität Weimar
Steubenstraße 6/8
99423 Weimar
Deutschland
Rückblick
26. September 2015

1. Thüringer BürgerEnergie-Tag

Unter dem Motto 'Energie in Bürger-Hände' veranstaltet der IBA Kandidat BürgerEnergie Thüringen (BETh) e.V. zusammen mit Thüringer Bürger-Energiegenossenschaften, der ThEGA und zahlreichen weiteren Kooperationspartnern am Samstag, 26. September den 1. Thüringer Bürger-Energie-Tag. Der zentrale Teil wird in der Zeit von 12.00-16.00 Uhr auf dem Erfurter Anger stattfinden. 

In kurzen Talkrunden stellen Thüringer Bürger-Energiegenossenschaften ihre Projekte und Beteiligungsangebote vor und diskutieren mit Experten aus Politik, Organisationen und Verbänden über zentrale Themen der Energiewende, wie den Ausbau Erneuerbarer Energien, bürgerschaftliche Teilhabe und auch über Möglichkeiten, den eigenen Stromverbrauch zu senken. Gemeinschaftliche Solaranlagen spielen ebenso eine Rolle, wie genossenschaftliche Wärmenetze und zukünftige Bürgerwindparks.

An Informationsständen gibt es energiegeladene Mitmachangebote für Groß und Klein. Musik und Moderation übernimmt Radio F.R.E.I. aus Erfurt.

Start ist um 12.00 Uhr mit einer großen Fotoaktion 'BürgerEnergie ist Klimaschutz', die gemeinsam mit der Klimaallianz und dem bundesweiten Bündnis BürgerEnergie im Rahmen des bundesweiten 'Klima-Aktionstages' veranstaltet wird.  

Das detaillierte Programm sowie weitere Angebote zum 1.Thüringer Bürger-Energie-Tag finden Sie unter: http://www.buergerenergie-thueringen.de/

 

Rückblick
25. September 2015 bis 26. September 2015

Schwarzburger Gespräche 2015
Resilienz: Dauerhafte Stabilität und ‚Gutes Leben’ in der Region

Bei den Schwarzburger Gesprächen 2015 handelt es sich um ein zweitägiges Vernetzungstreffen der Zukunftswerkstatt Schwarzatal. Im Zentrum des Kolloquiums steht die Frage, wie ein ‚Gutes Leben’ für heutige und zukünftige Generationen gesichert werden kann. Die Zukunftswerkstatt Schwarzatal ist Kandidat der IBA Thüringen.

Veranstalter: Zukunftswerkstatt Schwarzatal

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Kaisersaal Schwarzburg
Schloßstraße 5
07427 Schwarzburg
Deutschland
Rückblick
24. September 2015 - 19:30

Bahnhofsdinner:
Haus sucht Nutzer!

24. September 2015 | 19.30 bis 22.30 Uhr | Apolda

Ein gemeinsames Abendessen soll den Anlass bieten, um miteinander über zukünftige Nutzungen und neue Betreiberideen für den Bahnhof Apolda ins Gespräch zu kommen. Dazu lädt die IBA Thüringen gemeinsam mit dem Eigentümer des Gebäudes, der LEG Thüringen und Vertretern der Stadt aktive Bürger sowie Vertreter aus Kultur, Wirtschaft, sozialen Diensten aus Apolda und Umgebung ein. Zwei externe Gäste werden mit kurzen Projektpräsentationen die ungewöhnliche Ideensuche bei gutem Essen zusätzlich anreichern.

Externe Gäste:

  1. Prof. Brigitte Hartwig, Hochschule Anhalt, Projekt ‚VorOrt’, Dessau-Roßlau
  2. Andreas Krüger, Vorstand belius Stiftung, Berlin

Diese Veranstaltung ist eine geladene, nicht öffentliche Veranstaltung.

