Exkursion

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IBA Geschäftsführer besucht Thüringer Partnerregion Picardie
25. November 2013

IBA Geschäftsführer besucht Thüringer Partnerregion Picardie

Eckdaten der beiden Regionen:

Freistaat Thüringen:
16.200 km2 Fläche
2,16 Mio. Einwohner
134 Einwohner / km2
Erfurt: 206.000 Einwohner

Provinz Picardie:
19.400 km2 Fläche
1,91 Mio. Einwohner
98,7 Einwohner / km2
Amiens: 133.000 Einwohner

Team der IBA Thüringen auf Fachexkursion
16. Oktober 2013

Team der IBA Thüringen auf Fachexkursion

„Wir nehmen von unserer Exkursion wichtige Eindrücke nach Thüringen mit und danken allen, die wir auf der Rundreise getroffen haben, sehr herzlich. Die Gespräche und Besichtigungen haben uns gezeigt, wie vergleichbare Prozesse in anderen Regionen gestaltet und kommuniziert werden. Es gilt nun, die Impulse für die Arbeit in Thüringen aufzunehmen und eine intensive Zusammenarbeit mit anderen IBAs und Regionalen aufzubauen“ bilanziert Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Geschäftsführer der IBA Thüringen, zum Abschluss der Exkursion.

Hintergrund
Als Vorbild für die Regionalen dient die Internationale Bauausstellung (IBA) Emscher Park 1998. Seitdem werden viele Regionen in Nordrhen-Westfalen an dieser neuen Form der projektorientierten, regionalen Zusammenarbeit beteiligt.  Ziel ist es, sich im Zuge des internationalen und nationalen Wettbewerbs gemeinsam als Region zu positionieren und damit die Region als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum wettbewerbsfähig zu machen.

Internationale Bauausstellungen sind seit über 100 Jahren praktiziertes und bewährtes Instrument der Stadtplanung, des Städtebaus und der Regionalentwicklung. Sie gelten generell als Impulsgeber für neue Ideen und Projekte im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich und dokumentieren durch innovative Projekte und Prozesse den baulichen und landschaftlichen Wandel.

Derzeitige IBAs: 

  1. IBA Hamburg
  2. IBA Heidelberg
  3. IBA Basel
  4. IBA Thüringen
  5. IBA Parkstad Limburg
IBA on Tour zum Ökoenergieland Güssing
28. September 2012

IBA on Tour zum Ökoenergieland Güssing

Die Dynamik und die ganzheitliche Vernetzung der regenerativen Energieformen beeindruckten die Delegation aus Thüringen. Sonne, Holz und Biomasse aus der Landwirtschaft lassen sich auch im Freistaat energetisch nutzen. In Orten wie Neuhaus am Rennweg oder Lauscha gibt es energieintensive Unternehmen, die Abwärme produzieren, die weiter genutzt werden könnte. „Auch Kläranlagen bergen enormes Nutzungspotenzial“, meint Exkursionsleiterin Eich-Born. Die Ausgangslagen in Thüringen sind im Vergleich mit Güssing bei weitem günstiger. Viele Landkreise und Kommunen planen, ihre Stromversorgung in den nächsten Jahren etappenweise auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Bioenergieregionen Jena-Saale-Holzland und Thüringer Vogtland sind Vorreiter. „Hier zeigt sich, was möglich wird, wenn Ankerpersönlichkeiten in einer Region mit ihrem spezifischen Wissen, dem Glauben an sich selbst und ihrer Überzeugungskraft einen kolossalen Strukturwandel vorantreiben. Ich wünsche mir für den Freistaat allerdings, dass die rein technischen Anlagen mit entsprechend ästhetischer Architektur ausgestaltet werden. Auch so manche heute leer stehende Scheune im ländlichen Raum könnte zum Standort für Fernwärmeproduktion auf Holzhackschnitzel werden“, so Eich-Born. Elektrisiert von unzähligen Anregungen kehrten die Thüringer am 26. September 2012 in die Heimat zurück. Den intensiven Austausch mit Bernhard Deutsch und seinen Kollegen des EEE Güssing werden sie nicht abreißen lassen.

Weitere Informationen:
Europäisches Zentrum für erneuerbare Energie
Region Güssing