Die IBA STADTLAND Aktion wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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Bahnhof Apolda, Schalterhalle
Bahnhofstraße 69
99510 Apolda
Deutschland

Mehr Energieakteure gesucht!
Was wäre, wenn alle Thüringer zu Prosumenten würden?

21. September 2015 | 17 bis 19 Uhr | Weimar

Die Energieerzeugung ist an einem historischen Wendepunkt angelangt, an dem ein Wechsel vom fossilen in ein erneuerbares Zeitalter stattfindet. Die Chance liegt in der Umorganisation des Energiesektors hin zu einer dezentralen Versorgung mit hoher regionaler Wertschöpfung. Dabei geht es nicht nur um die regionale Produktion von erneuerbarer Energie, sondern auch um neue Formen regionaler Vermarktung. Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Wer sind die Thüringer Energieakteure und was sind ihre Ziele? Welche Formen der Kooperation, aber auch Rahmenbedingungen braucht es, damit die lokale Wertschöpfung der Energiewende in Thüringen nachhaltig gelingt?

Teilnehmer des öffentlichen Tischgesprächs:

  1. Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz
  2. Stefan G. Reindl, Sprecher des Vorstands Thüringer Energie AG, Erfurt
  3. Rolf Hagelstange, Geschäftsführer Stadtwerke Meiningen GmbH, Meiningen
  4. Matthias Golle, Vorstand BürgerEnergie Thüringen Sachsen eG iG, Weimar (IBA Kandidat)
  5. Kai Hock, Vorstand Bürgerwerke eG, Heidelberg
  6. Robert Spanheimer, Vorstand Regionalstrom Franken eG, Nürnberg 

Die IBA STADTLAND Gespräche werden durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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Lichthaus Weimar
Am Kirschberg 4
99423 Weimar
Deutschland
Rückblick
19. September 2015 bis 20. November 2015

IBA meets IBA

Die IBA Thüringen ist Teil des Netzwerks der Internationalen Bauausstellungen ‚IBA meets IBA’.
Neben der IBA Thüringen gibt es aktuell die IBA Basel, IBA Heidelberg und die niederländische IBA Parkstad Limburg. Letztere ist Gastgeber für die Ausstellung ‚IBA meets IBA’, auf der alle ehemaligen und aktuellen Internationalen Bauausstellungen vorgestellt werden – so auch die IBA Thüringen.

Veranstalter: IBA Parkstad Limburg

Weitere Informationen unter: www.iba-parkstad.nl

SCHUNK* Glaspaleis, Museumssaal
Bongerd 18
6411 JM Heerlen
Niederlande

Internationale Nachbarn willkommen!
Was wäre, wenn die Welt nach Thüringen zieht?

14. September 2015 | 16 bis 18 Uhr | Zeulenroda-Triebes

Der Durchschnittsthüringer ist 47 Jahre alt und fast neun Jahre älter als sein Vorgänger 1990. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Auszubildenden in den letzten zehn Jahren nahezu halbiert. Zuwanderung ist ein zentrales Thema für die Zukunft von Thüringen. Gerade Vertreter von Unternehmen machen auf den Fachkräftemangel aufmerksam. Doch wie kann eine Willkommenskultur in Klein- und Mittelstädten gelingen? Welche Chancen, aber auch Probleme sind mit Zuwanderung verbunden; was ist eine interkulturelle Nachbarschaft und wie kann man sie gestalten? Wo muss man wie anpacken, damit Thüringen ein neues Zuhause für viele wird?    

Teilnehmer des öffentlichen Tischgesprächs:

  1. Dieter Weinlich, Bürgermeister Zeulenroda-Triebes
  2. Burkhardt Giermann, Mitgründer Initiative ‚Zeulenroda-Triebes für Alle. Die bunte Stadt mit Herz’, Zeulenroda-Triebes
  3. Julia Albani, Kuratorin, Kommunikationsagentur Bureau N, Berlin/Lissabon
  4. Guido Meincke, Vorstand Machbarschaft Borsig11 e.V., Dortmund
  5. Prof. Steffen Schuhmann, Kommunikationsdesigner, anschlaege.de, Berlin 

Die IBA STADTLAND Gespräche werden durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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Stadthalle Zeulenroda
Am Puschkinpark 3
07937 Zeulenroda-Triebes
Deutschland
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12. September 2015 - 14:00

Neue Allianzen gebraucht!
Was wäre, wenn sich eine Region gemeinsam umbaut?

12. September 2015 | 14 bis 16 Uhr | Dornburg

Thüringen ist geprägt von kleinen und mittleren sowie wenigen großen Städten und einer überwiegenden Anzahl von Dörfern. Mehr als die Hälfte der Thüringer lebt in Gemeinden unter 1000 Einwohner. Gleichzeitig verfügt Thüringen mit seinen Schlössern und Burgen, Höfen und Gehöften über ein gewaltiges baukulturelles Erbe, das es nachhaltig zu entwickeln gilt. Wie können kleine Gemeinden diese große Aufgabe stemmen? Wer sind die Player und was für Kooperationen oder Entwicklungsmodelle wären denkbar; welche Rolle spielt dabei die Region? Wie kann man erste Impulse setzen und welchen Beitrag können Bürgerprojekte leisten?

Parallel zum IBA STADTLAND Gespräch werden die Studentenarbeiten ‚Schöner Wohnen bei Dornröschen’ der Bauhaus-Universität Weimar, Professur Entwerfen und Wohnungsbau, als Ausstellung öffentlich präsentiert.

Teilnehmer des öffentlichen Tischgesprächs:

  1. Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident Friedrich-Schiller-Universität Jena
  2. Dorothea Storch, Bürgermeisterin Dornburg-Camburg (IBA Kandidat)
  3. Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführender Vorstand Region Köln/Bonn e.V., Köln
  4. Clemens Böhmer, Architekt und Vorstand ‚Ein Dorf wird Wirt’ Dorfsaal Altenau eG, Bad Kohlrub
  5. Frank Baumgarten, Vorstand Stiftung Landleben, Kirchheilingen

Die IBA STADTLAND Gespräche werden durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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Die Mobile Architektur zum Stadtland Gespräch in Dornburg.

Garten der alten Apotheke
Max-Krehan-Straße 3
07778 Dornburg
Deutschland
Rückblick
09. September 2015 - 19:00

Landschaft erleben

Der IBA Salon ‚Landschaft erleben’ wird die Norwegischen Landschaftsrouten in Thüringen vorstellen. Damit will die IBA eine Anregung für Thüringen geben, wie Landschaft durch Architektur und Kunst entlang von Routen erfahrbar wird.

In Norwegen gibt es eine lange Tradition von herausragenden Architekturen in anspruchsvollen topografischen Geländesituationen, die mit den Norwegischen Landschaftsrouten, einem nationalen Touristikprojekt, fortgeführt wurde. Die Architektur soll Landschaft erlebbar machen und zugleich selbst zur Destination werden.

1994 wurden die ersten vier Routen als Experiment geplant. Heute gibt es insgesamt 18 Landschaftsrouten, die zwischen 27 und 416 Kilometer lang sind. 2023 sollen alle geplanten Maßnahmen auf den 18 Teilstrecken im Land abgeschlossen sein. Mehr als 50 junge und renommierte Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Designer und Künstler zumeist norwegischer Nationalität  konnten bisher ihre kreativen Lösungen verwirklichen.

Verantwortlich für die Entwicklung der Norwegischen Landschaftsrouten sind die Staatliche Norwegische Straßenverwaltung und das Norwegische Zentralamt für Straßenwesen. Verschiedene Gremien, darunter ein Qualitätsrat, ein Architekturrat sowie ein Kunstkurator begleiten die Arbeiten und sichern so die baukulturellen wie visuellen Qualitäten.

Weitere Informationen: www.nasjonaleturistveger.no

Gast
Als Gast im IBA Salon ‚Landschaft erleben’ ist der norwegische Künstler Knut Wold eingeladen, der seit 1995 als Künstler, Kunstberater und Kurator für die Norwegischen Landschaftsrouten tätig ist. Er studierte in Schweden, Norwegen und Deutschland und wurde durch sein Arbeiten an großformatigen Steinen bekannt. Knut Wold hat eine Vielzahl an Künstlersymposien organisiert. 

Podium

Knut Wold, Norwegische Landschaftsrouten

Dr. Marta Doehler-Behzadi, IBA Thüringen

Dr. Henrik Schultz, Stein + Schultz Partnerschaft

Dr. Martin Gude, Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Anfahrt
Mit dem PKW (Parkplatz siehe Karte) oder aus der Weimarer Innenstadt mit der Buslinie 1.

Partner
Architektenkammer Thüringen
Ingenieurkammer Thüringen

Mit freundlicher Unterstützung der Klassik Stiftung Weimar.

Interview mit Knut Wold

Orangerie Belvedere
Schloss Belvedere
99425 Weimar
Deutschland

Vielfältige Landschaften gestalten!
Was wäre, wenn sich eine Region neu entdeckt?

2. September 2015 | 16 bis 18 Uhr | Bechstedt

Seit jeher prägt der Mensch durch Besiedlung und Kultivierung die Landschaft. Mit der Industrialisierung und Globalisierung wurde nicht nur die Kulturlandschaft, sondern auch unser Verhältnis zu Baukultur und Landschaft stark verändert. Der strukturelle und demografische Wandel stellt die Bewohner zusätzlich unter Druck. Wie kann eine Region ihre Kulturlandschaften unter diesen Bedingungen neu entdecken und gestalten? Wie gelingt eine nachhaltige und identitätsstiftende Regionalentwicklung; welche Rolle spielt die Baukultur? Welche Akteure sind angesprochen und wie können sie vernetzt oder unterstützt werden?

Teilnehmer des öffentlichen Tischgesprächs:

  1. Prof. Olaf Langlotz, Abteilungsleiter Städte- und Wohnungsbau, Staatlicher Hochbau im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
  2. Dr. Alexander Bittner, Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  3. Dr. Burkhardt Kolbmüller, Kulturwissenschaftler und Regionalentwickler, Zukunftswerkstatt Schwarzatal (IBA Kandidat)
  4. Florian Aicher, Architekt, Autor und Architekturjournalist, Rotis/Leutkirch
  5. Lars Fischer, Kulturwissenschaftler und Regionalentwickler, Büro für Landschaftskommunikation, Eberswalde 
  6. Veronique Faucheur, Landschaftsarchitektin, atelier le balto, Berlin

Die IBA STADTLAND Gespräche werden durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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Teilnehmer des Gesprächs waren IBA Geschäftsführerin Dr. Marta Doehler-Behzadi, Dr. Burkhardt Kolbmüller vom KulturNaturHof Bechstedt, Dr. Alexander Bittner von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Architekt Florian Aicher, Kulturwissenschaftler und Regionalentwickler Lars Fischer und IBA Projektleiterin Kerstin Faber.

KulturNaturHof Bechstedt
Ortsstraße 19
07426 Bechstedt
Deutschland

Neue Lebensmodelle verwirklichen!
Was wäre, wenn das Dorf zur Avantgarde für selbstbestimmtes Leben würde?

28. August 2015 | 16 bis 18 Uhr | Bedheim

Mit der zunehmenden Individualisierung der Lebensstile haben sich neue und vielfältige Formen des Wohnens und Arbeitens, neue gemeinschaftlich orientierte Wohnformen und selbstbestimmte Formen des Wohnens im Alter herausgebildet. Damit entwickeln sich auch neue Ansprüche an die Qualitäten von Raum. Welche Chancen liegen in der Vielfalt der Lebensmodelle für die Entwicklung ländlich peripherer Räume? Welche Formen von Baukultur und kulturlandschaftlicher Entwicklung lassen sich erkennen; welche Wirkung haben sie auf den Raum und die soziale Entwicklung vor Ort? Wie finden die Akteure ihre Räume und wie können sie in ihrer Entwicklung unterstützt werden?

Teilnehmer des öffentlichen Tischgesprächs:

  1. Thomas Walter, Referatsleiter Raumordnung und Landesplanung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft
  2. Günther Köhler, Bürgermeister Stadt Römhild
  3. Florian Kirfel-Rühle, Architekt, Studio Gründer Kirfel, Schloss Bedheim (IBA Kandidat)
  4. Thomas Penndorf, Gartenbauer und Imker, Lebensgut Cobstädt e.V., Cobstädt
  5. Ulla Schauber, Raum- und Umweltplanerin, Wohnstrategen e.V., Weimar

Die IBA STADTLAND Gespräche werden durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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Schloss Bedheim
Schloss 1
98630 Bedheim
Deutschland
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27. August 2015 - 12:00

Energieeffizienz im Quartier

Diese offene Fachkonferenz bietet Teilnehmern aus Behörden, Planungsbüros und wissenschaftlichen Einrichtungen einen Einblick in den Stand des energetischen Quartiersumbaus in Thüringen und in spezielle innovative Entwicklungen.

Eine von Thüringer Ingenieuren und Wissenschaftlern entwickelte neue Methode der integrierten Herangehensweise an den energetischen Quartiersumbau wird mit dem Projekt effort – Energieeffizienz vor Ort erstmalig vorgestellt.

Die Konferenz versteht sich als Impulsgeber für integrierte Ansätze und fachliche Lösungen sowie für die Initiierung und Begleitung des energetischen Stadtumbaus im Bestand. Diskussionen sind herzlich willkommen!

Veranstalter:
Projektverbund ‚effort - Energieeffizienz vor Ort‘ und EnergieWerkStadt eG.
Die IBA Thüringen ist Veranstaltungspartner.

27. August 2015 | 12 bis 16.30 Uhr

IMAGINATA im Umspannwerk
Löbstedter Straße 67
07749 Jena
Deutschland
Rückblick
02. August 2015 bis 14. August 2015

IBA STADTLAND Summer School
STADTLAND tools

Die zweiwöchige IBA Summer School ‚STADTLAND tools’ bildet den Auftakt des IBA STADTLAND Sommers 2015 und ist eine Kooperation der Bauhaus Summer School und der IBA Thüringen. Insgesamt 18 internationale Teilnehmer aus fünf Nationen werden sich dem Thema STADTLAND auf praktische Weise nähern und kleine mobile Architekturen als Begegnungsorte des STADTLAND Sommers gestalten. Diese gehen anschließend mit der IBA auf die Sommerreise durch Thüringen.

Präsentation:
Die öffentliche Präsentation der IBA Summer School Architekturen findet am 14. August ab 15.00 Uhr statt. Die IBA Thüringen lädt alle herzlich ein, vorbeizuschauen.

Advisors:

Anne-Laure Gestering, Architektin, raumlaborberlin, Berlin
Julia Volkmar, Ausstellungsdesignerin, chezweitz, Berlin
Katja Fischer und Tobias Haag, IBA Werkstatt, Weimar

Die IBA STADTLAND Summer School wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Zum Bericht

IBA Werkstatt, Ateliers und Freifläche green:house
Bauhausstraße 9c
99423 Weimar
Deutschland
Rückblick
17. Juni 2015 bis 27. November 2015

Präsentation zum Planungswettbewerb
Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’

Für die Tank- und Rastanlage ‚Leubinger Fürstenhügel’ an der A 71 gab es in diesem Jahr einen Planungswettbewerb, den die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH im Auftrag des Freistaates Thüringen und in enger Kooperation mit der IBA Thüringen auslobte.
Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Wanderausstellung an folgenden Stationen gezeigt.

17. Juni bis 2. Juli
in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin

7. Juli bis 6. August
im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 2. OG | Robert-Schuman-Platz 1 | 53175 Bonn

10. bis 31. August
in der Fußgängerzone und Marktpassage Sömmerda | Marktstraße 23 | 99610 Sömmerda
Ausstellungseröffnung: 10. August um 14.00 Uhr
Öffnunfszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 16.00 Uhr

2. bis 27. September
im Thüringer Landtag | Jürgen-Fuchs-Straße 1 | 99096 Erfurt 
Ausstellungseröffnung: 2. September um 13.00 Uhr
Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr (außer an Plenartagen), am Wochenende nach telefonischer Vereinbarung (0361 37 72005)

15. Oktober bis 27. November
im Thüringer Landesverwaltungsamt | Haus 2 | Weimarplatz 4 | 99423 Weimar

Zum Projekt

Artikel
Das war der IBA STADTLAND Sommer
02. Oktober 2015

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"Wir wollen die Landschaft interessanter machen!" - Interview mit Knut Wold
23. September 2015

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Interview mit Knut Wold

Wann ist ein Projekt für Sie nachhaltig und erfolgreich?

In Norwegen ist der Tourismus nach der Ölproduktion und der Lachszucht die wichtigste Einnahmequelle. Mit dem niedrigen Ölpreis steigt sogar seine Bedeutung. Daher sind für den Erfolg einer Route die Anzahl der Besucher und deren Verweildauer wichtige Aspekte. Aus politischer Sicht ist der Tourismus auch der Ausgangspunkt für die Landschaftsrouten. Aber natürlich müssen die Architektur und Landschaftsarchitektur auch auf ein Niveau kommen, dass die internationalen Zeitschriften darüber berichten. Denn auch die Resonanz in den Medien ist ein Zeichen, dass unsere Projekte gelungen sind. Und vor allem, dass die Menschen zufrieden sind mit ihnen und unseren Eingriffen.

Vielen Dank für das Gespräch!

STADTLAND Gespräch in Weimar
21. September 2015

STADTLAND Gespräch in Weimar

Ein öffentliches Forum und breitenwirksame Beratung dazu wäre eine Möglichkeit, um Mut und Willen für mehr regionale Kooperationen zu unterstützen; die Projektentwicklung mit Modellcharakter ebenso. Neue Standardlösungen müssen gefunden werden; dazu gehört auch die Gestaltung. Förderprogramme auf Landesebene für die dezentrale Energiewende können kleine Projekte unterstützen, denn jeder Produzent zählt. Dazu hat die Landesregierung das 1000-Dächer-Programm erneut aufgelegt. Neue Entwicklungen von alternativen Mobilitätskonzepten oder auch die Nutzung von Abwärme gilt es weiter voranzubringen, denn die Energiewende ist vor allem auch eine Wärmewende. Die Teilhabe und Mitgestaltung daran befördern darüber hinaus ein Selbstverständnis im Verhalten und damit den Klimaschutz. 

  1. Teilnehmer des Gesprächs werden:
  2. Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz
  3. Stefan G. Reindl, Sprecher des Vorstands Thüringer Energie AG, Erfurt
  4. Rolf Hagelstange, Geschäftsführer Stadtwerke Meiningen GmbH, Meiningen
  5. Matthias Golle, Vorstand BürgerEnergie Thüringen Sachsen eG, Weimar (IBA Kandidat)
  6. Torsten Schwarz, Vorstand Bürgerwerke eG, Heidelberg
  7. Robert Spanheimer, Vorstand Regionalstrom Franken eG, Nürnberg

Das IBA STADTLAND Gespräch in Weimar wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Raum für Ideen: Studenten bauen Begegnungsorte für den IBA STADTLAND Sommer
20. August 2015

Raum für Ideen: Studenten bauen Begegnungsorte für den IBA STADTLAND Sommer

Die Architekturen können Sie als wiederkehrende Begegnungsorte bei allen Veranstaltungen des IBA STADTLAND Sommers erleben. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Die IBA Summer School fand in Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar statt und bildete den Auftakt des IBA STADTLAND Sommers. Sie wurde gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

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Der IBA STADTLAND Sommer im Überblick
02. August 2015

Der IBA STADTLAND Sommer im Überblick

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Ministerpräsident Bodo Ramelow bestärkt die Arbeit der IBA Thüringen
24. Juli 2015

Ministerpräsident Bodo Ramelow bestärkt die Arbeit der IBA Thüringen

Chronik einer Ausstellung, die nicht stattgefunden haben wird
02. Juli 2015

Chronik einer Ausstellung, die nicht stattgefunden haben wird

Was bedeutet es, wenn die Scheune zur Kulturoase wird, die Stadt zum Produzenten von Lebensmitteln, wenn Megabytes die PS ersetzen oder ein Dorf zum Technologieführer wird? Was ist in Zeiten der Urbanisierung von Lebensstilen und der Globalisierung von Produktion eigentlich noch Stadt und was ist Land? Und was bedeutet es für die Zukunft, wenn die Menschen weniger werden und das Feld mehr wert ist als das Haus? Die Planergemeinschaft Raumlabor aus Berlin hatte für die IBA Thüringen eine Inszenierung entworfen, die genau auf Architektur und Atmosphäre der Viehauktionshalle zugeschnitten war. Eine Ausstellungsarchitektur aus Gewächshäusern hätte eine Landschaft im Haus gebildet. Und die Viehauktionshalle als ländlicher Bau in der Stadt hätte zur großen Metapher für dieses Thema werden können. Mit ihrer eigenen, vielfältigen und gebrochenen Geschichte hätte sie die Transzendenz zwischen Stadt und Land auf ideale Weise zum Ausdruck gebracht.

Für die Viehauktionshalle kamen diese Ideen zu spät. Umso dringlicher stellen sich heute Fragen nach der Rettung der denkmalgeschützten und sanierungsbedürftigen Hetzerhallen und einem würdigen Gedenkort, der nicht in Erinnerung erstarrt. Die historischen Spuren und baukulturellen Traditionen könnten zeitgenössisch fortgeschrieben werden, Kultur und Kommerz, Gebäude und Freiraum eine neuartige Symbiose eingehen. Nach dem Brand der Viehauktionshalle hatten die IBA Thüringen und Raumlabor kurzfristig ein temporäres Ausstellungssystem aus Baugerüsten vorgeschlagen, um die bereits entwickelten Inhalte doch noch zeigen und einen Treffpunkt für öffentliche Diskussionen anbieten zu können. Eine Ausnahmegenehmigung vom geltenden Bebauungsplan konnte die Stadt Weimar auf die Schnelle nicht in Aussicht stellen. Am Ende des Sommers wird also keine Ausstellung stattgefunden haben, dort wo einmal die Viehauktionshalle stand. Nach ihrem tragischen Verlust ist es aber dringend geboten, sich mit der Geschichte des Geländes auseinanderzusetzen und vor allem: mit seiner Perspektive.


Die Diskussionen in der Stadt gehen weiter, so am 29.07.2015 bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Deutschen Nationaltheater. Stadt und Konsumgenossenschaft gehen aufeinander zu, der Freistaat Thüringen stellt Unterstützung für die Gestaltung des Gedenkortes in Aussicht. Das sind Schritte in die richtige Richtung, die für die IBA Thüringen freilich zu spät kommen. Die Ausstellung wurde Anfang Juni abgesagt. Die IBA Thüringen geht mit ihrem ersten STADTLAND Sommer auf Reisen.